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As to the others (the gold lion, the plinths, the crateres, the casks, the silver perirranterion) Herodotus does not say ?) whether they bore the name of Cræsus or not. Now in another passage,?) the historian makes the remarkable statement that the offerings of Crorsus at Branchidae were duplicates of his offerings at Delphi, equal in number and like in kind. This sounds in itself highly improbable, and the improbability would be greater if Niebuhr is right in his conclusion "dass Branchidä zur Mermnadenzeit als ein lydisches Reichsheiligtum gegolten haben muss.”3) At all events, the statement reflects a strange light on the Delphic account of the relations of Delphi with Crapsus. According to that account, when Cresus tested the oracles and Delphi gave a true answer, (rosus presented the rich offerings which Herodotus describes. Are we to suppose that at the same time he presented offerings of equal value to Branchidae, which had failed to stand the test? The only way out would be to suppose that he bestowed on Delphi a duplicate of every dedication he had offered at Didyma during the previous years of his reign. A fantastic supposition !

NIEBUHR'S theory is that the offerings which Herodotus saw at Delphi were indeed genuine offerings of Cræsus, but offerings dedicated to the Didymaean, not to the Delphian, Apollo. In other words, some of the treasures of Didyma had been conveyed surreptitiously to Delphi, and the inscriptions had been erased. I do not propose to discuss NIEBUHR'S speculation,“) which involves Aristagoras and the Alcmaeonids in a conspiracy to plunder Didyma, and makes Delphi an accessory after the fact. The use of such divination is to illustrate and accentuate a problem, where there is no positive evidence. There is a mystery about the last days of Branchidae, which will probably never be cleared up, and NIEBUHR has done service in pointing it out, though his tissue of combinations hangs suspended in the air. 5)

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1) It cannot be inferred from the expression öhda o'x énionua rolid, that the gold lion etc. were èxionua, for our éniorua need only distinguish the objects which it includes from the perirranterion of the Lacedaemonians”.

2) 1. 92 jou te otat udvrai ouoio. Curtius finds this quite natural (Griech. Gesch. 16 564).

3) P. 23.

4) I may point out that he has omitted to observe that there is earlier evidence than Herodotus earlier by more than 20 years for the Delphic dedications of Crosus, the 3rd poem of Bacchylides 468 B. C.; and Pindar's somewhat earlier Kooloov quocpov åpetá in a Pythian ode (1. 94; 470 B. C.) must allude to them.

5) It is always instructive for students of Greek history to observe how problems strike orientalists. One of Niebuhrs points is that his theory accounts for the anger of Darius against the Athenians, the king regarding them as participators in the robbery of Branchidae, and the anger of Darius is explained by an inadequate motive in Herodotus. Die Motivirung des königlichen Zornes erregt bei jedem Kenner des alten Orients lebhaftes Kopfschüttelnu. s. w. p. 41. But Niebuhr, I think, has not S 8. Summary. The results of this paper may be briefly expressed. During his mission to European Greece (499/8 B. C.), Aristagoras visited Argos, and it was on the occasion of his appeal that Argos consulted Delphi and elicited the epicene oracle touching the fortunes of Argos and Miletus. Hence the earliest year in which the Argive war of Cleomenes can be placed is 498 B. C.; on the other hand, it need not be as late as 494 B. ('. I have shown how the Argive portion of the oracle was interpreted by the Argives (according to the implications of the Herodotean story) in connexion with the events of the invasion

he events of the invasion of Cleomenes; and I I have suggested a hypothetical explanation of the more mysterious portion which concerns Miletus.

grasped the methods and mental attitude of Herodotus. It is a shot quite out of range when he describes that historian as a propagandist for Delphi. The truth is that when Herodotus was under the influence of a Delphic source, he was a propagandist for Delphi; when his source was Spartan, a propagandist for Sparta; when Athenian (as in the account of the Plataean campaign), a propagandist for Athens; but in each case unintentionally.

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Das Reich der Antigoniden in Griechenland.

Von Julius Beloch.

Die Eroberungen, welche Antigonos Feldherren seit 315 in Griechenland gemacht hatten, gingen im Jahr 3310 durch Polemaeos Empörung verloren. So musste Demetrios, als er 307 zum ersten Male an der griechischen Küste erschien, die Arbeit von vorn beginnen.

Er kam um Griechenland zu „befreien". Demgemäss legte er nach der Eroberung Athens keine Besatzung in die Stadt oder in den Peiraeeus, und beschränkte sich darauf, ein Bündnis mit Athen abzuschliessen. Die Athener stellten infolge dessen ein Flottenkontingent (30 Tetreren, Diod. XX 30, 3) zu dem Zuge nach Kypros (306) und Hilfstruppen zu dem Entscheidungskampfe bei Ipsos (CIA II 314), wogegen Antigonos der Stadt für den Krieg gegen Kassandros Subsidien zahlte. DITTENB. ? 181).

Ausser Athen wurde in dem Feldzuge von 307 nur Megara von Demetrios erobert. Wir hören, dass er der Stadt die „Freiheit“ gab (Diod. XX 46, 3 Plut. Demetr. 9). Da Megara mit Sturm genommen und dabei vollständig ausgeplündert wurde (Plut. a. a. O., Laert. Diog. II 115), ist es wahrscheinlich, dass Demetrios hier eine Besatzung zurückliess: weshalb die Stadt denn auch nach Ipsos nicht abtiel (Plut. Demetr. 30). Jedenfalls war später in der megarischen zwun Aegosthenae eine Besatzung des Demetrios (IGS. I 1. eine Urkunde, die allerdings vielleicht erst in die Zeit nach Ipsos gehört).

Auf seinem zweiten Feldzuge nach Griechenland (304–302) ,,befreite“ Demetrios zunächst Chalkis, und ohne Zweifel ganz Euboea, höchstens mit Ausnahme von Oreos; dann brachte er Boeotien, Phekis, das opuntische Lokris und Herakleia am Oeta, also ganz Mittelgriechenland bis zu den Thermopylen, zum Anschluss an seine Sache (Diod. XX 100, Plut. Demetr. 2:3). Um dieselbe Zeit, wenn nicht schon etwas früher, müssen die Kykladen von Demetrios gewonnen worden sein. Wir haben darüber allerdings meines Wissens kein direktes Zeugnis, aber bei der unbedingten Seeherrschaft, die Demetrios seinem Siege bei Kypros verdankte, können die Inseln unmöglich an dem Bündnis mit Ptolemaeis festgehalten haben. Im nächsten Jahre (303) wurden Sikyon und Korinth genommen (Diod. XX

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102. 103 Plut. Demetr. 25), und dann weiter Argos, die Städte der argolischen Akte, Arkadien bis auf Mantineia, Bura, Aegion und andere Städte in Achaia (Plut. Demetr. 25, Diod. XX 103, 4 und dazu Niese I 337, 2). Im Jahre darauf (302) ging Demetrios nach Thessalien, nahm Larisa Kremaste, Antron (so statt Iloðvas bei Diod. XX 110, 3 zu lesen), Pteleon, Dion, Orchomenos, Pherae (Diod. XX 110). Damit endete der griechische Feldzug, da Demetrios jetzt von seinem Vater nach Asien zurückgerufen wurde.

So umfasste Demetrios Reich, von den thessalischen Eroberungen abgesehen, die gute Hälfte des Peloponnes, nämlich Argolis, Achaia und Arkadien, und Mittelgriechenland vom Isthmos bis zu den Thermopylen nebst der Insel Euboea; mit Aetolien (Diod. XX 100, 6), Epeiros (Plut. Demetr. 25, Pyrrh. 4) und wohl auch mit Sparta stand er im Bunde.

Doch schon im folgenden Jahre, nach der Schlacht bei Ipsos brach Demetrios Herrschaft in Mittelgriechenland zusammen. Athen sagte sich von ihm los (Plut. Demetr. 30), Boeotien folgte diesem Beispiel, wie daraus hervorgeht, dass der Tyrann Lachares nach seiner Vertreibung aus Athen hier Aufnahme fand (Polyaen. III 7, 1), und das Land im Jahr 294/3 noch einmal erobert werden musste (Plut. Demetr. 39). Das opuntische Lokris bildete in dieser Zeit einen Bestandteil des boeotischen Bundes (darüber an anderer Stelle), Phokis wird ohne Zweifel ebenfalls abgefallen sein; wir hätten ein direktes Zeugnis dafür, wenn unter Elateia, wo Kassandros Sohn Philippos im Jahr 297 starb (Euseb. I 241), wie wahrscheinlich, die phokische Stadt zu verstehen ist. Dass auch Euboea abfiel, zeigen die Gesandtschaften des Menedemos zu Ptolemaeos und Lysimachos (Laert. Diog. II 17, 140), die nicht wohl in eine andere Zeit gesetzt werden können, als in die ersten Jahre nach Ipsos, denn vorher und nachher war Eretria von Demetrios abhängig; ferner die Angabe des Herakleides (a. a. 0. 143), Menedemos habe Eretria mit Demetrios Hilfe (incyóuevos Anuntplov) von der Tyrannenherrschaft befreit, die nicht auf die erste Einnahme der Stadt durch Demetrios gehen kann, da diese damals zum boeotischen Bunde gehörte und also keinen Tyrannen gehabt hat. Der Abfall von Eretria aber würde kaum erfolgt sein, wenn nicht auch Chalkis abgefallen wäre; karystos mag immerhin in Demetrios Hand geblieben sein.

Dagegen ist Demetrios Herrschaft in Megara (Plut. Demetr. 30 und oben S. 1), Korinth (Plut. Demetr. 31) und im übrigen Peloponnes auch nach dem Schlage von Ipsos bestehen geblieben. Denn Demetrios konnte im Jahr 295 zur Belagerung von Messene schreiten (Plut. Demetr. 33), was zur Voraussetzung hat, dass er im Besitze der Argolis und des grössten Teils von Arkadien, namentlich von Megalopolis war. Aus der Zwischenzeit aber wird von Feldzügen des Demetrios im Peloponnes nichts berichtet, vielmehr war seine Thätigkeit in den ersten Jahren nach Ipsos

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CZEZ-Wandt. Dir angebliche Belagerung von 4.9. die bei Athen.

$15 a trwähnt wird, beruht nur auf einer Verners ang mit der zweiten Belager von Theben. Das schlimt natūrih nicht aus, dass die eine er andere peloponnesische Stadt nach Ips alertallen ist. Dass aber zu der Zeit, als Demetrios den Thron Makedoniens gewann 2011. der yrösste Teil des Peloponnes ([IEL.OROVVÍ, Gor ti nisisiaj unter seiner Herrschaft stand, wird von Plutarch (Demetr, 30) avrickich bezeugt. Sparta war ihm jetzt feindlich (Plut. a. a. 0. 35. Mantin-ia miss mit Sparta im Bunde gestanden haben (Plut. a. a. 0.), und wir horen nicht. dans Demetrios nach seinem Siege über Archidan die Stadt genommen hat. Jessene hatte er bei der Belagerung im Jahr 2 nicht zu erobern vermocht (Plut. a. a. 0. 33), wohl aber gewann er auf diesem Feldzuge einige andere Städte im Peloponnes, die leider von Plutarch nicht genannt werden. Wir könnten an Elis denken. doch haben wir kein Zeugnis. dass dieses je unter Demetrios Herrschaft gestanden hat. Jelenalls ergiebt sich aus dem gesagten, dass Demetrios Vachtbereich im Peloponnes auch jetzt, wie vor Ipsos, die Argolis. Achaia und Arkadien mit Ausnahme von Mantineia und vielleicht noch einiger anderen Städte) umfasste.

Im Jahr 294 gewann Demetrios dann Athen zurück, dessen Besitz jetzt durch Besatzungen im Peiraeeus und auf dem Jusein gesichert wurde. In demselben Jahr wurde Demetrios König von Maknionen und Thessalien (Plut. Demetr. 39); kurz darauf wurde Beertien unterworten (Plut. a. a. 0.) Da Demetrios über Chaeroneia in Bietien einrückte (Polyaen. IV 7, 11), also durch Phokis. muss damals auch dieses Land unter seine Herrschaft gekommen sein, mit Ausnahme von Delphi. das die Aetoler besetzt hielten Plut. Demetr. 401. Ebenso ist Euboea um diese Zeit wiedergewonnen worden, denn wir finden Demetrios 20 im Besitze von Chalkis (Plut. Demetr. 11), und dass ihm auch Eretria gehörte, zeigt die Beschuldigung gegen Menedemos, er habe die Stadt an Ptolemaeos verraten wollen (Laert. Diog. II 110 f.), was nur auf 28 gehen kann. wo Ptolemaeos mit seiner Flotte, zum ersten Male seit 30s, im aegaeichen Meere erschien, um Hellas gegen Demetrios zum Aufstand zu bringen. Vielleicht gehört die Wiederunterwertung Euboeas schon in die Zeit des Krieges gegen Lachares; sonst müsste sie gleich nach der enten l'nterwerfung Boeotiens (2943) erfolgt sein. Denn die Verwendung des Menedemos bei Demetrios für Oropos (Laert. Diog. II 141) gehört doch offenbar in einen der beiden boeotischen Aufstände, sie hat aber zur Voraussetzung, dass Eretria in guten Beziehungen zu Demetrios stand. d. h. zu seinem Reiche gehörte. Den Aetolern dagegen. und auch Pyrrhos stand Demetrios seit der Besitznahme von Makedonien feindlich gegenüber.

So umfasst Demetrios Reich jetzt die ganze griechische Halbinsel, mit Ausnalıme der westlichen und südlichsten Landschaften: Epeiros deto

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