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CPAX

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1839

APR 9 1906
Vorrede zur zweiten Ausgabe.

Die Freunde der Bibel erhalten in diesem Werke die von mir allein besorgte Umarbeitung der gemeinschaftlich mit Herrn Dr. A ugufti in den Jahren 1809 — 14 herausgegebenen Bibelüberseßung. Man' vermiste an derselben die so wünschenswerthe Gleichförinigkeit, welche tro den von uns angenommenen gleichen Grundfäßen im Einzelnen nicht erreicht worden war, wie dieß in der Natur der Sache liegt. Da nun die erste Auflage vergriffen war, so machte ich, von dem die erste Anregung zum Unternehmen ausgegangen, auch die meisten Bücher überseßt worden waren, meinem verehrten Freunde und Mitarbeiter den Vor: fólag, ob er mir nicht die Umarbeitung des Ganzen überlassen wollte. und er ließ sich hierzu bereitwillig finden. Von ihm waren folgende Bücher überseßt: das Buch Josua, das Buch der Richter, das Buch

Ruth, die Bücher Esra und Nehemia, das Buch Esther, die salomoni: 1 Then Schriften, Jesaja, Ezechiel, Jona, das Buch der Weisheit, Jesus

Sirach, Baruch, Tobia, das Evangelium Johannis, der Brief an die Hebråer, die katholischen Briefe, die offenbarung Johannis. Diese erscheinen nun in dieser neuen Ausgabe fast ganz neu überseßt, weil die Herstellung der Gleichförmigkeit, zuweilen auch die Verschiedenheit der Auslegung, solches nöthig machte, während die von mir schon ehedem überseşten Bücher nur mehr oder weniger verbessert find. Vom Bropheten Jesaja habe ich die treffliche Uebersetzung des Herrn Dr. Gesenius fast unverändert aufgenommen, und, mit Ausnahme weniger Stellen, wo ich nicht ganz seiner Ansicht war, nur so viel daran geändert, als die Gleichförmigkeit zu erfordern schien.

Den Zwed, der mir bei der ersten Ausgabe vorschwebte, habe ich auch jeßt feftgehalten. Mid anschließend an die Sprache und den Ton der Ueberseßung Luthers, welche unter uns nicht nur tirdhlich, son: dern felbfi volksmäßig geworden ist und unsrer Sprache Manches vom Hebraismus einverleiht hat, wollte ich nicht (wie Manche die Aufgabe des Ueberseßers fassen) den Gedanken - Inhalt der biblischen Schriften so in der deutschen Sprache wieder geben, wie man ihn dem Geiste derselben und der Denkart unsrer Zeit gemåß, unabhängig von aller Form, ausdrüden konnte, sondern, überzeugt, daß Gehalt und Form

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