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wie der Himmel glänze er!

wie des Himmels Inneres strahle er! Die böse Zunge weiche zur Seite!

- - - - - -Beschwörung. ....

dem Berge entsprossen, .................

dem Berge entsprungen, .................... im Berge wohnend,

....................
voller Schrecklichkeit,
Zierde ...

Alles erhellend,
i................... herausführt,
100 wie der Himmel glänze er, wie des Himmels Inneres strahle er!

Die böse Zunge weiche zur Seite!

..

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...

Beschwörung. .....::::: ................

glänzend . . . . . . . . . ...

Leben ............. 105 . ..::

böser Mensch .......... der Feuergott mit seiner Zunge ......... der Feuergott mit seiner Zunge ......... der Feuergott mit seiner Zunge ..... Die böse Zunge weiche zur Seite!

110 Beschwörung. Wasser des Herrn des grossen Berges

Wasser des klaren Euphrat
Erzeugnis des Meeres, Beschwörung
Erzeugnis von Eridu

Cedernholz schneidet er, Hašur-holz .......... 115 .. .. .. .. -holz schneidet er,

. . . . . . . . . . König des Meeres glänzend
des Menschen, seines Gottes Kind, Leib ........
wird rein, wird lauter.
Die böse Zunge weiche zur Seite!

120 Neunte Tafel Surpu, zugleich die letzte. Palast Asurbanipal's, Königs der Welt, Königs von

Assyrien, der auf GAsur und GBelit vertraut, dem G Nebo und Tašmet ein offenes Ohr schenkten, der ein helles Auge zu eigen bekam, die edle Tafelschreibekunst, wie solche unter meinen königlichen Vorfahren kein einziger erlernt hatte.

Die Weisheit Nebo's, .............., so viele man deren gebildet, schrieb ich auf Tafeln,...... 125 auf dass ich sie besichtigen und lesen könne, legte ich sie in meinem Palaste nieder,

(ich) der Herrscher, der da kennt das Licht des Königs der Götter, GAsur. Wer immer sie wegnimmt oder seinen Namen neben meinen Namen schreibt, den mögen G Asur und GBelit in Zorn und Grimm stürzen, seinen Namen, seinen Samen

von der Erde vertilgen!

Erläuternde Bemerkungen.

Die Serie Šurpu umfasste wahrscheinlich neun Tafeln, falls die Unterschrift der neunten Tafel dementsprechend aufzufassen ist. Die erste Tafel lässt sich bis jetzt noch nicht nachweisen. Vielleicht könnte IVR 16 Nr. 1 dafür in Betracht kommen, oder Sm. 787 + Sm. 949, oder K. 2096, welch letztere Texte namentlich sich besonders enge mit der Ausdrucksweise der Surpu-Tafeln berühren. Indessen bleiben das natürlich vorerst blosse Vermutungen.

In den drei ersten Bänden von BEZOLD's Catalogue werden folgende, mir seiner Zeit von BEZOLD gütigst mitgeteilte, Nummern der Surpu-Serie zugewiesen:

KK. 65 (VI), 136 (VII), 150 (II), 2333 (IV), 2362 (IX), 2390 (III), 2427 (IX), 2452 (IV), 2496 (?), 2938 (IV), 2948 (IV), 2953 (VI), 2959 (III), (2972 (III ,] 3289 (?), 3378 (VI), 4649 (VI), 4861 (?), 4945 (VI), 4967 (VI), 4993 (?), 5146 (VII), 5375 (VII), 5495 (II), 6026 (VII), 6423 (II), 6423a (II), 8174 (VIII), 8478 (IX), 9347 (VI), 11569 (III), 12000 Z (III), 14217 (II).

Von diesen Nummern dürften zunächst, als nicht zur Šurpu-Serie gehörig, auszuscheiden sein K. 2496, K. 3289 (ist vielmehr ein Duplikat zu IV R 57, 4—21b), K. 4861, K. 4993.

Dagegen lassen sich aus BEZOLD's Angaben noch folgende weitere Nummern für die Surpu-Serie gewinnen: SSm. 79 (III), 143 (III), 239 (III), 308 (III), 1521 (V/VI); [Rm. 2, 158 (V/VI),] Rm. 2, 294 (III), 79—7—8, 74 (III), (Bu. 91–5–9, 1). Dazu kommen aus IV R noch die Nummern Sm. 1060 (V VI); DT 60 (V VI); Rm. 271 (V.VI); Rm. 503 (II); 83-1-18, 474 (VII).

Ausserdem gelang es mir, auf Grund der von BEZOLD in seinem Catalogue p. 967 veröffentlichten Zeilen in K. 8868 ein Duplikat zu K. 150 (II) zu entdecken. Endlich wurde meine Vermutung, dass K, 2866 zur Surpu-Serie gehöre, dadurch zur Gewissheit erhoben, dass K. 8174 (VIII) die fehlende linke untere Ecke des Revers von K. 2866 bildet, wie mir dies Mr. L. W. King auf eine diesbezügliche Anfrage hin bestätigen konnte.

Somit sind bis jetzt, nach der Reihenfolge der einzelnen Tafeln geordnet, folgende Nummern für die Surpu-Serie bekannt:

I. Tafel: vacat.

II. Tafel: KK. 150, 5495, 6423 + 13257, 6423a + 12000l + 12000 m, 8868, 14217; Rm. 503.

III, Tafel: K. 2390, K. 2959 + K. 2972 + K. 13954 + Sm. 943 + Bu. 91-5-9, 1, KK. 11569, 120002; SSm. 79, 143, 239 + 1543, 308; 79-7-8, 74; Rm. 2, 294. ,

IV. Tafel: KK. 2333 + 6096 + 9515, 2452 + 2705, 2938, 2948, 3378 Obv., 4649 Obv.

V VI. Tafel: KK. 65 + 2397 + 10706, 2953 + 2964, 3378 Rev., 4649 Rev., K. 4945 + Rm. 2, 158, KK. 4967, 9347; SSm. 1000, 1193, 1521; DT 60; Rm. 271.

VII. Tafel: KK, 136, 5146 + 13879, 5375 + 9806, 6026 + 8812 + 9900 + Sm. 1536; 83-1-18, 474.

VIII. Tafel: KK. 2866 + 8174, 13452.
IX. Tafel: KK. 2362, 2427 + 2941 + 4265, 8478.

Noch ist zu erwähnen K. 4320 (= II R 35 Nr. 1), welche Tafel einen Kommentar zu schwierigen Wörtern der Šur pu-Serie bietet, wie DELITZSCH dies für Šurpu II schon vor Jahren erkannt hat. Mit Sicherheit lässt sich bis jetzt allerdings erst Tafel II und III (und zwar in dieser Reihenfolge!) in Z. 5-10ab und Z. uab ff. wieder erkennen. Wenn, wie wahrscheinlich, Z. 1–4 a b der Tafel I zuzuweisen sind, so folgt daraus, dass in Tafel I u. a. fremdländische (elamitische?) Gottheiten erwähnt waren. Dieser Umstand würde dann, ausser anderem, sehr dafür sprechen, K. 2096 für Surpu I zu reklamieren.

Hinsichtlich meiner metrischen Absetzung in der Transscription mehrerer der SurpuTafeln verweise ich einstweilen auf meine Artikel in ZA VIII 121 ff., X i ff., sowie auf meine Übersetzung des Schöpfungs- und Sintflutmythus in den Beilagen zu GUNKEL's Schöpfung und Chaos. Während z. B. im Schöpfungsepos fast durchgängig gleichmässiger Rhythmus (Verse zu 4 Hebungen) vorliegt, zeigen Texte wie Šurpu II, IV, V/VI, VII eine davon wesentlich verschiedene Form der Poesie, nämlich starken Wechsel zwischen Versen mit 4, 5, 6 Hebungen, eine weniger straffe poetische Form, deren Erkenntnis aber auch für entsprechende alttestamentliche poetische Stücke von Wichtigkeit werden dürfte. In der Emancipierung von der Schreibung der Originaltexte hätte ich eigentlich noch etwas weiter gehen sollen. Es wäre nämlich rationeller gewesen, entweder alle Verse mit 6 Hebungen auf 2 Zeilen mit je 3 Hebungen (in gewissen Fällen auch auf eine Zeile mit 2 + 2 und eine Zeile mit 2 Hebungen) zu verteilen, oder aber durchgängig 2 aufeinander folgende Verse mit 3 Hebungen in nur eine Zeile zu setzen. Ähnlich bei zwei aufeinander folgenden Versen mit je 2, mit 2 und 3, oder mit 3 und 2 Hebungen. Mit andern Worten, es wäre vom rhythmischen Standpunkte aus richtiger gewesen, die Zeilen der Originalschreibung (auch ohne dass etwa die Schreibung eines Duplikats einen Anhalt dafür bot) durchgehends in der Weise sei es zusammenzufassen, sei es zu trennen, dass dabei stets Verse von einer der folgenden fünf Formen in denen die Ziffern die Zahl der Hebungen bedeuten und das + Zeichen der Cäsur entspricht) in eine Zeile zu stehen gekommen wären: 1) 2 + 2, 2) 2 + 3, 3) 3 + 2 (Qinaverse!), 4) 3 + 3, 5) 2 + 2 + 2. Indessen glaubte ich, aus praktischen Gründen, für diesmal noch von einem solchen radikalen Verfahren absehen zu sollen.

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18. Zu dasu und dasätu Z. 35 s. DELITZSCH HW 208 b. 227b, aber auch noch MEISSNERRost Bauinschr. Sanh. 105 f.

25. ka-la-ti der Transscription ist in kal-la-ti zu verbessern.

34. II R 35, 6a b (Kommentar zu unserer Stelle) scheint ha-bi-il-ti oder hab-il-ti = lưi-tu zu bieten.

35. Für be-en-ni schlägt DELITZSCH HW 180b die Bedeutung „Vater“ vor. Doch ist in der folgenden Zeile nicht ana ummi, sondern aba umma zu lesen, wodurch die Erklärung von bennu als „Vater“ sehr unwahrscheinlich wird.

36. Die Ergänzung a-na hier und Z. 37 in IV R2 hat an den Originalen keinerlei Anhalt. 41. Zu tuššu s. ZEINPFUND BSS I 520. Der Plural tuš-šn-a-112] IVR 17, 21b.

42. zibānitu „Wage“ liegt ausser den von JENSEN ZA VI 151 f. und DELITZSCH HW 250 b angeführten Stellen auch noch Surpu VIII 50 und K. 3187, 35 b (ZA IV 28) vor, beidemal in Verbindung mit şabātu.

51. miranu (merēnu) scheint nach II R 47, 21 a b synon. kişru zu sein. Bekanntlich kommt das Wort auch noch V R 4, 26; 5, 112 vor.

54. Zu laputtu s. BELSER in BSS II 138.

58. Vgl. für diese und die folgenden Zeilen die ganz ähnliche Stelle in dem von mir veröffentlichten Texte ZA X 12, Z. 247–252.

60. ubarru ist vielleicht das Verbum zu bartu Aufruhr“. – Zu ušas(s)baru ist vielleicht s(2)ab(purtu IV R 60* A. B. Obv. 3 zu vergleichen, das „Ungerechtigkeit“ zu bedeuten scheint.

63. Anstatt maš-ru wäre auch die Lesung bar-ru möglich. Vgl. V R 14, 59. 60e f. – pa-ar-ší entspricht im Kommentar II R 35 Nr. I wahrsch. Z. 7a b par(?)-šu = (2-mat la i-du-ut (so steht, nach einer früheren Mitteilung DELITZSCH's, im Orig.).

64. Zu mašādu s. IV R 17, 16b; 57, 57 a; II R 27, 47 e f; 48, 45 e f; ASKT 87, 66.

65. Der Artikel birâti bei DELITZSCH HW 185b ist zu streichen,^) desgl. was TALLQVIST Maglì 116 (unten) über diese Stelle sagt. Der Kommentar II R 35, 8 a b bietet natürlich la na-ta-a-tum (so auch STRASSMAIER AV 5117) = la a-ma-ra-a-, nicht la mu(?)-da-a-tum, wie DELITZSCH HW 90b vermutet.

78. imiru (imēru) stelle ich zu tamartu Geschenk und weiter zu no etc.
82. šipari = puhru gemäss dem Kommentar II R 35, 10a b.
85. Über ih-te-si-ma giebt DELITZSCH's HW keine Auskunft.

88. Statt an dunāni (so DELITZSCH HW 225a) hier und weiterhin ist vielleicht besser dutu zu lesen; cf. Maqla III 8. II und TALLQVIST zur Stelle.

99. Es ist sehr verführerisch, bei tamu und ebenso dem vorhergehenden ittami an ein ass, tamu „unrein sein“ = 800 zu denken; und doch wird wohl einfach bei tamu „beschwören, bezaubern“ stehen zu bleiben sein.

114. Zu is BAR vgl. noch IV R 55, 35 b; 56, 24b; K. 3187, 40b (ZA IV 28), möglicherweise zirru zu lesen. S. II R 46, 69f, wo die Ergänzung zu gi-i[r-rul besser zu den Spuren von II R passt, als MEISSNER’S (APR 101) Ergänzung zu gi-[nu-u). Beachte auch den Namen des Feuergottes Girru = il .BAR unten zu V VI 71. – Es wird sich hier wohl um die beiden Hohlmasse BAR und QA handeln, über welche LEHMANN bei MEISSNER APR 98 ff. zu vergleichen ist. S. auch Šurpu VIII 47.

120. TALLQVIST Maqlů 137 liest is N1 À . TU als clippi-tu oder sapina-tu, beides wenig

1) In DELITZsch's HW sind überhaupt die Additions and Corrections zu IV R2, soweit ich sehe, gänzlich unberücksichtigt geblieben. Desgleichen sind die in IV R2 gegen IV R1 neu hinzugekommenen Texte oder Textstellen teils gar nicht, teils nur sehr unvollständig verwertet,

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