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Wenn

Denn die ersten lauen Lüfte über das Erdreich Hauchen und die frühesten Blumen des Jahres fich zeigen, im Aufgange des benzes: dann ers Icheint auch alljährlich meinem Pfarrhause ein theures Feft. Es ist der Geburtstag der Pfarr: frau. Das ganze þaus sieht ihn als den gewisfesten Bothen des Frühlings, als den festlichen Eingang in eine wärmere, hellere Zeit und als das häusliche Freudenthor an, das wir aus der

Ferne schon fich erheben sehen, und durch dessen Bogen wir in die Lage des Sommers ziehen.

In einer Familie kann eigentlich nur der Ses burtstag der Hausmutter, als ein großes Fest begangen werden. Dem Hausvater kommt ei: gentlich erst, wenn er ein Greis ist, die åußere Saltung, die ein solches Fest von seinem Ges genstande fordert, und dem Kinde fehlt die Bea trachtung, ohne welche eine solche Fener nicht möglich ist. Ben der Hausmutter vereinigt sich beydes und sie ist überdieß der Mittelpunkt bes häuslichen Lebens. In ihr wohnt die ganze Wårme, die dasselbe beseelt ; sie ist die Bewahs rerin aller lichten Farben und aller milden Idne, die dasselbe verherrlichen; und man könnte sagen, wie ihr Geburtsfest begangen wird, so werden alle anderen håuslichen Feste begangen. Wie schön ist es deßhalb, wenn ihr Geburtsfest in eine Zeit des Jahres fåüt, die alles belebs und erhebet! Sie ist ja in manchem Sinne, der innere Frühling des Hauses, der selbst im Alter noch bleibt; wie lieblich deutet dann die Zeit

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