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58 (Haftung der Sippe für Richters), 140 (Feuerordal), die Straftat), 62 (Blutrache), 144 (Wasserordal), 146 (Gift102 (Schutzstädte), 135 (Be- ordal), 148 (Ordal des geweiswiirdigung), 142 (Feuer- weihten Bissens), 154. 156 ordal), 172 (Freilassung), (Eid), 161 (Zeugen), 176 173 (Sklaverei).

(Gastfreundschaft). Hellenen, S. 16 (König als

Inkaperuaner, vergl. Peruaner. Richter), 21 (ältestes König. Irokesen, S. 24 (Staatsvertum), 32 (Mord in alter Zeit),

fassung), 100 (Busse). 33 (Diebstahl), 41 (älteste Islam, S. 51 (Talion), 61 (keine Behandlung der Straftat),

Haftung der Sippe für die 55 (»Schande vor den Leu

Strastat), 82 (Blutrache), 143 ten«), 58. 64 (Blutrache), 88 (keine Ordale), 172 (Frei(Busse), 503 (Asyle), 122

lassung), 173 (Sklaverei). (Pfändungsrecht des Gläubigers). 126 (Schiedsrichter), 137 (Zweikampf), 146 (Gift- Kabylen, S. 83 (Blutrache), ordal), 156 (Solidarität beim 98 (Busse), 159 (Eid). · Eid), 177 (Gastrecht). Kaffern, S. 113 (Asyle). Holländisch · Indien, vergl. Kalmücken, S. 159 (Eid). Niederländisch-Indien.

Kamerunvölker, S. 84 (BlutHoratier und Curiatier, S. 137. rache, 99 (Busse). Hottentotten, S. 6 (Geschlech- Kariben, S. 15 (Lehnswesen),

terstaat), 34 (Diebstahl), 45 34 (Diebstahl), 171. (Skla(Vorsatz und Fahrlässigkeit), verei). 52 (Talion), 84 (Blutrache), Karthager, S. 180 stummer

( 99 (Busse)

Handel). Huronen, S. 100 (Busse). Kathiamar, S. 82 (Blutrache),

112 (Asyle). Janus, S. 66.

Kaukasus, S. 81, (Blutrache), Inder, S. 13 (absolutes König. 96 (Busse), 139 (Zweikampf),

tum), 23 (König und Priester), 143 (Feuerordal), 153 (Eid), 37. (Hexenglauben), 43 (Vor- 159 (Eidesheffer), 178 (Gastsatz und Fahrlässigkeit), 49 recht). (Talion), 82 (Blutrache und Khasia, S. 61 (Haftung der Wehrgeld), 112 (Asyle), 115 Sippe für die Straftat). (Friedlosigkeit), 122 (Pfän. Kirgisen, S. 97 (Busse). dungsrecht des Gläubigers), Korea, S. 173 (Sklaverei). 128 (Priester als Richter), Korsika, S. 78 (Blutrache), 177 130 (würdige Haltung des (Gastrecht).

Kunamas, S. 149 (Ordal der Papuas, S. 10. 22 (Häuptlingsfesten Nerven).

recht), 33 (Diebstahl), 46 Kymren, vergl. Wales.

(Vorsatz und Fahrlässigkeit),

85 (Blutrache), 100 (Busse), Langobarden, S. 6 (Geschlech

173 (Asyle), 160 (Eid), 175 terstaat).

(Sklaverei), 180 (Gastrecht).

Persien, S. 97 (Blutrache und Lubus, S. 160 (Eid).

Busse).

Peruaner, S. 12 (absoluter DesMadagaskar, S. 144 (Feuer- potismus).

ordal), 145 (Krokodilordal), Phönizier, S. 176 (Beurkundung 147 (Giftordal), 149 (Ordal der Gastfreundschaft). der festen Nerven).

Polen, S. 75 (Blutrache), 94 Mainoten, S. 80 (Blutrache). (Busse), 120 (Übergang zur Marokko, S. 113 (Asyle).

staatlichen Strafverfolgung). Marschallinseln, S. 113 (Asyle). Polynesien, S. 47 (älteste BeMerovinger, S. 17 (Richteramt handlung der Straftat), 100 des Häuptlings).

(Busse). Mexiko, vergl. Azteken. Montenegro, S. 75 (Blutrache), Römer, S. 21 (ältestes König96 (Busse), 158 (Eid).

tum), 22 (Senat), 31 (Raub

in alter Zeit), 34 (Diebstahl), Neu-Guinea, vergl. Papuas.

41 (älteste Behandlung der Niam · Niam, S. 150 (Ordal

Straftat), 42 (Vorsatz und

Fahrlässigkeit), 50 (Talion), durch Tiere). Niederländisch-Indien, S. 139

59 (Haftung der Sippe für

die Straftat), 66 (Blutrache), (Zweikampf), 141 (Feuer

90 (Busse), 106 (Asyle), 118 ordal).

(Anklagerecht der VerwandNordamerika, vergl. Rothäute

ten), 123 (Pfändungsrecht Nordamerikas.

des Gläubigers), 126(SchiedsNutkastämme, S. 114 (Asyle).

richter), 128 (Priester als

Richter), 131 (Prozess), 134 Osseten, S. 45 (Vorsatz und (persönliches Erscheinen vor

Fahrlässigkeit), 81 (Blut- Gericht), 137 (Zweikampf), rache), 96 (Busse), 178 (Gast- 157 (Eid), 168 (Fremdenrecht).

recht). Ostafrikanische Neger, S. 39 Rothäute Nordamerikas, S. 8

(Hexerei und Zauberei), 143 (Totemstaat), 22 (Häuptling. (Feuerordal), 174(Sklaverei), tum), 38 (unerklärliche

zur

Todesfälle), 47 (älteste Be. S. 9 (Männerhäuser), 22 handlung der Straftat), 86 (Häuptlingtum), 86 (Blut(Blutrache), 100 (Busse), 114 rache), 121 (Übergang zur (Asyle), 116 (Friedlosigkeit), staatlichen Strafverfolgung). 170 (Kriegsgefangene), 172 Sumerier, S. 172 (Freilassung). (Freilasssung), 184 (Völkerrecht).

Tlinkit-Indianer, S. 139 (ZweiRussland, S. 34 (Diebstahl), kampf),

74 (Blutrache), 94 (Busse), Togoküste, S. 135 (Prozess). 120 (Übergang staat- Topantunuasu, S. 140 (Waffenlichen Strafverfolgung), 139

ordal), 150 (Hahnenordal). (Zweikampf).

Tscherkessen, S. 81 (Blutrache),

179 (Gastrecht).

Tschivölker, S. 174 (SklaveSalische Franken, S. 60 (Haf

rei). tung der Sippe für die Straf

Tschuktschen, S. 34 (Dieb tat), 93 (Busse).

stahl). Samoaner, S. 184 (Parlamentäre).

Urarier, S. 6 (GeschlechterSamojeden, S. 159 (Eid).

staat), 10 (Häuptlingsrecht). Sandwichinseln, S. 145 (Wasserordal).

Veddahs, S. 33 (Diebstahl). Serbien, S. 75 (Blutrache), 117 Venezuela, S. 34 (Diebstahl).

(Übergang zur staatlichen Strafverfolgung).

Wakamba, S. 99 (Busse), 148 Siam, S. 141 (Feuerordal). (Ordal des geweihten Slaven, S. 7(Geschlechterstaat), Trunks).

61 (Haftung der Sippe für Wales, S. 74 (Blutrache), 94 die Straftat), 74 (Blutrache), (Busse), 124 (Kampf vor Ge124 (Kampf vor Gericht), richt).

158 (Eid), 178 (Gastrecht). | Wanyamwesi, S. 150 (Ordal Somali, S. 143 (Feuerordal). durch Tiere) Südamerikanische Naturvölker, Wit (Wet) S. 74.

WILUTZKY, Vorgeschichte des Rechts Iff

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Nachtrag

zum ersten Teil.

Zu Seite 2, Anm. Zeile 5: Ebenso kannte der wilde Volksstamm der Veddahs, welche die Waldungen von Ceylon am äussersten Ende der südöstlichen Küste der Insel bewohnen, noch im 19. Jahrhundert keine Namen. Einer von ihnen, hierüber befragt, erwiderte: »ich heisse ein Mann; als ich jung war, hiess ich ein junger Mann, und wenn ich alt geworden bin, so werde ich ein alter Mann heissen.« (Reise im Innern der Insel Ceylon, nach dem Englischen des Dr. John Davy, Jena 1822, S. 27). Die herrschende Bevölkerung Ceylons, die Singalesen, gibt den Kindern einen Namen, sobald sie im stande sind, Reis zu essen: »Diesen Reisnamen führen die Kinder aber bloss in ihrer Jugend; späterhin leiten sie ihre Benennung entweder von ihrem Wohnort oder von ihrem Amte ab, indem eigentliche Familiennamen bei ihnen nicht üblich sind« (ebenda S. 85).

Ebenda vorletzte Zeile: Ähnlich auf den Inseln der Süd. see (W. Ellis, Polynesian Researches, 1830, Bd. 2, S. 262).

Zu S. 3, Anm. Abs. 2, Zeile 6 hinter »S. 374«: Aus land 1880, S. 128.

Zu demselben Absatz letzte Zeile hinter »S. 37«: SCHURTZ, Urgeschichte der Kultur, S. 120.

Zu S. 13, drittletzte Z. als Anm. 2 a: Dieser Einwand ist insbesondere von WESTERMARCK (Origin of human marriage, Helsingfors 1889) erhoben. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir als den eigentlichen Vater dieser Idee keinen Geringeren als Darwin betrachten, der wegen der Eifersucht, die wir bei vielen Vierfüsslern finden, eine ursprüngliche Gesamtehe, »kurz bevor der Mensch seinen heutigen Platz auf der tierischen Stufenleiter erreicht hatte,« für unwahrscheinlich erklärt (The Descent of Man, London 1871, Bd. 2, S. 361 ff.); aber auch er muss bekennen, nach den Forschungen von MORGAN, Mc LENNAN und LUBBOCK sei anzunehmen, dass der Brauch der Ehe, in irgend einer engeren Bedeutung des Worts, sich allmählich entwickelt habe, und dass ein fast regelloser oder sehr loser Verkehr einst überall sehr allgemein war«. (it seems certain, that the habit of marriage has been gradually developed, and that almost promiscuous intercourse was once extremely common throughout the world). Ich glaube, dass nichts geeigneter ist, den Darwinianer WESTERMARCR zu widerlegen, als dieses eigene Zugeständnis DARWIN'S.

Zu S. 17, A. 5: Über ähnliche Sagen aus dem ältesten Indien und China, vergl. WESTERMARCK a. a. O., S. 11.

Zu S. 19, A. 2, Z. 2 als Anm. 3 a. Aus den vereinzelten Beispielen für ein Zusammenleben von wenigen Individuen mit einander, bis hinab zu einem Mann und einem Weib, wie man sie zuweilen bei Naturvölkern gefunden hat, lassen sich Schlüsse auf eine ursprüngliche Einzelehe mit Sicherheit nicht ziehen. Auch WESTERMARCK, ein Hauptvertreter dieser Ansicht, sagt ausdrücklich (a. a. O., S. 60), dass der Grund für das Vorkommen solcher abgesonderter Existenzen auf Mangel an Nahrung zurückzuführen ist, welcher ein Hordendasein unmöglich machte. Völlig gleich ist der Verlauf der Schicksale der Menschheit nirgends gewesen, dazu hängen wir zu sehr, und zumal je näher unserm Ursprung, um so mehr von der uns umringenden Natur ab.

Ganz bedenklich aber erscheint es, wenn WESTERMARCK die massenhaft uns bezeugten Reste des Hetärismus aus Vor

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