Gesammelte Werke, 1875-1885

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Walter de Gruyter, 2004 - 819 ˹
Paul Rée (1849-1901), ein interdisziplinärer Grenzgänger und Verehrer der französischen Moralisten, aber auch Schopenhauers und Darwins, war zeitweilig einer der engsten Freunde von Lou Andreas-Salomé und Friedrich Nietzsche. Mit seinen Publikationen verfolgte Rée das Ziel, die Moralphilosophie in eine Moralwissenschaft zu überführen. Die Edition präsentiert seine Bücher Psychologische Beobachtungen (1875), Der Ursprung der moralischen Empfindungen (1877), Die Entstehung des Gewissens (1885) und Die Illusion der Willensfreiheit (1885). Neben einer biographischen und werkgeschichtlichen Skizze, die u.a. bislang unbekannte Dokumente (wie das amtliche Protokoll zu Rées Todessturz) zugänglich macht, erschließt Treiber zahlreiche Quellen zu Rées Texten. Zusätzlich sind verfügbare zeitgenössische Reaktionen auf die Publikationen abgedruckt.
 

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Einleitung
1
Schriften Paul Rées
59
Form und Inhalt des Gewissens
216
Folgerungen
226
Rachsucht und Gerechtigkeitsgefühl
234
Der Abkauf der Rache
241
Die Entstehung der Strafsanction durch
285
Der historische Ursprung moralischer
293
Das Gewissen
330
Die Verwechselung des Begriffs sympathisch mit gut
342
Definitionen als Rekapitulation
353
Die Folgen der Illusion
369
Kritik der Lehre Kants von der intelligiblen Freiheit
375
Erläuterungen
385
ihre Folgen 1885
758
Abkürzungsverzeichnis
797

Die Entstehung des Gewissens im einzelnen
306
Der Begriff der Vergeltung Gerechtigkeitsgefühl
318

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Hubert Treiber ist Professor für Verwaltungswissenschaften an der juristischen Fakultät der Universität Hannover.

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