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Zeitig Cedlum.
Zuckerrohr Tucbú.

Webestuhl Bulalmi.
Weggehen Panore.
Weib Bay.
Weiberrock kurz Dalmay.
Wein aus Zuckerrohr Balabak.
Weiss Puti.
Weit Madiu.
Wenig Diluc.
Wie beisst das Unc pang allan ito.
Wie heisst du Sudan pang allan.
Wie viel Ira
Willst du Caliac-mo.
Wind Caramang.

Camphorbaum Balodo.
Abietinee Sarambron.
Myrtha Tinicaran.
Rhododendron (ca. 20 Fuss hoch) roth blühend

Malágos.
Rhododendron (ca. 20 Fuss boch) weiss blühend

Ceijopoun.
Casuarine (equisetifol.) Gúu.
Heidelbeere Dangul.
Usnea Schadenbergiana (Goeppert. Stein) Pijoh.
Rafflesia Schadenbergiana (Goeppert) Bóo.

Zahnbürste Signi.

Accipiter Stephensoni } Kapi.

Namen auf Süd-Mindanao vorkommender Vögel, von meinem verehrten Freunde, Herrn Oberstabsarzt Dr. Kutter nach von mir mitgebrachten

Bälgen bestimmt und mit den Bagobonamen classificirt. Cacatua haematuropygia Buké.

Artamus leucorhynchus Det-det. Tanygnathus luconiensis Karrangak.

Graucalus Kochii Kaliakliag. Loriculus Hartlaubi Kalusissi.

Dicrurus striatus Kalansaui. Hierax erythragenys Kulipudu.

Hypothymis superciliaris Berkos.

Zeocephus rufus Kamulak. Butastur indicus

Broderipus acrorhynchus Salio. Spilornis holospilus Kuligi.

Macronus striaticeps Tagosse. Thriponax javensis Gial.

Ixus goiavier Tibuul. Chrysocolaptes lucidus Karririt.

Ixus urostictus Buruin. Harpactes ardens Adak.

Hypsipetes philippensis Bajaco. Merops bicolor Padloi-padloi.

Dendrophila oenochlamys Bugas-bugas.
Eurystomus orientalis Salaksakan.

Dicaeum cinereigulare Bullaluan.
Ceyx argentata
Binti.

Cinnyris jugularis Kassuisuit.
Sauropatis chloris Bakáka.

Sarcops calvus Tukaling. Xantholaema haemacephala Buk-Buk. Oxycerca Everetti Maya. Collocalia Lincbi Kallibasbas.

Osmotreron axillaris Pune. Batrachostomus septimus Akkur.

Phabotreron brevirostris Limúkun. Pyrrhocentor melanops Zukzuk.

Carpophaga aenea Kapur Buceros Mindanensis Calaoa.

Myristicivora bicolor Kamassoc. Craniorrhinus leucocephalus Agniek.

Chalcophaps indica Manatad. Lanius nasutus Tibassal.

Erythrura phoenicura Bakok.

Bagobo-Namen.

Männernamen:
Vitil.
Banzak.
Puntulan.
Umpo.
Daia.
Lassia.

Апос.
Pandoy.
Peian.
Bugoi.
Anzar.
Sadang.
Panguilan.

Bomban.
Sabuntog.
Tumbo.
Maguana.
Darigan.
Manib.
Bagio.

Magdui.

Frauennamen:
Pyto.
Guanda.
Ulam.
Tschampi.
Bi.

Erklärung der Tafel III.

1. Alte Armringe aus Muschel. Höhlenfunde. 2. Alter Bronzering. Höhlenfund. 3. Armring aus Muschel. 4. Ticas, Wadenring. 5. Halsband aus Holzperlen, geflochtenen Schweinsborsten, Früchten u. s. w. 6. Zebenring aus Messingdraht. 7. Ohrgebänge aus Holz mit Metall ausgelegt, zum Einknöpfen. 8. Einsteckkamme aus Holz, mit Metallblech belegt. 9. Grabstätte auf der Insel Malipano. 10. Blaserobrpfeile. 11. Bagobolichte (Aleurites-Saamen, auf eine Blattrippe gereiht). 12. Metallringe (Armring). 13. Hut der Mandayas (wird beim Tanz getragen). 14. Runder Schild. 15. Körbchen der Bagobofrauen aus Pandanus. 16. Arbeits-Messer mit Scheide (16a). 17. Kleines Messer mit Scheide (Saigni). 18. Schellengürtel. 19. Büchse aus Pandanusgeflecht, mit Harz überzogen. 20. Seitenmesser. 21. Metallstück zum Zusammenhalten der Tragebãoder des Reisesackes über der Brust; auf

der einen Seite bat es 2 Oehsen, auf der anderen 2 Haken. 22. Helm aus Bejucogeflecht mit Federn. 23. Musikinstrument aus Bamba. 24. Langer Schild. 25. Guitarre mit Saiten, aus Holz.

(Schluss folgt.)

Ueber Ethnologische Sammlungen.

Im mächtigen Anschwellen der unsere Gegenwart durchrauschenden Zeit strömung, unter deren Förderung auf allen Feldern die naturwissenschaftlichen Studien zu erspriesslichem Gedeiben emporschiessen, wird ein Rückblick auf die letzten zehn Jahre, unter den überraschenden Schauspielen ringsum, nirgends frappanter getroffen sein, als in der radikalen Umgestaltung der Ethnologie. Ein Spielball bisher zwischen Erdkunde und Geschichte, von der Philosophie verschmäht und auch in der Unterhaltungslectüre bemäkelt, wenn die Wilden allzu sorglos ibr Naturgewand bewahrten, hat sie mit diesen jetzt den Naturwissenschaften sich zugefügt, zunächst im Anschluss an Anthropologie und Psycho-Physik für inductive Durchbildung einer naturwissenschaftlichen Psychologie, um voranzuschreiten auf jener Bahn, welche in kommenden Tagen die Begründung einer Wissenschaft vom Menschen vorzubereiten verspricht. Die Erfüllung solcher Hoffnung bleibt jedoch von der Vorfrage abhängig, ob das ethnische Material in genügender Menge noch zu beschaffen sein wird, um nach den Erfordernissen comparativ-genetischer Methode in die Hand genommen zu werden. Solche Materialbeschaffung steht des balb als Hauptaufgabe voran und macht sich um so drängender fühlbar bei unaufhaltsam stetiger Schmälerung der nur kurz noch b. lessenen Arbeitszeit, wie oft bereits wiederholt worden ist (s. Vrgsch. d. Ethnlg. S. 91, S. 120, Vlkgdk. S. 180).

Desto erfreulicher sind deshalb die Helfer zu begrüssen, welche in diesem Augenblicke der Gefahr und Noth hinzuzutreten beginnen, vornehmlich aus den nächst verwandten Wissenszweigen, der Geographie mit allen ihren Schwesteru, und auch auf der letzten Versammlung in München ist der Ethnologie in dankenswerthester Weise gedacht. Im Anschluss an einen Vortrag Dr. Pechuel-Loesche's wurde von ihm und Prof. Kirchhof (in Halle) eine Resolution eingebracht, worin die Mebrung der Mitarbeiterzahl empfohlen wird, besonders aus dem Kreise der au Aussenstationen thätigen Missionare.

Weil durch ibren Beruf') schon auf das Studium des Volkscbaracters hingewiesen, hätten sie auch in diesem Sinne als die eigentlich Berufenen zu gelten; denn mit Fug und Recht wird in der Ansprache das bei dem AnthropologenCongress 1880 Gesagte (s. Hig. Sg. d. Pln., S. X) wiederholt, dass sich in flüchtiger Beobachtung, bei vorübergehendem Aufenthalte eines Reisenden, tieferer Einblick schwer erschliesst, dass es vielmehr jener ethnologisch geschulten Reisenden bedürfen wird, wie damals verlangt war (s. Hlg. Sg. d. Pln., S. VIII).

Nur wer es verstanden hat, sich in den Gedankengang eines Naturvolkes genügend hineinzuversetzen, um dessen Ideenassociationen unwillkürlich zu folgen, wird dadurch befähigt, und in den Stand gesetzt sein, ein unverfälschtes Abbild in der Studirstube des europäischen Gelehrten niederzulegen, - brauchbar und echt, um für wissenschaftliche Prüfung verwerthet zu werden. Solche Fähigkeit, den

1) In his contact with the people, the missionary necessarily has his attention turned to the Ethnological features of the tribe (s. Cust). Einige unter den werthvolleren Sammlungen des Museum sind Missionären zu danken, wie bei der Anfertigung des Cataloges ersehen werden wird.

Gedankengang des Naturmenschen nachzudenken, stellt sich also als „conditio sine qua non“, wie oftmals betont worden ist, z. B. im Jahre 1868 ) (und bei Gelegenheit späterer Wiederholungen).

In Rücksicht hierauf bliebe es für die Instruction, oder etwaige Anerziehung eines Ethnologen, in Erwägung gestellt, wie weit es gewagt werden dürfte, durch die Kunst nachzuhelfen, wo die Naturanlage etwa versagt sein sollte? Schon die Geographie hat aus bitteren Erfahrungen lernen müssen, dass sich diejenigen ihrer Heroen, welche als bahnbrechende Pioniere im Glanze der Entdeckungen voranstehen, nicht nach Belieben, auf Befehl oder Bestellung, zurecht schnitzen lassen. Der echte Reisende muss geboren sein, wie der Dichter, und fast mehr noch dürfte dies von dem Ethnologen gelten, denn die Volkssage will mit keuscher Hand gebrochen sein“ (Jacob Grimm), wie die des eigenen Volkes, so die in den ethnischen Gärten jedes anderen erblühende. „Wer sie hart angreift, dem wird sie die Blätter krümmen und ihren eigensten Duft vorenthalten“, nur wer „in die Unschuld der ganzen Volkspoesie eingeweiht“, wird die Wunderblume plücken als Sonntagskind. Da es nun solcher Glücks- oder Sonntagskinder, die, wenn am goldenen Sonntag“ geboren, selbst Geister sehen sollen in Thüringen) –, nicht allzu viele giebt, könnte hier des Guten leicht vielleicht zu viel geschehen, sofern die Instructionen in leitende Fragen führen oder verführen; denn damit wäre von vorneherein Alles verloren. Von Fragen, oder Ausfragen gar, dürfte überhaupt in derartigen Instructionen keine Rede sein, sondern vom Lauschen nur, im gesprächsweisen Heraushören; sonst würde auch die günstige Stellung der Missionare sich beeinträchtigt finden, wenn in Beobachtungen über Sitten und Gebräuche den religiösen Ideenkreis anstreifend, da sich dieser in Controversen verschieben und

1) „Wer das Volk verstehen will, muss volksthümlich denken und nur demjenigen wird die Erkenntniss des mythologischen Ideenkreises aufgehen, der Selbstentäusserung genug besitzt, temporär zu dem Niveau der Naturvölker zurückzukehren, die ihn hervorgerufen. Dazu bedarf es einer psychologischen Ascese, die keine leichte ist und kaum jemals genügend geübt wird. Wir müssen, diesem Studium gewidmet, all’ dem Pomp und Glanz unserer erhabenen Ideale entsagen, wir dürfen uns weder von den Reizen der Kunst, noch von den Lockungen der Dichtung zu Abschweifungen verführen lassen, wir müssen jeden einzelnen Gedanken, schroff und roh, wie er aus dem sinnlich Thierischen an der Schwelle des Unbewussten entsprang, in die Hände nehmen, ihn sorgsam von allen Seiten betrachten, ihn prüfen und wieder prüfen, und uns weder durch seine Rauheit, weder durch die flache Jämmerlichkeit seines Aussehens, noch durch etwaige Gemeinheit und Niedrigkeit abschrecken lassen, ihn gründlich zu erforschen und nach jeder seiner Bezeichnungen qualitativ und quantitativ zu analysiren. Sollte sich hierfür eine hinlängliche Zahl aufopferungsbereiter Mitarbeiter finden, so wird vielleicht der kommenden Generation dasselbe möglich werden, was in der Chemie schon der vorhergehenden gelungen ist, nämlich: eine genau erforschte Spannungsreihe psychologischer Grund-Elemente aufzustellen, um damit zum ersten Male eine feste Basis für eine natnrwissenschaftliche Psychologie zu legen, die trotz ihrer vielseitigen Behandlungsweise eine solche noch immer nicht gefunden hat. Von diesen elementaren Grundlagen aus können wir dann, vom Einfachen vorsichtig zum Zusammengesetzten fortschreitend, allmählig den Gedankenbau der Menschheit in seinen doppelten und dreifachen Verbindungen aufführen, und so zu der jetzigen Höhe der Cultur zurückkehren, ihr das Geschenk ihres eigenen Verständnisses, als Ausbeute der Forschungen, mitbringend. Nur dies ist der Weg, den die Naturwissenschaften gelehrt haben, der Weg der Erfahrung, (statt dem der Speculation), um nie während der Untersuchungen das Schutzdach einer in Vergleichungen rectificirenden Controlle zu verlieren“. (s. Beständiges in den Menschenrassen, S. 70 und 71).

entstellen muss, so lange nicht durch den Buchstaben heiliger Schriften controlirbar (s. Hlg. Sg. d. Pln., S. 9).

Bei unrichtiger Fragestellung wird alles illusorisch, die Mittheilung eine gefälschte und auch Vieles auf weiterhinaus verdorben. Welche Fragestellung aber im jedesmaligen Falle die richtige sei, dafür können keine Instructionen helfen, wenn es sich nicht instinctiv herausfühlt.

Diese Sachlage könnte entmuthigend auf den Sammeleifer zurückwirken, wenn nicht die nächste Aufgabe desselben auf einem ganz andern, auf einem völlig verschiedenem Gebiete läge, wo er unbehindert die Zügel schiessen lassen kann, da allgemein verständliche Cautelen genügen, um vor Fehlgriffen zu bewahren. Es handelt sich zunächst um die Sammlungen der ethnologischen Museen, um sinnlich fassbare Objecte, um die bei schriftlosen Völkern einzigen Abdrücke ihres Volksgeistes, – um also die soweit einzig alleinigen Unter- und Vorlagen desselben, welche geboten und vorhanden sind, damit das geistige Schaffen, das sich hier bethätigt, aus seinen Effecten zum Verständniss gelange. Hierdurch ist zugleich die Bedeutung proclamirt, welche den ethnologischen Museen zuerkannt werden muss im Hinblick auf die Zukunft, indem ihre Sammlungen die Geistesproducte ethnischer Abprägung zu sichern und überliefern haben in leicht vergänglichem Material, das, weil ein ephemeres, im Augenblicke des Contactes fest zu legen ist, oder sonst verloren bliebe auf immer.

Während die archäologischen Museen der Culturvölker nur als Hülfsapparate zu betrachten sind, in Ergänzung der innerhalb der Bibliotheken aufbewahrten Monumente der Texte, begreifen die ethnologischen Museen die Textsammlungen selbst, die einzigen Texte, aus welchen das Geistesleben schriftloser Stämme einstens sich wird herauslesen lassen (s. Allg. Grndz. d. Ethnlg., S. X), und da diese Documente vor unseren Augen zu Grunde gehen, tagtäglich ringsum, da sie,

Strome zerstörender Zeit erfasst, rapide dahingeschwemmt werden und schwinden, so gilt es oft ein Aufraffen nur, ein Einheimsen so rasch und so gut es gerade den Umständen nach geht und gehen mag (wobei „je besser, desto besser“ natürlich). Dies die Parole, welche heute auszugeben wäre, in einem kritischen Momente der Gefahr, während sie in späteren Decennien und Jahrhunderten gar verschieden lauten mag. Aehnlich wie die Geographie, nachdem durch ihre Entdeckungsreisen das bisher Unbekannte deutlicherem Einblicke erschlossen ist, später sodann zum eingehend genauerem Detailstudium Fachgelehrte mit wissenschaftlichen Missionen betraut, so mag auch die Ethnologie für manche ihrer Arbeitsfelder sich jetzt bereits zu sorgsamerem Anbau veranlasst sehen dürfen, um Philologen für die Sprachstudien, Anthropologen für den physischen Habitus, Techniker und Kunstverständige für Fertigkeiten des Handgeschick's, für Kenntniss des Werkzeuges als „Organprojection“, für die grammar of ornaments“ u. s. w. auszusenden, aber, wie ich rathen möchte: lieber keine Psychologen, denn diejenige Volksseelenkunde, wie sie der Ethnologie für Anschaffung ihres Rohmaterials bedürftig geworden, ist noch nicht geboren —, wenn auch für die später feinere Bearbeitung (eines unverfälscht bereits beschafften Materials) die Vorschule philosophischer Psychologie nicht wird umgangen werden dürfen (s. Rigsphls. Pr., S. VIII). Auf dem jahrtausendjährigen Grundbau classischer Bildung werden auch des Völkergedankens psychische Constructionen einstens zu ruhen haben, und so müssen die ethnischen Studien, unter (und trotz) der Blendung des auf allen Seiten neu sich Erschliessenden, den Blick stetig hingewandt halten auf den in der Culturgeschichte bereits angebäuften Wissensschatz, um zurückzugreifen, so oft die Zeit dafür gekommen. Geschieht das jedoch zu früh, so verflüchtigt sich Alles

vom

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