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Liebe!

Liebe
Sieb mir Schwachen!
Hilf mir wachen,

fåmpfen, ringen, Stark in Dir zu Gott mich schwingen.

Mir stralt von Gott ein Freudenlicht:
Die Hoffnung, daß Dein Angesicht

Mein Uug' einst soll erblikken.
Ofroher Blik in jene Ruh?!
Vol wunderbaren Heils bist du,
Vou Wonne, vol Entzůkken.

Stärke

Du mich,
Seligmacher!
Daß ich Schwacher

úuf der Erde
Himmelsfreuden inne werde.

Die ganze Fülle Des Gedankens, daß "Himmelsfreuden" uns hier erwarten, habe ich mit: gebracht, Christen, an diese Ståtte der Wahrheit. Und darum fühlt sich meine Armuth, in diesem Augenblik, umflossen, ia überflossen von Gottes Reichthum.

Ist sie auch in Euch rege, die Fülle des Himmels? Hat das gemeinsame Lied Euch aufs Neue geweiht zur alten Sehnsucht nach den Bes friedigungen der besseren Welt?

Nun! Dann werden wir dieser Befriedigungen theilhaftig fenn, heuť und hinführo; beide, Ihr und ich.

Und mit dieser Zuversicht reicha ich Euch meine? Hånde. Und mit dieser Zuversicht treten wir zu: fammen 'vor unsern Vater; von Ihm geliebt, von Ihm beachtet, von Ihm geleitet.

Ja! Groß ist Deine. Gnade, Unendlicher!" die Gnade, die uns berufen hat zum Erbtheil der Heiligen im Licht. Köstlich über alles ist die Gemeinschaft Christi, Deines Sohnes, durch welche Du uns führen willst in die Ehren und Freuden Deines ewigen Reiches.

Mache denn nur begierig nach solchen Gütern und immer begieriger unsere Seele. Laß reif und immer reifer unser Leben werden für solche Ernd: ten. Dann ist uns geholfen ewiglich. Diese Hülfe bereite uns, Herr; alle Hülfe kommt von Dir. Diesen Segen schůtte über uns aus, Helfer ; aller Segen ist Dein Geschenk. Auch durch die Uebungen in Deinen Vorhöfen, die uns heute neu beginnen, fórdere in unferer Mitte das Werk der Erlosung; das flehen wir. Wir alle vereinen uns flebend zum Gesang:

(Die Versammlung:) Bei Dir fteht unser Leben.

Zu unserm ew'gen Heil aft Du Dich hingegeben.

Gieb uns am Himmel Theil.

/

Dit laß uns eigen reyn.

Was wird uns, þerr, dann fehlen?

Dann werden unsre Seelen
Sich Dein auf ewig freun.

Apost. Gesch. 16, 30. 51.

"Liebe Gerren! Was soll ich thun, daß ich selig werde?"

"Glaube an den Herén, Jesum Chriftum : so wirst du und dein Haus selig.”

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Ich glaubte nichts besseres thun zu können, als wenn ich, beim Wiederanfang unserer Andachten, sogleich in den Brennpunkt alles evangelischen Les bens und Strebens Euch zurükführete. Das habe' ich mit diesem Tefte gethan.

Wie er den Kern des Christenthums überhaupt in fich faßt, dieser Teft; so bildet er zugleich den Haupt moment eines anzie: henden Gemåldes aus der heiligen Gefchichte, welches ich, für eine längere Zeit, mit Euch zu betrachten entschloffen bin.

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