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Jam hercle ego vos pro matula habeo,

nifi mihi matulam datis. *) Noch muß ich zu unserm gemeinschaftlichen Troste sagen, daß unsers Publici Blaffabilitåt leider ! mehr Altflicker, die sich über ihren leisten versteigen, als Upellen zählt, so wie mehr alte Weiber als Hippocra

welche allen graduirten þ å tenthúten und Zoilen, die nichts denn Wafser zu lesen fähig und lüstern sind, zum Verdrieß und Troß! die dunkle Zauber-Sprache jener alten dullen Greken geliebt, verftanden und so gut sie gekonnt, nachgelaat haben, auch fernerhin verstehen und erreichen werden.

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*) Id, ibid,

16tes Stúd. Donnerstag, den 24. des Hornung,

1774.

le i psig. Versuch eines vouständigen grammatisch , friti.

Ichen Wörterbuchs der hochdeutschen Mund. art, mit beståndiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der Dberdeutschen. Erster Theil, von 4 E. ; dem noch beygefügt ift des Herrn M. Fulda Preisschrift über die beyden deuts fchen Hauptdialecte. 1774. Im Verlage Bernhard Christoph Breitfopfs und Sohns. 6 Alph. in gr. 4.

cicutis allium nocentius,

O dura meslorum ilia!

Gleich wie der venusinische Schwan die Knoblauchsfresser, eben so gerne mschten wir alle Deutsche , selbst unsere iocosos Maecenates gar nicht ausgenommen, welche ihre

ehrwürdige Muttersprache nicht lieb und werth halten, in den Bann thun. Unser Erorcismus hat aber einen so guten Sinn, daß die Raben des Bachs, anstatt unfer Tauben a uge auszuhacken ;

uns eben so reichlich als den Thishiten, versorgen und ernähren, und die jungen Adler oder auch andere Raub - Vogel des Himmels auf isyren Fittichen, die warmen , senamhaften, sunamitischen Seufzer, unserer Schlaffammer dem Brautigam der Erde zuführen sollten, um von ihm er: kannt zu werden, O daß wir mit dies Fem meir als pindarischen Sawunge einer Recension alle barmherzige Brüder in Phåbus begeistern konnten, über gegenwärtigen Sprachschatz zu brüten, dem wir den Rest unserer langweiligen Winterabende gewidmet haben! Die bescheidene, deutliche und angemesfene Aufschrift des vor uns liegenden Werk macht dem Urtheil und Sjeschmack des gelehr: ten Verfaffers mehr Ehre als ein Magnus hiatus promiffionis mit dem Titel eines Universal - W&rterbuchs oder mit einem spa: nisch = fatyrisch - zweydeutigen Schild. Man çrsieht aus der Unterschrift der lesenswürdigen und gründlichen Vorrede, daß der Herzogl. Sachsen - Gotsische Rath, Herr jo: hann Christoph Adelung, zu dieser nützliche! lengst crwünschten Unter: nehmung von dem sitesten Herrn Breitkopf

aufgemunteţt worden, meinem Manne, den ,,ein seltener Patriotismus für die Ehre und ,, Reinigkeit der deutschen Sprache belebt.1

So weit wir in Lesung dieses uns schakbaren Buchs gekommen sind, ist die ganze Einrichtung desselben reiflid, überlegt, daß unser deutsches Publikum dem verdienten Autor seinen gerechten und thátigen Beyfall nicht entziehen wird. Die von den Verlegern vorn beygefügte Preisschrift scheint das einzige entbehrliche Außenwerk zu seyn, um fo viel mehr, da der beste Commentar dieser vielleicht gar zu scharfsinnigen und zu künstlichen Analysis bereits angekündigt worden. Unser Verfasser schmeichelt sich die noch übrigen Buchstaben in zween Theile einzuschließen. ,,Ein Wörterbuch von dem 1. Plan des gegenwärtigen, sagt er selbst , wist ein großer Coloß, den man aus einer

gewißen gerne beurtheilen muß, und an Welchem man die Feilstriche und kleine ,,lIngleichheit gern übersieht. Fehler find ben dem ersten Versuche' in dieser Art 1, Don Arbeiten beynahe unvermeidlich. IM habe davon selbst bereits eine beträchtliche ,, Unzahl gesammlet, und werde sie am ,,Ende des Werks nebst verschiedenen Er1 gånzungen und Zufäßen treulich liefern." Dahin gehörte auch wohl der kleine Irr: thum, den wir gelesen haben, in Anse:

hung der preußischen Achtzehner, des ren Würde wohl niemals die Etymologie ihrer Benennung überstiegen. Doch wir be: scheiden uns sehr gerne , keine Münzkens ner zu seyn, und unsere ganze Einnahme bestekt in so kleiner frischer Scheidemünze, daß wir jene arithmetisch - politische. Jausion nicht weit treiben fönnen wovon der bes rühmte Philofoph Thomas Hobbs in seinem lebenslauf gesungen hat:

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Rem, fi quando lubet , per vestros sup

puto Souscos, Ut fiat major: fi neque fic fatis est, Per Maravedsfios numero, videorque

beatus

Croesos et Crassos vincere divitiis.

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