Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub
[ocr errors][merged small][ocr errors][merged small][merged small]
[ocr errors]

besonderer und verbesserter Abdruck auder „Bibel . Ueberrepung 1819

von Augafti und de wette.

Heidelberg,
6 e 1 3. 6. B. M o b.r.

1 8 2 3.
DIVINITY SCHOOL

LIBRARY.
HARVARD UNIVERSITY

[ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[merged small][merged small][merged small][ocr errors]

Das Loos des Frommen wird gepriesen ini Gegensag gegen das des Gottlofeni.

[ocr errors]

1. Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rath der

Frevler,
Und auf den Weg der Sünder nicht tritt,

und auf dem Sie der Frechen *) nicht ribet, 2. Sondern am Geren Jehovas Lust hat,

Und über sein Gerek finnet Tag und Nacht! 3.' Er ist wie der Baum, gepflanzt an Wasser: Bächen,

Der seine Frucht bringet zu seiner Zeit,

Und deß Blätter nicht welfen,

Und alles, was er thut, führt er glücklich aus. 4. Nicht also die Frevler :

Sie sind, wie Spreu, die der Wind zerstäubt. 5. Drum bestehn die Frevler nicht im Gericht,

und die Sünder nicht in der Gemeine der Gerechten: 6. Denn Jehova tennet den Wandel der Gerechten,

Und der Wandel der Frevler führt zum Berderben.

*) Die andere mit spottendem uebermuth behandelit. Gew. Spötter.

[ocr errors]

Ein Israelitischer König weiset die fid) gegen ihn empörenden Völker zur Ruhe,

indem ihre Unternehmungen gegen ihn vergeblich rein werden. (Andere deuten diesen Praim vom Messias.)

1. Warum toben die Völker,

Und sinnen *) die Nationen Eitles, 2. Stehen auf die Könige der Erde,

Und rathschlagen die Herrscher zusammen

Wider Jehova und seinen Gesalbten? 3. « Laßt uns zerreißen ihre Bande,

« Unð von uns werfen ihre Fesseln ! » 4. Der Thronende im Kimmel lächelt,

Der Herr spottet ihrer, 5. Und dann redet er zu ihnen im Grimm,

Und in Zorngluth schrecket er fie: 6. «Ich habe meinen König gesalbet,

Auf Zion meinem heiligen Berge!» 7. Bertünd ich die Sakung Jehovas!

Er sprach zu mir: «du bist mein Sohn,

«Heute hab' ich dich gezeuget. 8. « Fodre von mir : so geb' ich dir die Völker zur Besigung,

«Und zum Eigenthum die Enden der Erde, 9. «Du soust sie zerschmettern **) mit eisernem Scepter ,

«Wie Töpfer. Gefäß fie zertrümmern.” 10. Und nun, ihr Könige, besinnt euch,

Laßt euch warnen, ihr Richter der Länder ! 11. Unterwerft euch Jehova mit Furcht,

Und fürchtet mit Zittern! 12. Küsset den Sohn ***), daß Er t) nicht zürn', und

ihr umkommt tt) auf eurem Wege, Denn bald entglühet rein Zorn! Selig alle, die Ihm vertrauen

*) Und. brausen aus. **) und. weiden. ***) D. i. den König. And. den Puserwählten. +) näml. Jehova. tt) and auf euerm Zuge.

Palm III.
Ein von Feinden Bedrängter drückt rein Vertrauen 311 Gott aus, von dem er

sülfe erwartet und erbitret.

[ocr errors]
[ocr errors]

1. Gesang Davids auf seiner Flucht vor Absalom, seinem

Sohn. 2. Jehova! wie viel find meiner Bedränger,

Viele erheben sich wider mich! 3. Viele sprechen von mir ;

Für ihn ist keine Rettung bei Gott! → 4. Aber dui Gehova, bist mein Schild,

Wein Ehrenretter, der mein Haupt emporhebt. 5. Flehend ruf* ich zu Jehova,

Und er antwortet mir von seinem heiligen Berge. 6. Ich lege mich nieder, und entschlafe:

96 erwache, denn Jehova erhält mich. 7. Drum fürcht' ich nicht Myriaden Voltes,

Die ringsum fid) lagern wider mich! 8. Auf, Jehova ! rette mich, mein Gott! Denn du zerschlusst *) all meinen Feinden den

Baden, Die Zähne der Frevler Zermalmtest du. 9. Bey Jehova ist Rettung !

Segen deinem Bolte von dir !

Psalm IV.
Soft zutrauen zu Gottes Hülfe rust ein Befeindeter reinen Feinden zu, von ihren

Unternehmungen gegen ihn abzustehen,
1. Dem Musikmeister, nach Saitenspielen; Gesang Davids.
2. Mein Rufen erhöre, Gott; mein Rächer,

Aus der Bedrängniß hilf mir ! **)

Erbarm' dich mein, und vernimm mein Flehen!
3. Ihr Männer ), wie lange wollt ihr meine Würde

'schänden,
Auf Eitles finnen, nad Täuschung trady ten?

*) und. du kannst sęrsdjlagen u, F. W. +) 40d. ihre Großen.

**) 4nd. Hast du mir geholfen.

« ͹˹Թõ
 »