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VIII

wenn der Eindruck des Lehrvortrages durch sie, oder ihr Eindruck durch den Lehrvortrag verstårkt werden soll

. Beichte und Kirchengebet erreichen ihren Zweck völliger, wenn mit beiden abgewechselt wird, als wenn, zur Ermüdung der Andacht, beständig beide zugleich gelesen werden. Im lektern Falle muß es der Inhalt der Predigt bestimmen, ob die Beichte, wie wohl gewöhnlich der Fall seyn durfte, zweckmäßiger zur Beförderung des ruhigen Vertrauens dem Kirchengebete vorangehe; oder ob durch das Kirchengebet bisweilen der Eindruck des Sündenbekenntnisses, als für dasmal letter Zweck, zu verstärken, und deswegen die Beichte erst nach dem Kirchengebete zu sprechen sey. So wird auch die feierliche Verkündigung der Vergebung allemal rührender bleiben, wenn sie kein beständiger Anhang der Beichte ist ; und die feierliche Warnung, vor Heu: cheley nur alsdann ihre Kraft behalten, wenn fie seltener, und mit merklicherm Ernste an Algemeinen Bettagen, ausgesprochen wird.

Wenn so Gebet und Gesang, nicht als ein ermuidender Dienstzwang nur in die Länge gedehnt und geháuft, sondern als wirkliche Gei: stes erhebungen möglichst mit der Predigt in Harmonische Verbindung gebracht wer: den; wenn sie das Gemüth zur Aufmerksamkeit benın Anhören stiminen, und den Eindruck des gehörten Vortrages verstärken: nur dann erst verdienen sie den Namen eines Vernünftigen Gottesdienstes.

Für die Zusage dieser neuen Auflage vera spreche ich mir nicht ohne einige Zuversicht eine freundliche Aufnahme. Ihr Eindruck, auf die Gemüther war zu seiner Zeit lebendig und bleibend. Auch haben sie mich bey wiederholter Durchsicht in dem auf festen Gründen beruhenden Glauben gestärkt, daß der Allbarmherzige, unser durch Christum versöhnter Vater, in dessen Hånden das Schicksal der Völker und Familien steht, welche nun schon so lange unter dem Druck gehaufter Leiden seufzen, es am Ende doch fernerhin, wie bisher immer, mit uns wohl machen wird. linser angstvoll in die Zukunft blickendes deutsche Vaterland, unser nach seinem vorigen durch die weise väterliche Flirsorge einer milden christlichen Regierung genossenem Wohlstande sich zurücklehnendes einst so glückliche Land, die nach einer Erldsung schmachtende gesammte Menschheit, werden, vielleicht früher als wir es vermuthen, die Hülfe Gottes erfah: ren: und je allgemeiner dann in unsern Håusern, Schulen und Kirchen sich das Verlangen regen wird, vermittelst unsrer Gesinnungen und Tugenden achte christliche Aufklärung um uns her zu verbreiten und auf die Nachwelt fortzuPflanzen, desto dauerhafter wird der Neue Frieden werden, nach welchem die zerrütteten und in Aufruhr gebrachten Staaten in allen Theilen der Welt sich sehnen. Stade,

, am 7ten August 1808.

I. C. Velthuse 11.

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IV. Kirchengebete (auch bey der Ernte, in Kriegs:

zeiten, am Königsfeste, Zeitgebete, Hir:
tenbrief)

43.

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VIII, Bey dem öffentlichen Glaubensbekenntnisse

der Jugend und ihrer Einsegnung

C

169.

IX, Bey Taufhandlungen (auch bey dem Kirch:

gange einer Wschnerinn, bey einer Juden:
taufe)

209.

X. Bey der Abendmahlsfeier

274,

1

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XIV. Litaney eines dankbaren Volks bey einer

besorglichen Krankheit seines allgeliebten
Monarchen in einer kritischen Lage des
Staats

336.

XV. Bey Einweihungen zum kirchlichen Lehrstande

und Einführungen ins Predigtamt

3385

XVI. Klosterreden

370.

XVII. Bey Einweihung einer neuen Kirche

416.

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