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33.35.

kläret war, ist nicht für Klarheit zu achten gegen dieser 11 überschwenglichen Klarheit. Denn so das Klarheit hatte,

das da aufhöret, vielmehr wird das Klarheit haben,

das da bleibet.

12 Dieweil wir nun solche Hoffnung haben, brauchen 2. Moje 34, 13 wir großer Freudigkeit, und thun nicht wie Mose, der

die Decke vor sein Angesicht hing, daß die Kinder

Jsrael nicht ansehen konnten das Ende des, das aufRöm. 11,25. 14 höret; sondern ihre Sinne sind verstodet. Denn bis

auf den heutigen Tag bleibet dieselbige Decke unauf

gedecket über dem alten Testament, wenn sie es lesen, 15 welche in Christo aufhöret; aber bis auf den heutigen

Tag, wenn Mose gelesen wird, hänget die Decke vor Röm. 11,23.26. 16 ihrem Herzen. Wenn es aber sich befehrete zu dem

17 Herrn, so würde die Decke abgethan; denn der Herr

ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, 18 da ist Freiheit. Nun aber spiegelt sich in uns allen

des Herrn Klarheit mit aufgedectem Angesichte, und wir werden verkläret in dasselbige Bild von einer Klar: heit zu der andern, als vom Herrn, der der Geist ist.

Darum, dieweil wir ein solch Amt haben, nach dem

uns Barmherzigkeit widerfahren ist, so werden wir 2,17. 2 nicht müde, sondern meiden auch heimliche Schande, 1. Theff. 2,5.

und gehen nicht mit Schalkheit um, fälschen auch nicht Gottes Wort, sondern mit Offenbarung der Wahrheit

beweisen wir uns wohl an aller Menschen Gewissen 1. Kor. 1,18. 3 vor Gott. Ist nun unser Evangelium verdedt, so ist's Ebr. 1,8. 4 in denen, die verloren werden, verdeckt; bei welchen

der Gott dieser Welt der Ungläubigen Sinn verblendet hat, daß sie nicht sehen das helle Licht des Švangeliums

3,8. 4

1. Kor. 7,25.

10 für Kl. zu achten ] fr.: verkläret | früher: über: mäßigen 12 Freidigkeit (zeitweise: sind wir getrost)

13 Moses ĭ die D. ] fr. : eine D. | fr.: nicht aufsehen f. auf das i des, das ] des, der

15 Moses | früher: ist die Decke vor ihr Herz gehängt

18 mit ] fr.: von 1 als vom Geist des Herrn (früher : als von dem Herrn, der' da ist der Geist)

4,1 müde) fr.: laß (ebenso 16)
2 und beweisen uns wohl gegen a. M. 6.
4 fr.: daß ihnen nicht scheinet die Erleuchtung | Evangelii

3,18.

von der Klarheit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesum 5 1,24. Christ, daß er sei der Herr, wir aber eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der da hieß das Licht aus 6 1. Moje 1,3. der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, daß durch uns entstünde die Erleuchtung von der Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.

Wir haben aber solchen Schaß in irdenen Gefäßen, 7 5,1. auf daß die überschwengliche Kraft sei Gottes und nicht von uns. Wir haben allenthalben Trübsal; aber wir 8 1,8. 7,5. ängsten uns nicht. Uns ist bange; aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung; aber wir werden nicht 9 verlassen. Wir werden unterdrüdt; aber wir kommen nicht um; und tragen um allezeit das Sterben des 10 1. Kor. 15,31. Herrn Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn 11 Röm. 8,86. wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf daß auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleische. Darum 12 so ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch. Dieweil wir aber denselbigen Geist des Glau- 13 Pf. 116,10. bens haben, nach dem geschrieben stehet: „Ich glaube, darum rede ich“, so glauben wir auch, darum so reden wir auch und wissen, daß der, so den Herrn 14 1. Kor. 6,14. Jesum hat auferwect, wird uns auch auferwecken durch Jesum, und wird uns darstellen samt euch. Denn es 15 1,3–6. geschieht alles um euretwillen, auf daß die überschwengliche Gnade durch vieler Danksagen Gott reichlich preise. Darum werden wir nicht müde, sondern ob 16 10. Eph. 3,18. unser äußerlicher Mensch verdirbet, so wird doch der innerliche von Tage zu Tage erneuert. Denn unsre 17 Röm. 8,17.18. Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schaffet

5 er ] fr.: der | um Jhesus w. (ebenso 11) vy irdischen | die überschw. Kraft] fr.: die Kraft, so obliegt 8 uns ist bange ] fr.: wir werden gedränget 9 untergedrückt 13 fr.: den selben 15 geschieht ... willen ] fr: ist mir alles um euch zu thun | fr.: Danksagung 16 verwesetl verneuert

2. Petr. 1,13.14.

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1,22.

Röm. 8,16.23.
Eph. 1,13.14.

eine ewige und über alle Maßen wichtige Ebr. 11,1. 18 Herrlichkeit uns, die wir nicht sehen auf das

Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber un

sichtbar ist, das ist ewig. Hiob 4,19. 5 Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte

zerbrochen wird, daß wir einen Bau haben, von Gott

erbauet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das Röm. 8,23. 2 ewig ist, im Himmel. Und darüber sehnen wir uns

auch nach unsrer Behausung, die vom Himmel ist, und 3 uns verlanget, daß wir damit überfleidet werden; lo

doch wo wir bekleidet und nicht bloß erfunden werden. 1. Kor. 15,53. 4 Denn dieweil wir in der Hütte sind, sehnen wir uns

und sind beschweret; sintemal wir wollten lieber nicht

entkleidet, sondern überkleidet werden, auf daß das 5 Sterbliche würde verschlungen von dem Leben. Der uns

aber dazu bereitet, das ist Gott, der uns das Pfand, Ebr. 11,13. 6 den Geist, gegeben hat. So sind wir denn getroft

allezeit und wissen, daß dieweil wir im Leibe wohnen, 1. Kor. 18,12.7 so wallen wir ferne vom Herrn; denn wir wandeln Phil. 1,23. 8 im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind

aber getrost, und haben vielmehr Luft außer dem Leibe Ps. 39,13. 9 zu wallen und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum

fleißigen wir uns auch, wir sind daheim oder wallen, Avg. 17,31. 10 daß wir ihm wohlgefallen. Denn wir müssen alle

offenbar werden vor dem Rich tstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfahe, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse.

Dieweil wir denn wissen, daß der Herr zu fürchten ist, fahren wir schön mit den Leuten; aber Gott sind

wir offenbar. Ich hoffe aber, daß wir auch in eurem 3,1. 12 Gewissen offenbar sind. Wir loben uns nicht abermal

bei euch, sondern geben euch eine Ursache, zu rühmen von uns, auf daß ihr habt zu rühmen wider die, jo

Röm. 2,16;

14,10.

11

5,2 Und über demselbigen 5 zu demselbigen 6 Wir find aber getrost | ferne vom H.] dem H. 8 daheimen wir uns n. a. loben, f. euch eine Ursache geben

12 dag

Röm. 14,7.8.

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Gal. 6,15.

sich nach dem Ansehen rühmen und nicht nach dem Herzen. Denn thun wir zu viel, so thun wir's Gott; 13 sind wir mäßig, so sind wir euch mäßig. Denn die 14 Liebe Christi dringet uns also; sintemal wir halten, daß so Einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben, und er ist darum für alle gestorben, auf daß 15 1. Tim. 2,6. die, so da leben, hinfort nicht ihnen selbft leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist. Darum von nun an kennen wir niemand nach dem 16 Fleisch; und ob wir auch Christum gefannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jeßt nicht mehr. Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine 17 Röm. 8,1.10. neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Offenb. 21,5. es ist alles neu worden. Aber das alles von 18 Röm. 5,10. Gott, der uns mit ihm selber versöhnet hat durch Jesum Christ, und das Amt gegeben, das die Versöhnung prediget. Denn Gott war in Christo, und versöhnte 19 Röm. 3,24.25. die Welt mit ihm selber, und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu, und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an 20 Jes. 52,7. Christi Statt; denn Gott vermahnet durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner 21 Ebr. 4,15. Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit,

Phil. 3,9. die vor Gott gilt.

Wir ermahnen aber euch als Mithelfer, daß ihr nicht 6 1,24 ; 5, 20. vergeblich die Gnade Gottes empfahet. Denn er spricht: 2 Jef. 49,8. „Ich habe dich in der angenehmen Zeit erhöret,

Und habe dir am Tage des Heils geholfen.“ Sehet, jeßt ist die angenehme Zeit, jeßt ist der Tag des Heils. Und wir geben niemand irgend ein Är- 3. gernis, auf daß unser Amt nicht verlästert werde; sondern 4 4,2. in allen Dingen beweisen wir uns als die Diener Gottes,

Rol. 1,19.20.

Gal. 3,13.
1. Kor. 1,30.

Luk. 4,19.21.

15 für alle (so L. meist) ] für ste alle 19 (Sünde) 20 Botschaften an Christus St. 6,3 Lasset uns aber niemand irgend eine Ärgernis geben 4 lasset uns beweisen ! Gottes. (Mit „In großer Geduld“ beginnt L. einen neuen Abschnitt.)

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in großer Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, 11,28–27. 5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhren, in Arbeit

, 1. Tim. 4,12. 6 in Wachen, in Fasten, in Keuschheit, in Erkenntnis, in

Langmut, in Freundlichkeit, in dem heiligen Geist, in 1. Kor. 2,4. 7 ungefärbter Liebe, in dem Wort der Wahrheit, in der

Kraft Gottes, durch Waffen der Gerechtigkeit zur Rech: 8 ten und zur Linken; durch Ehre und Schande, durch

böse Gerüchte und gute Gerüchte; als die Verführer 4,10.11. 9 und doch wahrhaftig; als die Unbekannten, und Ps. 118,18.

doch bekannt; als die Sterbenden, und siehe,

wir leben; als die Gezüchtigten, und doch Phil. 4,12.13. 10 nicht ertötet; als die Traurigen, aber alle:

z eit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts innehaben,

und doch alles haben. 11 D ihr Korinther! unser Mund hat sich zu euch auf

12 gethan, unser Herz ist weit. Ihr habt nicht engen 1. Kor. 4,14. 13 Raum in uns; aber eng ist's in euren Herzen. Ju

rede mit euch als mit meinen Kindern, daß ihr euch

auch also gegen mich stellet, und werdet auch weit. Eph. 5,11. 14 Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen.

Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der

Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft 15 mit der Finsternis ? Wie stimmt Christus mit Belial?

Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläu1. Kor. 3,16. 16 bigen? Was hat der Tempel Gottes für eine Gleiche 3. Moje 28,12.

mit den Gößen? Ihr aber seid der Tempel des
lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht:
„Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen

wandeln,

Und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“ Jes. 52,11. 17 Darum gehet aus von ihnen, Dffenb. 18,4.

Und sondert euch ab, spricht der Herr, 7 Gerechtigkeit, 11 Corinther | ist getrost

12 Unsert halben dürft ihr euch nicht ängsten; daß ihr euch aber ängstet, das thut ihr aus herzlicher Meinung 13 daß ihr euch also gegen mir stellet, und setet auch getrost

14 zu fch. ) für Genies | mit dem Finsternis 16 mit den Gößen (lo 2. meist) ] mit dem Gößen, unter ] in 17 von ] fr.: mitten von

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