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1835

Gütersloh. Druck und Verlag von 6. Bertelsmann.

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JUN 25 1907
D147
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Einleitung.

. Die Geschichte der Predigt in Deutschland bis auf Karl den Großen soll nicht bloß die Lücke ausfüllen, welche die neuste Arbeit") auf diesem Gebiete offen gelassen hat, sondern auch als eine Probe gelten für eine neue Behandlung der Predigtgeschichte überhaupt.

Es genügt nämlich nicht, daß man die Predigten auf die Entwidlung ihrer Formen hin ansieht. Jeder wird den trefflichen Versuch Cruelsa) doch mit dem Eindruck aus der Hand legen, daß hier kein wirklicher Fortschritt erkennbar ist. Es kommen ganz entwidelte Predigtdispositionen icon in alter Zeit vor. Und auch bei den einzelnen Bredigern finden sich verschiedene Arten von Predigten.) Ferner ist die Unselbständigkeit der Predigt nicht mehr, wie es Cruel und linsenmayer gethan, als unter: scheidendes Merkmal der ältesten Beriode anzuerkennen. Hat nicht schon die inzwischen verflossene Zeit gelehrt, daß Predigten, welche jene für durchaus selbständig hielten, von anderen als entlehnt

1) A. Linsenmayer, Geschichte der Predigt in Deutschland von Karl dem Großen bis zum Ausgang des 14. Jahrhunderts. München, 1886.

2) Cruel, Geschichte der Predigt im Mittelalter. Detmold, 1879. Meyer.

8) Ich habe die von Cruel gemachte Unterscheidung zwischen Homilie und Sermon (p. 1 ff.) festgehalten, wo es sich darum handelte die Predigtweise zu bezeichnen. Allein, wenn die Überschriften und Büchertitel alter Zeit ohne Rücksicht auf die Form der dargebotenen Predigten diese Benen: nungen anwendeten, war es unmißverständlich sie bei Unführungen der Ur(chrift entsprechend stehen zu lassen. Albert, Gesdichte der Predigt.

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