Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

Dem gegenüber werde ich zeigen, dass in Wahrheit kein Grund vorliegt, den Beginn der Belagerung dem Salmanassar abzusprechen, dass somit alles Vorhergehende ebenfalls auf ihn Bezug hat und die Einheitlichkeit des tyrischen Berichtes unantastbar bleibt.

Die herrschende Meinung in allen ihren Schattierungen beruht auf der Voraussetzung, dass die fünfjährige Belagerung von Tyrus durch eine assyrische Eroberung beendet worden sei. Davon steht aber bei MenanderJosephos kein Wort, und hierin liegt die Lösung des Rätsels.

Tyrus war so gut wie uneinnehmbar. Weder Assarhaddon noch Assurbanabal noch Nebukadnezar!) ist es gelungen, die Stadt zu erobern. Und wenn es von Alexander dem Grossen, der die Eroberung mit unsäglichen Mühen durchführte, heisst, er sei nahe daran gewesen, die Belagerung aufzuheben, so liegt kein Grund vor, diese Nachricht zu bezweifeln.”) Sie passt vielmehr vortrefflich zu unserer sonstigen gesamten Kunde über die Feste im Meere und steigert nur unsere Bewunderung für den Helden, der die schier unbezwingliche niederwarf.

Assurbanabal, „Rassam - Cylinder“ (und Paralleltexte), berichtet über die Belagerung von Tyrus :

Auf meinem dritten Feldzuge zog ich gegen Ba'al, den König von Tyrus, der mitten im Meere wohnte, da er meinen königlichen Befehl nicht eingehalten und meiner Lippe Rede nicht gehört hatte. Belagerungswerke (hier wohl Dämme s. u.) baute ich gegen ihn, zu Wasser und zu Lande besetzte ich seine Zugänge. (Ich versperrte ihm die Zufuhr [wörtlich: seinen Weg], Wasser und Nahrung zum Leben ihrer Seele macht ich für ihren Mund rar und umschloss sie mit unentrinnbarer Einschliessung.) Ich liess sie sich meinem Joche beugen. Seine eigene Tochter und die Nichte seines Bruders brachte er mir als Nebenweiber. Jahimilki, seinen Sohn, der niemals das Meer überschritten, liess er zugleich als meinen Knecht bringen. Seine Tochter und die Nichte seines Bruders samt reichlicher Mitgift nahm ich von ihm entgegen. (Dagegen) liess ich ihm Gnade angedeihen, indem ich ihm den Sohn zurückgab."

Nach diesem Berichte könnte man ja allenfalls noch an eine erfolgreiche, durch eine Eroberung abgeschlossene Belagerung denken. Aber ein anderer Text Assurbanabals belehrt uns eines Besseren. Dort heisst es:

manassar

ist. Nach wie vor bleibt doch die Möglichkeit offen, dass Menander seinerseits Sal

mit Sanherib verwechselt hat.“ Bezeichnend sind hier Standpunkt und Ziel: statt einer auf den Schutz der Überlieferung hinauslaufenden Prüfung wird von vornherein der Nachweis ihrer Irrtümlichkeit in Aussicht genommen.

1) Die Belagerung unter Nebukadnezar soll 13 Jahre gedauert haben. (Joseph. Arch. Iud. X 228, vgl. 222; c. Ap. I 21, nach Philostratos und Menander.) Von einer Einnahme der Stadt ist hier, wie auch Tiele, Geschichte II, S. 433 Anm. 1 betont, nirgends die Rede.

2) Gegen Niese, der (Geschichte der griechischen und makedonischen Staaten, I S. 81 Anm. 1) diese bei Diodor XVII 45, 7 und Curtius IV 41 begegnende Nachricht als ganz unglaublich bezeichnet.

9*

[ocr errors][ocr errors]

„Die Belagerungswerke, die ich gegen Ba'al, den König von Tyrus, erbaut hatte, durch brach ich, und zu Wasser und zu Lande öffnete ich seine Zugänge, soviele ich besetzt gehalten hatte. Seinen schweren Tribut empfing ich von ihm. Wohlbehalten kehrte ich nach Niniveh, meiner Residenz, zurück.“

Hier wird mit dürren Worten die Aufhebung der Belagerung geschildert. Dass der Assyrerkönig diese als einen ganz freiwilligen und einseitigen Gnadenakt hinzustellen sucht, kommt auf Rechnung der nur allzu wohlbekannten Schönfärberei der assyrischen Hofhistoriographie. Offenbar wurde schliesslich ein Abkommen getroffen, nachdem auf assyrischer Seite die Uneinnehmbarkeit der Stadt und die Unmöglichkeit sie durch Wassermangel zu bezwingen erkannt, aber auch von den Tyriern die Belagerung unbehaglich genug empfunden worden war. Durch Geschenke, Anknüpfung gewisser Familienbeziehungen und Gestellung des tyrischen Königssohnes als Geisel wurde der äussere Schein einer Unterwerfung und Tributleistung erzielt.

Ähnlich wird es bei der ersten von all diesen Belagerungen, der von Salmanassar IV. begonnenen, zugegangen sein, nur dass, eben weil es der erste Versuch war, wahrscheinlich hier noch weniger ausgerichtet wurde: die Assyrer haben die Belagerung schliesslich aufgehoben, nachdem mit den in der Stadt Eingeschlossenen ein Vertrag geschlossen war, der, wie man ohne weiteres zu vermuten hätte, auf Herstellung und Achtung des status quo hinausgelaufen sein wird.

Da hiernach Rühmenswertes nicht zu melden war, so wäre es nicht verwunderlich, wenn Sargon da r über mit völlig em Stillschweig en hinwegginge. Aber das braucht man nicht einmal anzunehmen. Vielmehr liegt bei Sargon eine Nachricht vor, die diesem Sachverhalt vortrefflich entspricht. Der König wird bezeichnet als derjenige, „der Cilicien und Tyrus beruhigt hat“. 1)

Keine Eroberung, keine Unterwerfung. Tyrus ist beruhigt worden:-)

[ocr errors]

1) Cylinder-Inschrift Z. 21 (s. Lyon, Keilinschrifttexte Sargons S. 4, 32/33), 19 der das weite Land ,Bit-'Omri“ auflöste; der bei Raphia Ägyptens Niederlage herbeiführte und Hanno, den König von Gaza, gebunden nach Assyrien verbrachte; 20 der die [Araber-/Stämme Tamud, Ibadid, Marsîman, Haiapa besiegte ..... und sie ansiedelte in Bit-Omri; 21 der Starke im Streit, welcher inmitten des Meeres die Jonier in Haufen (?) herausfing und das Land Kuë (Ost-Cilicien) und die Stadt Tyrus beruhigte (ša ina kabal tam-dim (mát) Ja-am-na-aia sa-an-da-niš (Delitzsch, HW. 504 a) ki-ma nu-u-ni i-ba-ru-ma u-šap-si-liu (mât) Ku-e u (alu) Sur-ri.

2) Tie E (vgl. oben S. 4 Anm. 1) hatte bereits eine der richtigen sehr nahe kommende Auffassung ins Auge gefasst, nur nicht mit genügender Bestimmtheit und Ausschliesslichkeit. Vgl. (Sperrungen von mir herrührend) Geschichte, S. 223: „Erst dem Nachfolger Salmanassars sollte es gelingen, Samaria nach dreijähriger, Tyrus nach fünfjähriger Belagerung einzu nehmen.“ S. 238. „Er“ (Sargon) ,fügt hinzu, dass er Tyrus beruhigt habe .... Dass er die Stadt eingenommen, ist also nicht ge. wiss, aber doch wahrscheinlich.“ S. 260. „Die Einnahme, oder wahrschein

?

es ist keine weitere Schädigung Assyriens durch tyrische Unternehmungen zu erwarten ;') das ist alles, was erreicht wurde. Der

[ocr errors]

licher noch, die Übergabe von Tyrus ist ebenfalls in dieses Jahr zu setzen. Die Belagerung, welche Salmanassar zugleich mit der Samarias unternommen, dauerte nach Menander 5 Jahre .... Der Ausdruck ušapšihu , beruhigte“ ist zweideutig und kann sowohl gewaltsame Unterdrückung als einen für Assyrien vorteilhaften Frieden bezeichnen“.

1) Vor und im engen syntaktischen Zusammenhang mit der Beruhigung von Tyrus und Ostcilicien (Kuë) wird von einer Gefangennahme von Ioniern (Griechen) mitten im Meere gesprochen (S. 8 Anm. 1). Dass diese Massnahmen sachlich zusammengehören, ist wahrscheinlich, wenn auch nicht notwendig, da die Cylinderinschrift zur Gattung der Prunkinschriften gehört, in denen einmal die Gruppierung nach geographischen Gesichtspunkten vorherrscht, anderenteils eine gehobene Sprache und ihr Kennzeichen, der parallelismus membrorum, obwaltet. Es kann sich sogar um drei ganz getrennte Ereignisse bandeln, wenn man auch bei den cilicischen und den tyrischen Angelegenheiten auf einen inneren Zusammenhang der Widerstandsversuche gegen Assyrien schliessen möchte. Die cilicischen und tyrischen Angelegenheiten werden z. B. unter Tiglatpileser III. auch in annalistischen Texten (Annalen 86:7 151, s. Rost, Keilschrifttexte Tiglatpilesers III., Bd. I, S. 26 7) zusammen genannt, und eben dieser König entsendet seinen Feldhauptmann gegen Cilicien wie gegen Tyrus (S. 13 f. Anm. 3). Auch darf nicht vergessen werden, dass zur Zeit Tiglatpilesers III. eine von Urartu-Chaldia aus geleitete Organisation bestand, die ganz Kleinasien und Syrien umfasste und die auch nach der Niederlage Sardurs von Chaldia (735 v. Chr.) namentlich benachbarte Staaten zusammengehalten haben kann. Besteht, wie wabrscheinlich, ein Zusammenhang zwischen den drei Begebenheiten, so müssen cyprische Griechen, als Untergebene oder mehr oder minder gezwungene Bundesgenossen der Tyrier und der mit ihnen vereinigten Cilicier, von Sargon angegriffen worden sein, sei es auf offenem Meere, sei es

durch eine Bedrohung griechischer Ansiedelungen auf Cypern selbst. Das kann nur mit Hilfe der Tyrus feindlichen Phönicier-Städte, namentlich also Sidons, geschehen sein. Dass Tyrus an Cypern seinen Hauptrückhalt hatte, lehrt Lulis Flucht vor Sanherib dorthin. Möglich, dass diese Behelligung der „Ionier“ durch Sargon bei Elulaios die Neigung zu einem gütlichen Ausgleich nach fünfjähriger Belagerung beförderte, so dass er es nicht, wie sein späterer Nachfolger Ithoba-al zur Zeit Nebukadnezars, auf einen weit längeren Widerstand ankommen liess. Die Bewohner von Cypern, Semiten und Einheimische wie Griechen, ertrugen die tyrische Oberherrschaft nur widerwillig, wie einerseits der Aufstand von Kition gegen Salmanassar, andererseits die Gesandtschaft der 7 cyprischen Könige nach Babylon zu Sargon (709 v. Chr.) zeigt, die zur Aufstellung der jetzt im Berliner Museum befindlichen Stele des Königs in Kition führte. Dass dagegen Sargon einen Angriff von Griechen auf tyrische Besitzungen abgeschlagen haben und der gestalt die „Be. ruhigung“ von Tyrus herbeigeführt haben sollte (AOF. I, 413; II, 68), erscheint mir vollkommen ausgeschlossen. Davon dass Tyrus , unter assyrischem Schutze“ gestanden hätte, kann doch in dieser Zeit keine Rede sein. Bei Sargon wird ja Tyrus ausser diesem einen Male nicht wieder, bei Sanherib überhaupt gar nicht erwähnt. Jedenfalls wäre eine solche assyrische Schutzherrschaft rein nominell gewesen, und Tyrus war und blieb der unversöhnte und unbezwungene Gegner der Assyrer, wie später der chaldäischen Be. herrscher des neubabylonischen Reiches. Alles, was zur Schwächung der Tyrier diente, konnte dem Assyrerkönig nur höchst willkommen sein. Für diejenigen aber, die die ,Beruhigung“ von Tyrus gleichwohl so verstehen und demgemäss darin keine Hindeutung auf die Beendigung der unter Salmanassar begonnenen Belagerung erblicken wollen, ist zu bemerken, dass dadurch für unsere Hauptfrage keine Veränderung

[ocr errors]

Zustand des Friedens", mit dem Salmanassars erster Feldzug gegen Tyrus abschloss, ist wieder hergestellt worden. Dazu stimmt es aufs bente, wenn in dem neuen Text K. 3500') Assarhaddon sich auf den ,,Tribut“, den König Salmanassar Tyrus auferlegt hatte, bezieht. Diese Nachricht Assarhaddons gieht also gewiss keinen Anlass, die Belagerung von Tyrus unter Salmanassar und Sargon zu bezweifeln.

Und ebenso erklärt sich – um auch das gleich hier zu erledigen die Analogie zwischen Menanders Bericht über die Massnahmen beim Angriff und Verteidigung der Stadt mit dem, was uns Assurbanabal und Assurhaulelon über ihre Erfahrungen bei der Belagerung der Stadt melden, selbstverständlich aus der, in allen drei Fällen durch die eigentümliche insulare Lage der Stadt bedingte Übereinstimmung der Sachlage. Mit dieser Analogie als einem Argument gegen die Zuweisung an Salmanassar zu operieren, zeugt nicht gerade von tiefgehender Überlegung. Auch zwischen den Nachrichten der Alexanderhistoriker und den keilinschriftlichen Berichten bestehen dergleichen Parallelen, und niemand wird deshalb die früheren keilinschriftlichen Berichte über assyrische Belagerungen ins Reich der Fabel verweisen wollen.

Es handelte sich naturgemäss um zweierlei: die Zufuhr vom Lande her musste abgeschnitten werden, und zwar namentlich die des Wassers, weil ja einmal eine Verproviantierung auf der Seeseite sich nur schwer ganz verhindern liess, andererseits auch Fische und Seetiere den Be

[ocr errors]

bewirkt würde. Es läge dann eben der im Text berührte und erklärte Fall vor, dass Sargon dieses für Assyrien unrühmlich verlaufene Ereignis ganz verschwiegen hätte, gerade wie es AOF. II, S. 69 von Sanherib (vgl. S. 15 Anm.) heisst: „das nicht eroberte Tyrus behauptete sich, worüber Sanherib natürlich schweigt“. Dann hätte die Sache für Assyrien noch schlechter gestanden, als im Text von mir angenommen, und Assarhaddons Bezugnahme auf den von Salmanassar erhobenen Tribut, beträfe nur einen Versuch, von Ba'al von Tyrus das wieder zu erlangen, wozu sich Elulaios (der der Chronologie nach mit Wahrscheinlichkeit als Ba‘als Vater und Vorgänger zu betrachten ist), im Jahre 725, von Salmanassar auf dessen erstem Feldzuge nach Westen überrumpelt (vgl. Abschnitt II), verstanden hatte. Das war natürlich den Assyriern, sofern sie im Jahre 720 resp. 719 von Tyrus gänzlich unverrichteter Sache abzogen, nicht wieder zugestanden worden.

Betreffs Ostciliciens sei der Vollständigkeit halber noch bemerkt, dass Sargons Annalen zum 8. Jahre (Z. 91 ff.) nach der Ergänzung, die WINCKLER, AOF. I, S. 365 m. Anm. 1, einer höchst verstümmelten Stelle gegeben hat, von einer Abwehr von Griechen („Ioniern“), die seit alter Zeit Einfälle in , kui“ gemacht hätten, die Rede wäre. Für Osteilicien, dass schon seit der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts in enger Beziehung zum assyrischen Reichsgebiet gestanden hatte, wäre ein solches schutzherrliches Auftreten eher denkbar, wenn auch nicht ohne Bedenken. Aber die Ergänzung, die auch den ganzen Namen Jonier (Iamnaia) umfasst, ist fraglich, vgl. WINCKLER selbst, AOF. II, S. 68 Abs. 2 g. E.

1, Text Assarhaddons K. 3500 (s. S. 2 Anm. 2): [bi]ltu ša Šul-man-ašarid sarri mátu)Aššur abil Tuklat-abil-ešarra] . ,der (Tribut den Salmanassar, der König von Assyrien, der Sohn Tiglatpilesers In der vorhergehenden Zeile ist von Sidon, in der folgenden von Ba-'-a)-lu oder {Ba-- ?], König von Tyrus, die Rede.

4

lagerten als Nahrung dienen konnten. Zweitens musste, um eine regelrechte Belagerung zu ermöglichen, ein Damm vom Festland nach der Inselstadt durch das Meer geführt werden.

Das erste wird ausdrücklich für Salmanassar IV., Assarhaddon,') Assurbanabal, Nebukadnezar und Alexander berichtet. Und was das zweite anlangt, so verhelfen uns hier vielleicht?) die griechisch geschriebenen Berichte der Alexanderhistoriker zum Verständnis der assyrischen, für uns meist nur halb und nur verschwommen verständlichen termini technici. Unter den Belagerungswerken, von denen diese reden, sind möglicherweise auch Ansätze zu solchen Dämmen zu verstehen. Alexander, dem es gelang, diese Verbindung mit dem Festlande in grossartigem Maassstabe herzustellen, hat vielleicht dabei auch die Erfahrungen der Vergangenheit verwerten können.

Mit den Belagerungen unter Assarhaddon und Assurbanabal hat also der tyrische Bericht bei Menander und Josephos nicht das Mindeste zu thun.

Virgends ist ja auch in den Inschriften Assarhaddons oder Assurbanabals irgendwie von einer jahrelangen Dauer der Belagerung auch nur zwischen den Zeilen etwas zu lesen. Man hat daher, um Menanders Angaben hier in Geltung zu bringen, zu der Annahme greifen müssen, das von Assarhaddon in seinem zehnten Regierungsjahre') (671) in Verbindung mit dem zweiten ägyptischen Feldzug begonnene Unternehmen gegen Tyrus sei von Assurbanabal zu Ende geführt worden, sodass die Belagerung über Assarhaddons dritten ägyptischen Feldzug (669) und (vgl. Samaria) über den Regierungswechsel hinaus gedauert hätte.) Da hierfür in Wahrheit kein anderes Zeugnis anzuführen ist, als eben die Nachricht des Menander, so bewegte man sich dabei von vornherein im offenkundigsten Zirkelschluss.

Ausserdem aber erscheint auf der Stele von Sendirli, die zur Verherrlichung der Ereignisse des zweiten ägyptischen Feldzuges (671) errichtet worden ist“), neben Tarķû-Taharķa, dem äthiopischen Oberherrn

1) K. 3082 + S. 2027 + K. 3086 (Budge, History of Essarhaddon p. 114, Winckler, CAG. 97 f.) ,Im Verlauf meines sc. zehnten Feldzugs“ (im 10. Reg. Jabr

671) „zog ich gegen Ba‘lu von Tyrus, welcher auf Tarkû den König von Kuš (Äthiopien), seinen Freund, sich verlassen, das Joch Assurs meines Herrn abgeschüttelt und Vermessenes merihtu) kundgethan geantwortet) hatte (itappalu). Befestigungen halse) errichtete ich gegen ihn und sperrte die Speise und das Wasser zum Leben ihrer Seele ab.“

2) Vergleiche dazu im allgemeinen meine Bemerkungen, Deutsche Rundschau, Dez. 1894, S. 403.

3) So WINCKLER, AOF. I 524 6, II 69.

4) S. Ausgrabungen in Sendschirli, ausgeführt und herausgegeben im Auftrage des Orient-Comités zu Berlin I, S. 35 EB. SCHRADER).

« ͹˹Թõ
 »