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Befferung; er þat auch diesem Bedürfniß able geholfen, er hat uns allerley seiner gerta liden Kraft, was jum leben und göttlichen Wandel dienes, gerdenke dur di rein Erfenntniß; er ist uns, por Gott gemacht zur Heiligung. Wir bedurfo ten endlich Erleichterung bey den Saften der Erde, Rettung vom Tode, und Versegung in ewiges und feliges Leben; auch diese Wošltha. ten dürfen wir von ihm erwarten; felbst die größten Widerwårtigkeiten überwinden wir durch ign, der uns geliebet hat; und hat er nicht dem Tode die Macht genommen, und Leben und unvergånglides Werest ans lidt gebracht dur do rein Evane gelium; wil er uns nicht befrenen von als Tem uebel, und uns a ushelfen zu reia nem fimmlischen Reich e;- ift er uns nicht auch von Gött gemacht zur Erlösung? Welch ein Endzweck der Bestimmung Christi, M. Br. Nein, es giebt feine Art des Bösen, wovon er uns nicht befreyte; es giebt keine Art des Guten, womit er uns nicht fegnete. Selbft das duffere Wohl, felbft das Glück des irdis fchen Lebens, selbst das Heil der bürgerlichen Gesellschaft, das Heil ganzer Vilfer und Reis che nimmt in eben deir Grade zu, in welchem man seinem Evangelio geborsam wird; unferm Geschlechte die größten Segnungen Gottes in Zeit und Ewigkeit zu verschaffen, dieß ist der grosle Endzweck seiner Bestimmung

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War es nicht natürlich, war es nicht bils lig und redt, daß der Ausgang dieser Bestimmung die hoofte Verberrlis chung des Herrn selber war? Könige rollen sehen und aufstehen, heißt es in unserm Terte von dem Erfolge dessen, was Chriftus leisten würde, und Fúrften rollen anbeten, um des Herrn willen, der treușist, um des Heiligen willen, der did erwå blethat. Id brauche euch nicht zu sagen, M. Z., wie genau dieß soon erfüllt worden ift. Denn ist es nicht am Tage, wie viele Völfer der Erde, wie viele Könige und Fürsten es erkannt haben, daß Christus das Heil Gottes sen? Ist es nicht am Tage, wie viele Volfer, wie viele Könige und fúrften ihm gebufdigt haben, und sich vor ihm beugen? Ist es nicht am Tage, wie uns übersehlid - groß die Menge derer ist, die ihn aus Erfahrung als den Urheber ihres Heils Fennen, und ißm freudig und dankbar die Ehre geben? Ist es nicht am Tage, daß ihn Gott, nachdem er gehorsam worden war bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuk, erhöht und ihm einen Namen gegeben hat, der über alle Namen ift? Wie konnte es aud an, ders seyn? Sollte unsers Herrn, sollte ein Eifer im Dienfte Gota tes, wie der Seinige, sollte eine Liebe gegen Gott und Menschen, wie seine Liebe, sollte eine Auf. opferung für die Endzwecke Gottes, wie feine Aufopferung, ohne Belohnung, ohne Auszeich,

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nung bleiben; war er nicht würdig gu net. men Kraft, und Reid thum, und Står. te, und Ehre, und Preis, und lob? tapo set uns gestehen, M. Br. einzig in iþrer Art, des Sohnes Gotres in jeder Rinfict würdig ist die Bestimmung unsere Herrn. Ein Se. fpåfe im Dienste Gottes, das nur' Er, der Eingeborne des Waters übernehmen konnte, ist diese Bestimmung nach ihrer Beschaffenheit; und wie unermeßlich ist fie nach ihrem Umfan. ge; wie erhaben und selig in ihrem Endzwed; wie ehrenvoll und perherrlichend in ihrem Aus. gang! Wer kann sie kennen, ohne es zu füş. len, hier geße alles ißn felbft an, bier hånge alles mit seinen Verhältnissen und Obliegen. keiten zusammen? Doch diese Oblieg en heis ten find es eben, was wir uns noch beo ftimmter porfalten, was wir no do ju Herzen nehmen múffen.

Und da können wirs denn unmöglich un. bemerkt lassen, durd igre Befchaffenbeit verpflichtet uns die Beftimmung un. fers Herrn zur riefften Bewunderung. Wir sind gewöhnlich so gleichgültig, wenn von dem Geschäfte unsers Herrn die Rede ist; es kommt uns alles bey demselben so natürlich vor, wir nehmen an, es habe so seyn müssen. Wels de Fúflosigkeit, M. Br., welder Mangel an Ueberlegung! Ift, wenn wir die Sache nåber betrachten, und die Wahrgeit gestehen wollen, hier nicht alles so fremde, so unerwartet, so

ausser,

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ausserordentlich, daß es uns in Erftaunen feo gen und mit der tiefsten Bewunderung erfül. len muß? Ein schweres Geschäft im Dienfte Gottes war die Bestimmung unsers Heren nach ifrer Beschaffenheit, das habt ihr gesehen. Aber war es denn Schuldigkeit, daß Gott zum Heil unsers Geschlechts ein solches Geschäft verans ftaltete; war es nicht eine völlig frene, eine völlig unverdiente, und eben' daher desto bewun. derungswürdigere Gnade, die so huldreich für uns sorgte? Und fonnte man erwarten, daß Gott einen aus unserm Mittel zu fei. nem Knecht wählen, daß er das mensdlice Se. fooledt durch einen Menschen retten, daß er durde eine Person, die spaechtsgestalt atte nahm, wie der Apostel fagt, und in der Nite drigkeit lebte, das größte, das ausserordentlich fte Werf vollenden wurde, das jemals zu Stans de gekommen ift? Konnte man es endlich für möglide balten, daß dieser Anecht. Gottes zu. gleich der Eingeborne des Vaters, der Herr vom Himmel, der Glanz der Herts lidh feit Gottes und das Ebenbild feie nes w efens seyn, daß er mit der tiefsten Niedrigkeit die bodo ste Würde, mit der groß. ten Schwachheit unsrer Natur die Macht und das Wesen Gottes verbinden wurde ? Und wenn wir işn nun Kandeln sehen, diesen és babnen, rolig einzigen Knecht Gottes; wens

wir überlegen, was er gethan, was er erdul :: det, was er aufgeopfert hat, um seinen grossex

AufAuftrag zu vollenden; wenn wir bedenken, daß er fidt, ob er wohl in gottlider Geftalt war, erniedrigte, und gehorsam wur. de bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuß: follen wir nicht erstaunen über eine solche Bee stimmung ; sollen wirs nicht mit der tiefften Rüb. rung wahrnehmen, wie viel zu unsrer Rettung gedegen ist; fol uns der Rark Gottes, ben dem alles so erhaben, und doch unsrer Schradobeit so angemessen, alles so ausserordentlich und dodo fo- passend für unsre Bedürfnisse ist, nicht mit der tiefsten Bewunderung erfüllen; und kann es befremden,

fremden, daß, wie Petrus sagt, felbfi die Engel gelú stete, diesen Rath Gottes gu rohauen, daß selbst lie begierig waren, die leiden Christi, und die daca auf folgende Herrlid feit ju fassen? Wer kann fie denken, die Bestimmung unsers Herrn, wer kann sich igre Beschaffenheit flax machen, ohne mit dem 3 postel zu rufen: a welch eine Tiefe des Reid thums bem de der Weisheit und Erkenntniß Gota res; wie ganz unbegreiflid find seine Geridot la und unerforsdolid seine Wege!

Und nun blidet auf den vorhin bezeichneten Umfang dieser Bestimmung zurůc ; soll uns: diese nicht zur dankbarften Freude were pflidhten? Uns selbst, M. Br., uns felbst finden wir in diesem Umfange begriffen. Denn nicht die Soamme Jakob allein sollte Chris

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