Urkunde und Experiment: neuzeitliche Naturwissenschaft im Horizont einer hermeneutischen Theologie der Schöpfung bei Johann Georg Hamann

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Walter de Gruyter, 2003 - 308 ˹

In der systematisch-theologischen Studie wird am Beispiel des Werkes von Johann Georg Hamann (1730-1788) die Frage der Verhältnisbestimmung von Theologie und Naturwissenschaft untersucht und systematisch entfaltet. Im Zuge einer Übersetzung von Grundstrukturen objektiver Weltbetrachtung in Kategorien eines sprachlich-hermeneutischen Wirklichkeitsverständnisses ermöglicht Hamann die Verbindung von Schöpfung als Kommunikationsgeschehen mit einer ihre grammatischen Strukturen erschließenden Naturerkenntnis.

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Urkunde und Experiment?
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Zum Charakter der Hamannschen Autorschaft
17
Eine historische Urkunde im allereigentlichsten Verstande
24
Wider die Universalisierung des formalen Beweisgrundes
33
Der geschichtliche Charakter der Urkunde als Kundgabe
42
Die Struktur urkundlichen Verstehens als elementare Theorie
53
Der eschatologische Horizont der Welt als Grenze rationaler
61
Elemente einer hermeneutischen Theologie der Schöpfung
70
SchöpfungsSprache und Methode
139
Wissenschaftstheoretische Implikationen
160
Hamanns metakritische Überlegungen zur Mathematik
175
Kritik des neuzeitlichen Rationalismus in theologischer Perspektive
197
Der Primat der göttlichen Offenbarung in der Natur als Instrument
204
Die rationalistische Destruktion von Sprache
213
c Der mathematische Idealismus als Gestalt religiöser Motive
232
Urkunde und Experiment im Zusammenhang
240

Schöpfung als Kommunikationsgeschehen
76
Christus als Geheimnis der Schöpfung
93
Ähnlichkeit und Geschichtstypologie
110
Schöpfung und menschliche Sprache
117
Mathematische Rationalität im Horizont der Hermeneutik
132
Erläuterung der aufgewiesenen Zusammenhänge
259
Abkürzungen
289
Namenregister
306
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Habilitationsschrift Tübingen 1999. Der Autor ist Privatdozent für Systematische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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