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von Witzlewbin mit ohm gehabt hat", gegeben hatte, dieser Pfarre eignete und zugleich entschied, dass der gnante Pfarrer Er Kirstan und dessen Nachfolger nunmehr keinerlei Anspruch an das St. WilhelmsKloster zu erheben hätten. In einer zu Orlamünde am 29. Mai dess. J. ausgestellten lateinischen Urkunde machte dann Cristianus de Witzleubin, plebanus in Orlamunde, bekannt, dass die Eintracht zwischen ihm und dem Kloster des St. Wilhelms-Ordens zu Orlamünde wiederhergestellt sei. (Landeshauptarchiv zu Wolfenbüttel, Cop. B. aus dem Ende des 17. Jahrh.)

Die Parochie von Orlamünde hatte einen grossen Umfang, ausgedehnte Gerechtsame und überreiche Einkünfte. Der Pleban daselbst war Patron fast aller Kirchen des weiten Sprengels; ihm gehörte ausser andern Naturallieferungen z. B. auch der Zehnt von allem erlegten Wildpret. Die angesehensten Edelleute strebten nach dieser Parochie und ausser Christian von Witzleben findet man einen von Eschwege, von Wolfersdorf u. a. als Orlamündische Plebane. Sie durften übrigens wohnen, wo sie wollten, und hielten nur einen Vicar, der die geistlichen Geschäfte bei kärglicher Besoldung verwaltete. (Schumann, St. P. u. Z. Lex.) Seite 18, Zeile 24 ist statt Herzogin zu Auschwitz zu setzen Priorin zu

Craschwitz (bei Altenburg).

10 lies Bruderssöhne.

17

23

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22,

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29,

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19

19

24, Anmerk.

Otterwisch.

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25, Zeile 9 und 10 streiche mit der Hälfte von Saubach und Zeisdorf.

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ist nach Zeile 10 fortzufahren: Am 2. Mai 1409 bekennen Kerstan von Witzleben der jüngere, gesessen zum Steine, und Nise, seine eheliche Wirthin, dass sie der ehrsamen Frau Elze Legaten, Bürgerin zu Erfurt, im Ganzen 51⁄2 Mark 1. S. und 4 Gulden Zinsen von in der Gegend von Erfurt gelegenen Ländereien verkauft haben.

27, Zeile 6 lies 1432 statt 1422.

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seinem.
1392.

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14. Anna war die zweite Gemahlin Kerstans; die erste war die oben erwähnte Nise (Agnes).

6 v. u. streiche die Hälfte von Saubach und Zeisdorf.

"9

unten ist hinzuzufügen: Am 19. December 1417 gab der Landgraf Friedrich das Dorf Schönewerda, wie es die Brüder Dietrich, Friedrich und Heinrich von Witzleben pfandweise besessen, seinem Rathe, dem Ritter Dietrich von Witzleben zum Wendelstein, und dessen Sohn Friedrich zu rechtem Erblehn.

32, Zeile 23 ist zu streichen. Vergl. Th. I, S. 63, Anmerk.
Harras ist ein Brabanter Stoff.

33,

15 v. u.

"

34, letzter Absatz. Des Ritters Dietrich von Witzlebe Gemahlin war keine

Vitzthum von Apolda, sondern Margarethe, eine Tochter des 1386 vorkommenden Rudolf von Freckleben, welche als Wittwe 1434 mit ihrer Schwägerin Ilse (ihres Bruders Henning von Freckleben Gemahlin) auf 9 Mark Silber jährlicher Zinsen der Stadt Sandersleben zu Gunsten der Wittwe Margarethe Edlen von Werberge verzichtete. (Archiv zu Dessau.) Hiernach ist auch Tab. II. 2 zu berichtigen.

Seite 35 ist der letzte Satz zu streichen. Wir können nur drei Witzleben nachweisen, die in den Hussitenkriegen blieben.

39 ist nach dem ersten Absatz einzuschalten: Am 19. December 1417 ward er zusammen mit seinem Vater vom Landgrafen Friedrich d. J. mit dem Dorfe Schönewerda belehnt. 1426 war er bereits vermählt und zwar mit Lise, Busso Vitzthums d. Ä. Tochter. Es verlieh nämlich in dem genannten Jahre Landgraf Friedrich in Thüringen auf Bitten des Ritters Dietrich von Witzleben und seines Sohnes Friedrich des letzteren ehelicher Wirthin Lisen 80 rh. fl. Gold jährlicher Zinsen von der Jahrrente des Dorfes Schönewerda zum Leibgedinge und gab ihr Busso Vitzthum, ihren Vater, und Busso und Apel, ihre Brüder, zu Vormunden. (H. St. Arch, zu Dresden, Abth. XVI. n. 1372. S. n. 116.)

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41, Zeile 5 und 6 müssen lauten: 1437 war Kurt von Witzleben zu Witzleben, Molschleben und Kleinfahner (Th. I. S. 362) gestorben u. s. w.

42,

46, 47,

99

58,

62. 67,

47,

39

51, Anm.*) und an vielen andern Stellen lies Mencken statt Meucken.

54, Zeile 14. Herzog Wilhelm belehnte Busse, Apel und Bernhard Vitzthum, Gebrüder, und Friedrich von Witzleben mit dem wüsten Schlosse Glisberg erst 1450.

69,

55, unten. Memleben liegt am rechten Ufer der Unstrut, 1/4 Meile südöstlich

von Wendelstein.

74,

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56 muss beginnen: Die alte Marienkirche, deren Ruinen noch heute den Besucher entzücken, stand schon zu Heinrichs Zeiten. Aus Pietät für Vater und Elternvater stifteten der Kaiser Otto II. und seine Gemahlin, die byzantinische Prinzessin Theophane, im Jahre 975 hier eine Benedictiner Mönchs-Abtei, welche sie so reich dotirten, dass deren Besitzungen sich bereits 981 bis in die Gegend von Brandenburg an der Havel erstreckten. Zeile 5 v. u. lies Probst statt Abt.

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76,

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11 lies Vetter statt Onkel.

6 v. u. lies: Lise, welche mit ihrem Leibgedinge daran betheiligt war, das Dorf u. s. w.

23 lies dahin statt dabei und Witzleben statt Witzleben's.

19 lies: Von seiner Gemahlin Lise Vitzthum, welcher, nachdem er Schönewerda 1452 versetzt hatte, u. s. w.

22 ist deren bis können zu streichen.

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13 und 12 v. u. müssen lauten: dienen solle, und ferner seit vier Jahren auch noch vom Hungerfleck, soweit er nach Memleben gehöre, Besitz u. s. w.

10 v. u. lies Meinsdorf. In der Urkunde steht meinstorf, nicht niemstorf. Die Pfarre zu Niemsdorf, jetzt Nirmsdorf, war Lehn des Pfarrers von Willerstedt.

7 und 8 lies Kleinfahner.

5 v. u. und an vielen andern Orten lies Tauhard statt Tauchard.

1 v. u. lies 1510, 12 Jahre.

9 v. u. und Seite 70, Zeile 1, 8 und 10 lies Vigilien.

16 lies Heygendorf.

18

Wetzelshain.

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9 v. u. lies geringfügigerer.

4 lies 1496.

Seite 86, Zeile 15 lies tempera statt des zweiten tempora.

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Anm. **) ist fortzusetzen: Beide sind falsch; auf dem zu Anfang dieses Jahr-
hunderts vom Wendelstein nach Rossleben gebrachten und hier bis zum
Frühjahr 1879 in einem Stalle versteckt gewesenen steinernen Bildniss
Anna's lautet die Unterschrift: Anna filia Gotfridi a Ende militis in
Rosporck.

87, Zeile 8 lies: Als ihm aber mit festerem Sinne das reifere Alter

War genaht u. s. w.

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88,
90,

19

96,

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13

19

4 v. u. im Text lies Bauen statt Bauern.

91, 92,

10 lies Allerstedt.

94 ist hinzuzufügen: 5) Osfort.

Zeile 12 v. u. lies f statt g.

10 lies 5. statt 15.

13

8.

18.

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5 v. u. lies einem früheren statt seinem.

Wilhelm hat recht; das Verhör hatte aber nicht nach der Schlacht von Frankenhausen, sondern schon im Juli 1524 stattgefunden. s Zimmermann, Gesch. des grossen Bauernkrieges, Stuttg. 1856, I, S. 187.

19

106, Zeile 1 und 2 ist nachdem bis gestorben war zu streichen. Die Sache mit Wallhausen verhielt sich anders. Kirstan d. Ä. von Witzleben wurde allerdings am 2. Juni 1410 mit dem von Hans von Polenz gekauften Dorf Wallhausen belehnt, es heisst aber in dem Lehnbriefe, dass ihm dies Dorf, welches iczund zcu liebgedinge ynnehad die hochgeborn furstynne frauwe Anne geborne herczogynne yon Sachsen, vnsers lieben vatirs seligen gemahel," folgen solle, wenn Anna abeginge von todes wegen" oder das Dorf auf andere Weise von ir komen were". Es handelte sich also eigentlich nur um die Anwartschaft auf Wallhausen, die Kirstan später wohl wieder weiter veräusserte. Die Landgräfin Anna, Tochter des Herzogs Wenzel zu Sachsen, Wittwe des Herzogs Friedrich zu Braunschweig und zweite Gemahlin des Landgrafen Balthasar, starb erst im Jahre 1440.

99

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20 lies d statt e.

9

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29

103, Anm.

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e statt f.

Dietrich statt Diedrich.

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107 muss der letzte Satz lauten: durch dessen Enkel sie an Querfurt kamen. 110 ist der ganze Abschnitt c. Heinrich von Witzleben zu streichen, da es sehr fraglich ist, ob die dort behauptete Thatsache sich gerade auf diesen Heinrich bezieht. cf. Th. I, S. 383.

112, Zeile 1-4: Kirstan ist im Juli 1452 gestorben. Er war zwei Mal vermählt

gewesen und hatte aus der ersten Ehe mit einer Tochter von Kaspar Metzsch einen Sohn und fünf Töchter, aus der zweiten aber mit Katharina von Bünau aus Tannrode, welche u. s. w.

15 und 16 müssen lauten: Ilm), das ihm von dem Grafen Günther zu Schwarzburg, dassen Rath er gewesen, als ein Gnadenlehn geschenkt war, zurück und starb daselbst im Jahre 1555.

letzte Zeile lies fünf statt vier.

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113, Zeile 8 füge hinzu: Von der ältesten, 1498 geborenen Schwester Anna, welche mit Andreas von Harras vermählt war, ist hier nicht die Rede.

Diese begann die Klage gegen ihren Stief bruder erst im Jahre 1554, erlebte aber das Ende der Sache nicht, da sie 1572 starb. Ihre Schwestern setzten darauf den Process fort, der sich bis 1579 hinzog.

Seite 116, Zeile 7 v. u. im Text: und zwei Töchter, Ursula, welche am 27. Oct. 1571 zu Schleusingen, wo sie Hennebergsches Hoffräulein gewesen,*) Julius Pflug zu Groitzsch heirathete, und Sibylla u. s. w.

123. 18. Von den Söhnen Kaspar Wilhelms schrieb der älteste, „Jorge fridrich von witzleben" folgenden schönen Spruch in das Stammbuch des Kaspar von Hanstein:

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127,

20 lies 22. September statt 26.

12 muss es lauten: auch die alte Wolmirstedter Linie 1680 mit einem weiblichen Zweige, nämlich mit Anna Magdalena von Trotha geb. von Witzleben, gleichwie die Fränkische Linie, ebenfalls 1680, mit Veronica Sibylla Moser von Filseck geb. von Witzleben und die Liebensteiner u. s. w. 129 und an vielen andern Orten lies Gangolf statt Ganglof.

134 ist nach Zeile 5 hinzuzufügen: Bei einem der Kinder Benedicts stand am 28. Oct. 1545 Heinrich von Witzleben zum Wendelstein Gevatter. Derselbe band dem Täufling 6 Thaler als Pathengeld ein, gab 1 Thaler „zu Trankgeld" und 4 Groschen der Kindfrauen.“

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„Manger dut vor mich Sorgen

Und hat mir wedter zu lenen odter borgen:

Ich wolt das Er Sein Sorgen liess

Odter das Im der Teuffell inn hals Schi. ."

Kaspar von Hanstein machte über das Witzlebensche Wappen später ein Kreuz und setzte die Worte hinzu: „Ist in der Vnderpfaltz gablieben.“ cf. S. 166. Z. 3 von oben u. ffg.

137 ist nach Zeile 3 einzuschalten: Aus den Verhandlungen eines Processes, den Christoph von Witzleben, „itzund zu Erfurt wohnhaftig", in der ersten Hälfte des Jahres 1565 beim Kurf. Sächs. Oberhofgerichte gegen seines Schwagers Hans von Germar Wittwe, Salome geb. von Mützschefall, auf Herausgabe vermeintlichen Erbes angestrengt hatte, den er aber durch Schluss-Sentenz vom 6. März 1574 verlor, gewinnen wir ein neues Bild Christophs, das in Verbindung mit dem aus dem bisher gesagten gewonnenen ihn uns als das echte Kind seiner Zeit, des 16. Jahrhunderts, zeigt. Der Beklagten Partei behauptete u. a., Hans von Germar habe „bei guter Vernunft und gesundem Leibe sich öffentlich hören lassen, er sähe, dass bei seinem Schwager Christoph von Witzleben oder seiner Schwester nichts bewardt sei, sondern alles vorbrast sein müsse." Hans' von Germar, also auch Katharinas Vater war Antonius von Germar gewesen. Christoph von Witzleben, dessen Gemahlin 1565 ebenfalls verstorben war, hatte nach seines Schwagers und seines Schwiegervaters Tode zu seines Weibes Antheil bis in die 2100 Gulden und etwas darüber bekommen, „auch solches alles, sidder der Zeit, verprast, sein weib, sich vnd seine kinder drumb bracht." Ferner heisst es: „Ob nicht ein gemeine Rede vnd sage sey, dass Christoff von Witzleben Ein gut schlemmer, durchlahss vnd vorschwender sey. vndt weil er alles vorschlemmet, auch sein väterlich Erbe vnd Lehngut, vnd seinen Kindern das ihre auch *) Die Eheberedung ist vom 27., Ursula's Verzicht vom 30. Oct. 1571 datirt.

durchbracht, sucht er nun der Wittwe etwas herausser zu bochen, damit er abermals etwas zu verschlemmen vnd durchzulassen haben könnte."

Seite 137, Zeile 14. Hans Gangolf von Witzleben gehörte als Besitzer von Hoch

stadt*) zur freien Reichsritterschaft von Franken, Orts Gebürg, entschuldigte sich am 19. Jan. 1574, dem zu Lichtenfels gehaltenen Rittertage wegen Unpässlichkeit nicht beiwohnen zu können, war aber im November dess. J. bei dem Orts-Convent in Weismain zugegen. Seine Gemahlin war Anna von Schirnding, wie wir aus dem 275 Verse enthaltenden Epithalamium (Brautgesang) ersehen, welches Zu Ehren dem Gestrengen, Edlen vnd Ehrnuehsten Hansen Georgen von Gig. gewesenen Amptmann zu Holfeld, vff Ragkenstein, Vnd dann der Edlen vnd Ehren Tugendsamen Jungkfrawen Margarethen, des Gestrengen, Edlen vnd Ehrnuehsten Hansen Gangolffs von Witzleben zu Höchstat Eheleiblichen Tochter, Als beiden Braut vnd Breutigam, auff jren den 29. Augusti Anno 1585 zum Ragkenstein gehaltenen Hochzeitlichen Ehren Freuden Tag vnd Christliches Beylager geschrieben vnd conferiret" wurde durch Jonam Kitzkatz, LL: candidatum vnd Burgern in Eger." (Gedruckt zum Hoff, durch Mattheum Pfeilschmidt, 1585) Diese Margarethe, deren Bräutigam Wittwer war, ist auf Tab. II. 4 nachzutragen. Hans Gangolf von Witzleben starb gegen Ende des 16. Jahrhunderts, nachdem er noch Mitbesitzer des Ritterguts Trünzig (im Königreich Sachsen, 21/4 St. nordwestlich von Werdau und etwa ebensoweit südwestlich von Krimmitzschau) geworden war. Vnndt ist an deme, dass nach Absterben Georgen Edlen von der Planitz sel. das Rittergut Trüntzigk an die Gläubiger gewachsen, Da dann mein lieber Vater Hans Gongolff von Witzlöben seliger und Consorten dasselbe Pfandesweis annehmen müssen, und alldieweilen ihrer keiner Gelegenheit, es selber zu bewohnen oder zu bestellen, haben sie solch Rittergut Christoph Oberländern umb ein gewiss Pachtgeld eingethan und ver verpachtet. Es hat aber Oberländer dermassen hausgehalten, dass ich nach obgedachten meines lieben Vatern sel. Abgang das Gut selbsten annehmen und den schädlichen Pachtmann abschaffen müssen“, schreibt Hanss Adam von Witzlöben, vff Wogau, Höchstedt vnndt Trüntzigk, am 11. Aug. 1603 an das Oberhofgericht zu Leipzig, bei welchem er von Oberländer verklagt worden war.

Wogau, auch Woga, "Wagau, meist aber Waga genannt, dessen Lage wir nicht anzugeben vermögen, hatte Hans Adam von Witzleben erst nach dem Jahre 1600 erworben, wenigstens nannte er sich am 18. Mai dieses Jahres nur auf Höchstedt und Trüntzigk“, vom 14. Oct. 1601 an aber auf Höchstedt, Waga und Trünzig“. Hans Adam starb 1609 und am 22. März 1610 wurde sein Bruder Philipp Dietrich von Witzleben zu Hochstadt und Waga von Kursachsen mit dem von jenem ererbten Theile von Trünzig belehnt. 1621 verkaufte dann Philipp Dietrich Trünzig an Heinrich von Nischwitz, und als er um 1640 starb, fiel Hochstadt an seine Vettern Johann Casimir von Witzleben auf Rothenhof und Hans Albrecht von Witzleben auf Freudenthal. Von Waga ist nicht mehr die Rede.

*) Hochstadt, damals Höchstedt, liegt nicht in der Gegend von Wunsiedel, sondern an der HofBamberger Eisenbahn, 13/4 St. östlich von Lichtenfels,

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