Velhagen & Klasings Monatshefte, 1; 17

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Velhagen & Klasing, 1903

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˹ 285 - Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.« »Sie gehen hin und weinen, und tragen edlen Samen, und kommen mit Freuden, und bringen ihre Garben.
˹ 666 - Doch Platen schläft am fernen Meer, Und Polen ist durch uns verloren; In Ehrfurcht tret' ich zu dir her, Wirf nach dem Dichter nicht den Speer, Weil eine Hütte ihn geboren, Weil er vor dir, dem Fürst, den Mut Zu flehn hat für dein eigen Gut, Zu flehen für dein eigen Blut, Fürs deutsche Volk, dem du geschworen! Sieh, wie die Jugend sich verzehrt In Gluten eines Meleager, Wie sie nach Kampf und Tat begehrt O drück in ihre Hand ein Schwert, Führ aus den Städten sie ins Lager!
˹ 96 - An einem Sommermorgen Da nimm den Wanderstab, Es fallen deine Sorgen Wie Nebel von dir ab. Des Himmels heitere Bläue Lacht dir ins Herz hinein Und schließt, wie Gottes Treue, Mit seinem Dach dich ein. Rings Blüten nur und Triebe Und Halme von Segen schwer, Dir ist, als zöge die Liebe Des Weges nebenher. So heimisch alles klinget Als wie im Vaterhaus, Und über die Lerchen schwinget Die Seele sich hinaus.
˹ 44 - Das ewge Licht geht da herein, gibt der Welt ein neuen Schein; es leucht wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht.
˹ 257 - Straßen. Leise nur das Lüftchen sprach, Und es zog gelinder Durch das stille Schlafgemach All der Frühlingskinder. Heimlich nur das Bächlein schlich, Denn der Blüten Träume Dufteten gar wonniglich Durch die stillen Räume. Rauher war mein...
˹ 105 - ... zum Landungsplatz unseres Vootes hinabsteigen Eine milde Nacht bei wundervollem Mondschein begünstigte uns. so war auch die sehr kurze Überfahrt leicht abgetan. Das Haus des Hofgärtners Fintelmann lag auf der Pfauen» insel nahe am Ufer. Einer der Offiziere, welche uns gerudert hatten, sprang ans Land, um den Hofgärtner zu rufen und ihn zu benachrichtigen. Da auf mehrmaliges Klopfen keine Antwort erfolgte, hörten wir das Klirren einer Fensterscheibe, und bald darauf erschien ein Mann im...
˹ 587 - Übergangs von Mainz, nachmittags um 3 Uhr, starb zu Regensburg*) in dem blühenden Alter von 955 Jahren, 5 Monaten, 28 Tagen sanft und selig an einer gänzlichen Entkräftung und hinzugekommenem Schlagflusse, bei völligem Bewußtsein und mit allen heiligen Sakramenten versehen, das HEILIGE RÖMISCHE REICH schwerfälligen Andenkens.
˹ 405 - Auge, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist dir besser, daß eines deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Aergert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
˹ 485 - Es ist unrechtmäßig, glücklich werden zu wollen, wenn man schlecht gelebt hat." was muß er tun, „damit Gerechtigkeit entsteht?" Und er antwortet: „Nur wenn du nicht mehr bist, wird auch dein Übel nicht mehr sein,' erst aus der sühnenden Tat erwacht das Lessere wieder und bleibt unsichtbar im Naume, bis es einen neuen Leib findet.
˹ 105 - Prinzessin wollte durchaus selbst Hand anlegen, um die Reisetaschen herunter zu befördern. Eine milde Nacht bei wundervollem Mondschein begünstigte uns. So war auch die sehr kurze Überfahrt leicht abgetan. Das Haus des Hofgärtners Fintelmann lag auf der Pfaueninsel nahe dem Ufer.

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