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Neuen Testaments.

Neu überrest

9. C. W. Auguft und W. M. £. de Wette.

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Heidelberg
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Schon damals, als wir unsere deber feßung der sämmtlichen Schriften des alten Teftaments antůndigten, hatten wir den Plan, nicht nur die Apo, fryphen des A. T. auf eine ähnliche Weise zu bear. beiten.; fondern auch eine nach denselben Grundråben and in derselben Manier gearbeitete Uebersegung des Neuen Teftaments folgen zu lassen. Wir glaubten aber mit der Antúndigung deffelben erst dann hervor. treten zu dürfen, als wir , nach Vollendung der alt teftamentlichen Ueberfeßung, die Erfahrung gemacht håts ten, daß das Publicum urser Unternehmen billige, und uns der Ermunterung zur Fortseßung unserer Ben mühungen nicht unwerth halte. Indem wir also hier. mit den leßten Theil unserer verdeutschten Bibel dem Bublicum übergeben, glauben wir uns får denselben teine ungünstigere Aufnahme , als die früheren Theile fanden, versprechen zu dürfen. Wir sind uns wenige

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ftens bewußt, in unserm Eifer nicht ermüdet zu feyn, und mit voriger Liebe, Sorgfalt und Treue gearbeitet zu haben,

Auch ben den Schriften des N. 2. haben wir uns in das Ueberseßungs - Geschäft ro getheilet, daß jeder die Bücher übernahm, welche er am meisten bearbeitet hatte, und in deren Budiftaben und Geist er am besten eingedrungen zu renn glaubte. Meiu Mit - Ueberseper hat die drer ersten Evangelien, die Apostelgeschichte und die Paulinischen Briefe gewählt. Ich habe das Evans gelium Johannis, den Brief an die Ebråer, die soges nannten fatholischen Briefe und die Apokalypse übernommen. Künftig wird jeder auch die Ertlärung der von ihm übersekten Bücher liefe:u.

In Ansehung der Ordnung und Folge einiger Bücher des N. T. habe ich eine kleine Veränderung vorgenommen, worüber ich mich erklären muß. In den gewöhnlichen Ausgaben von Luthers Bibet ftehet der Brief an die Ebrå er zwischen den Briefen Johannis uno dem Briefe Jakobi. Allein die Mehrs zahl der åtteren und neueren Ueberseßer und Ausleger läßt ihn unmittet bar auf die Baulinischen Brtefe folgen. Schwerlich dürfte fich auch für diese Einschaltung in die Mitte der katholischen Briefe ein bißorischIritischer Grund von Hattbarkeit anführen lassen, und die vorgenommene Beränderung tónnte daber, durch pas allgemeine Beyspiet der Kritiker , Herausgeber und Heberseßer des M. I. gerechtfertiget scheinen. Dagegen

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