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kung fühlt, Gott den gemeinsdaftlichen Vas ter und Jesum, den Erlöser unser aller gez meinschaftlich anzubeten und zu verehren, und sich durch und miteinander zu erbauen.

Ps. 26, S. Herr, ich habe lieb die Ståtte seines þauses, und den Ort, da deine Ehre wohnet.

Hebr. 10, 25. "Lasset uns nicht verlassen unsere Versammlung, wie Etliche pflegen, sondern uns unter einander ermahnen.

Kol. 3, 16. Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen, in aller Weisheit; lehret und ermaha net euch selbst mit Psalmen und Lobgesången, und geistlichen lieblichen Liedern, und fingeć dem Herrn in eurem Herzen.

140. Was empfiehlt die christliche Kirche ausser der öffentlichen Gottesvereh

tuttg ?

Sie empfiehlt gar sehr die Hausandacht unter den Hausgenossen besonders an den heiligen Tagen, das tägliche Gebet, die Mors gens, Abend- und Tischgebete.

PT. 92, 2. 3. Das ist ein köstlich Ding , dem Heren danken, und lobsingen deinem Namen, du Hódha ster, des Morgens deine Gnade, und des Nachts deine Wahrheit verkündigen.

PT. 63, 7. Wenn ich mich zu Beite lege, so denkę ich an dich, wenn ich erwache, jo rede ich von dir.

141. Wie beweisest du dich als ein würdia ges Mitglied der Kirche, zu der du

dich befennst?

Ich beweise mich als ein würdiges und treues Mitglied der Kirche, wenn ich durch ein reines heiliges Leben an den Tag lege, daß der Glaube, den ich in ihr bekenne, der wahre und lebendige sey.

Matth. 7, 20. 21. An ihren Früchten fout ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr , Herr! in das Himmelreich kommen; sondern die den Willen thun meines Vaters im Himmel.

Iak. 1, 22. Send Thåter des Worts und nicht Hörer allein, womit ihr euch selbst betruget.

142. Wie erweisest du dich gegen diejenigen, welche nicht deine Kirchen- und Slau.

bendgenossen sind?

Id richte nicht, ich verdamme nicht. Nur Einer kann selig machen und verdammen. Ich hasse und verfolge nicht. Ich spotte nicht über das, was Andern heilig ist. Ich entziehe mich keiner menschlichen Pflicht, die ich ihnen schuldig bin. Gott bringe zur heilsamen Erkenntniß und Wiederkehr die, welche sich aus Jrrthum oder Stolz von der Kir: chengemeinschaft absondern und ausschließen. Sie gehen einer großen Gnade verlustig.

Gott lasse das Licht des Evangeliums durchdringen zu allen, welche noch in un wissenheit und Aberglauben des Trostes ihrer Erlösung entbehren.

Rom. 14, 4. Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fåut seinem Herrn.

Róm. 14, 12. 13. So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben. Darum laßt uns nicht mehr Einer den andern richten; sondern das richtet vielmehr, daß Niemand seinem Bruder einen Anstoß oder ergerniß darstelle.

Sechstes Hauptstůdk.

Die Lehre von dem Eid.

143. Was ist der Eid ?

Der Eid ist die höchste wichtige Betheu: rung einer Aussage oder eines Versprechens, welche auf Befehl der Obrigkeit durch Bes rufung auf Gott geschieht.

Hebr 6, 19. Der Eid mathet ein Ende alles vaa! ders, dabei es fest bleibet unter ihnen.

144. Wie beruft sich der Schwörende auf

Gott ?

Der Schwórende nimmt Gott, den AU. wissenden, Heiligen und Gerechten zum Zeus gen an, daß er die Wahrheit rede, und daß

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er halten wolle, was er verspricht. Er ent sagt gerichtlich und feierlich allem Antheil an der Gnade Gottes, wenn er falsch schwöre.

145. Welches sind die Folgen des falschen

Éides ?

Die Folgen des falschen Eides oder des Meineids sind schwere, zeitliche Strafen, Ver: lust der Ehre und des Zutrauens, wann der Meineid entdeckt wird unheilbare Unruhe des Gemüths, wann das Gewissen erwacht. Gott erbarme sich des Reumüthigen in der schweren Stunde des Todes.

2. Mol. 20, 7. Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht mißbrauchen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen miße braucht.

3. Mos. 19, 12. Ihr sollt nidt falsch Tchworen bei meinem Namen, und entheiligen den Namen eures Gottes, denn ich bin der Herr.

Gal. 6, 7. Jrret euch nicht, Gott låßt sich nicht fpotten.

146. Was ist von dem Eidschwur zu halten, der nicht auf Befehl der Obrigkeit

geschieht? Ein solder Schwur ist kein wahrer Eid,

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