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Verlag der J. C. HINRICHS'schen Buchhandlung in Leipzig

Von Professor D.Dr. Johannes Hehn erschienen ferner:

Siebenzahl und Sabbat bei den Babyloniern und im Alten

Testament. Eine religionsgeschichtliche Studie. (IV, 132 Seiten) 8°. 1907. ,

M 4Sünde und Erlösung nach biblischer und babylonischer Anschauung. (VII, 63 Seiten) 8°. 1903,

M 1.60

Die
biblische und die babylonische

Gottesidee

Die israelitische Gottesauffassung

im Lichte
der altorientalischen Religionsgeschichte

Von

D. Dr. Johannes Hehn
0. Professor an der Universität Würzburg

Mit 11 Abbildungen

Leipzig
J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung

1913

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Vorwort.

Das Alte Testament verdankt seine weltgeschichtliche Bedeutung seiner Gottesidee. Diese ist das Problem der alttestamentlichen Wissenschaft, mögen auch manche Forscher der Meinung sein, mit der Lösung der literarkritischen Fragen sei das A. T. erklärt. Als der unermeßliche Schatz der durch die Ausgrabungen zutage geförderten Dokumente der Geschichte und Kultur des Alten Orients noch unter dem Schutte der Jahrtausende begraben war und das A. T. einsam wie ein erratischer Block aus der Vergangenheit des Alten Orients aufragte, da mußte naturgemäß vieles in ihm, was aus dem Boden der damaligen Kultur und aus der gleichzeitigen geschichtlichen Lage hervorgegangen war, mehr oder minder dunkel bleiben. Die Versuche, die man machte, mit Hilfe der religiösen Vorstellungen primitiver Völker den Werdegang der alttestamentlichen Religion nachzukonstruieren, gingen von der unrichtigen Voraussetzung aus, der altisraelitischen Zeit entspreche eine primitive Kulturstufe; man glaubte, das A. T. erklärt zu haben, wenn man dessen Eigenart möglichst hinweggedeutet hatte, um es in ein von anders woher gewonnenes entwicklungsgeschichtliches Schema einzuzwängen. Seitdem der Spaten die Archive der alten Kulturzentren in Vorderasien erschlossen und die Keilschriftforschung selbst die Dokumente der grauesten Vorzeit zum Sprechen gebracht hat, hat sich der geschichtliche Horizont gewaltig erweitert, und die Frage nach dem Verhältnis des A. T. zu jener Kultur ist mehr und mehr brennend geworden. Ich

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