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Tey, als von dem Unbekannten, und doch an fich Möglichen beweisen, daß es nicht sen.

3) Gefeßt, wir wissens und erkenneng aus fichern

Gründen a priori oder aus einem Wahrheitsgefühl, das oft, und vielleicht in den meisten Fållen, den mangelhaften Beweisen das Com. plementum zur Ueberzeugung gibt, wie wer: den wir dem gemeinen Mann unsere Uebera gung mitzutheilen im Stande feyn, wenn wir nicht in jedem einzelnen Fall, das, was et für Geisterwirkung halten muß, natürlich zu erktåren oder die vorgeblichen Fakta zu widers legen wissen? Soll er uns gegen seine vermeinten oder wirklichen Erfahrungen und feine Befestigten Traditionen aufs Wort glauben ? Wird ers ? Wollen wirs verlangen, die wir doch selber gegen allen blinden Glauben eifern?

4) Noch einmal gelegt, wir wissens und erkene

nens, glauben wenigstens immer, baş vere wandte Geister uns umschweben und besuchen können, - wir find ausgegangen aus dem liebs lichen Paradies, wo noch die Elohim in der Abendkühle unter den Bäumen wandeln, und Der Cherub der Auffrårung steht an der Pforte und fåßt uns nicht mehi hinein, um was ists besser mit uns geworden? Blicken wir nicht noch oft über die planten hinein und fehnen uns zurüd? Warum bieten wir so gerne den Dichtern die Hand, die uns durch unbewachte Seitenpförtchen wieder auf einen Hugenblick hineinführen? Warum kommen wir so oft mit einer höhern Weihe für das

Schöne und Gute wieder heraus ? 5) Man kann den Glauben, daß es Geister gebe,

wenn er nur veredelt ist, ohne Anstand als eine vorliegende Schanze. um den Glauben an Gott, und in einigen Modificationen desselben, um den Glauben an Seelenunsterblichkeit und an Vergeltung nach dem Tode für das Uns vergoltene vor dem Tode, also wohl für die drei wichtigsten und heiligsten Glaubenslehren ansehen. Immer gut für die gute Sache, wenn die feindliche Macht des Unglaubens unserer und der künftigen Tage, erst nach und nach lange an solchen Vorwerken niederzureißen hat, ehe sie den Katapuit an das Heilige fel: ber' anregen kann. Warum wollen wir es thun, die wir das Heilige zu bewahren da find ? Laßt uns, wie die Weifen aller Zeiten, Wahrheit in die Mythen legen, falls wir fie dafür halten, und dem gelehrten Zunftgeist entfagen, der da will, daß alle Menschen, fähig dazu oder unfähig, die Wahrheit in der nämlichen reinen Form anschauen und feft:

halten sollen! 6) Christus selber und seine Apostel, auch damals

noch, als sie den heiligen Seift empfangen hatten, der fie in alle Wahrheit leitete, bes günstigen in ihrer Lehre den Glauben an den Einfluß guter und böser Geister mehr, als sie ihm entgegen arbeiten. Glaubten er und fie selber daran, so werden wir wohl auch keine andere Wahl haben. Befolgten sie aber nur die Klugheitsmarime der vorigen Num: mer, so geben sie uns ein beherzigungswerthes Beispiel. Oder wäre der gemeine oder ges meinste Mann en gros jegt gereifter und em: pfänglicher für die reine trockene Wahrheit ohne Hülle, als damals die Juden, Griechen und Rómer, bereitwilliger seine Vorurtheile abzulegen, und wir sicherer, daß er nicht mit seinen Irrthümern auch die Mahrheit wegwers fen würde, die sich in jene mischt, wie das Licht in die Finsterniß in der milden Dám: merung. Das Fortrücken in der Kalenders Fahrzahl macht wohl den Menschen, aber nicht die Menschheit reifer.

So viel von den Geistern.

Ein Geppenst ist ein sichtbar gerpordeneç Geist, und zwar nach dem Sprachgebrauch böser Art. Das Wort scheint von Spinnen herzukom, men und eben das nämliche mit Gespinnst (Luft oder Hirngespinnst) zu seyn. Wenigstens verdient As diese Ableitung, obglęich udelung das alts

deutsche Wort: Spanen, Ueberreden für das Stamm: wort hålt, und Gespenst bei den Alten oft Suggestio diabolica bedeutet.

Es steht dahei Matth. 14, 26. richtig gav. Faoua und Luther überfekt richtig, Sie sprachen: es ist ein Gespenst, obgleich in andern Stellen 3. B. Lucas 24, 37. wieder ztvevļl Cagesekt wird.

Ein sichtbarer Geist wäre nun freilich nach dem Begriff ein Widerspruch, folglich ein Hirnger spinnst. Aber seine Gegenwart darf nach der åch: ten Gespensterlehre eigentlich nur durch eine scheinbare Hülle dem Uuge erkennbar werden. Man muß mit einem Schwerdt mitten durch ihn hinfahren können, ohne ihn zu verwunden. Und er ist dems nach ein Luftgespinnst. Christus belehrt daher feine Jünger richtig, wie natürlich: „Iretet nåber und betastet mich. Ein Geist (Gespenst) hat nicht Fleisch und Bein, wie ihç rent, daß ich habe."

Dem Gespennsterglauben móchte ich nun freia fich das Wort nicht reden. Er scheint blos zum Schređen und Betrügen gut zu seyn.

Indeffen åberlasse ich die Vorschläge, wie er zu vertilgen fer, mit Bescheidenheit denen Menschenkennern unter uns, die in ihrer nähern Berührung mit dem ges meinen Mann, zu den långst bekannten und leicht zu findenden Heilmitteln gegen diesen Aberglauben Ncue und wirksamere mogen gefunden haben.

IV.

Hang zur Abgötterei.

Hang zur Abgötterei ist in einem gerviffen Sinn

der Menschheit, so wie fie im Ganzen vor dem Blid des Beobachtert sich darstellt, nach dem Maße, Perhåktniß und der Richtung ihrer geistigen Kräfte natürlich, unwiderstehlich, durch keine Dåmme ein: zuschränken, durch keine Gewalt auszulóschen.' Ich will sagen, es ist dem Gros der Menschheit nicht möglich sich einen reinen würdigen Begriff der Gottheit, ein reines geistiges, umfassendes Bild seiner Bollkommenheiten zu denken. Es wird selbst dem Weisen schwer es zu abstrahiren, von sinnlis chem Zufas rein, und immer fest zu halten. Gee fånge es auch jenem, und ist es diesem gelungen, so ist es erst kein Gott nach feinen Bedürfnissen. Nur ein Gott für seinen Berstand., wenn er einen Gegenstand sucht, an dem er feine Dentkraft zure

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