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DIVINITT SCHOOL
HARVARD UNIVERSITY

LIBRARY.

Gö t t i n g e ,

bei a n d en hoe

und R u p r e ch t.

184 1.

1

Der

hochwürdigen theologischen Facultät

zu Göttingen.

18 Jahren mich bei dem Uebergange in mein gegenmårtiges Universitätspredigeramt mit dem mir gerade damals und von Ihrer Hand so werthvollen Ehrengeschenk der theologischen Doctorwürde erfreuten, da beschloß ich, eben aus diesem Amte heraus, so bald ich vermöchte, Shnen ein öffentliches Zeichen meiner innigen Dankbarkeit zu geben. Bornehmlich in diesem Zusammenhange hoffe ich wird diese Zueigmung bei Ihnen eine freundliche Statt finden. Dabei verschmåhen Sie auch wohl die Gabe, so gering sie an sich sein mag, um des Gegenstandes willen nicht. Sie wissen, wie tief aus der gesammten kirchlichen Praxis gerade die Predigt in die theologische Wissenschaft, oder vielmehr die Wissenschaft in die Predigt, hineinreicht, zumal an dem Orte, wo mir das Wort zu verkündigen aufgegeben ist. Möchten Sie denn freilich auch dieses Verhältniß in seiner rechten Ordnung, namentlich das Nichtzuviel in dieser Gemeinde, die doch zulegt nicht schlechthin von der großen kirchlichen Ges meinde ausgesondert werden kann, hier gewahrt fins den. Nehmen Sie diese Predigten endlich zugleich zu einem neuen, mir vom Herzen kommenden Unterpfande des weitern gemeinsamen und einigen Wirkens an dem Werke , an welchem mit Ihnen zu stehen ich mich freue, und welches der Herr fortan unter uns regnen wolle. Göttingen, den 15. September 1841.

Dr. Th. A. Liebner.

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8 muß hier vor allen Dingen gesagt werden, daß

, diese Sammlung von Predigten ihre Entstehung nicht nur dem Wunsche, sondern auch, dem bei weitem größten Cheile nach der Auswahl der Zuhörer verdankt. So konnte ihr, was ihr freilich als Sammlung zu wünschen gewesen wäre, eine bestimmte, eng geschlossene Einheit des Inhalts nicht gegeben werden. Ich muß mich das mit begnügen, was ich mir überhaupt in diesem Gebiete eigenthümlich glauben darf, hier so ziemlich wiederzuerkennen. Auch dürfte gefunden werden, daß doch gewisse verwandte Hauptpunkte der christlichen Gottes- und Welt: anschauung und damit des Innern des christlichen Les bens, die denn wohl dem Bedürfniß der Gemeinde entsprochen haben müssen, die Mitte der einzelnen Predigten bilden oder in die Betrachtung aufgenommen sind.

Ich habe sodann diesen Predigten nichts in die weitere Deffentlichkeit mitzugeben, als den Wunsch, daß sie auch da vornehmlich ihren unmittelbaren Zweck erfüllen, und zur christlichen Erbauung im vollen Sinne dienen mogen : dazu bedarf es aber keiner Fingerzeige weiter,

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