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v. 4 sind nicht die Elenden, d. d. die zurückgekehrten Exulanten, und das Ganze somit keine Aufforderung an die neue Gemeinde nach dem Exil.

1. Lobet Jab! Lobsinget dem Jahve neuen Sang,

Sein Loblied in der Gemeinde der Frommen! 2. Es freue sich Israel seines Schöpfers,

Die Söhne Zion's mögen frohlocken ob ihnen! 3. Mögen sie loben seinen Namen im Reigen,

Mit Pauk' und Cymbeln sie spielen ihm!
4. Denn Gefallen hat Jahve an seinem Volke,

Kränzt die Demüthigen – mit Heil.
5. Mögen jauchzen die Frommen ob der Ehre,

Jubeln auf ihren Lagern.
6. Hochgesänge Gottes in ihrer Kehle

Und zweischneidig Schwert in ihrer Hand;
7. Zu üben Rach' an den Heiden,

Strafen an den Völkern;
8. Zu binden ihre Könige mit Ketten

Und ibre Edeln mit eisernen Fesseln.
9. Zu vollstrecken an ihnen das geschriebene Recht

Zier ist's allen seinen Frommen! Lobet Jah !

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V. 1 a. wie 96, 1 (vgl. zu 40, 4). Zu 1 b. vgl. 111, 1. V. 2: Seines Schöpfers, vgl. 95, 6. 100, 3. Schöpfer Israel's heisst wie im zweiten Gl. „ihr König“ lehrt, Jahve hier, weil er Israel zu einem selbstständigen Volke schuf und zu einem Jahvestaate bildete. Vgl. Jes. 43, 1. 44, 2. 45, 13. 79803 ist nicht Plur. von bwy, dichterisch wie 5758 gebildet (vgl. Ew. §. 361. 3), sondern Sing. wie googa i Sam. 19, 4, wie raua Dan. 1, 5. Ew. §. 426. b. Vgl. zu 121, 5, anders beim engverbundenen Adj. Ps. 58, 12. vgl. 145, 1.

V. 3: Loben seinen Namen, sein Wesen, der sich lobwürdig und ruhmvoll in seinen Thaten offenbart hat. Vgl. 105, 3. Zu 3,777 vgl. zu 87, 7 und 30, 12. Die Pauke scheint mit dem Reigen verbunden gewesen zu sein. Vgl. 150, 4.

4: wie 147, 11. Ueber 5, wie 147, 6, zu 9, 13.

V. 5: Ob der Ehre oder Hoheit, nämlich in Folge des Glückszustandes v. 4; vgl. 84, 12. 85, 10. An den 677677 7755, Ehre Gottes (29,9 vgl. 96, 7) kann nicht gedacht werden, da dann auch sicher 47679 dabei. stünde. 158 ist verbunden wie 577 v. 2, 53, 150, 2. Sachs: „, in Herrlichkeit. Köster denkt an den Festschmuck, im Gegensatz zu den Lagern. Aan denken an die Festversammlungen in grosser Menge. – V. 6: Zu 07727279 vgl. zu 66, 17. Zweischneidig Schwert. Vgl. Richt. 3, 16. Jes. 41, 15. - V. 8: Zu 70x mit vgl. 105, 22. — Ihre Könige, die der Völker.

f. hebung der Verdopplung vor schwerem Suff

. Ew. §. 432. V. 9: Das geschriebene Recht, das Gebot, die kenáanitischen Völker auszurotten (ken. I. 492 ff.). Das Geschriebene ist zugleich das Festbeschlossene, vgl. Apoc. 13, 5. 20, 15. Zu 777 vgl. zu 8, 6.

.mit Auf נִכְבַּדִּיהֶם } נִכְבְּדֵיהֶם

CL.

Alles (aller Odem v. 6) auf Erden und im Himmel wird zum Lobe Gottes aufgefordert und zwar wegen seiner hohen Machtthaten im Himmel und auf Erden, zu einem Preise, angemessen seiner Grösse, 1 u. 2. Mit allen Werkzeugen des Lobes soll alles Lebende diess thun, um die Fülle seines Preises würdig auszudrücken, 3--6. – Somit zwei deutlich unterschiedene Strophen.

Das Lied, ein Tempellied, vgl. v. 1, ist nach dem ersten V. sicher vom Verf. von Ps. 148 (145 --- 147. 149, vgl. namentlich v. 4 mit 149, 3). Dass v. 3 ff. eine Zahl heiliger Geräthe, Instrumente der Tempelmusik von allen Gattungen erwähnt werden, stimmt vortrefflich mit 1 Macc. 14, wonach Simon das Heiligthum schmückte und die Geräthe desselben vermehrte.

1. Lobet Jah! Lobet Gott in seinem Heiligthume,

Lobet ihn in seiner starken Veste! 8. Lobet ihn ob seiner gewaltigen Thaten,

Lobet ibn ob der Fülle seiner Grösse ! 3. Lobet ihn mit Posaunenstoss,

Lobet ihn mit Harf' und Cither! 4. Lobet ihn mit Pauk' und Reigen,

Lobet ihn mit Saiten und Schalmei! 5. Lobet ihn mit Cymbeln des Klanges,

Lobet ihn mit Becken des Jubels ! 6. Aller Odem lobe Jah! Lobet Jah!

V. 1: Das Heiligthum ist der Tempel auf Erden, die starke Veste der himmlische Tempel (Ps. 11, 4 u. 7.). Also alles Lebende (aller Odem v. 6) auf Erden und im Himmel die Geschöpfe des Himmels und der Erde werden aufgefordert, den Berrn zu loben. Der Inhalt von Ps. 148 ist hier in Kurzem zusammengefasst. V. 2: Zu 777733 vgl. 145, 4 b. Seine mächtigen Thaten im Himmel und auf Erden sind gemeint.

V. 3: Die Posaune rief das Volk zur Tempelfeier zusammen und steht daher voran. V. 4: Pauke und Reigen, vgl. zu 149, 3. Ueber 5, 5 oder 5 (zur Form Ew. §. 331) vgl. Tuch zur Gen. S. 117 f. V.5: Subs sind der Etym. gemäss Instrumente von gellendem, schallendem Tone und wahrscheinlich die Becken (Cynbeln, Castagnetten), die man zusammenschlug und auch beim Gottesdienste (vgl. 2 Sam. 6, 5) gebrauchte. Durch Cymbeln „des Klanges“ und „des Jubels“ sind wohl kleinere und grössere Instrumente, von feinem, hellem und von starkem, tiefem Tone unterschieden. Uebrigens lautet der Sing. nicht 5x5x (Pausal form Dt. 28, 42), wie die Lexx. besagen, sondern 3xx Ew. S. 392. 334.

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כל הנשמה

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Druck und Papier der Hofbuchdruckerei in Altenburg.

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