"Salz der Erde": Zugänge zur Bergpredigt

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Reinhard Feldmeier
Vandenhoeck & Ruprecht, 1998 - 265 ˹
Die Bergpredigt - ausgelegt für Christen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert Wie verstehen Christen an der Jahrtausendwende die Bergpredigt? Das Buch bietet eine Exegese des Textes, Überlegungen zur Ethik der Bergpredigt und viele Hinweise zur unterrichtlichen Erschließung in verschiedenen Jahrgangsstufen. Die Bergpredigt mit ihrem Anspruch radikaler Nächstenliebe scheint heute, kurz vor der Jahrtausendwende, nicht mehr in die religiöse und gesellschaftliche Landschaft zu passen. Dies war für Theologen verschiedener Disziplinen (Exegese, Ethik, Pastoraltheologie und Religionspädagogik) der Anlaß, diesen zentralen Text des Christentums als Herausforderung unseres gegenwärtigen Selbstverständnisses neu zu Gehör zu bringen. Eine Auslegung unter sieben Leitmotiven (z.B. 'Selig die ...', 'Licht der Welt', 'Ich aber sage euch ...') bildet den Auftakt. Es folgen ethische Überlegungen, die sich der Frage nach der Erfüllbarkeit der Bergpredigt stellen und dabei überraschend neue Blickwinkel eröffnen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden vier Beiträge aus der praktischen Theologie mit vielen Unterrichtshilfen für die Grundschule, die Sek. I und II. Mit Beiträgen von Reinhard Feldmeier, Joachim Kunstmann, Vera Ostermayer, Werner H. Ritter, Ingrid Schoberth und Wolfgang Schoberth. Der Herausgeber Dr. Reinhard Feldmeier ist Ordinarius für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Biblische Theologie an der Universität Bayreuth.

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Erstes Kapitel
15
Sekundarstufe II Seligpreisungen
246
Quellenverzeichnis
265
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˹ 84 - Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
˹ 42 - Ihr habt gehört, daß gesagt ist: „Du sollst Deinen Nächsten lieben und Deinen Feind hassen.
˹ 71 - Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
˹ 23 - Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.
˹ 71 - Sehet die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nähret sie doch.
˹ 85 - Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HErr, HErr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen thun meines Vaters im Himmel.
˹ 39 - Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig.
˹ 79 - Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.
˹ 34 - Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. 16. Also lasset euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
˹ 42 - Ich aber sage Euch: Liebet Eure Feinde; segnet, die Euch fluchen; tut wohl denen, die Euch hassen; bittet für die, so Euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.

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