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des Ilušu-ibišu. 30 Vor Bituia, dem Sohne des Zulagum. Vor Ilušuabušu, dem Sohne des Ilušu-bani. Vor Arad-Ištar, dem Sohne des Némel-Sin. Vor Samaš-bel-napištija, dem Schreiber.

(Siegel von:) Sin-eriš. Ibbugam. Ilušu-abušu. Ibni-Bel. Iluidinnam. Arad-Ištar. Sin-abušu. Samas-aklu.

Bemerkungen:
Urkunde über Kauf eines Hauses. Preis nicht angegeben.

Z. 1. Zu duppu s. 0. zu Nr. 3 Z. 1. Auffällig ist, dass vor SAR die Zahl fehlt. kann doch nicht etwa eine Zahl bezeichnen.

Z. 2–5. Die Ausdrücke für die Grenzbestimmungen weichen hier von den in den altbabylonischen Kontrakten üblichen völlig ab (vgl. Einl. S. 6f.). In den neubabylonischen Kontrakten dagegen wird die Lage eines Grundstücks fast ebenso bestimmt; vgl. Strassm. Dar. 26, 37 u. ö. So finden sich die der neubabylonischen Zeit charakteristischen termini technici also schon in der Zeit vor Hammurabi.

Z. 4-5. 2 nach BI geschrieben.
Z. 9. Zu Niši-inišu s. u. S. 74 zu Nr. 19 Z. 2.

Z. 11. Meissner, APR S. 120 übersetzt ina ah kaspi „durch die Seite des Geldes d. i. vermittelst Geld“. Indes findet sich ahu auch allein (II 42-2174 A Z. 8: i-na al-šú, IV 46-705 Z. 12: i-na ah-šá), wo es dieselbe Bedeutung haben muss wie kaspu. ahu dürfte daher vielmehr „Teil“ bedeuten. Es konnte gesagt werden: „für den Teil ihres Geldes“ oder „für ihren Teil“ im Sinne von ihrem Vermögen. S. auch Delitzsch, HW 38h. Vgl. auch II 25331 Z. 5—7: i-na ah kaspi-šá IN-ŠI-IN-ŠAM ŠAM-TIL-LA-BIŠU 10 šiqlu ah kaspim IN-NA-AN-LAL. Das zweite ah kaspi kann natürlich nur übersetzt werden: „Teil des Geldes“ (quid argenti).

Z. 27. Für Etil-bī_an Rammān s. o. S. 38 zu Nr. 4 Z. 17.
Z. 32. Zu Nemel-an Sin vgl. Ranke a. a. 0. S. 22.
Z. 33. bêl-napištija EN-ZI-MU geschrieben.

Šamaš-aklu, dessen Siegel über die Tafel gerollt ist, ist unter den Zeugen nicht genannt. Der Name Šamaš-aklu findet sich auch in phonetischer Schreibung.

Aus der Zeit Sin-mubalits.

Nr. 12: Bu. 88-5-12, 721 (CT IV 49). 114/2 SAR E-RU-A 2ita biti U-bar-ri-ia mār Hu-za-lum 3 à ita biti Sa-mi-ia AD-DAN EGIR biti U-bar-ri-ia 5 itti an A-a-tallik UD an Šamaš 6 mărat Li-ir-bi-Sipparki "À Ap-pa-an-ilu SISA-NI SY Il-ta-ni UD an Šamaš mãrat A-pil-ili-ší oi-na ah kaspišá IN-ŠÍ-IN-ŠAM 10 ŠAM-TIL-LA-BI-ŠU 115/6 manë 5 šiqlu kaspam IN-NA-AN-L[AL] 12GIŠ-GAN-NA ÍB-TA-BAL 13 GUBI AL-TIL ŠÀ-GA-A-NI NI-DUG 14 UKUR-ŠU MULU-MULURA15INIM NU-UM-MAL-MAL-A 16 MU an Šamašan A-a an Marduk 17ù an Sin-mu-ba-li-IN-PAD.

18 mahar Arad-an Sin mahar Šá-lim-pa-lìh-[šú] šanga an Šamaš 19 mahar Na-ra-am-an Sin mär Mu-da-du-um 20 mahar an Ninšah-MA-AN-SUM PA-UD an Šamaš 21 mahar an Šamaš-ta-ia-ar 22 mahar Ka-slu]-mu-um mahar Li-bur-ra-am 23 mahar an Šamaštab-ba-e NI-GAB Ga-gi-im 24 mahar an Pi-ir-Ištár mär an Pi-ira-bu-ší 25 mahar Ma-an-nu-um-gi-ri-an Šamaš 26 mår Nu-úr-ili-ší 27 mahar A-ve-il-ili mär Ku-bu-tum 28 mahar Sin-pu-ut-ra-am mahar Fa-šú-bu-um 29 mår I-si-a-šar 30 mahar an Šamaš-in-matim mär Ilu-šú-ba-ni 31 mahar an Sin-a-bu-um DUB-SAR 32 mahar Bur-an A-a mār A-ha-am-ar-[ši] 33 mahar

34 arah NE-NE-ĞAR ūmu 4 kam 35MU när TU-TU-HE-GÀL.

Übersetzung: 1', SAR mit einem Haus bebautes Land neben dem Hause des Ubarriia, des Sohnes des Huzalum, und neben dem Hause des Samiia, des AD-DAN, hinten am Hause des Ubarria (gelegen), bhat von A-a-tallik, der Šamašpriesterin, der Tochter des LirbiSippar, und Appan-ilu, ihrem Bruder, Iltani, die Šamašpriesterin, die Tochter des Apil-ilišu, für einen Teil ihres Geldes gekauft 10und als seinen vollen Preis 5 Mine 5 Sekel Geld bezahlt. Den ...-Stab hat man hinübergehen lassen. Der Vertrag ist fertig; sie sind befriedigt. Niemals wird einer mit dem anderen 15 prozessieren. Bei Samaš, A-a, Marduk und Sin-mubalit schwuren sie.

Vor Arad-Sin. Vor Šalim-palihšu, dem Šamašpriester. Vor NarāmSin, dem Sohne des Mudadum. 20 Vor Nin-šah-idinna, dem Šamaš

priester. Vor Šamaš-taiar. Vor Kalumum. Vor Liburram. Vor Samaš-tabbae, dem Pförtner des Gagim-Tores. Vor Pir-Ištar, dem Sohne des Pir-abušu. 26Vor Mannum-giri-Šamaš, dem Sohne des Nūr-ilišu. . Vor Avēl-ili, dem Sohne des Kubutum. Vor Sin-putram, vor Jašubum, den Söhnen des Izi-ašar. 30 Vor Samaš-in-mātim, dem Sohne des Ilušu-bani. Vor Sin-abum, dem Schreiber. Vor Bur-A-a, dem Sohne des Aham-arši. Vor

Am 4. Ab 85 im Jahre, da der Kanal Tutu-begal.

Bemerkungen:
Urkunde über Kauf eines Hauses. Preis 5 Mine und 5 Sekel.

Z. 3. AD-DAN (oder AD-KAL) ist wohl als nicht mehr zum Namen gehörig, sondern als Berufsbezeichnung aufzufassen. ADDAN findet sich auch in Nr. 8 der Briefe Hammurabis an Sinidinnam (Rev. Z. 7), wo es nach Nagel (BA IV 482) , etwas Ähnliches wie nångaru und malahu, mit denen es zusammensteht, sein muss“.

Z. 6. Namen wie Lirbi-Sippar, Lišir-Sippar sind nicht selten in diesen Texten.

Z. 9. Zu ina ah kaspiša s. die vorige Nummer S. 57 Note zu Z. 11.

Z. 11. Beachte den enorm hohen Preis und s. Einl. S. 7 f. Über das altbabylonische Münzsystem s. Meissner, APR S. 93—94. Die Annahme Meissners, dass auch in der altbabylonischen Zeit eine Mine 60 Sekel umfasst habe, wird durch einen Text unserer Sammlung vollauf bestätigt. VI 20-330 kauft eine Frau 5 GAN Feld und 3 SAR „gebautes Haus“. Von dem Felde heisst es in Z. 9: AZAG-B/1 13. manē „sein Geld (im Sinne von Betrag) 13 Mine". Von dem Hause heisst es in Z. 15: AZAG-BI 10 šiqlu „sein Geld 10 Sekel“. Dann wird in Z. 21 zusammenfassend gesagt: "/2 manë kaspam IN-NA-AN-LAL ,,eine halbe Mine Silber hat sie bezahlt“. 1. Mine + 10 Sekel 12 Mine, also 1 Mine = 60 Sekel.

Z. 18. Die Lesung des zweiten Namens ist gesichert durch VIII 25-280 Z. 39 (Šá-lim-pa-li-ih-šú šangn an Šamaš); s. bereits Ranke a. a. 0. S. 35.

1) Beachte AZAG, nicht KUBABBAR und s. Delitzsch, HW 345 a unter kaspu 2).

Z. 20. Für PA-UD als eine Bezeichnung für eine Priesterwürde S. 0. S. 43.

Z. 22. Kalumum eig. „Kind, Junges“; hier vielleicht in übertragener Bedeutung „Lämmchen“ (Delitzsch, HW 333 a)?

2. 23. Gagim ist ein uns aus vielen Kontrakten dieser Zeit bekanntes Tor in Sippar. Hier lernen wir einen Pförtner dieses Tores kennen.

Z. 24. Zum Gottesdeterminativ vor Personennamen, die nicht mit einem Gottesnamen beginnen, s. Delitzsch in BA II 622—626. Allerdings scheint es auch eine Gottheit Pir gegeben zu haben, 1 die wohl auch in dem hier vorliegenden Namen an Pi-ir-a-bu-šú enthalten sein dürfte. Im Namen an Pi-ir-Ištar dagegen ist natürlich an einen Gott Pir nicht zu denken. pi-ir ist wohl vielmehr bi-ir „Kind, Spross“ (s. HW 1718 und vgl. Delitzsch a. a. 0. S. 623 f.).

Z. 27. Statt Kubutum könnte auch Babutum gelesen werden, wozu babu syn. māru zu vergleichen wäre.

Z. 29. Trotz des Singulars bezieht sich wohl mār auf beide in Z. 28 genannten Zeugen.

Z. 35. In der Chronik der ersten Dynastie (s. 0. S. 21) lautet die Angabe für dieses Jahr: MU nār an TU-TU-HE-GÀL MU-UNBA-AL „das Jahr, in welchem der Kanal Tutu-begal gegraben worden war“. Es war das 13. Regierungsjahr des Sin-mubalit. S. King a. a. 0. p. 226—227 und n. 36. Für die Übersetzung der Verba innerhalb der Datierungen als Permansiva s. Delitzsch in BA IV 403. – Zu TU-TU s. Meissner, APR S. 112.

Nr. 13: Bu. 91-5-9, 2492 (CT VIII 39).

11 SAR E-RU-A 22-na Ha-al-ha-la 37-ta biti an Sin-ilu mār Sin-e-ri-ba-am i-ta biti Ùr-ra-ha-bi-it bitti Ùr-ra-na-id măr Na-ka-na(?) ¢7, La-ma-si PI an Šamaš " märat Na-ka-ru-um 8i-na ah kaspim IN-ŠI-ŠAM !ŠAM-TIL-LA-BI-ŠU 10 kaspam IN-NALA 11GU-BI AL-TIL-IL 12GIŠ-GAN-NA ÍB-TA-BAL 13UKURŠUMULU-MULU-RA 14 NU-MU-UN-GI-GI-DAM 15 MU an Šamaš an A-a

16 an Marduk 17ů Sin-mu-ba--it 18 IN-PAD-DE-MEŠ 19 šá a-va-at bi dub-bi-im 20 an-ni-im ú-na-kal-ru).

1) Vgl. die Namen an Pi-ir-i-din-nam (IV 6-838 Z. 1) und Arad-an Pi-ir (VI 36-705 Z. 7), wo doch Pir nur als Gott aufgefasst werden kann.

21 mahar Arad-Sin šangu an Šamaš 22 mahar Šú-mu-uh-Sin šangū an Samaš 23 mahar an Ramman-ri-me-ni 24 mahar an Šamašta-ia-ar 25 mahar an Nin-šah-MA-AN-SUM .... an Šamaš 26 mahar I-da-du-um GAB 27 mahar l-ba-lu-ut 28 mahar E-ri--tum 29 mărat Sin-ilu 30 mahar Da-mi-iq-tum 31 mahar La-ma-zi 32 mahar an A-a-ri-šá-at 33 PA-SAL an Šamaš 34 mahar Na-ru-ub-tum.

Übersetzung: 1 SAR mit einem Hause bebautes Land in Halhala (gelegen) neben dem Hause des Sin-ilu, des Sohnes des Sin-eribam, und neben dem Hause des Urra-habit, 5 hat von Urra-naid, dem Sohne des Nakana(?), Lamazi, die Samašpriesterin, die Tochter des Nakarum, für einen Teil Geldes gekauft und seinen vollen Preis 10 in Geld bezahlt. Sein Vertrag ist fertig. Den ... -Stab hat man hinübergehen lassen. Niemals wird einer mit dem anderen prozessieren. 15Bei Šamaš, A-a, Marduk und Sin-mubalit schwuren sie, dass sie ihren Vertrag gemäss dieser Urkunde 20 nicht anfechten werden.

Vor Arad-Sin, dem Samašpriester. Vor Šumuh-Sin, dem Šamašpriester. Vor Rammān-rimeni. Vor Samaš-taiar. 25 Vor Ninšahidinna, dem Šamašpriester(?). Vor Idadum, dem GAB. Vor Ibalut. Vor Erištum, der Tochter des Sin-ilu. 30 Vor Damiqtum. Vor Lamazi. Vor A-a-rišat, der Samašpriesterin. Vor Narubtum.

Bemerkungen:
Urkunde über Kauf eines Hauses. Preis nicht angegeben.
Z. 2. Halhala Name des Terrains.

Z. 4. Urra-habit wohl ,,Urra erbeutet“, – Am Ende der Zeile sind noch 2 kleine Keile sichtbar; s. dazu oben S. 41 Note zu Z. 27.

Z. 5. Nakana gibt keinen rechten Sinn. Das Zeichen vor na wird doch aber kaum anders als mår zu lesen sein.

Z. 6 f. Ist etwa diese Käuferin mit der des Textes VI 46-2477 A (Nr. 10) identisch? Wenn das der Fall ist, so dürfte dieser Text aus einer etwas früheren Zeit stammen als der vorige, etwa aus den ersten Regierungsjahren des Sin-mubalit. Vgl. auch die Namen der Zeugen dieses Textes mit denen in VI 46-2477A (Nr. 10) und VI 93-2191 (Nr. 9). 1

1) Die Identität der beiden Personen angenommen, wird man schliessen dürfen, dass PI eine höhere Stufe bezeichnete als SA' L-SUR, da doch Lamazi im Laufe der Jahre sicherlich avancierte.

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