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Fa u s t.

Eine Tragödie

von

Goethe

Erster Theil.

Stuttgart.

Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung.

1867.

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Bueignung.

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten!
Die früh sich einst dem trüben Blic gezeigt.
Versuch' ich wohl, euch dießmal fest zu halten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! Nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf;
Gleich einer alten, halbverklungnen Sage,
Kommt erste Lieb' und Freundschaft mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glüđ getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

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