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goreph von Hohenzollerni Fürstbischof von Ermland, von dem Büch's lçin Kenntniß nahm, und es in seinem Sprengel einzuführen beschloß. Einige Stellen, in denen die Vulgata vom gries chischen Tefte abweicht, waren nad dics sem übersekt, welches beym Verlesen in katholischen Kirchen Anstoß erregen konnte, daher deren Aenderung gervůnscht ward. Der verewigte Verfasser hatte schon bei, Ueberfendung der Handschrift dieses Umstandes gedacht, und erklärt, daß er einer folchen Aenderung nicht entgegen seyn würs de. geßt, nadh seinem Hinscheiden, schien Niemand geeigneter dem Werke diese Nachs hülfe zu gewähren, als Herr Professor, Doktor Kistemaker zu Münster, den der ehrwürdige. Abgeschiedene im Leben mit feis

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ner Freundschaft beehrt hatte ; und der dem katholischen Deutschland, als Ueberreffer und Erklårer neutestamentalischer Schriften, von der rühmlichsten Seite bes kannt ist. Herr Kistemaker unterzog sich willig diesem Geschäfte ; und wir dürfen vertrauen, daß er es mit der, ihm eiges nen, Meisterschaft, und ganz mit jener Bartheit, die ein solcher Auftrag erforderte, ausgeführt haben werde.

Die angebångten Gebete und Litas. neyen sind nicht aus der Feder des verenigten Grafen; sondern, wie jeder kuns dige Leser beym ersten Anblicke wahrnimmt, långst bekannte und viel gebrauchte Fors mulare. Mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gegend, für welche dieses Buch

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lein zunächst bestimmt ist, durften sie dem: selben nicht fehlen.

Berlin den 13. Junius

1823.

Der Herausgeber.

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Am ersten Sonntage des Udvents. . Epistel des heiligen Paulus an die Römer

XIII/11--14 Brüder ! wohlan denn, da wir kundig find der Zeit, daß die Stunde da sen, aufzustes hen vom Schlaf, denn das Heil ist uns izt nåker als da wir glaubig wurden, die Nacht hat sich geneiget, es nahet der Tag ; To lasset uns denn abwerfen die Werke der Fins sterniß! und uns rústen mit den Waffen des Lichts! Lasset uns einhergehen, als am

Tage, mit Ehrbarkeit; nicht in Gelagen und Trunkenhcit, nicht in Unzucht und Ueps pigkeit, nicht in Zankfucht und Hader; fons dern ziehet an den HErrn Jefum Christum.

Evangelium des heiligen {ukas

XXI, 25-33.

In der Zeit sprach Jesus zu Seinen Júns gern: Es werden Zeichen geschehen an der Sonne, am Mond und an den Sternen, und die Völker auf Erden werden zagen in Angst, bery Brausen des Meers und stürmender Flut. Die Menschen werden verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge die da komnien sollen auf Ers den, denn auch die Kräfte der Himmel werden wanken. Und dann werden sie sehen den Sohn des Menschen, kommen in einer

Macht und großer Herrlich, Wolke ? keit. Wann 'nun diese Dinge zu gesches hen anfangen, so schauet empor und erhes bet eure Håupter, denn eure Erlösung nas het. Und Er sprach zu ihnen dis Gleichniß: Sehet auf den Feigenbaum und auf alle treiben ume; wenn sie beginnen Blätter zu treiben, so sebet ihr an ihnen, daß der Soms mer schon nahe sery. So auch ihr, wann ihr sehen werdet daß diese Dinge geschehen,

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