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Grundzüge einer Parallele zwischen Shakespeare's

Hamlet“ und Goethe's „Faust“.

Vorwort.

„C'est qu'en aucune chose, peut-être, il n'est donné à l'homme d'arriver au but, sa gloire est d'y marcher“, sagt Guizot von allem menschlichen Stieben. Diese Worte würde ich dem nachfolgenden kleinen Versuche als Motto voranstellen, wäre derselbe überhaupt für ein Motto nicht zu unbedeutend. Eben so treffend sagt Lessing: „Mit jedermann's Gedanken bleibt man am Flügsten zu Hause." Eingedenk jenes Spruches, wäre ich mit dieser kleinen Arbeit nicht an die Öffentlichkeit getreten, wenn nicht ein alter Brauch mehr oder weniger verbindlich an mich herangetreten wäre. Es ist eben nur wenigen beschieden, bahnbrechend neue Wege zu gehen, und nur zu oft paßt auf solche Anläufe das geflügelte Wort: „Das Gute darin ist nicht neu und das Neue nicht gut." Die meisten Menschen müssen sich leider damit begnügen, schon hundertmal gedachtes und gesprochenes von neuem wieder zu denken und zu sprechen; und so entstanden denn auch diese Grundzüge, nicht für Gelehrtenund Fachfreise wie dies schon der Titel besagt sondern für ihren eigentlichen und unmittelbaren Zwec, die Schule, bestimmt. Zur Wahl des an sich mit Schwierigkeiten verbundenen Themas, habe ich unter solchen Umständen nur eine Entschuldigung, nämlich: die Anziehungskraft, welche jene beiden großartigen Schöpfungen auf jeden denkenden Geist ausüben.

So weit in Bezug auf meine Person, mit dem Bemerken, daß ich meinen ursprünglichen Plan, in diese Parallele auch Byron's „Manfred“, den Zwillingsbruder Fausts, mit hineinzuziehen, nachträglich aus Mangel an Zeit aufgeben mußte.

Einleitung.

Wäre es möglich, in die Werkstätte zweier solcher schaffenden Geister wie Shakespeare und Goethe hinabzusteigen, sie in ihrer Arbeit zu belauschen, dem Entstehen jener unsterblichen Werke beizuwohnen, dem Urquell und der Entwickelung jener schaffenden Kraft nachzuspüren und die Endresultate auf ihren künstlerischen Wert zu prüfen, wie interessant ein solcher von Meisterhand entworfener Vergleich zweier der größten Genies, als Vertreter zweier großen Nationen! Wo aber bliebe der Maßstab? Die Geister der Menschen sind so

chieden, die Eigenarten einer jeden Natur so eigentümlich, daß es oft schwer hält, den mit uns aufgewachsenen und uns naturverwandten eigenen Bruder zu verstehen; fügen wir dem noch die nationalen und die durch einen Zwischenraum von zweihundert Jahren bedingten Unterschiede im Denken und Fühlen hinzu, so verwickelt sich die Aufgabe, wenn man allen Faktoren gerecht werden will, zur äußersten Schwierigkeit.

Wo auch wieder die Prinzipien und Grundregeln, nady welchen jener Maßstab anzulegen wäre, hernehmen? Nach Ansicht vieler giebt es eigentlich gar keine allgemeine absolute Ästhetik, wie es keine allgemeine absolute Ethik giebt. Jener Plunder endloser, ästhetischer Theorien, wie er sich seit Aristoteles aufgehäuft hat, kann nie als Norm zur Beurteilung eines Dichters dienen; sondern vielmehr der Nachklang, den derselbe durch seine Werke in unserer Seele erzeugt; das Nachempfinden wahrer und naturgemäßer, durch Zeit und Umstände bedingter Gefühle; und in jene Zeit und Umstände ist es daher auch unbedingt nötig, daß wir uns hineindenken und hineinfühlen, wenn wir uns ein richtiges Bild von dem Dichter machen wollen. Wer kann überhaupt ex cathedra von „Aufgaben der Kunst“, von „Grenzen der Kunst“, von „Gefeßen der Kunst“, wie von wirklichen Dingen sprechen? sagt D. Brahms (Deutsche Rundschau). Wie schwankend alle diese Begriffe! Kann es überhaupt „ewige Gesetze“ in rein menschlichen, sowohl moralischen als ästhetischen Dingen geben? Manches, das bei den fein gebildeten Griechen erlaubt, ja geboten war und auch heute noch bei den Chinesen erlaubt ist, wird bei uns als Verbrechen bestraft; vieles wird heute noch am Ganges als fromm und schön angesehen, das am Rhein als gottlos oder häßlich bezeichnet wird; oder, ohne soweit abzuschweifen, manches wird in England als unmoralisch betrachtet und ist somit geseßlich verboten, das in Deutschland auch nicht den geringsten Anstoß erregt; manches wird bei uns als zu Recht bestehend angenommen, das vor einem englischen Gerichtshof als gegen Recht und Gerechtigkeit verstoßend verurteilt würde. Dürfte ich hier, in Bezug auf allgemeine Ästhetik, von einem so trivialen Gegenstand wie die Frauenmoden sprechen, so könnte ich hervorheben, wie der Reifrock einerseits und das Leibchen mit der Wespentaille anderseits dem Schönheitsgefühl der Griechen, welches sich durch drapierend enganliegende, aber den Körper keineswegs beengende Kleider bekundete, gerade ins Gesicht schlagen; von der Turnüre, als Schönheitsideal der Hottentotten, gar nicht zu sprechen! Ich könnte vielleicht auch die Wagnerische Musik berühren und darauf hinweisen, wie sogar ein Berlioz sich über Wagner und seinen Tannhäuser, nachdem lekterer, bei seiner ersten Aufführung in Paris noch unter dem Kaiserreich, einen vollständigen Fiasko gemacht hatte, lustig machte und sich sogar zu den Worten hinreißen ließ: „Ce qui me dégoûte le plus, c'est la certitude où je suis de la non-existence du beau pour l'incalculable majorité des singes humains“.

Wenn der Berliner Professor Dubois-Neymond in einem Vortrag sagt: ,,Die alte Kultur ging unter, weil sie auf dem Flugsand der Ästhetik ruhte“, so scheint mir der berühmte Gelehrte ganz auf demselben Standpunkt zu stehen. Auch Brahms sagt weiter in der Rundschau: „Es handelt sich in der Kunst nicht um Naturgeseße; es giebt im Gegenteil ein ewiges „Verändern“, ein „Neugestalten" im geistigen Leben der Menschen; und wo die Anschauungen sich beständig ändern, kann auch die Kunst nicht an „ewige“ Gefeße gebunden sein. Es ist somit erlaubt, sich gegen einen „ästhetischen Moses“ aufzulehnen, und sollte er Aristoteles heißen; denn es giebt so viele Formen der Kunst als es Nationen, ja als es Jahrhunderte giebt. Das absolut Schöne eristiert nicht. Sophokles, Shakespeare, Racine, Schiller, Goethe, Hugo, 3bsen, so viel verschiedene Namen, so viel verschiedene Formen." Was ist heute aus der Einheit der Zeit und des Ortes geworden, wenn es gilt, die Handlung als ein vollständiges Stück des heute so vielfach nach Zeit, Ort und Umständen verwickelten menschlichen Lebens vorzuführen? Wir stehen auch hier, wie auf so vielen andern Gebieten, vor einem Wirrsal der verschiedensten Auffassungen und Ansichten. Alles hängt von den Geschmacksgrundsäßen ab, die ja auf dem Gebiete der Ästhetik auf keine unanfechtbaren Ergebnisse gestüßt sind; daher gehen auch die Urteile oft so weit auseinander. Muß man das Urbild des tragischen Dichters in Äschylus oder in Sophokles oder, wie es einige Zeit Mode

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war, in Shakespeare suchen? Oder muß auch die deutsche, französische, spanische Tragik berücksichtigt werden? Muß das Genie sich einer Schablone fügen, und entsteht nicht abgeschmackte Einformigkeit daraus? Hat Shakespeare nicht mit Recht angenommen, daß auch ein Ungeheuer wie Richard III. uns tragisch rühren kann, weil er neben seinem Hauptlaster, dem Ehrgeiz, auch große Eigenschaften entwickelt? Liegt vielleicht nicht das beste Kriterium des echt Tragischen gerade in jener Rührung, in jenem Einwirken auf unser Gemüt? In wiefern kann eine Grenzlinie zwischen der Philanthropie oder allgemeinen Menschlichkeit Lessings und dem eigentlich tragischen Mitleid gezogen werden? Lessing hat ja selbst anerkannt, daß Shakespeare meist seinen Zweck erreidht, obgleich er sich über die Regeln hinwegsett. Ob er wohl auch mit seinem „little latin and less greek", mit jenen Regeln genau vertraut war?

Wenn ich dies alles vorausschide, so geschieht es nicht, um meine etwaigen eigenen keķerischen Ansichten zu decken, sondern vielmehr um mich zu entschuldigen, wenn ich nicht regel- und kunstgerecht, auf aristotelischen Prinzipien fußend, meiner Aufgabe gerecht werde. Es sei hier auch noch besonders darauf hingewiesen, daß es sich in diesem kleinen Versuche nicht darum handeln kann, in die beiden tiefsinnigsten und gedankenreichsten Werke der modernen Dichtkunst erschöpfend einzugehen. Ueber Shakespeare's „Hamlet" existiert bereits eine ganze Litteratur, und es ist vermutlich kein anderes dramatisches Werk vorhanden, selbst Goethe's „Faust" nicht ausgenommen, über welches so viele ästhetische Betrachtungen, so viele Erklärungs- und Deutungsversuche geschrieben worden sind; aber das psychologische Problem, welches uns Hamlet bietet, steht immer noch sphingähnlich vor uns, ohne eine Lösung gefunden zu haben; und es wird dieselbe vermutlich eben so wenig finden, wie die bekannte Sonettenfrage. Was insbesondere Goethe's „Faust" anbelangt, so kann in dieser Parallele eigentlich nur der erste Teil in Betracht kommen, obgleich der beiden Dramen eigene Grundgedanke -- der Weltschmerz – im Faust seine Lösung erst im 2. Teile findet. Es ist ja bekannt, daß Goethe 60 Jahre am Faust arbeitete, daß derselbe stückweise entstand, die Stücke selbst wieder parallel neben einander bearbeitet wurden und somit der Zusammenhang hier und da etwas lose ist. Der erste Teil, wo Goethe uns die Schmerzen und Freuden seiner eigenen Jugend beschreibt; wo er die tiefen Fragen und Probleme, welche den menschlichen Geist von jeher beschäftigt haben, ähnlich wie Shakespeare im Hamlet, erörtert; wo der Schmerz und das himmlische Glück der Jugendliebe zum poetischen Ausdruck gelangen, läßt sich leicht vom 2. Teile loslösen: denn mit dem Gretchendrama beginnt und fällt die eigentliche dramatische Parallele mit Shakespeare's „Hamlet"; während Goethe's Weltanschauung uns erst, wie bereits gesagt, im 2. Teile klar zum Bewußtsein gebracht wird. Daß Goethe in diesem 2. Teil absichtlich vieles, wie man sagt, hineingeheimnißt" habe, scheint mir mit seinem sonst offenen, freimütigen und edlen Charakter kaum vereinbar; wenn auch heute noch manches darin unserm Verständnis so ziemlich verschlossen bleibt.

Es mag hier auch noch gleich darauf hingewiesen werden, daß die beiden Geistesheroen sich eine ähnliche, litterarhistorische Aufgabe stellten. So wie Shakespeare den mittelalterlich-romantischen Idealismus mit dem modernen Realismus zu verschmelzen suchte, so unternimmt Goethe eine Aussöhnung sogar symbolisch dargestellt – zwischen dem Geiste des klassischen Altertums und dem Geist der modernen, mehr oder weniger romantischen Poesie.

Litterarhistorisches.

Shakespeare und Goethe haben in diesen beiden Dramen zwei alte Sagen verarbeitet. Inwiefern sie dieselben schöpferisch umgestalteten, erhelt aus folgendem Umriß.

Die älteste Ueberlieferung der Hamlet-Sage findet sich bei einem dänischen Schriftsteller des 13. Jahrhunderts, Saxo Grammaticus genannt. Abgesehen von den verschiedenen oder einfach veränderten Namen (Gertrude = Geruthe, Hamlet = Amleth 2c.), erhält bei Saro ein schönes Mädchen den Auftrag, den sich wahnsinnig stellenden Amleth auszuforschen. Dieses Mädchen erseßt Shakespeare durch die liebliche Gestalt der Ophelia. Amleth wird durch einen Milchbruder vor dem Mädchen gewarnt; Shakespeare erseßt jenen Milchbruder durch den Horatio, ohne jedoch irgend welche ähnliche Warnung an dessen Rolle zu knüpfen, da ja auch der Dphelia eine Ausforschung des Hamlet eigentlich nicht zur Aufgabe gemacht wird. Bei Saro ersticht Amleth auch einen Höfling, welcher ihn und die Königin belauscht. Shakespeare macht jenen Höfling zum Vater der Ophelia und beschwört somit in ihrem Herzen einen Konflikt herauf, welcher zu ihrem Wahnsinne führt. Das tragische Moment dieser Veränderung braucht nicht weiter hervorgehoben zu werden. Bei Shakespeare, wie bei Saro, fälscht Hamlet das Schriftstück, welches sein Todesurtheil enthält; bei letterem aber geht Amleth mit seinen beiden Begleitern nach England, erhält die Tochter des Königs zur Gemahlin, kehrt nach Verlauf eines Jahres nach Dänemark zurück und erscheint plößlich bei seinem eigenen Leichenbegängnis. Die Ungereimtheit dieser Wendung mußte Shakespeare auffallen, daher jenes Dazwischenfommen der Seeräuber, wobei ihm, ohne Zweifel, das bekannte Abenteuer Caesar's vorschwebte. Ganz ohne Einwand ist jedoch auch dieses Mittel nicht. Im Schlusse endlich weicht Shakespeare vollständig von seinem Vorbilde ab; bei Saro nämlich macht Amleth alle Gäste bei einem Gelag betrunken, bedeckt sie mit einem Neß und steckt die Halle in Brand; seinen Stiefvater, welchen man vorher in sein Gemach gebracht hatte, weckt er zuerst und ersticht ihn dann, worauf er dem Volk eine Rede hält, um seine That zu rechtfertigen und dann zum Könige ausgerufen wird. Shakespeare läßt mit Recht die unschuldigen Höflinge aus dem Spiele, zieht aber die mit mehr oder weniger Schuld beladene Königin, sowie den Hamlet selbst, dem es an Thatkraft gefehlt hat, mit in die Katastrophe hinein. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß dem Shakespeare eine spätere, mit kleinen Abweichungen versehene Bearbeitung des Franzosen Belleforest vorgelegen hat. In England existierte sogar zu Shakespeare's Zeit eine „Hystorie of Hamblet“, mit welcher Shakespeare's „Hamlet" ziemlich übereinstimmt. Der Ruf: „Eine Ratte! eine Ratte!" in jener Bearbeitung ist ganz besonders bezeichnend. Vermutlich war dieselbe aber von Shakespeare selbst.

Eine in manchen Rüdsichten ähnliche Umgestaltung nahm Goethe mit der Faustsage vor. Ein Dr. Faust hat wirklich im 16. Jahrhundert gelebt, sagt Moriz Carriere in seiner Ausgabe des Faust, aus der ich reichlich geschöpft habe. Melanchthon soll ihn, nach den Aussagen seines Schülers Johann Mennel, gekannt haben. In Knittlingen, nahe bei Melanchthon's Heimat, geboren, soll er in Krakau studiert, die Magie erlernt und gelehrt und sich auch in Wittenberg aufgehalten haben. Auf seinem Vagantenleben kam er auch nach Venedig, wo er versuchte, gen Himmel zu fahren (vermutlich mit einer von ihm erfundenen Flugmaschine). Wie und wo er starb, scheint nie bekannt worden zu sein. Später trat die Sage auf, daß der Teufel, welcher denselben in Gestalt eines schwarzen Hundes begleitete, ihn nach Ablauf der festgefeßten Zeit lebendig mit sich in die Hölle schleppte. Die Faustsage selbst ist jedoch viel älter. Schon im 6. Jahrhundert wird ein Vertrag mit dem Teufel erwähnt. Die Sage wurde im 13. Jahrhundert von dem Franzosen Rutebeuf dramatisiert. Im Jahr 1587 erscheint zu Frankfurt a. M. das erste Faustbuch. Dort schon finden wir den Mephistopheles, der ihn begleiten, ihm alle Fragen beantworten, alle Freuden bereiten foll; er erhält die schöne Helena zur Gemahlin und lebt mit ihr, bis die Frist von 24 Jahren abgelaufen ist. Bei Goethe erscheint die Helena erst im 2. Teil, wo ihre rein symbolische und schattenhafte Rolle etwas kalt läßt, wie überhaupt die Symbolit im 2. Teile der dramatischen Kraft nicht unbedeutenden Abbruch thut. Auch den Famulus Wagner finden wir bereits hier. Die Sage erschien dann wiederholt in neuen, veränderten und vermehrten Ueberarbeitungen. Der offenbar älteste Faust-Zettel aus jener Zeit der Stegreif- und Puppenspieler stammt, wie theatergeschichtlich beglaubigt ist, aus dem Jahre 1688 und zwar aus Bremen. Jener Zettel, dessen Wortlaut die ,,Hams burger Nachrichten“ unlängst mitteilten, ist zugleich einer der ältesten Theaterzettel der Deutschen BühnenGeschichte überhaupt. Als Kuriosum lasse ich denselben hier folgen:

Heute Freytag den 18 May

Werden die
Sächsischen Hoch-Deutschen

COMOEDIANTEN
Auff ihren Schau Plaß das unvergleichliche und Weltbekandte

Stüc präsentieren genandt:
Das Leben und Todt der grossen

Erz-Zauberers

D. JOHANNES FAUSTUS
Mit Vortrefflicher Pidelharing Lustigkeit von Anfang biß

zum Ende.

In dieser Haupt-Action wird mit Vertvunderung zu

jehen seyn:
1. Pluto auff einem Trachen in der Lufft schwebende.
2. Doct. Faustus Zauberey und Beschwerung der Geister.
3. Pidelharing in dem er Gold samelen will wird von allerhand bezauberten

Vögeln in der Luft veriret.
4. Doct. Faustus Panquet bei welchem die Schau-Eßen in wunderliche Figuren

verwandelt werden.
5. Selßam wird zu sehen feyn/ wie aus einer Pastete Menschen | Hunde

Kaßen und andere Thiere herdoc kommen und durch die Lufft flügen.
6. Ein Feuerspeyender Rabe fömt durch die Luft geflogen / und kündiget Fausten

den Todt an.
7. Endlich wird Faustus von den Geistern weg geholet.
8. Zulegt wird die Hölle mit schönen Feuerwerken ausgezieret präsentieret

werden. Zum Schluß sol denen Hochgeneigten Liebhabern diese gange Haupt-Action durch einen 3talienischen Schatten präsentieret werden, welches vortrefflich Rar | und verfichert das Geld doppelt werth ist worbey auch eine Masquerade von 6 Personen nemlich ein Spanier zwei Gaudiebe ein Schulmeister | ein Bauer und Bäuerin | welche alle ihren absonderlichen Tanz haben und sehr lächerlich wird anzusehen seyn. .

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