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Haus

nacot Küche

cosina (span.) Bank

mancú (span)") Sack

tustac (vielleicht vom span. costal) Maulthier

murá (span. mula) Pferd

jaguai (ist wohl span. yegua, Stute) Kuh

cuacá (span, vaca) Papagei

turó Ochs

cuisch Thür

papich Licht (lux)

chicabó Lehmwand

tug Weizen

tircüé (vom span. trigo ?) Mehl

chingcang Mais

chipjac Erbse

triarber (vom span, arveja) Bohne

tisituc Kartoffel

tingüi Grosse Bohne

tijab (vom span. haba)

hübsches Weib

nisjuó hässliches Weib

nuto altes Weib

nuntoc Mann

caac Licht (candela)

sirup Heiliger

sut Holz

timpuce Salz

chapic süss

chiquibuce Hemd

jamis (span.) Hose

jarson

(span, calzon) Unterrock

najua

(span. enaguas) Jagdhund

tisirqui Katze

mis (span.) Ort, Dorf

musigpuce Cocuiza (Fasern der Four

croya und Agave) nanta Schwein

tipurcú

(span. puerco) Esel

timurrú (span. burro).

Von allen den genannten Stämmen existiren heute nur noch elende Reste der Mucuchíes, Mucurubaes, Escagueyes, Mirripus, Tiguiñoes, Miguries und Jajíes, sowie noch einige Timotes, Quinaroes und Aricaguas. In den Wäldern am See von Maracaibo sollen auch noch Ueberbleibsel der Motilones herumirren. Wenn aber auch die Menschen verschwunden sind oder ihre Stammeseigenthümlichkeit in der neuen Bevölkerung aufgegangen ist, so giebt es doch noch eine grosse Menge geographischer Namen, die den Untergang des Volkes überlebt haben, welchem sie meist ihren Ursprung verdankten. Ein Blick auf die Karte aus Codazzi's Atlas von Venezuela wird dies zur Genüge beweisen.

Nach Lares bestehen beträchtliche Unterschiede in der äussern Gestalt der Indianer von Mérida, von denen noch vieles reines oder doch fast reines Blut bewahrt haben. Ich habe einige Angaben von Lares durch Beobachtungen an Soldaten in Caracas controliren können, und kann sie in einem Falle wenigstens bestätigen. Die Mucuchíes sind verhältnissmässig gross für Indianer (3 von mir gemessene ergaben 1,53 m, 1,55 m und 1,61 m); sie haben dicke Lippen, eine grosse Nase, gut gebaute Gliedmassen und eine schmutzig ockergelbe Farbe. Eine genauere Untersuchung wurde nicht zugelassen. Der Mirripú von El Morro dagegen ist klein, kräftig gebaut und von sehr runden Formen, die Oberlippe ist meistens

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1) Anlautendes b scheint überall bei Uebernahme eines spanischen Wortes durch einen andern Consonanten ersetzt zu werden.

dicker als die Unterlippe, die Haut ist sehr glatt und zimmetfarbig. Die Quinaroes von Lagunillas sind viel dunkler, Lares sagt, sie seien fast schwarz; ihre Lippen sind dünn; der Unterleib steht sehr vor und die Beine und Arme sind verhältnissmässig sehr dünn.

Alle sind von verschlossenem, schweigsamem Charakter, und keineswegs intelligent.

Im Jahre 1558 kam Juan Rodriguez Suarez aus Mérida in Estremadura mit 64 Spaniern und einigen Indianern vom Stamm der Chitareros von Pamplone in Neu-Granada nach den Bergen der Timotes und gründete dort eine Stadt, der er den Namen seines Geburtsortes gab. Die Timotes waren bald unterworfen, nahmen das Christenthum an, und in kurzer Zeit entstand eine Mischrasse von Mestizen, die heute noch die Hauptbevölkerung der Cordillere bildet.

Die Motilones, anfänglich ein gefährliches Räubervolk, das in Sabana unweit Jají seinen Hauptsitz hatte, wurden später unterworfen und von Capucinern aus Navarra zu Christen gemacht. Heut ist kaum eine Spur von ihnen geblieben.

Die afrikanische Rasse hat nie Bedeutung erlangt in der Cordillere, deren Klima ihr nicht zusagte. 1839 gab es im ganzen Gebiete der damaligen Provinz Mérida nur 449 Sclaven, die nach der Emancipation fast alle nach den wärmeren Gegenden von Maracaibo gingen. Aus diesem Grunde sind auch die Mischformen der Mulatten und Zambos sehr seltene Erscheinungen in dem hier besprochenen Gebiete.

Die Gesammtbevölkerung betrug 1881 in der Section Mérida 78,181 Bewohner. Unser Census sagt nichts von ethnographischen Verschiedenheiten; aber man wird sich nicht sehr irren, wenn man annimmt, dass sich vielleicht kaum 8000 Einwohner weisser Rasse darunter befinden.

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S. 145, 2. 6 von unten

lies : des Huif statt der Hüif. S. 146, Z. 1 von oben

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Besprechungen.

Dr. G. A. Fischer, Das Massai - Land (Ost-Aequatorial-Afrika). Mit

theilungen der Geographischen Gesellschaft in Hamburg 1882—83. 8. Auch als Separatabdruck, Hamburg 1885, 155 S. nebst 3 lithographirten

Tafeln und 6 Autotypien. J. Thomson, Through Masai-Land. London 1885. 8. 584 S. nebst vielen Holzschnittillustrationen und zwei Karten.

Das Land der wilden, im Gebiete der Ostafrikanischen Schneeberge Kilimandjaro und Kenia wohnhaften Masai war uns schon früher oberflächlich durch die Expeditionen der Krapf, Rebmann, Erhardt und anderer Missionäre, sowie des Baron C. v. d. Decken und J. M. Hildebrandt's bekannt geworden. Die Masai bilden nebst den ihnen verwandten Wakuafi (Imbarawuyo der Masai) die Nation der von manchen Reisenden und Ethnologen sogenannten Orloikob oder Irlaigob, Ilaigoba). Während die Masai hauptsächlich Rind sieh züchten und rauben, auch in dem Kriege mit ihren Nachbarvölkern eine nimmer versiegende Quelle ihres Besitzstandes eröffnen, befleissigen sich die von jenen häufiger bedrāngten Wakuafi besonders des Ackerbaues. Die Masai, ähnlich den Amazulu und Amatebele, durch eine kriegerische Organisation zusammengebalten, unternehmen blutige Raubzüge bis in die Küstengebiete und bis gegen die Ostufer des Ukerewe-Nyanza hin. Sie erheben von den durch ibr Land passirenden Handelskarawanen schwere Durchgangszölle an Waaren und metzeln gelegentlich eine Gesellschaft von Kaufleuten nieder, wobei sie eine wilde Tapferkeit und eine unbändige Robbeit entwickeln. Die jüngsten Leute dienen als Orlbarnod oder Waffenknechte der etwas reiferen Orlmuran oder Krieger, welche letzteren in besonderen Lagern beisammen leben. Die nicht in den Krieg ziehenden, meist schon gereifteren Männer, die Orlmorua, sowie die Weiber, bewachen den zahlreichen Viehstand. Die gesammten Orloikob ähneln in physischer Hinsicht den Gala oder Orma und den Somal. Ihre Sprache bat Verwandtschaft mit dem Idiome der Bari, Denka und anderer Stämme des oberen Nil. gebietes. In das z. Th. sehr romantisch gebildete Land dieser Wilden sind neuerdings die oben bezeichneten Forscher eingedrungen: Dr. Fischer, der gewiegte, namentlich in der Ornithologie vorzüglich bewanderte Naturforscher und Arzt, sowie der geistreiche, uns schon durch sein Werk über die Seen von Centralafrika (London 1881, deutsch Jena 1882) bekannt und beliebt gewordene Jos. Thomson. Beide Männer haben ihre Reise mit unbeugsamem Muthe durchgeführt, beide haben alle Schrecken eines sehr wilden Landes und seiner zügellosen Bewohner mit heldenhafter Ausdauer erduldet. Dr. Fischer ist bis zum NaiwaschaSee und Thomson sogar bis znm Lande der gesitteteren, Ackerbau treibenden Kawirondo am Ostufer des Ukerewe-Sees gelangt. Letztere sind Verwandte der sehr dunkelgefärbten Bewohner des oberen Nils und Todfeinde der Masai. Die Arbeiten unserer beiden Forscher behandeln die zurückgelegten Reiserouten und Reiseerlebnisse, die physische Beschaffenheit der gesehenen Landschaften, deren Naturprodukte und die Ethnologie der ibnen bekannt gewordenen Stämme in spannender, belehrender, auch durch Anmutb sich auszeichnender Scbreibweise. Wenn Thomson etwas mehr mit der breiteren Erzählung seiner Jagdabenteuer gegeizt hätte, so würde dies seinen Leserkreis nicht weiter beeinträchtigt haben. Freilich lässt sich entschuldigend hinzufügen, dass der geehrte Reisende sich mit der Sport

1) Die Vorsilbe 01, Il wird gedebnt, wie mit einem, zwischen dem Anfangsvokal und dem L eingeschobenen R gesprochen.

liebhaberei seiner britischen Landsleute hat abfinden wollen. Leider fehlt es noch an ausreichenden Koloritangaben und Abbildungen von Masai und Wakuafi. Denn Thomson's, wiewohl nach Photographien hergestellte Holzschnitte sind zu wenig deutlich. Die Heliotypien Fischer's und Révoil's aber stellen keine echten Masai, sondern nur in das phantastische

tüm der Orlmuran gesteckte zahme Suahel und Komoraner dar. Dem deutschen Publikum sei übrigens die treffliche, bei Brockhaus erschienene deutsche Bearbeitung des Thomson'schen Buches bestens empfohlen. Beide Arbeiten werden von gutgezeichneten Karten begleitet.

R. Hartmann.

H. M. Stanley: Der Kongo und die Gründung des Kongo-Staates. Auto

risirte deutsche Ausgabe. Leipzig. F. A. Brockhaus. 1885. Zwei Bände in 8. I. Bd. 1-XXV, 557 S. II. Bd. XXVI-XXXVIII, 488 S. Mit vielen Holzschnitten und 4 grossen Karten.

Das bedeutende geschichtliche Ereigniss der Neuzeit, die Gründung des Kongo-Staates, verdankt bekanntlich einen Haupttheil seiner siegreichen Durchführung der rastlosen Energie und dem hervorragenden Talente des bekannten Afrikareisenden, dessen Namen an der Spitze obigen Bücherartikels steht. Stanley hat in vorliegenden beiden dicken Bänden seine eigenen, an die Errichtung des freien internationalen Staatsgebāudes sich knüpfenden, mehrjährigen Erlebnisse und Wahrnehmungen in jener flüssigen einnehmenden Schreibweise niedergelegt, welche ihm als genialem Publizisten mit Recht eine solche weltbürgerliche Popularität gesichert hat. Zum Glück fehlt hier die Schilderung so vieler blutiger Ereignisse, wie sie den früheren Zug Stanley's quer durch den dunkelo Welttheil begleiteten. Vielmebr webt aus dem neuen Werke öfters ein gemüthlicher, in scherzhaften Episoden sich gefallender Humor hervor. Man wird mit heiterem Sinn jene wohl überlegten schalkhaften Ueberraschungen verfolgen, mittelst deren es Stanley's Expedition gelang, in entscheidenden Augenblicken das kindisch-auf brausende Temperament unbotmässiger Schwarzer zu zügeln. In dem ersten Kapitel über die frühere Geschichte des Kongo erbalten ältere Irrthümer in der Länder- und Völkerbenennung jener Gebiete ihre dankenswerthe Berichtigung. Im zweiten Kapitel geschieht der merkwürdigen Zeit Erwähnung, in welcher zu Ambassi oder São Salvador ein christlicher König herrschte und die räuberischen Djagga oder Jakka dnrch die Mithülfe portugiesischer Arkebusiere verjagt wurden. Im dritten Kapitel werden die Ereignisse geschildert, welche die Gründung des Kongo-Staates unter den direkten Auspicien des Königs der Belgier einleiteten. Die übrigen Theile des Buches beschäftigen sich mit Reiseerlebnissen, mit der Geschichte der Errichtung von Stationen im Kongo-Gebiet, mit topographischen Darstellungen, mit ausgiebigen handelspolitischen Deduktionen. Hier macht sich überall ein umsichtiger, vorurtheilsloser und nach Ergründung der Wahrheit strebender Geist bemerkbar. Einigemale liefert uns Stanley lebensfrische Schilderungen der urwüchsigen tropischen Waldnatur. Schade, dass die von dem Reisenden so geschickt erfassten Eindrücke nicht von einem Stabe fleissiger Botaniker, Zoologen und Anthropologen getbeilt wurden. Denn ohne das stille detaillirende Wirken derartiger Logen bleibt jede Expedition in einem fremden Lande nur Stück- und Flickwerk. Namentlich karg wird in dem vorliegenden Werke Stanley's die Menschenkunde behandelt. Ein Glück, dass hierin, wie in den übrigen naturwissenschaftlichen Disciplinen, das Werk Johnston's einigen Ersatz bietet.

Wichtig und durchgearbeitet sind Stanley's Kapitel über die klimatische Beschaffenheit des Kongo-Gebietes, über den Aufenthalt, über das körperliche Gedeihen der Weissen daselbst. Die aetiologischen Exkurse bedeuten nicht viel; Stanley ist hierzu nicht genug ärztlich gebildet und hat keine Ahnung von den jetzt üblichen Forschungsmethoden. Dagegen hält Ref. nach eigenen Erfahrungen, wie Studien, Stanley's hygienische Erörterungen und Vorschläge fast obne Ausnahme für trefflich, für höchst beachtenswerth. Jeder, der das tropische Afrika besuchen will, sollte diese praktischen Auseinandersetzungen und Winke genau durchgehen und möglichst zu befolgen trachten.

Das Werk wird von guten Karten begleitet. Die meist nach Photographien ausgeführten Holzschnitte behandeln zwar meistens die unmalerischen Stationsgebāude und das langweilige Transportiren von Fahrzeugen 1. s. w., liefern indess auch einige ganz gelungene Figurenbilder. Eine Anzahl heliotypischer Zinkographien machen uns mit den Zügen verschiedener, um die Gründung des Kongo-Staates verdienter Persönlichkeiten bekannt.

Im Anhange zum II. Theil des Stanley'schen Werkes sind die Verhandlungen der Berliner Kongo-Konferenz, ausserdem noch verschiedene Instruktionen und andere officielle Schriftstücke abgedruckt. Ausfūbrlicher sind übrigens in dieser Hinsicht die Aktenstücke, betreffend die Kongo-Frage, dem Bundesrath und dem Reichstag vorgelegt im April 1885, mit Genehmigung des auswärtigen Amtes herausgegeben, Hamburg 1885. gr. 8. 60 S. Dieses letztere Dokument wird von einer Karte Central-Afrikas von L. Friedrichsen begleitet, welche (kartographische) Arbeit zwar hinsichtlich gewisser Irrthümer von Wichmann in Gotha heftige Angriffe erhalten hat, trotzdem aber auf den Referenten den Eindruck einer im Ganzen fleissigen und brauchbaren Darstellung macht. Denjenigen, welche sich übrigens für das Wohl des neuen Kongo-Staates interessiren, sei eine kürzlich zu Brüssel in Folio veröffentlichte, mit instruktiven Heliotypien und Karten geschmückte, geschichtlich-geographische Skizze: „Les Belges au Congo“, bestens empfohlen. Zum Schluss noch die Bemerkung, dass alle hier erwähnten Arbeiten sich durch sehr schöne typographische Herstellung auszeichnen.

R. Hartmann.

Victor Gross, La Tène, un oppidum helvete. (Supplément aux Protohelvètes.) Paris 1886. kl. fol. 63 S. XIII Tafeln in Phototypie.

Der Verf. hat sein Versprechen sehr bald erfüllt, seiner Darstellung der Stein- und Bronzestationen der Westschweiz auch eine zusammenfassende Bearbeitung der einzigen grösseren Eisenstation dieser Gegend, der berühmten Station von La Tène, folgen zu lassen. Seine Darstellung zeichnet sich auch hier durch Präcision, Klarheit und volles Verständniss aus; die von ihm selbst photographirten Gegenstände sind in reicher Fülle in vorzüglicben Phototypien wiedergegeben, und da er ausser seiner eigenen Sammlung die Museen von Bern und Neuchatel, sowie die einiger Privatsammler benutzen konnte, so besitzen wir jetzt, im Zusammenbalt mit der Arbeit des Hrn. Vouga (oben S. 43), eine möglich vollständige Uebersicht dieser wichtigen Fundstätte. Wie Hr. Vouga, erklärt sich auch Hr. Gross gegen die weit verbreitete Annahme, als sei die Station von La Tène eine Pfahlbaustation gewesen. Er weist nach, dass dieselbe ursprünglich auf dem Boden, wahrscheinlich einer Insel, stand, und dass sie von dem Wasser des anwachsenden Neuenburger Sees erst nach der Zeit Hadrian's bedeckt worden ist. Da in den Fundschichten fast nur Kriegsgeräth, dagegen fast gar keine Gegenstände des Haushaltes (Thongeschirr u. dgl.) oder des Ackerbaues gesammelt worden sind, so nimmt er an, dass es sich um einen Wachtposten oder, wie er sagt, um ein Oppidum der Helveter handelte, errichtet zum Schutz der alten gallischen Strasse, die von Genf nach Konstanz führte. Wahrscheinlich nach einem unglücklichen Kampfe sei der Posten aufgegeben und erst unter Augustus wieder hergestellt worden; so habe er bis zu Trajan bestanden, bewacht durch eine Abtheilung der XXI. Legion von Vindonissa, deren Stempel auf Ziegeln gefunden sind.

Ein ausführlicher Bericht des Hrn. Edm. v. Fellenberg (p. 7) behandelt die analogen Funde, welche weiter abwärts an mebreren Stellen der Ziebl (Thielle) gemacht worden sind und welche derselben Periode angehören. Dazu kommt das schon vom Herrn v. Bon stetten beschriebene Schlachtfeld von Tiefenau. Der Verf. giebt ausserdem eine kurze Uebersicht der Funde in Frankreich und Deutschland, welche der gleichen Zeit zuzuschreiben sind. Ref. vermisst hier einerseits die so wichtigen Funde in Welschtyrol und Norditalien, andererseits die zablreichen norddeutschen Beobachtungen. Offenbar ist der Verf. in letzterer Beziehung durch die Arbeit des Hrn. v. Tröltsch, welcbe absichtlich nur das rheinische Gebiet ins Auge fasste, veranlasst worden, anzunehmen, dass die Grenze der La-Tène-Funde in Thüringen sei. Da er sich jedoch nicht die Aufgabe gestellt hatte, die sogenannte LaTéne-Cultur in ihrer Gesammtheit zu behandeln, so wird dieser Mangel seinem Werke keinen Abbruch thun. Für die archäologische Literatur ist es ein unschätzbarer Gewind, dass wir nunmehr für diejenige Localitāt, welche, gleichviel mit welchem Recht, in den Vordergrund des Interesses für diese Epoche gestellt worden ist, ein so vollständiges und gutes Material besitzen.

Virchow.

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