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Aufhören des Manna.

Josua 5. 6.

Gottes Geeroberfler.

10 Und als die Kinder Israel in Gilgal das Lager hatten, hielten sie das Bassah, 11 am vierzehnten Tage des Monates am Abend, in den Gefilden von Jericho; und

aßen von den Erzeugnissen des Landes am Tage nach dem Bassah, nämlich 12 ungesäuertes Brod und Geröstetes, eben desselbigen Tages. Und das Manna hörete

auf am folgenden Tage, als sie von des Landes Erzeugnissen aßen; und die Kinder 3srael erhielten fein Manna mehr, sondern jie aßen vom Ertrage des Landes Ranaan, in demselbigen Jahre.

13 Und als Josua bei Jericho war, hob er seine Augen auf, und siehe, er ward

gewahr, daß ein Mann ihm gegenüberstand, der ein bloßes Schwert in seiner Band

hatte. Und Josua ging zu ihm, und sprach zu ihm, Gehörest du zu uns, oder 14 zu unsern Feinden? Und er sprach, Nein, sondern ich bin der Oberfte über das

Heer des Ewigen, eben jeßt bin ich gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht

zur Erde, und verneigte sich, und sprach zu ihm, Was redet mein Herr zu seinem 15 Anechte? Und der Oberste über das Heer des Ewigen sprach zu Josua, Ziehe

deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn die Stätte, darauf du stehest, ist beilig. Und Josua that also.

Zweiter Abschnitt: Gedichte der Eroberung Ranaans (6-11).

6

Zerstörung und Verbannung Jerichos. Achans Frevel wird infolge des Zuges gegen Ai ento

deđt und gestraft (6, 7). 1 Und Jericho hatte die Thore geschlossen, und war verschlossen vor den Kindern

Ifrael, daß Niemand aus. ober einkommen fonnte. 2 Aber der Ewige sprach zu 3ojua, Siehe, ich habe Jericho und seinen Rönig, 3 die streitbaren Männer, in deine Hand gegeben. So umziehet die Stadt, alt ihr

Priegsleute, daß ihr rings um die Stadt her gehet Einmal; also foulst du thun 4 sechs Tage lang. Und sieben Priester sollen sieben Jubelposaunen tragen vor der

Pade her; und der siebenten Tages umziehet die Stadt siebenmal, und die Priester 5 follen in die Bojaunen stoßen. Und wenn das Jubelhorn anhaltend ertönen wird,

soll das ganze Volk, sobald ihr den Schall der Posaune höret, ein großes Feldgeschrei erheben; so wird der Stadt Mauer von Grund aus zusammenstürzen, und

da8 Volt foll sie ersteigen, ein 3eglicher gerade vor sich hin. 6 Da berief Josua, der Sohn Nuns, die Priester, und sprach zu ihnen, Traget

die Bundeslade, und sieben Priester sollen sieben Jubelposaunen tragen vor ber 7 Lade des Ewigen her. Und sie sprachen zum Volt, Gehet hin und umziehet die

Stadt, und die Vorhut gehe vor der Lade des Ewigen her.

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10 wahrsch. Hreis, Bezirk. -- vierzehnten, lev. 11 23, 5 fg. - ungefäuertes Brob, Lev. 23,6.

Geröftetes, geröstete Körner, vom Ges 12, 13 treide, lev. 23, 14. Er. 16, 35. der ein

bloße8 2c., wrtl. und sein Schwert gezüct, 14 Num. 22, 23. Das Heer ist nicht, wie

Er. 7, 4; 12, 41, das Volt Israel, sondern man
muß nach Pf. 148, 2 erklären. eben jetzt,

ba die Eroberung des Landes beginnten fol.

15 Beweis göttlicher Hilfe. – heilig, Er. 3, 5; 6,2,4 Gen. 28, 17. - Hand 8, 1. I ubelpofau

vgl. Lev. 25, 9 fg. Nach dem Chald. und den meisten Rabbinen bezeichnet das hebr. jôbel den Widder, wofür man fick auf das Phönizische und Altarabijdse beruft. Darnac hätten die Hörner (Vs. 5) ihren Namen von der getritnimten Geftalt. - anbaltend er- 5 tönen, wie Er. 19, 13; T. 3. Num. 10, 3. Feldgeldrei, wrtl. Lärm, vgl. 1 Sam. 17, 52; Jes. 42, 13; Jer. 4, 19. — von Grunb au8, wrtl. an ihrer Stelle. - Major.: ,,er sprach, 7 nämlich Josua : unnöthige Aenderung.

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:

Umzüge um Jericho.

Jofua 6.

einflurz der Mauer. 8 Da nun Josua foldes dem Volt gesagt hatte, zogen hin die sieben Briester,

welche die sieben Jubelposaunen vor dem Ewigen hertrugen, und stießen in die 9 Bosaunen; und die Bundeslade des Ewigen folgete ihnen nach. Und die Vorhut

ging vor den Priestern her, die in die Bojaunen stießen; und der hintere 10 Zug folgte der Lade nach, unter unaufhörlichem Bosaunenschalt. Dem Volt aber

hatte Josua geboten also, Ihr sollt kein Feldgeschrei erheben, noch eure Stimme hören lassen, noch gehe ein Wort aus euerm Munde, bis auf den Tag, da ich

zu euch sagen werde, Erhebet ein Feldgeschrei; dann sollt ihr ein Feldgeschrei er11 heben. Also umzog die Lade des Ewigen die Stadt ringsum Einmal, und sie kamen 12 in das Lager, und blieben im Lager über Nacht. Und Josua machte sich des Mors 13 gens frühe auf, und die Priester trugen die Lade des Ewigen. Und die sieben

Priester trugen die sieben Jubelposaunen vor der Lade des Ewigen her, und gingen immerfort und stießen in die Posaunen; und die Vorhut ging vor ihnen

ber, und der hintere Zug folgte der Lade des Ewigen, unter unaufhörlichem Bojau14 neníchall. Und sie umzogen die Stadt am zweiten Tage Einmal, und kehrten zurück

in's Lager. Also thaten sie sechs Tage lang. 15

Am siebenten Tage aber, da die Morgenröthe aufging, machten sie sich frühe auf, und umzogen die Stadt nach dieser Weise siebenmal: nur an diesem Tage 16 umzogen sie die Stadt siebenmal. Und beim siebentenmal, als die Priester in die

Posaunen gestoßen hatten, sprad) Josua zum Volk, Erhebet ein Feldgeschrei, denn der 17 Ewige hat euch die Stadt gegeben. Aber die Stadt selbst und alles, was darin ist, solt

dem Gwigen verbannet sein. Nur die Hure Rahab soll leben bleiben, sammt Atlem,

was mit ihr im Hause ist; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. 18 Nur hütet euch vor dem Verbanneten, daß ihr nicht verbannet, und doch des

Verbanneten etwas nehmet, und machet das Lager 3srael verbannet, und bringet 19 es in's Unglück. Und alles Silber und Gold, sammt dem ehernen und eisernen

Gerätbe, soll dem Ewigen geheiligt sein, daß es zu des Ewigen Schap tomme. 20 Da erhob das Volf ein Feldgeschrei, und sie stießen in die Bosaunen: uub als das

Bolf den Posaunenschall hörete, und ein großes Feldgeschrei erhob, da stürzte die

Mauer von Grund aus zusammen, und das Volt erstieg die Stadt, ein 3eglicher 21 gerade vor sich hin: und sie gewannen die Stadt. Da verbanneten sie Alles, was

in der Stadt war, mit der Schärfe des Sdwerts, beide Mann und Weib, Jung

und Alt, Rinder, Schafe und Ejel. 22 Aber zu den zwei Männern, die das Land ausgekunnschaftet, hatte 3osua ges

sprochen, Gehet hinein in das Haus der Hure, und führet das Weib von dannen 23 heraus mit Allem, das sie hat, wie ihr derselben geschworen habt. Da gingen die

Jünglinge, die Rundschafter, hinein, und führeten Rahab heraus, sammt ihrem Vater

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9 Nad Be. s follen die Kriegoleute die Umzüge

bornehmen: unter dem Vortrab (wrtl. den Gerüfteten) find also wol die Krieger der 21%, ostjordanijden Stämme verstanden (4, 13); die

übrigen Stämme bildeten das Hauptheer und den 1:47. 17 hintern Zug. fein, vgl. Jes. 30, 15. vers

bannet, Num. 21, 2. Nur 2, 12 fg. 18 Der Sinn ift: baß ihr es nicht (erft) verban

net, und darauf dennoch) bes Verb. 2. 19 Bgl. Deut. 13, 17; 1 Sam. 15, 9.

Num. 31, 54. gebeiligt, ugl. Jes. 23, 18. 20 Da erhob zc.: dieses geschah (B8. 16) erst

nach dem Bojaunenschal, wie auch der Erzäh. ler, den Anfang des Verses verbessernd, sofort angibt. – stürzte zusammen, B8.5; Bebr. 11, 30.

Die Erzählung segt voraus, daß 22. das Stüc Mauer, an das sich Rahabo Haus lehnte, nicht mit einstürzte. - gedworen 2, 12 fg. Jünglinge: aus dieser Bezeichs 23 nung können wir nicht auf das Alter der Kunds schafter schließen, da das hebr. na'har, Jüngs ling, Knabe, vielmehr bem altdeutschen Worte „Knappe“ entspricht und besonders bas Diensts verhältniß in's Uuge faßt, ähnlich wie ,, Peltes

Gold,

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Rahab. Adans Untreue.

Josua 6. 7.

Schlangriff auf Ai. und ihrer Mutter, und ihren Brüdern, und Allem, was sie hatte, und alle ihre

Geschlecyter führten sie heraus, und ließen sie draußen vor dem Lager 3sraels. 24 Aber die Stadt verbrannte man mit Feuer, und Alles, was darin war: nur

das Silber und Gold, und die ehernen und eisernen Geräthe, thaten sie zum Schat 25 des Hauses des Ewigen. Rahab aber, die Hure, sammt dem Hause ihres Vaters,

und Alles was sie hatte, ließIosua leben. Und sie wohnete in der Mitte Ifraels bis auf diesen Tag, darum daß sie die Boten verborgen, die Josua gesandt hatte,

Jericho auszukundschaften. 26

Und zu selbiger Zeit beschwor Josua das Volk also, Verflucht sei der Mann vor dem Ewigen, der aufsteht und diese Stadt, Jericho, bauet.

Um seinen Erstgeborenen lege er ihren Grund:

Und um seinen Füngsten feße er ihre Thore ein. 27 Also war der Ewige mit Josua, daß sein Ruf erscholl im ganzen Lande. 1 Und die Kinder 3srael vergriffen sich an dem Verbanneten; denn Achan, ber 7

Sohn Charmis, des Sohnes Sabbis, bes Sohnes Serahe, vom Stamme Juda, nahm des Verbanneten etwas. Da entbrannte der Zorn des Ewigen wider die

Rinder 3srael. 2 Und Josua sandte Männer von Jericho gen Ai, welches bei Beth - Aven liegt,

morgenwärts von Beth-El, und sprach zu ihnen also, Gehet hinauf, und kundschaftet

das land aus. Da nun die Männer hinaufgegangen waren, und Ai ausgekund, 3 schaftet hatten; fehrten sie zurüd zu Josua, und sprachen zu ihm, laß nicht das

ganze Volk hinaufziehen, bei zwei oder drei tausend Mann mögen hinaufziehen 4 und Ai schlagen; bemühe nicht das ganze Volk dahin, denn ihrer ist wenig. Also

zogen hinauf bahin des Bolts bei drei tausend Mann, aber sie flohen vor ben 5 Männern von Ai. Und die Männer von Ai schlugen ihrer bei feche und breißig

Mann, und jagten ihnen nach vor dem Thore bis gen Sabarim, und schlugen sie

an dem Abhange. Da zerschmolz des Volkes Herz, und warb zu Wasser. 6 Josua aber zerriß seine Gewänder, und fiel auf sein Angesicht zur Erde, vor

der Lade des Ewigen, bis zum Abend, sammt den Aestesten Ifraels, und sie warfen 7 Staub auf ihr Haupt. Und Josua (prach, Ach Herr, du Ewiger, warum hast du

doch dies Volk über den Jordan herübergeführet, daß du uns in die Hand der Amoriter

gäbest, uns zu vernichten? D daß wir uns begnüget hätten, und wären jenseit des 8 Jordan geblieben! Verzeihe, Herr, was soll ich sagen, nachdem 3srael seinen

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20.

ster“ nicht nothwendig auf einen Greis geht. — einer eroberten Stadt. Auf sie bezieht fins

draußen, als noch nicht in die Gemeinde aufs die Stelle 1 Kon. 16, 34: Chiel von Bethel 24 genommen, Num. 31, 19.

verbrannte: sie (zu Ahabe Zeit) baute Jerido: um Abiram, ward bald wieder aufgebaut (Nicht. 3, 13), aber seinen Erstgeborenen, legte er ihren Grund, und als offene Stadt, 1. z. V8. 26. Haus, Er. um Segub, seinen Jüngsten, setzte er ihre Thore 23, 19; 1 Sam. 1, 24: es ist eigentlich der ftes ein, nach dem Worte der Ewigent, bas er durch hende Ausdrud für den spätern Tempel, wird Josua, den Sohn Nuns, gerebet hatte."

aber an einigen Stellen aud vom heiligen Ach an 22, Für Sabbi fteht 1 Chron. 2,6 7, 1 25 Zelte gebraucht. – ließ leben, vgl. Richt. 1, Simri. Ai zwischen Bethel und Beth-Aven, 2

25; Matth. 1,5. Und sie wohnete, ihr Gen. 12,8. — wenig 8,25. vor dem Thore, 3, 5 26 Geschlecht. Der Sinn ist richtig von . d. b. außerhalb der Stadt Ai. Sabarim

wiebergegeben: „Wenn er ihren Grund legt, (hebr. Schebarim), das vielleicht ,,Steinbrüche das tofte ihm seinen ersten Sohn, und wenn bedeutet, ist Name eines sonst unbekannten Orte er ihre Thore jepet, das foste ihm seinen jüng. zwischen Ai und Jericho. — zerris, Gen. 44, 13; 6 sten Sohn.“ Es ist in der Ursprache offenbar Num. 14, 6; Hiob 2, 12. Amoriter, 1. j. 7 ein poetischer Spruch, und gewiß uralte Fors

begnüget, eig. ,, entschlofsen", mit mel des Flud8 oder des Verbannens bei bem Nebenbegriff der Sich-gefallen lassene.

5, 1.

Des Ewigen Antwort.

Josua 7.

Was Loos.

Bekenntnik.

9 Feinden den Rücken gefehret? Und die Ranaaniter und alle Bewohner des Landes

werden es hören und uns umringen, und unsern Namen ausrotten von der Erde: 10 und was willst du für deinen großen Namen thun? Da sprach der Ewige zu 11 Josua, Stehe auf, warum doch bist du hingefallen auf dein Angesicht? 3srael hat

gesündiget, ja, fie haben meinen Bund übertreten', den ich ihnen geboten habe; ja

sie haben des Verbanneten genommen, und zwar gestohlen, und dazu e$ ver12 heimlicht, ja sogar unter ihr Geräthe gelegt. Und die Kinder 3srael fönnen nicht

bestehen vor ihren Feinden, sondern müssen ihren Feinden den Rücken fehren; denn

jie sind im Bann. Ich werde hinfort nicht mit euch sein, wo ihr nicht den Bann 13 aus eurer Mitte wegtilget. Auf, heilige das Volf, und sprich, Heiliget euch auf

morgen. Denn also sagt der Ewige, der Gott 3fraels, Es ist ein Bann in deiner

Mitte, o 3srael; darum fannst du nicht bestehen vor deinen Feinden, bis daß ihr 14 den Bann aus eurer Mitte weggeschafft habt. So nahet euch nun herzu am Morgen,

ein Stamm nach dem andern; und welchen Stamm der Ewige treffen wird, der joll berzu nahen, ein Geschlecht nach dem andern; und welches Geschlecht der Ewige

treffen wird, das soll herzunahen, ein Haus nach dem andern; und welches Haus 15 der Ewige treffen wird, das soll herzunahen, ein Mann nach dem andern.

welcher getroffen wird im Bann, den soll man mit Feuer verbrennen, ihn und Alles, was er hat, darum daß er den Bund des Ewigen übertreten, und eine

Sfandthat in 3srael begangen hat. 16 Da machte sich Josua des Morgens frühe auf, und ließ Israel herzunahen, 17 einen Stamm nach dem andern; und es ward getroffen der Stamm Juda. Und

da er die Geschlechter Juda herzunahen ließ, ward getroffen das Geschlecht der

Serahiter. Und da er das Geschlecht der Serahiter herzunahen ließ, einen Mann 18 nadi bem andern; ward Sabdi getroffen. Und da er sein Þaus herzunahen ließ,

einen Mann nach dem andern; da warb getroffen Adhan, der Sohn Charmis, des

Sohnes Sabdis, des Sohnes Serahs, vom Stamme Juda. 19 Und Josua sprach zu Achan, Mein Sohn, gib doch dem Ewigen, dem Gott

Jíraels, die Ehre, und thue ihm das Bekenntniß, und sage mir doch an, was 20 cu gethan hast: leugne mir’s nicht ab. Da antwortete Achan dem Josua also,

Bahrlici, Ich habe gesündiget an dem Ewigen, dem Gott Ifraels; und so un 21 so habe ich gethan. Ich sah nämlich unter der Beute Einen föstlichen baby's

lonijden Mantel, und zwei hundert Sefel Silbers, und Eine goldene Spange, funfzig Sefel an Gewicht; deß gelüftete midy, und ich nahm es. Und siehe, es ist

verscharret in der Erde mitten in meinem Zelte, und das Silber liegt zu unterst. 22 Da sandte Josua Boten hin, die liefen zum Zelte; und siehe, es war verscharret in 23 seinem Zelte, und das Silber lag zu unterst. Und sie nahmen'8 mitten aus dem Zelte,

und brachten's zu Josua, und zu allen Kindern 3srael, und schütteten's hin vor

1

9 für deinen Namen, vgl. Er. 32, 11 fg.; Num. 08.14. die Ehre, Joh. 9, 24; vgl. 1 Sam. 19 11 14, 13 fg.; Deut.9, 28. - Die Größe des göttlichen 14, 43.

thue (wrtl. gib) ihm das Be. Zerne über die schwere Sünde zeigt sich in der fenntniß, vgl. Efra 10, 11. Spradlich mög13. 14 Steigerung der Rede. – heilige 3,5. nabet lidisto8 statt „Bekenntniß“ zu überseben „lob,

berju: zum Offenbarungszelte, vgl. Ex. 22, 7. Preis“. babylonisden Mantel, wrtl. 21

treffen, durch's 2008, 1 Sam. 14, 40 fg.; Mantel von Sinear, Gen. 11, 2. Nach dem 15 Spr. 16, 33. verbrennen: nicht lebendig, Zeugnisse der Alten hatten es die Babylonier

vgl. Br. 25. Sandthat, Gen. 34, 7. — in der Webekunst sehr weit gebracht. - Spange, 17 die Geldledter Juda: bie Punkte geben wrtl. Zunge. Funfzig Sekel sind un

die Einzahl das Gefdlecht Juba". Seras gefähr 1% Pfund des Zollgewichts. i u biter, Num. 26, 20. Mann, d. 5. Haus, unterst, d. h. unter dem Mantel und der

Sarlachrothe Schnur.

Josua 2. 3. Aufbruch an den Jordan. stoßen, die euch nachjagen, und verberget euch daselbst drei Tage, bis daß die 17 zurüdkommen, die euch nachjagen; darnach aber ziehet eure Straße. Die Männer

aber sprachen zu ihr, Wir wollen deines Eides ledig sein, den du uns ießt hast 18 schwören lassen, wenn wir fommen in's Land und du nicht diese Schnur von

charlachrothem Faden knüpfest in das Fenster, wodurch du ung hinuntergelassen

hast, und zu dir in's Haus versammelst deinen Vater, deine Mutter, deine Brü19 der, und deines Vaters ganzes Haus. Und jeder der zur Thür deines Hauses

heraus auf die Straße gehet, deß Blut sei auf seinem Haupt, und wir seien uns

schuldig; wer aber bei dir im Hause sein wird, dessen Blut sei auf unserm Haupt, 20 so eine Hand an ihn gelegt wird. Und so du verrathen wirst unser jeßiges Vor

haben, so wollen wir deines Eides ledig sein, den du uns hast schwören lassen. 21 Da sprach fie, Es sei, wie ihr geredet habt; und sie entließ sie: und sie gingen

hin. Und sie knüpfte die scharlachrothe Schnur in's Fenster. 22 Sie aber gingen hin, und famen auf das Gebirge, und blieben drei Tage bas

selbst, bis daß die zurückgekehret waren, die ihnen nachjagten. Und die Nachiagens 23 den suchten auf dem ganzen Wege, und fanden sie nicht. Da stiegen die zwei

Männer wieder herab vom Gebirge, und setten über, und kamen zu Josua, dem 24 Sohne Nuns; und erzähleten ihm Alles, was ihnen begegnet war: und sprachen

zu Josua, Der Ewige hat das ganze Land in unsere Hand gegeben; auch sind alle Bewohner des Landes feige aus Furcht vor uns.

Zug von Sittim über den forban nad Gilgal. Beschneibung und Bafsah. Der Oberfte über

das Heer be8 Ewigen (3-5). 1 Und Josua machte sich des Morgens frühe auf; und sie brachen auf von Sittim, 3

und kamen bis an den Jordan, er und alle Kinder 3srael und sie übernachteten 2 baselbst, ehe sie hinüberzogen. Und nach Ablauf von dreien Tagen gingen die Vor3 steher mitten durch'& Lager: und geboten dem Volf also, wenn ihr sehet, daß die

Bundeslade des Ewigen, eures Gottes, von den Priestern, den Leviten, getragen 4 wird; so brechet ebenfalls auf von euerm Ort, und folget ihr nach (Doch daß

zwischen euch und zwischen ihr eine Entfernung sei, bei zwei tausend Ellen groß.

Ihr sollt nicht zu ihr nahen): auf daß ihr wisset, auf welchem Wege ihr gehen 5 sollet; denn ihr seid den Weg nie zuvor gezogen. Und Josua sprach zum Volt,

Heiliget euch; denn morgen wird der Ewige in eurer Mitte Wunderbares thun. 6 Und Josua sprach zu den Priestern also, Traget die Bundeslade, und ziehet vor dem

Volt hinüber. Da trugen sie die Bundeslabe und gingen vor dem Volt her. 7 Und der Ewige sprach zu 3ojua, An diesem Tage will ich anfangen dich groß

zu machen in den Augen des ganzen Israel, damit sie wissen, daß ich, wie ich mit 8 Moses gewesen bin, also auch init dir sein werde. Und du gebiete den Priestern,

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Kommen der Ifraeliten. Sittim 2, 1. 3,
Das Verbot der Bundeslade zu nahen erklärt 4
sich wahrid. aus der ehrerbietigen Soeu, vgl.
1 Sam. 6, 20; 2 Sam. 6, 6. 7. Heiliget 5
euch, Ef. 19, 10. 14. 15. morgen: die biss
her gegebenen Befehle fallen also auf den Tag
vor dem Uebergange: anders verhält es sich
mit V8. 6. Priestern 6, 6. Rp. 1, 5. 6, 7
17; 4, 14.

bleibet stehen, Ø8. 17; 4, 10. 8 11: bis das ganze Bolt hinüber ift. Das

Stebenbleiben der Jordan ward durch die

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