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fchied; aber auch wohlbekannt mit der großen Schwierigkeit, zerstreute und abgerißne Glieder eines Gans zen ohne Beyhülfe des Urhebers mit einiger Naturs lichkeit und Wohlgestalt zusammenzufügen. Oft über

. mannten mich hiebey Wehmuth und tiefe Trauer um den Hingeschiedenen; es war, als ob gebrochne Anklånge einer zweiten Welt in die Lonreihe der gegenwärtigen übertragen werten routen, und nicht ihren rechten Ort zu finden wußten; als ob ihre wahre Vereinigung nicht zu suchen fen im bewegten irbischen Daseyn, sondern in den Wohnungen des ewigen Friedens. Dennoch gab mir das unvergeß=

. liche Andenken treuer Freundschaft und Liebe den Muth zum Bersuche, und dieser schien fogar als wohlwollender Dienst über dem Grabe nothwendig gefordert. Darum bedenke, lieber Leser, wenn dir Einiges mangelhaft scheint, Underės nicht ganz in der eigensten Urt des Verblichenen, die Schuld liege, * obgleich 'er selber redend eingeführt worden nicht an ihm, sondern an der unzureichenden Hülfe seines Freundes, der gerne allen Tadel deßhalb tragen will, und sich nur bewußt ist nad Kräften gethan zu haben, was er vermochte.

Ueber die ganz neu hinzugekommene dritte 26theilung dieses Bandes wird eine ihr bengefügte eigne Vorrede das Nöthige erinnern.

Die noch fehlenden zwey Bånde der Werte, zu deren Herausgabe Alles vorbereitet ist, sollen ihrer Zeit folgen und die Sammlung vollständig machen.

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Do r ber ich t.

Wider die Zeitfolge erscheinen erst im vierten Bande meiner Werke die Briefe über die Lehre des Spinoja, mit welchen wohl schicklicher die ganze Sammlung, wes nigstens die Reihe der eigentlich philosophis fchen Schriften, håtte beginnen sollen. Der Verfasser wünschte legtres entschieden, wünsch: te überhaupt die chronologische Ordnung, nach Möglichkeit, durchaus zu befolgen, aus den: selben Gründen, welche der Recensent des dritten Bandes vorliegender Sammlung in den Göttingischen gelehrten Anzeigen (1817. St. 32.) angeführt hat, weil nåmlich: alle

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Diese philosophischen Schriften durchgängig in einander eingreifen, sich gegenseitig nåher aufs hellen und bestimmen, und dadurch deutlichst zeigen, wie dem Pf. ein Gedanke nach dem andern klarer wurde, und warum beym ers ften Anblick einige Hauptmomente seiner Phis losophie nicht ganz dieselben geblieben zu seyn fcheinen. Aeußere Gründe jedoch traten dies fen inneren entgegen, und verlangten – wie fchwer es fallen mochte-Ergebung. Deutschs lands Lage im Jahre 1811, als diese Samms lung unternommen wurde, und die einen nas hen Untergang alles gelehrten offentlichen Vers kehrs drohende Zeit, riethen dringend, folche Schriften, welche seit vielen Jahren im Buch: handel vergriffen waren und noch immer håua fig begehrt wurden, nameritlich Eduard All wills Brieffammlung und das Ges språch über Idealismus und Realis's mus, juvörderst herauszugeben, und ihnen theils im Druck noch nicht erschienene, theils in Zeitschriften zerstreute oder als Flugschrifs ten verloren gegangene Auffäße beyzugesellen. Wegen Allwills Bricffammlung mochte ich leicht nachgeben, da ihr Alters wegen vorans zutreten gebührte und sie nur wider sich hatte, daß fie unvollendet geblieben. Außerdem enthält sie wirklich den achten allgemeinen Schlüssel zu meinen Werken, sowohl was den Inhalt angeht, als den Vortrag. Der Les fer wolle nachsehen, was hierůber in der Vorrede zu Alwil S. XI – XIII. gesagt ift. Dem Gespräch über Idealismus und Realiss mus ward der Vortritt vor dem Werke über Spinoza dadurch erleichtert, daß es zugleich als ein älteres und jüngeres betrachtet wers den mochte. Es war um zwer Jahre jünger, als die Briefe an Mendelssohn; zwey Iahre älter, als das im Jahre 1789 volftändig ers schienene Buch über die Lehre des Spinoza, welches fich håufig auf das Gespräch über Idealismus und Realismus, als ein voran,

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