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9. S. Morris

DIE

SPRACHE UND DAS ERKENNEN

60971

VON

GUSTAV GERBER.

BERLIN 1884

R. GAERTNERS VERLAGSBUCHHANDLUNG

HERMANN HEYFELDER.

14 Ja zres

Vorrede.

In der vorliegenden Schrift habe ich versucht, die Grundzüge zu einer Kritik der Sprache zu entwerfen, welche ich als noch zu liefern bezeichnet habe. Ich hatte („Die Sprache als Kunst“, Bd. I, p. 262) gesagt: „Wenn in unserer Zeit wissenschaftliche Untersuchungen, welche von blofsen Begriffen, Abstraktionen ausgehn, in Misskredit gekommen sind und mit Unglauben aufgenommen werden, wenn empirische Forschung als grundlegend gefordert wird, so ist auch klar, dass, was Kant als „Kritik der reinen Vernunft“ zu untersuchen begann, fortzuführen ist als Kritik der unreinen Vernunft, der gegenständlich gewordenen, also als Kritik der Sprache.“

Auch bei dieser Arbeit hat der Umstand, dass sie nur mit längeren Unterbrechungen fortgeführt werden konnte, mancherlei Mängel der Komposition herbeigeführt, welche ich zu entschuldigen bitte.

4892

Bromberg, den 6. August 1884.

G. G.

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