Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

Flachsftengel auf dem Dach. Iosua 2.

Seil durdy's Senfter. 2 Da warb dem Könige von 3ericho gejagt also, Siehe, es sind in dieser Nacht 3 Männer hierher gekommen von den Kindern 3srael, das Land zu erforschen. Da

sandte der König von Jericho zu Rahab, und ließ ihr sagen, Gib die Männer

heraus, die zu dir in dein Haus gekommen sind; denn das ganze Land zu erfor4 jchen sind sie gekommen. Aber das Weib hatte die beiden Männer genommen

und verborgen, und sie sprach, Freilich sind die Männer zu mir hereingekommen, 5 aber ich wußte nicht, von wannen sie waren; und eben bevor man das Thor

wollte zuschließen, als es finster war, gingen die Männer hinaus, ich weiß nicht,

we sie hingegangen sind: jaget ihnen eilende nade, denn ihr werdet jie einholen. 6 Sie aber hatte sie auf das Dach steigen lassen, und sie unter ihre Flachsstengel 7 verstedt, die auf dem Dache aufgeschichtet lagen. Da jagten die Männer ihnen

nach auf dem Wege zum Jordan, zu den Furten. Und man schloß das Thor

zu, sobald die hinaus waren, die ihnen nachjagten. 8 Und ehe denn sie sich dlafen legten, stieg sie zu ihnen hinauf auf das Dach: 9 und sprach zu den Männern, Ich weiß, daß der Ewige euch das Land gegeben

hat; und daß der Schrecken vor euch ist über uns gefallen, und alle Bewohner 10 des Landes sind aus Furcht vor euch feige geworden. Denn wir haben gehöret,

wie der Ewige hat das Wasser des Schilfmeers ausgetrocknet vor euch her, da

ihr aus Aegypten auszoget, und was ihr den zwei Königen der Amoriter, Sihon 11 und Og, jenseit des Jordan gethan, welche ihr verbannet habt. Und da wir

jolches höreten, ist unser Herz verzagt, und Allen ist der Muth gesunken aus

Furdt vor euch; denn der Ewige, euer Gott, Er ist Gott, beides oben im Himmel, 12 und unten auf Erden. So wollet mir nun schwören bei dem Ewigen, weil ich an euch

Barmherzigkeit gethan habe, daß auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit 13 thuet; und gebet mir ein Zeichen der Treue: daß ihr leben lasset meinen Vater,

meine Mutter, meine Brüder, und meine Schwestern, und Alles, was sie haben, 14 und errettet unsere Seelen von dem Tode. Und die Männer sprachen zu ihr,

Unsere Seele jol an eurer Statt des Todes sein! Wenn ihr unser jeßiges Vor

haben nicht verrathet, und es gibt uns der Ewige das Land, jo wollen wir Barm15 herzigkeit und Treue an dir thun. Da ließ sie dieselben am Seil durch's Fenster

hinunter; denn ihr Haus war an der Wand der Mauer, und sie wohnete an 16 der Mauer. Und sie sprach zu ihnen, Gehet auf das Gebirge, daß nicht auf eur

2 quemste. – Nadt: unbestimmt für „Abend“, 6 vgl. Vs. 5. Der Fladh 8 erreidht im Mor

genlande eine Höhe von über drei Fuß und die Dide des Rohrs. Daß die Dächer

im Morgenlande flach find ist bekannt, vgl. 71 Sam. 9, 26. Furten hat der Jordan

mehre, wo ihn bei gewöhnlichem Wasserstande selbst ein Heer durdhwaten kann. Hier ist der

Uebergangsplatz bei Jericho gemeint, vgl. 9 Hist. 3, 28; 2 Sam. 17, 22. 24. — Sdređen, 10 Er. 15, 15. 16; 23, 27; Deut. 2, 25. a18

getrodnet, Er. 14, 21. Sihon und Og, 11 Num. 21, 21 fg. – verzagt 5, 1: wrtl. e8 zer

idmols, s. 7, 5. der Ewige ist Gott, 12 Deut. 4, 39. Zeidhen der Treue, eig.

der Wabrbaftigkeit: gemeint ist eine feierlidhe 13 Zujage, ein Schmur, 13. 14. 17. 20. Alles,

&& jie baben: sprachlich läßt sich hier und

6, 25 ebenso gut an die Angehörigen denken,
als an Vieh 2c.; vgl. 6, 22. 23. Todes: 14
Sdiwurformel, wobei zu ergänzen ist „wenn
wir nicht Wort halten“. Vgl. V8. 19. ließ 15
hinunter, 1 Sam. 19, 12; 2 Kor. 11, 33.
Die Mauer der Stadt bildete die Hinterwand
des Hauses, weldies man sich aber höher als
die Stadtmauer denfen muß. Ihr Gemad
war im hintern Theile des Hauscs, nicyt nady
der Straße hin. Die Erzählung wäre un-
geordnet, wenn das Gespräch V88.17—21, wie
man leidit erwartet, vor dem Herablassen
stattgefunden bätte. Allein Vs. 18 steht „hin-
untergelassen hast“. Die nachträgliche Bedins
gung der Kundschafter war ja auch nur zu
Gunsten der schon durch den Eid beruhigten
Rabab. Gebirge: während die Verfolger 16
die östliche Richtung einschlugen, wandten sich

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

Sarlachrothe Sdnur.

Josua 2. 3.

Aufbruch an den Jordan. stoßen, die euch nachjagen, und verberget euch daselbst drei Tage, bis daß die 17 zurücfommen, die euch nachjagen; darnach aber ziehet eure Straße. Die Männer

aber sprachen zu ihr, Wir wollen deines Eides ledig sein, den du uns jeßt hast 18 schwören lassen, wenn wir kommen in's Land und du nicht diese Schnur von

scharlachrothem Faden knüpfest in das Fenster, wodurch du ung hinuntergelassen

hast, und zu dir in's Haus versammelst deinen Vater, deine Mutter, deine Brü19 der, und deines Vaters ganzes Haus. Und jeder der zur Thür deines Hauses

heraus auf die Straße gehet, deß Blut sei auf seinem Haupt, und wir seien un

schuldig; wer aber bei dir im Hause sein wird, dessen Blut sei auf unserm Haupt, 20 so eine Hand an ihn gelegt wird. Und so du verrathen wirst unser jeßiges Vor

haben, so wollen wir deines Eides ledig sein, den du uns hast schwören lassen. 21 Da sprach sie, Es sei, wie ihr geredet habt; und sie entließ sie: und sie gingen

hin. Und sie knüpfte die scharlachrothe Schnur in's Fenster. 22 Sie aber gingen hin, und kamen auf das Gebirge, und blieben drei Tage das

selbst, bis daß die zurückgekehret waren, die ihnen nachiagten. Und die Nachjagen23 den suchten auf dem ganzen Wege, und fanden sie nicht. Da stiegen die zwei

Männer wieder herab vom Gebirge, und segten über, und kamen zu Josua, dem 24 Sohne Nuns; und erzähleten ihm Alles, was ihnen begegnet war: und sprachen

zu Josua, Der Ewige hat das ganze land in unsere Hand gegeben; auch sind alle Bewohner des Landes feige aus Furdt vor uns.

Zug von Sittim über den Jordan nadi Gilgal. Beschneidung und Baffah. Der Oberste über

das Heer des Ewigen (3-5). 1 Und Josua machte sichy des Morgens frühe auf; und sie brachen auf von Sittim, 3

und kamen bis an den Iordan, er und alle Kinder Israel und sie übernachteten 2 daselbst, ehe sie hinüberzogen. Und nach Ablauf von dreien Tagen gingen die Vor3 steher mitten durch's Lager: und geboten dem Volk also, Wenn ihr sehet, daß die

Bundeslade des Ewigen, eures Gottes, von den Priestern, den Leviten, getragen 4 wird; jo brechet ebenfalls auf von euerm Ort, und folget ihr nad (Doch baß

zwischen euch und zwischen ihr eine Entfernung sei, bei zwei tausend Ellen groß.

3hr sollt nicht zu ihr nahen): auf daß ihr wisset, auf welchem Wege ihr gehen 5 follet; denn ihr seid den Weg nie zuvor gezogen. Und Josua sprach zum Voll,

Heiliget euch; denn morgen wird der Ewige in eurer Mitte Wunderbares thun. 6 Und Josua sprach zu den Priestern also, Traget die Bundeslade, und ziehet vor dem

Volt hinüber. Da trugen sie die Bundeslabe und gingen vor dem Volk her. 7 Und der Ewige sprach zu Josua, An diesem Tage will ich anfangen dich groß

zu machen in den Augen des ganzen Israel, damit sie wissen, daß ich, wie ich mit 8 Moses gewesen bin, also auch mit dir sein werde. Und du gebiete den Priestern,

[ocr errors]

die Kundschafter nach einer der drei andern
şiminelsgegenden, die alle gebirgig sind. Be-
sonders das nördliche Gebirge bot mit seinen

Grotten und Höhlen geeignete Schlupfwinkel 17, 18 dar. – ledig, Gen. 24, 41. Schnur von

scharlachrothem Faden: ein aus rotben

Fäden gedrehtes oder wenigstens damit durchs 19 wirfte8 Seil. - des Blut sei auf seinem

Haupt, d. h. er habe es selbst zu verantwors 21 ten, 1. 3. Lev. 20, 9. knüpfte: nad dem Rathe in V8. 18 that sie das wol erst beim

hommen der 3sraeliten. Sittim 2, 1. 3,1
Das Verbot der Bundeslade zu naben erklärt 4
sich wahrsch. aus der ehrerbietigen Scheu, vgl.
1 Sam. 6, 20; 2 Sam. 6, 6. 7. – þeiliget 5
euch, Er. 19, 10. 14. 15.

morgen: die bis.
ber gegebenen Befehle fallen also auf den Tag
vor dem Uebergange: anders verbält es fich
mit Vs. 6. Priestern 6, 6. Rp. 1, 6. 6, 7
17; 4, 14. bleibet steben, V8. 17; 4, 10. 8
11: bis das ganze Bolt hinüber ift. Das
Stehenbleiben des Jordan ward durch die

12

Bug durch den Jordan.

Josua 3. 4.

Zwölf Steine am Ufer. welche die Bundeslabe tragen, also, Wenn ihr kommt vorne in’s Wasser des Jor9 dan, so bleibet im Jordan stehen. Und Josua sprach zu den Rindern 3srael, 10 Tretet herzu, und höret die Worte des Ewigen, eures Gottes! Und Josua sprach,

Daran sout ihr merken, daß ein lebendiger Gott in eurer Mitte ist, und daß er

gewißlich vor euch austreiben wird die Kanaaniter, Hethiter, Heviter, Pheresiter, 11 Girgasiter, Amoriter und Jebufiter: siehe, die Bundeslade des Herrn der ganzen Erbe wirb vor euch herziehen im Sorban.

Und nun nehmet euch zwölf Männer aus den Stämmen 3sraels, aus jeglichem Stamm Einen. 13 Wenn dann die Fußsohlen ber Priester, welche die Labe des Ewigen, des Herrn

Der ganzen Erde, tragen, in des Jordans Wasser stille stehen; so wird das Wasser des Jordans abfließen, das Wasser aber, welches von oben herunterläuft, wird

als Ein Damm stehen bleiben. 14 Da nun das Volt aufbrach aus seinen Zelten, daß sie über den Jordan gingen, 15 jammt den Briestern, welche die Bundeslabe vor dem Volfe hertrugen: und als

die Träger der Lade bis an den Jordan kamen, und die Füße der Priester, welche

die Lade trugen, vorne in das Wasser tauchten (der Jordan aber strömte über 16 alle feine Ufer, die ganze Zeit der Ernte); da stand das Wasser, das von oben

herunterlief, aufrecht als Ein Damm, fehr weit hinauf bei der Stadt Adam, die zur Seite Zarthans lieget; aber das Wasser, das zum Meer des Gefildes

hinunterlief, zum Salzmeer, floß völlig ab: also ging das Volk hindurch Jericho 17 gegenüber. Und die Briester, welche die Bundeslabe des Ewigen trugen, standen

. auf dem Trodnen, mitten im Zorban, festes Fußes. Und ganz 3srael ging hinüber

auf dem Trockenen, bis das ganze Volk völlig über den Jordan gekommen war. 1 Und als das ganze Volt völig über den Jorban gekommen war, sprach der 4 2 Ewige zu 3osua also: Nehmet euch vom Bolf zwölf Männer, aus jeglichem Stamm 3 Einen. Und gebietet ihnen also, Hebet euch auf hier mitten aus dem Jorban, von

bem Drte, wo die Füße der Briester fest gestanden, zwölf Steine; und bringet sie

mit euch hinüber, daß ihr sie niederleget in dem Nachtlager, worin ihr diese Nacht 4 lagern werbet. Da rief Josua den zwölf Männern, die er verordnet hatte von 5 den Kindern Israel, aus jeglichem Stamm Einen: und sprach zu ihnen, Gehet

vor der lade des Ewigen, eures Gottes, hinüber mitten in den Jordan; und hebet

[ocr errors]

10 Bundeslabe bedingt, vgl. Er. 17, 11. Dar

an, Num. 16,28. Kanaaniter, Deut. 7, 1. 13 - ftille stehen, wrtl. ruben, 4, 3. 10.

abfließen, V8. 16. Gewöhnlich erklärt man das Sort als sich scheiden“, welches eine ganz uns

erweisliche Bedeutung ist. Das Richtige findet 15 fic icon bei Al. und Hier. str 8mte, wrtl.

(tar) vol. – über alle seine Ufer: der Jordan fließt in der eine Viertelstunde breiten Einsentung des Ghor (ber Aue, 1. j. Gen. 13, 10), welde gegen das eigentliche Flußbette hin einen ihmalen Saum von Rohr und Gebüsch hat. Unweit Jericho ist der Strom gewöhnlich 80 Fug breit und fünf bis seche Ellen tief; die Fors bangane ist hier drei Stunden breit und liegt fuß höher als die erwähnte Einsentung. Darnad hat man breierlei Ufer unterscheiden pollen; aber unser Tert meint nur die Ufer des

eigentlichen Flußbettes, und der Ausbrud , ale"
bezieht sich nach Jes. 8, 7 nur darauf, daß diese
vollständig überschwemmt wurden. Ernte,
im Monat Abib, im Frühling, wo der Schnee
auf den Gebirgen schmilzt, 4, 19. Aehnliche 16
Wunder f. 2, 10; 2 Kön. 2, 8. 14. bei Adam:
Masor. ,,von Adam“, eine unnöthige Aenderung.
Der Sinn ist: das Wasser schob sich fast bis zur
Stadt Adam hinauf. Zarthan, unweit
Bethsean, 1 Kön. 4, 12; 7, 46 : etwa 20
Stunden nordwärts vom Uebergangsorte.
ging hinüber, ugl. über nicht wunderbare 17
Durchzüge 2 Sam. 17, 22. 24; 1 Chron. 12, 15;
p. . 2, 7. Die erste Hälfte von Vi. í 4, 1
wirb Be. 11 fast wörtlich wiederholt.

Ein altes tritisches Zeichen vor ,, Ifrach“ bezeichnet worben sammenhang als unterbrochen.

feft 3, 17. den zwölf 3, 12. - 3, 4

1

14

Zwölf Steine im Jordan.

Josua 4.

Lager in Gilgal. euch ein Jeglicher Einen Stein auf seine Schulter, nach der Zahl der Stämme 6 der Kinder 3srael; daß dieses ein Zeichen sei in eurer Mitte, wenn eure Kinder 7 in Zukunft fragen und sprechen, Was sollen euch diese Steine? daß ihr dann ihnen

saget, wie das Wasser des Jordan abfloß vor der Bundeslabe des Ewigen, wie es heißt:

Als die Bade durch den Jordan ging:

Flossen ab die Gewässer des Jordan
und es sollen sein diese Steine zum Gedächtniß den Kindern 3srael immerbar.
8 Da thaten die Kinder Israel also, wie Josua geboten hatte, und nahmen auf zwölf

Steine mitten aus dem Jordan, wie der Ewige zu Josua geredet hatte, nach der
Zahl der Stämme der Kinder Israel; und brachten sie mit sich hinüber in das

Nachtlager, und legten sie daselbst nieder.
9 Und Josua richtete zwölf Steine auf mitten im Forban, an dem Orte, da die

Füße der Priester gestanden waren, welche die Bundeslade trugen; und sie sind

daselbst bis auf diesen Tag. 10 Und die Priester, welche die Lade trugen, standen mitten im Jordan, bis Alles

ausgerichtet war, das der Ewige Josua geboten hatte, zum Volk zu reden; ganz 11 so wie Moses den Josua geboten hatte: und das Volt zog eilends hinüber. Als

nun das ganze Volk völlig hinübergefommen war, da 30g auch hinüber die Lade

des Ewigen, und die Priester gingen wieder vor dem Volke her. 12 Und die Rubeniter und Gaditer, und der halbe Stamm Manasse zogen, nach

Schaaren geordnet, vor den Kindern Israel her, wie Moses zu ihnen geredet hatte: 13 bei vierzig tausend, in Heeresrüstung, zogen sie vor dem Ewigen her zum Streit in

die Gefilde von 3ericho. 14 An dem Tage machte der Ewige Josua groß in den Augen des ganzen 3srael;

und sie fürchteten ihn, so wie sie Moses gefürchtet hatten, fein ganzes Leben lang. 15, 16 Und der Ewige sprach zu Josua also: Gebiete den Briestern, welche die Lade des

17 Zeugnisses tragen, daß sie aus dem Jordan heraufsteigen. Da gebot Josua den 18 Priestern, und sprach, Steiget herauf aus dem Jordan. Und als die Priester,

welche die Bundeslade des Ewigen trugen, mitten aus dem Jordan heraufstiegen, und mit ihren Fußsohlen heraus auf's Trođene traten; da kehrte das Wasser des

Jordan zurück an seine Stätte, und floß, wie vorhin, über alle seine Ufer. 19 Es war aber der zehnte Tag des ersten Monats, als das Volt aus dem 3or

dan heraufstieg; und sie lagerten sich in Gilgal, an der Grenze von Jericho gegen

Aufgang. 20 Und jene zwölf Steine, welche sie aus dem Jordan genommen hatten, richtete 21 Josua auf 31 Gilgal; und sprach zu den Kindern Israel also, Wenn eure Kinder

[ocr errors]
[ocr errors]

6, 7 fragen, vgl. Gr. 13, 8.14. abfloß 3, 13.
8 Da thaten die Kinder Israel, d. h. die zwölf

Männer, welche das ganze Bolt vertraten, V8.4.
9 – zwölj, Er. 24, 4. Einen göttlichen Befehl

hinsichtlich dieser zweiten zwölf Steine enthält 11 unser Bericht nicht. vor dem Volte her 12 3, 6. 14. Vgl. 1, 12. — 11ady Schaaren ge

14 ordnet 1, 14. groß, 2 Sam. 7, 9. 15, 16 Ist Nadyholung zu Vs. 11. Zeugniß, Er. 18 25, 16.

über alle seine Ufer, 1. g. 3, 15. 19 erften 3, 15. Gilgal 5, 9. Das

lager war an der öftlichen Grenze des Gebiete

von Jeridyo, nady Josephus 10 Stadien von
Jericho und 50 Stadien vom Jorban ent-
fernt. Vgl. Mich. 6, 5 und über die hier er-
baute Stadt, von der jeßt feine Spur mehr
übrig ist, 5, 10; 9, 6; 10, 6 fg.; Richt. 3, 19.
Dagegen ist das Hos. 4, 15; Am. 4, 4 erwähnte
Gilgal wahrsch. das heutige Dschildīdhilia, füds
westlich von Silo, in der Nähe der Straße
von Silo nach Bethel. Ueber die lanaanitisde
Königsstadt endlich, welche diesen Namen führt,
1. g. 12, 23. richtete auf: als Dentmal, 20
vgl. 22, 10. 34; Gen. 31, 45 fg.; 1 Sam. 7, 12.

[ocr errors]

C

[ocr errors]

Serdhneidung des Volks.

Josua 4. 5.

Schmach Aegyptens.

22 in Zukunft ihre Väter fragen und sagen, Was sollen diese Steine? so sollt ihr's

euren Kindern fund thun, und sprechen, Auf dem Trođenen ging Israel durch diesen 23 Jordan: da der Ewige, euer Gott, das Wasser des Jordan trocknete vor euch, bis

ihr hinüber waret; gleichwie der Ewige, euer Gott, that mit dem Schilfmeere, das 24 er vor uns trodnete, bis wir hinüber waren; auf daß alle Völfer der Erde ers

tennen, wie stark bes Ewigen Hand ist; auf daß ihr den Ewigen, euern Gott,

fürchtet allezeit. 1 Als nun höreten alle Rönige ber Amoriter, die jenseit des Jordan gegen Abend 5

wohneten, und alle Könige der Ranaaniter, die am Meere wohneten, wie der Ewige das Wasser des Jordan getrocnet hatte vor den Kindern 3srael, bis wir

waren hinübergegangen; da verzagte ihr Herz, und war kein Muth mehr in ihnen 2 vor den Kindern Israel. Zu felbiger Zeit sprach der Ewige zu Josua, Mache

dir steinerne Messer, und beschneide wiederum die Kinder Israel, zum zweitenmal. 3 Da machte sich Josua steinerne Messer, und beschnitt die Kinder 3srael an dem 4 Şügel Araloth. Und das ist die Ursache, warum fie Josua beschnitt: alles männ

liche Volt, das aus Aegypten ausgezogen war, alle Kriegsleute, waren gestorben 5 in der Wüste auf dem Wege, als sie aus Aegypten auszogen. Denn alles Volf,

das ausjog, war beschnitten; aber alles Volt, das in der Wüste geboren war,

auf dem Wege, als sie aus Aegypten auszogen, das hatte man nicht beschnitten. 6 Denn die Kinder 3srael wanderten vierzig Jahr in der Wüste, bis dahin war das

ganze Bolt der Kriegsleute, die aus Aegypten ausgezogen waren, ganz ausgestorben, barum daß sie der Stimme des Ewigen nicht gehorchet hatten: wie denn der Ewige ihnen geschworen hatte, fie bas land nicht sehen zu lassen, welches der

Ewige ihren Vätern geschworen uns zu geben, ein Land, das von Milch und Honig 7 überfließt. Aber ihre Kinder ließ Er an ihrer Statt aufkommen; dieselben beschnitt

Josua; denn sie hatten Vorhaut, und waren auf dem Wege nicht beschnitten worden. 8 Und da das ganze Volk sämmtlich beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im

Pager, bis sie heil wurden. 9 Und der Ewige sprad zu Josua, Þeute habe ich die Schmach Aegyptens von

eud gewälzet. Und dieselbe Stätte ward Gilgal genannt, bis auf diesen Tag.

[ocr errors]
[ocr errors]

24 - aufbab, Ex. 14, 4. 31. — für ditet, Deut.

– Er á, 1 4, 10; 6, 2. A moriter heißen hier die

Stämme, welche das palästinische Gebirgsland innebatten, fanaaniter biejenigen an der Meerestüfte, entsprechend der ältesten Bedeutung von Ranaan, b. H. Niederung. Die Major. lesen bis sie waren hinübergegan

!

gen". Bgl. 4, 23. verzagte, Pi. 76, 13. 2 fteinerne, Ex. 4, 25. Die Beschnei

tung war nach Gen. 17, 7 fg. die Bedingung, anter der bem Bolte Kanaan berheißen war. Ueber die Zeit vgl. 4, 19 mit 5, 10. 8int zweitenmal blidt vielleicht zurüd auf die erste

allgemeine Beschneibung zur Zeit Abrahams. 3 bügel Araloth, d. h. Hügel der Vorhäute. 4 – als sie au8zogen, d. 5. auf dem Zuge 6 nad Kanaan. vierzig, Num. 14, 33.

geid woren, Num. 14, 23. Milch, Er. 3, 8. 7 - Einen Grund für die Unterlassung ber Bes dneibung in der Wüste wiffen wir ebenso

wenig, als wie es mit den Unbeschnittenen der
2% Stämme, bie im Dstiorbanlanbe geblies
ben waren, nun gehalten wurde. heil wur: 8
den, vgl. Gen. 34, 25. Somad Aegyp- 9
tens: schwerlich ist der Hohn der Legypter
(Er. 32, 12; Num. 14, 13-15; Deut. 9, 28),
Gott richte das Volk zu Grunde, gemeint;
ebenso wenig kann man unter der ,,Schmach"
die ägyptische Knechtsdiaft verstehen, an die der
Mangel des Bundeszeichens erinnert habe. Die
Beschneidung war während der Jahrhunderte
der Ruechtschaft gewiß nicht unterlassen: viela
mehr schalten die Hebräer ihre Unterdrüder Un-
beschnittene (vgl. 1 Sam. 17, 26), und in den
Zustand der Unbeschnittenheit, der eine auf den
Aegyptern lastende Schmach (vgl. Gen. 34, 14)
war, gerieth 3srael in der Wüste selbst hinein,
sodaß diese Sdmach nun abgewälzt werden
mußte. Gilgal stammt von galal, d. i.
wälzen, sich im Kreise drehen, und bedeutet

« ͹˹Թõ
 »