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bedienten, weil sie keine wolltragenden Hausthiere besassen. Ferner sind unter den vielen dort ausgegrabenen Alterthümern noch keine Lamas vorstellende Stücke gefunden worden, während solche in Perú so ausserordentlich häufig vorkommen). Ob zur Zeit der Quitos oder Skiris in der heutigen Republik Ecuador Auchenien vorkamen, wissen wir nicht, wohl aber, dass nach der Eroberung von Quito durch die Inkas, besonders unter Wayna Khapax, Lamas dahin gebracht wurden. Nach der spanischen Eroberung und der ihr folgenden Einführung anderer Woll- und Lastthiere hatten sie sich dort ausserordentlich vermindert. Es fehlen uns bis jetzt noch verlässliche Angaben über die Nordgrenze der verschiedenen Aucheniaarten in den Hochgebirgen Perús.

Unter den Inkas (und wahrscheinlich Jahrtausende vor denselben) wurde der Lamazucht von den Indianern der interandinen Hochebenen die grösste Sorgfalt gewidmet. Die Heerden waren zum grössten Theil Eigenthum der Dynastie, der Sonne, der Tempel und der Wakas. Bei gewissen Gelegenheiten, besonders nach einem glücklichen Feldzuge wurden einzelne Kurakas mit je 1000, andere mit 500, 100, 50, 20 oder 10 Stück begnadigt, einzelne Indianer erhielten je ein Paar ?). Nach Pedro Pizarros Bericht durfte kein Indianer ohne Erlaubniss des Inkas mehr als 10 Stück besitzen; dieselbe wurde bis zur Zahl von 50 oder 100 Stück nur den Kurakas ertheilt. Diese Angabe wird jedoch anderweitig nicht bestätigt.

Die Opferthiere wurden aus den Heerden des Hofes, der Sonne, der Tempel oder der Wakas, je nach ihrer Opferbestimmung, entnommen. Oberaufseher (l'amar kamayox) der Heerden der Dynastie oder der Sonne (k hapax l’amakun a) 1) waren meist angesehene Männer, oft Prinzen aus königlichem Geblüte). Unter ihnen standen die zahlreichen Hirten (l'amamitšix), die sich unmittelbar mit diesen Thieren zu beschäftigen und sie zu hüten hatten. Ueber sämmtliche Heerden wurden die allergenauesten Rechnungen mittelst Knotenschnüren (khipu) geführt. Zur Erleichterung dieser Aufgabe wurden die Thiere je nach Farbe, Alter und Geschlecht in abgesonderten Heerden gehalten und jede derselben hatte ihren entsprechend gefärbten Khipu. Die von den Inkaperuanern am meisten geschätzten Lamas waren die ganz schwarzen (yana l’am a)). Sie wurden bei ganz. besonders feierlichen Anlässen geopfert. Die weissen Lamas standen dagegen bei den Kol'as im höchsten Ansehen. Nach Garcilasso's Angabe“), die jedoch von keinem anderen Annalisten bestätigt wird, soll ein solches ihre Hauptgottheit gewesen sein, weil das erste Lama im Himmel sich ihrer ganz besonders angenommen habe und in ihrem Lande mehr dieser Thiere vorkommen, als im ganzen übrigen Inkareiche. Die weissen Lamas hiessen koyru l’ama oder bloss koyru, die rein weissen fleckenlosen Opferlämmer wakar paña uña"), die röthlichbraunen paukar l'ama, die gelblichbraunen tšumpi l'ama, die schwarzbraunen yana tšumpi l'ama, die buntscheckigen muru muru l'ama, die schwarz und weissen al’ka l'a ma. Diese Sonderang des Lama nach dem Alter wurde nur, bis die Thiere vollkommen ausgewachsen waren, strenge durchgeführt. Nachdem die Lämmer etwa vier Monate gesaugt hatten, wurden sie von den Müttern getrennt und in eine Heerde zusammengestellt. Sie hiessen uñakuna und ihr Hirt uñamitšix. Die einjährigen Lämmer bis zum vollendeten zweiten Jahre hiessen malta uña und wurden separirt von den Uñas gebalten. Nach vollendetem dritten Jahre waren sie ausgewachsen und wurden dann in die Farben- und Geschlechtsheerden eingereiht, denn die unausgewachsenen Thiere wurden noch ohne Rücksicht auf Farbe und Geschlecht, nur nach dem Alter, in eigene Heerden abgesondert.

1) Auf eine schriftliche Anfrage hatte der bekannte Amerikareisende, Hr. Alph. Stübel die Güte, mir folgende werthvolle Mitteilungen zu machen: „Das Lama ist in Columbien nirgends heimisch oder als Lastthier eingeführt. Der Grund davon dürfte wohl in den klimatischen Verhältnissen, besonders in den starken Niederschlägen zu suchen sein, welche in den Cordilleren das ganze Jahr hindurch stattfinden; auch sind die Wege in Folge dessen stets in einem so kothigen Zustande, dass das Lama nicht darauf fortzukommen vermöchte. Bei Pasto sah ich zwei Exemplare, welche jedoch nur der Merkwürdigkeit wegen gehalten wurden. Weiter südlich trifft man das Lama als Hausthier zuerst in der Gegend von Quito, aber auch hier nicht häufig. Als nördlichste Grenze des Vorkommens dieser Thiere wird man daher den Aequator betrachten müssen. Erst in der Umgebung von Riobamba, bedingt durch den sandigen Boden, gewinnt das Lama für den Haushalt des Indianers eine ähnliche Bedeutung, wie in Bolivia, wird hier aber nicht für grössere Reisen z. B. nach der Küste benützt; es dient nur als Lastthier auf kurze Strecken. Ueber das Vorkommen südlich vom Riobamba, gegen die peruanische Grenze zu, vermag ich keine sichere Auskunft zu geben. Noch möchte ich erwähnen, dass auf der Nordseite des Chimborazo in einer Höhe von etwa 4500-4800 m eine kleine Zahl verwilderter Lamas weiden soll. Es ist mir dies mehrmals versichert worden, doch habe ich sie nie zu Gesichte bekommen. Was die Vikuña betrifft, so findet sich dieselbe weder in Columbia noch in Ecuador. Meiner Erfahrung nach ist dieses Thier auf das Hochplateau von Bolivia incl. eines Theiles von Perú beschränkt.“

2) Fernando de Santillan, Relacion del origen, descendencia etc. in Tres relaciones de iedades peruanas p. 23.

3) Docum. inedit. T. V. p. 270.

Die ausgewachsenen Lamas wurden schliesslich wieder bei den verschiedenfarbigen Heerden in einzelne abgesondert und zwar die starken nur zur Zucht gebrauchten Sprungböcke (a puruka), die männlichen Lamas,

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1) oder auch nur Khapay l'ama (Lamas der Reichen), im Gegensatze zu der tšay pa l’amakuna oder watšay l’ama (Lamas der Armen).

2) Garcillasso de la Vega Comment. I lib. IV cap. 21 erzählt, dass der Inka Yawar Wakax seinen erstgeborenen Sohn, den nachmaligen Inka Wirakotša, mit dem er sebr unzufrieden war, nach Tšita verbannt habe, um dort die Lamas der Sonne zu hüten.

3) Wie Garcilasso l. c. lib. VI cap. 21 angiebt, behaupteten die Indianer, dass ein weisses, ganz fleckenloses Lama immer eine schwarze Schnauze babe, also nicht makellos sei, während ein schwarzes keinen Fehler habe.

4) I. c. lib. II cap. 19.

5) Diese Bezeichnung wurde von den spanischen Religionslehrern auch auf Christus übertragen z. B. wakapaña uñantšiy tšekamanta Jesus Christon kaska, unser wahres Opferlamm ist Jesus Christus.

aus denen die Lasttbiere (wakay wa) gewählt wurden, die weiblichen nur zur Zucht verwendeten (tšina) und die unfruchtbaren Lamas (komi).

In späteren Zeiten (unter den Spaniern) haben sich diese Verhältnisse gänzlich geändert und nur noch sehr auspahmsweise führt irgend ein grösserer Heerdenbesitzer eine ähnliche Eintheilung der Heerden durch. Der kleine Heerdenbesitzer trennt seine Lamas höchstens nach dem Geschlechte.

Der Fortpflanzung der Lamas wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt, denn die Brunst dieser Thiere ist ungemein heftig und gab den Hirten bäufig Anlass, die Weibchen zu dieser Zeit geschlechtlich zu missbrauchen, obgleich auf dieses Verbrechen Todesstrafe stand. Auch zur spanischen Zeit wurde eine Verordnung erlassen, dass junge Indianer keine Lamas hüten dürfen. Leider wurde dieses so nöthige Verbot unter der Republik nicht mehr berücksichtigt.

Ob das Kastriren der Lamaböcke von den Inkaperuanern ausgeübt wurde, wissen wir nicht mit Bestimmtheit). Ich habe keine diesbezügliche Nachricht gefunden. Zur spanischen Zeit war es gebräuchlich.

Obgleich das Lamaschaf, sowie die Weibchen der übrigen Aucheniaarten, in der Regel nur ein Junges wirft, so war doch durch die ausserordentliche Sorgfalt, die man den Heerden widmete, deren Vermehrung eine sehr bedeutende, trotzdem der Verbrauch, theils als Opferthiere, theils zur menschlichen Nahrung, ein sehr bedeutender war. Nach der spanischen Eroberung verminderte sich die Kopfzahl der Heerden erstaunlich schnell und hat nie mehr, selbst nicht bis zur Hälfte die Höhe erreicht, die sie zur Inkazeit hatte. Es sind hauptsächlich folgende drei Ursachen, welche die so auffallende Verminderung bewirkt haben: erstens die Ueberanstrengung der Lastthiere und deren schlechte Behandlung durch die rohe spanische Soldateska, der schon in den ersten Jahren der Conquista hunderttausende der Thiere erlagen. Dann der sträfliche Uebermuth dieser wilden Gesellen, die, wie einer ihrer eigenen Berichterstatter ?) erzählt, Mengen von Lamas tödteten, nur um deren Hirn zu essen, 10–12 Lamas schlachteten, nur um ein fettes nach ihrem Geschmack zu finden, und das übrige unbenützt liegen liessen, und überhaupt der viel grössere Fleischverbrauch durch die Eroherer, als er je zur Zeit der Inkas stattfand 3).

Als zweite Ursache muss eine Hautkrankheit, eine Räude der gefähr

1) Einige Chronisten erzählen, dass die Sonnenjungfrauen von Eunuchen bewacht wurden. Diese Angabe erscheint um so zweifelhafter, als sie von dem verlässlichsten peruanischen Annalisten nicht bestätigt wird und auch jeder thatsächlichen Basis zu entbehren scheint. Es darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass die Khetšuasprache ein Wort besitzt, das, wenigstens seit der spanischen Zeit, für kastriren gebraucht wird, nämlich kora verstümmeln, koraska verschnitten, korota testiculus.

2) Fernando de Santillan, Relacion etc. I. c. p. 56 nicht Cieza de Leon wie Dr. Brehm (das Inka-Reich S. 243) irrig angiebt.

3) Nach einem Berichte über Potosi (Relac. geograf. T. II p. 127) von 1603 wurden in jener Minenstadt jährlich über 100 000 Lamas geschlachtet.

lichsten Art (Karatša von den Khetšuaindianern, uma usa von den Aymarás genannt) aufgeführt werden, die schon in den ältesten Epochen von Zeit zu Zeit geherrscht hatte. Als Beweis dafür mag gelten, dass die Indianer eigene Gottheiten hatten, die sie anflehten, ihre Heerden vor Seuchen zu bewahren. Durch veränderte Verhältnisse nach der Eroberung nahm die Krankheit sowohl intensiv als expansiv einen so verderblichen Charakter an, wie sie ihn in früheren Jahrhunderten wahrscheinlich nie gehabt hat. Die ersten Nachrichten theilten Acosta 1) und Gomara?) mit, am ausführlichsten aber besprach sie Garcilasso 3). Er sagt darüber u. A.: „Zur Zeit des Vicekönigs Blasco Nuñez Vela in den Jahren 1544—1545 entstand unter anderen Plagen, die damals in Perú herrschten, unter den Lamas eine Krankheit, welche die Indianer „caracha“ nennen, was soviel als Krätze ist; es war ein höchst verderbliches, bis dahin noch nie gekanntes Uebel. Es zeigte sich anfänglich an der inneren Seite der Schenkel und am Bauche und breitete sich von da über den ganzen Körper aus, indem es 2–3 Finger hohe Krusten zurückliess, besonders am Bauche, wo sich die Krankheit am meisten hinzog. Es entstanden Spalten, die durch die ganze Dicke der Krusten bis auf das Fleisch offen waren, aus denen sich Blut und Eiter ergoss, so dass in wenigen Tagen die Thiere aufgerieben wurden. Das Uebel war sehr ansteckend und tödtete zum grössten Schrecken der Indianer und Spanier zwei Drittel der Lamas und Pakos. Von diesen wurden die Wanákos und Vikuñas angesteckt, bei denen das Uebel aber nicht so gefährlich

war, da sie nicht in so grossen Massen zusammen leben und sich in kälteren Regionen aufhalten. Auch auf die Füchse erstreckte es sich 4) und nahm sie sehr grausam mit. Ich selbst sah im Jahre 1548, als Gonzalez Pizarro von der Schlacht bei Huarina nach Kusko zurückkehrte, Füchse, welche von dieser Pest ergriffen des Nachts in die Stadt kamen und in den Strassen und auf den Plätzen mit mehreren von dieser Krätze entstandenen Löchern, die durch den ganzen Körper gingen, gefunden wurden u. s. w.“ Keines von allen versuchten Mitteln (meist Einreibungen von Fetten) half, selbst nicht die Anrufung des heiligen Antonius, der nach Garcilasso in Kusko zum Advocaten und Vertheidiger der Lamas ernannt worden war. Nach und nach erlosch die Epidemie, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass die Krankheit sporadisch fortdauerte. Es sind mir keine Nachrichten bekannt, dass sie sich im 17. und 18. Jahrhundert wieder zur Epidemie steigerte, wohl aber war dies im 19. Jahrhundert der Fall und zwar in den Jahren 1826–28 und 1839—40, zu welcher Epoche ich selbst hunderte dieser kranken Thiere gesehen habe. Heute dürfte diese Epizootie nach dem gegenwärtigen Stande der Wissenschaft durch allsogleiche Vertilgung der zuerst angesteckten Thiere, die strengste Isolirung aller, verdächtige Symptome zeigenden und zugleich durch ausgedehnten localen Gebrauch geeigneter antiseptischer Mittel mit Erfolg zu bekämpfen sein.

1) lib. VIII cap. 24.
2) Hist. de las Indias cap. 194.
3) 1. c. lib. VIII cap. 16.

4) Wabrscheinlich, wenn sie das Fleisch der an der Krankheit zu Grunde gegangenen Thiere frassen, wobei sie mit dem Sekret der Krusten in Berührung kamen.

Man sieht leicht ein, dass durch eine Verminderung des Lamabestandes um volle zwei Drittel und durch das rücksichtslose Wüthen der Spanier unter dem restlichen Drittel dieser Thierzucht ein nachhaltiger schwerer Schaden zugefügt wurde. Einen Aufschwung derselben auch für die Zukunft erschwerte drittens die Einführung von Einhufern und Wiederkäuern. Die viel leistungsfähigeren Esel und Maulthiere haben das Bedürfniss nach Lamas als Lastthiere ausserordentlich vermindert, trotz der viel grösseren Waarenmenge, die zwischen der Küste und dem Inneren des Landes verfrachtet wird. Ein Eisenbahnnetz im Süden des Landes wird mit der Zeit die Lamazucht auf ein Minimum reduciren. Die Landesbewohner sind hinsichtlich des Fleisches und der Wolle nicht mehr, wie zur Inkazeit, bauptsächlich auf die Aucheniaarten angewiesen. Rinder und Schafe haben sich auf dem interandinen Hochlande ausserordentlich vermehrt und sie decken gegenwärtig den Hauptbedarf der geschlossenen, grösseren Ortschaften. Die Lamas werden, obgleich ihr Fleisch, besonders von jüngeren Thieren, vorzüglich schmeckt, doch fast nur von der indianischen Bevölkerung gegessen, theils frisch, theils gesalzen und an der Luft gedörrt.

In vorspanischer Zeit spielte das Lama im religiösen Cult und Staatsnaushalte der Peruaner eine äusserst wichtige Rolle. Schon oben wurde erwähnt, dass ein weisses Lama die Hauptgottheit der Kol'as war. Das Sternbild der „Leier“ stellte nach der phantastischen Auffassung der Indianer ein scheckiges Lama dar, zu dem sie um Erhaltung ihrer Heerden flehten; es hiess Urkutšil’ay 1). In den sternlosen Räumen des südlichen Himmels malte ihnen, wie Garcilasso ausführlich erzählt?), ihre Einbildung ein Lama vor, das sein Junges säugt und den Namen Katu tšil’ay führte. Nach dem Glauben der Tšintíay-Indianer waren die Lamas aus den beiden Lagunen Urkokotša und Tšoxl'okotša hervorgegangen und es wurden deshalb auch an denselben junge Lamas geopfert 3).

1) Polo Ondegardo in Cathechismo etc. 1583; Averig, cap. I. (1583.) 2) 1. c. lib. II cap. 23.

3) In J. G. Müller's vorzüglichem Werke „Geschichte der amerikanischen Urreligionen“ S. 367 kommt folgende Stelle vor: „Da man weiss, dass ein weisses Schaf angebetet wurde (Meiners I. 194, 220; Baumgarten II. 253), so befremdet es, dass das Lama nicbt auch unter der Zahl der göttlichen Thiere aufgezählt ist.“ Darauf ist zu erwidern, dass die spanischen Annalisten, auf eine oberflächliche Aehnlichkeit gestützt, die Lamas „Schafe“ nannten, die männlichen ,Carneros“ Widder, die weiblichen , ovejas“ Schafe und die Lamalämmer „corderos“; wenn sie also von einem carnero blanco sprachen, so war damit nicht ein weisser Schafbock, sondern ein weisses männliches Lama gemeint. Die späteren französischen, deutschen u. S. W. Schriftsteller, die sich mit den Inkaperuanern beschäftigten, scheinen diesen wichtigen Umstard nicht gekannt zu haben; sie sprachen daher von Schafen statt von Lamas und gelangten daler oft zu höchst sonderbaren Schlüssen. Sie hätten übrigens wohl wissen sollen, dass das Schaf erst durch die Spanier nach Peru kam.

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