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reise, es führt auch Toren hin

223. zum Herrn und macht die Ein: falt weise. Dein Himmeldlicht Mel. 15: Es ist das Şeil ung tommen zc. verlösch uns nicht und leucht in Der Herr ist mein getreuer

Pjalm 23. jede Seele, daß keine dich verfehle.

Hirt, dem ich mich ganz vertraue; 4. Ich suchte Trost und fand zur Weid er mich, sein Schäflein, ihn nicht, da ward das Wort führt auf schöner grüner Aue; der Gnade mein Labsal, meine zum frischen Wasser leit er mich, Zuversicht, die Fadel meiner labt meine Seele kräftiglich durchs Pfade. Sie zeigte mir den Weg felge Wort der Gnade. zu dir und leuchtet meinen Schrit

2. Er führet mich auf rechter ten bis zu den emgen Hütten.

Bahn von seines Namens wegen; 5. Nun halt ich mich mit obgleich viel Trübsal geht heran festem Sinn zu dir, dem sichern aufs Todes finstern Stegen, so Horte; wo wendet ich mich anders grauet mir doch nicht dafür; mein hin? Herr, du hast Lebensworte. treuer Hirt ist stets bei mir, sein Noch hör ich dein: Komm, du Ste&n und Stab mich trösten. bist mein! Das rief mir nicht

3. Er hat mir einen Tisch vergebens ein Wort des emgen bereit

, sollts auch die Feind verLebens.

brießen, schenkt mir voll ein, läßt 6. Auf immer gilt dein Segeng- Øl der Freud über mein Haupt bund, dein Wort ist fa und herfließen. Drum Gutes und Amen. Nie weich es uns aus Barmherzigkeit werden mir folHerz und Mund und nie von gen allezeit; in seinem Haus ich unserm Samen. Laß immer: bleibe. fort dein helles Wort in allen Lebenszeiten uns trösten, warnen,

224. leiten! 7. O sende bald von Ort zu oder leichter fingbar mit Weglaffung des

Eigene Melodie. 33, Drt den Durst nach deinen Lehren. Ryrieleiß: Komm, Gott Schöpfer 2c. 97. Send Hunger, Herr, dein Lebenswort und deinen Geist zu hören; Dies sind die heilgen zehn Geund fend ein Heer von Meer bot, die uns gab unser Herre zu Meer, der Herzen Durst zu Gott, durch Mosen, seinen Diener stillen und dir dein Reich zu treu, hoch auf dem Berge Sinai füllen!

(Kyrieleis.) Karl Bernhard Garve. † 1841. 2. Ich bin allein dein Gott,

Cornelius Beder. † 1604.

2. Moj. 20, 1-17.

der Herr, kein Götter sollst du retten du und seine Schande haben mehr; du sollst mir ganz decken zu. (Kyrieleis.) vertrauen dich, von Herzensgrunde 10. Du sollst deins Nächsten lieben mich. (Kyrieleis.) Weib und Haus begehren nicht

3. Du follst nicht führen zu noch etwas draus, du sollst ihm Unehrn den Namen Gottes, dei- wünschen alles Gut, wie dirs nes Herrn; du sollst nicht prei- dein Herze selber tut. (Kyrieleis.) sen recht und gut, ohn was Gott 11. All die Gebot uns geben selber redt und tut. (Kyrieleis.) sind, daß du dein Sünd, o

4. Du sollst heilgen den siebent Menschenkind, erkennen sollst und Tag, daß du und dein Haus ruhen lernen wohl, wie man vor Gott mag; du sollst von deinm Tun recht leben soll. (Kyrieleis.) lassen ab, daß Gott sein Werk 12. Das helf uns der Herr selbst in dir hab. (Kyrieleis.) Jesus Christ, der unser Mittler

5. Du sollst ehrn und gehor- worden ist, es ist mit unserm sam fein dem Vater und der Tun verlorn, hilft er uns nicht Mutter dein, und wo dein Hand von Gottes Zorn. (Kyrieleis.) ihn dienen kann, so wirst du langes

Martin Luther. † 1546. Leben han. (Kyrieleis.) 6. Du sollst nicht töten zornig

225. lich, nicht hassen noch selbst rächen dich, geduldig sein und sanften

Mel. 1: Ach Gott und Serr. Muts und auch dem Feinde tun

G.

ott ist mein Hort und auf nur Guts. (Kyrieleis.)

sein Wort soll meine Seele trauen. 7. Die Eh sollst du bewahren Ich wandle hier, mein Gott, vor rein, daß auch dein Herz fein dir im Glauben, nicht im Schauen. andre mein, und halten keusch das 2. Dein Wort ist wahr; laß Leben dein mit Zucht und Mäßig: immerdar mich seine Kräfte feit gar fein. (Kyrieleis.) schmecken. Laß keinen Spott, o

8. Du sollst nicht stehlen Herr mein Gott, mich von dem Geld noch Gut, nicht wuchern Glauben schrecken. jemands Schweiß noch Blut; du 3. Wo hätt ich Licht, wofern follft auftun dein milde Hand mich nicht dein Wort die Wahrden Armen, die in deinem Land. heit lehrte? Gott, ohne sie der (Kyrieleis.)

stünd ich nie, wie ich dich würdig 9. Du sollst kein falscher Zeuge ehrte. sein, nicht lügen auf den Nächsten 4. Dein Wort erklärt der dein, sein Unschuld sollst auch Seele Wert, Unsterblichkeit und

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† 1760.

Leben; zur Ewigkeit ist diese Zeit fest bei deinem Worte stehn. Laß von dir mir übergeben. mich eifrig sein beflissen, dir zu

5. Dein ewgen Rat, die Misse: dienen früh und spat, und mich tat der Sünder zu verfühnen, stets zu deinen Füßen siten, wie den kennt ich nicht, wär mir dies Maria tat. Licht nicht durch dein Wort er- Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf. schienen. 6. Nun darf mein Herz in

227. Reu und Schmerz der Sünden nicht verzagen; nein, du verzeihst, Mel. 50: Freu dich sehr, o meine 2c. lehrst meinen Geist ein gläubig Nede, liebster Jesu, rede, denn Abba sagen.

dein Kind gibt acht darauf. Stärke 7. Mich zu erneun, mich dir mich, denn ich bin blöde, daß zu weihn, ist meines Heils Ge- ich meinen Lebenslauf dir zu ichäfte; durch meine Müh ver- Ehren seke fort. Ach, so laß dein mag ichs nie, dein Wort gibt heilig Wort in mein Herze sein mir die Kräfte.

verschlossen, dir zu folgen unver: 8. Herr, unser Hort, laß uns drossen. dies Wort, denn du hasts uns 2. Ach, wer wollte dich nicht gegeben. Es sei mein Teil, es hören, dich, du liebster Menschensei mir Heil und Kraft zum freund! find doch deine Wort

und Lehren alle herzlich wohlgeChristian Fürchtegott Gellert. † 1769. meint. Sie vertreiben alles Leid;

auch des Honigs Süßigkeit*) muß 226.

vor deinen Worten weichen, nichts

ist ihnen zu vergleichen. Mel. 138: D Durchbrecher aller Bande

*) Psalm 19, 11. Herr , dein Wort

, die edle Gabe, ,

3. Jesu, dein Wort soll mich diesen Schaß erhalte mir; denn laben, deine trosterfüllte Lehr will ich zieh es aller Habe und dem ich in mein Herz vergraben. Ach größten Reichtum für. Wenn nimm sie ja nimmermehr hier von dein Wort nicht mehr soll gelten, mir in dieser Zeit, bis ich in der worauf soll der Glaube ruhn? Ewigkeit werde kommen zu den Mir ists nicht um tausend Wels Ehren, dich, o Jesu, selbst zu ten, aber um dein Wort zu tun. hören.

2. Halleluja! Ja und Amen! 4. Unterdes vernimm mein Herr, du wollest auf mich sehn, Flehen, liebster Jesu, höre mich daß ich mög in deinem Namen Laß bei dir mich feste stehen, so

ewgen Leben.

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will ich dich ewiglich preisen mit wader und, was hier dein FinHerz, Sinn und Mund; ich will ger schreibt, präge meinem Herzen dir zu jeder Stund Ehr und Dank ein, laß den Zweifel ferne sein. in Demut bringen und dein hohes 6. Was ich lese, laß mich merLob besingen.

ken; was du sagest, laß mich tun. Anna Sophia, Landgräfin von Hessen- Wird dein Wort den Glauben Darmstadt. † 1683.

stärken, laß es nicht dabei beruhn,

sondern gib, daß auch dabei ihm 228.

das Leben ähnlich sei.

7. Hilf, daß alle meine Wege Mel. 58: Gott des Himmels x. nur nach dieser Richtschnur gehn. eures Wortaus Gottes Munde, Was ich hier zum Grunde lege, das mir lauter Segen trägt, dich müsse wie ein Felsen stehn, daß allein hab ich zum Grunde meiner mein Geist auch Rat und Tat in Seligkeit gelegt. In dir treff ich den größten Nöten hat. alles an, was zu Gott mich führen 8. Laß dein Wort mir einen kann.

Spiegel in der Folge Jesu sein. 2. Will ich einen Vorschmad Drücke drauf dein Gnadensiegel, haben, welcher nach dem Himmel schließ den Schaß im Herzen ein, schmeckt, so kannst du mich herrlich daß ich fest im Glauben steh, bis laben, weil bei dir ein Tisch gedeđt, ich dort zum Schauen geh. der mir lauter Manna schenkt und

Benjamin Schmold. † 1737. mit Lebenswasser tränkt.

3. Geist der Gnaden, der im Worte mich an Gottes Herze legt, öffne mir des Himmels Pforte, Mel. 71: Herr, wie du willst, so x. daß mein Geist hier ,

Matth. 13, 1-23. was für Schäße Gottes Hand durch Wir Menschen sind zu dem, o sein Wort mir zugesandt. Gott, was geistlich ist, untüchtig;

4. Laß in dieses Leibes Schran: dein Wesen, Wille und Gebot ist ken mich ohn eitle Sorgen sein. viel zu hoch und wichtig. Wir Schließe mich mit den Gedanken wissens und verstehens nicht, wo in ein stilles Wesen ein, daß die uns dein göttlich Wort und Licht Welt mich gar nicht stört, wenn den Weg zu dir nicht weiset. mein Herz dich reden hört. 2. Drum sind vor Zeiten aus

5. Gib dem Samen einen gesandt Propheten, deine Knechte, Ader, der die Frucht nicht schul- daß durch sie würde wohlbekannt dig bleibt. Mache mir die Augen dein Will und deine Rechte. Zum

229.

legten ist dein lieber Sohn, o viel Früchte bringen in Geduld, Vater, von des Himmels Thron bewahren deine Lehr und Huld selbst kommen, uns zu lehren. in feinem, gutem Herzen.

3. Für solches Heil sei, Herr, 8. Laß uns, dieweil wir leben gepreist! laß uns dabei verblei- hier, den Weg der Sünder meiden, ben, und gib uns deinen guten gib, daß wir halten fest an dir Geist, daß wir dem Worte in Anfechtung und Leiden. Ro gläuben, dasselb annehmen jeder- aus die Dornen allzumal, hilf zeit mit Sanftmut, Ehre, Lieb uns die Weltsorg überall und und Freud, als Gottes, nicht der böse Lüste dämpfen. Menschen.

9. Dein Wort, o Herr, laß 4. Hilf, daß der losen Spötter allweg sein die Leuchte unsern Hauf uns nicht vom Wort ab- Füßen, erhalt es bei uns klar wende; denn ihr Gespött samt und rein; hilf, daß wir braus ihnen drauf mit Schrecken nimmt genießen Kraft, Rat und Trost ein Ende. Gib du selbst deinem in aller Not, daß wir im Leben Worte Kraft, daß deine Lehre und im Tod beständig darauf in uns haft, auch reichlich bei trauen. uns wohne.

10. Gott Vater, laß zu deiner 5. Öffn uns die Dhren und Ehr dein Wort fich weit ausdas Herz, daß wir das Wort breiten. Hilf, Jesu, daß uns recht fassen, in Lieb und Leid, in deine Lehr erleuchten mög und Freud und Schmerz es aus der leiten. heilger Geist, dein

o Acht nicht lassen; daß wir nicht göttlich Wort laß in uns wirken Hörer nur allein des Wortes, fort und fort Glaub, Lieb, Geduld sondern Täter sein, Frucht hun- und Hoffnung. dertfältig bringen.

David Denice. † 1680. 6. Am Weg der Same wird sofort vom Teufel weggenommen; 230. auf Fels und Steinen fann das Wort die Wurzel nicht bekommen;

Mel. 79: Ich dank dir, lieber Herre. der Same, jo auf Dornen fällt, Wohl dem, der Jesum liebet von Sorg und Wollust dieser Welt und dessen Himmelswort! Der verdirbet und ersticket.

wird niemals betrübetoon Satanis 7. Ach hilf, Herr, daß wir List und Mord. Wo Jesus fich werden gleich allhie dem guten befindet, da stehet alles wohl; Lande, und sein an guten Werken wer sich auf Jesum gründet, der reich in unserm Amt und Stande, lebet lebensvoll.

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