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&s steigt ein Şeulen durch die Lüfte,

Die Freude Schnell wanken jene schwarzen Grüfte, (Werfe 1828. 1, 69. a zahrbuc S. 281. (lieber: Als Christus fich der Hölle zeigt.

bud Nr. 10.] b: Almanach der deut. Musen f. Sie fnirscht aus Wuth; doch ihrem Wüthen 1776. S. 110. – B. 8, 118 DI. 35.) Kann unser großer Held gebieten;

Es flattert um die Quelle
Gr winft — die ganze Hölle schweigt. Die wechselnde Libelle,
Der Donner rollt vor Seiner Stimme, Mich freut sie lange schon;
Die hohe Siegesfahne weht;

Bald dunkel und bald helle,
Selbst Engel zittern vor dem Grimme, Wie der Chamåleon,
Wenn Christus zum Gerichte geht.

10 Bald roth, bald blau, Jeßt spricht Er; Donner ist sein Sprechen, Bald blau, bald grún; Er spricht und alle Felsen brechen,

D daß ich in der Nähe Sein Athem ift dem Feuer gleich.

Doch ihre Farben såhe! So spricht @r: zittert, ihr Verruchte!

Sie schwirrt und schwebet, raftet nie! Der, der in Eden euch verfluchte,

15 Doch still, fie seßt fich an die Weiben. Kommt und zerstöret euer Reich

Da hab' ich fie! Da hab' ich sie! Seht auf! Ihr waret Meine Kinder, Und nun betracht' ich fie genau, Ihr habt euch wider Midy emport,

Und seh' ein turig dunkles Blau Ihr fielt und wurbet fredhe Sünder,

So geht es dir, Žergliedrer deiner Freuben! Bhr habt den lohn der euch gehört.

20 Ihr wurdet Meine größten Feinde,

Die schöne Nacht. Berführtet Meine liebsten Freunde,

(Werke. Stuttg. 1828. I, 46.

-a: Neue Lieder. Die Menschen fielen so wie ihr.

v. 1770. 4. Nr. 3. Vgl. Iied , Goetheg álteftes Ihr wolltet ewig fie verderben,

Lieberb. Berl. 1844, S. 8. f. Aus dem Neuen Des Todes sollten Alle sterben ;

25 3 abr bu der Berl. Geselio. f. deut. Spr. Doch, heulet! Ich erwarb fie Mir.

Bb. VI. S. 272–88. besondecß abgedrudt.) Für sie bin ich herabgegangen,

Nun verlafl' ich diese Hütte, Ich litt, Ich bat, Id starb für fie.

Meiner liebsten Aufenthalt, Ihr sollt nicht euren Zwed erlangen;

Wandle mit verhülltem Schritte
Wer an mich glaubt, der stirbet nie. 30 Durch den øden finstern Wald:
Hier lieget ihr in ew'gen Ketten,

Luna bricht durch Busch und Gichen,
Nichts kann euch aus dem Pfuhl erretten, Zephyr meldet ihren Lauf,
Nicht Reue, nicht Berwegenheit.

Und die Birken streun mit Neigen
Da liegt, frůmmt euch in Schwefel-Flammen! Ihr den súßsten Weihrauch auf.
Ihr eiltet euch selbst zu verdammen,

33 Wie ergób' ich mich im Kühlen Da liegt und flagt in Ewigkeit!

Dieser schönen Sommernacht! Auch ihr, so Ich mir auserlohren,

D wie ftill ist hier zu fühlen, Auch ihr verscherztet meine Huld;

Was die Seele glücklich macht! Auch ihr seyd ewiglich verloren,

läßt fich kaum die Wonne fafien; 3hr murret? Gebt mir keine Schuld. 40 Und doch wollt idh, Himmel, dir, Ihr solltet ewig mit Mir leben,

Lausend solcher Nächte lafsen
Euch ward hierzu mein Wort gegeben, Gåb' mein Mädchen Eine mir.
Ihr fündigtet und folgtet nicht.
Jhr lebtet in dem Sünden-Sdlafe;
Nun quålt euch die gerechte Strafe,

45

Brautnach t. Ihr fühlt mein schyredliches Gericht.

(Werte. 1828. 1, 54 f. a: Lieber 1770. Nr. 8. -. b. So sprach Gr, und ein furchtbar Wetter

Jahrbud Bb. VI. S. 297 f.) Geht von ihm aus, die Bliße glühn,

Im Schlafgemach, entfernt vom Feste, Der Donner faßt die Uebertreter

Sibt Amor dir getreu und bebt,
Und stürzt fie in den Abgrund hin. 60 Daß nicht die Lift muthwill’ger Gåste

Der Gott-Mensch schließt der HöllenPforten, Des Brautbette Frieden untergråbt.
Gr (dwingt Sidy aus den dunklen Orten Go blinkt mit mystisch heil'gem Schimmer
In Seine Herrlichkeit zurück.

Vor ihm der Flammen blaffes Gold;
Gr fibet an des Vaters Seiten,
Er will noch immer für uns streiten,

55

1: Die Freuden. a b ® D – 5: 68) Da -ab-7:

Der Waffer Papillon, ba- 9: ein Gameleon a, ein Gba. Er wills! D Freunde, weldjes Glid! måleon b, der Cameleon B. 10 u. 11: Beide Zeilen in eine gejo. Der Engel feierliche Chöre,

gen und fiaft der 2. u. 4. bald und a b. 14: Da fliegt ber

Kleine vor mir bin und fest fide auf die fiillen Leiden a b. Die jauchzen vor dem großen Gott,

16: Da bab id ibn ! a (Doppelt b). 17: fie) thn a b. 18:

blau a 19: Bergliederer der fr. b. In b mit H. unters. Daß es die ganze Schöpfung höre,

27: a: Bern verlag. 29: Tritte. 30: ben ausgestorbnen H.

31 : bricht die Nacht der Giden. 32. Serbire melten. 34: Groß ist der Herr, Gott Zebaoth!

luften. 35: Sbauer, der das gerne füblen, der die Seele ito meljen, made, flüfiert durdi & buito im kablen. Wel die Icone, fúge Racot! Freude! Holluft! Kaum zu faffen! 42: Witgen. 45: podjetlieb ; u nicinen Freund. b.

60

Gin Weihrauchewirbel füllt das Zimmer, Horch, Philomelend Kummer
Damit ihr recht genießen sollt.

Schweigt heute still,
Wie schlägt dein Herz beim Sdlag der Weil dich der böse Schlummer
Stunde,

Nicht meiden will.
Der beiner Gåste fårın verjagt;

Es zittert Morgenschimmer
Wie glühst du nach dem schönen Munde, Mit blodem Licht,
Der bald verstummt und nichts versagt. Grróthend durch die Zimmer
Du eilst um alles zu vollenden

Und wedt dich nicht.
Mit ihr in's Heiligthum hinein;

Am Busen deiner Schwester,
Das Feuer in des Wächters Hånden 10 Der für dich dlagt,
Wird wie ein Nadytlicht still und klein. Entschläfft du immer fester

Wie bebt vor deiner Kúsie Menge Je mehr es tagt.
Jhr Busen und ihr voll Gesicht;

Ich seh dich schlummern, Schöne!
Zum Zittern wird nun ihre Strenge, Vom Auge rinnt
Denn deine Kühnheit wird zur Pflicht. 15 Mir eine süße Thrane
Sdnell hilft dir Ámor fie entfleiden,

Und macht mich blind.
Und ist nicht halb so schnell als du;

Wer kann es fühllos sehen,
Dann hålt er schalkhaft und bescheiden Wer wird nicht heiß
Sich feft die beiden Augen zu.

Und wår' er von den Zehen

20 Zum Kopf von Gig!
Glück und Traum.

Vielleicht erscheint dir träumend,
(Werke 1828. 1, 47. Liederbuch Nr. 6.) D Glúd! mein Bild,
Du hast uns oft im Traum gesehen Das halb voll Schlaf und träumend
Zusammen zum Altare gehen,

Die Musen (chilt.
Und did als Frau und mich als Mann. 25 Grróthen und erblaffen
Oft nahm ich wachend deinem Munde, Sieh sein Gesicht,
In einer unbewachten Stunde,

Der Schlaf hat ihn verlassen,
So viel man Küfle nehmen kann.

Doch wacht er nicht.
Dat reinste Glück, das wir empfunden, Die Nachtigall im Sdilafe
Die Wollust mancher reichen Stunden 30 Haft du versäumt,
Flob wie die Zeit mit dem Genuß.

Drum hóre nun zur Strafe
Was hilft es mir, daß ich genieße?

Was ich gereimt.
Wie Iráume fliehn die wärmsten Kusse, Schwer lag auf meinem Busen
Und alle Freude wie ein Kuß.

Des Neimes Bodh,
35 Die schönste meiner Musen,

Du — schliefft ja nod).
An Friedericke.
(Deutiger Mus. Alm. Lpz. f. 1839. S. 1 ff.

An dieselbe.
Stóber , Lenz. Pfeiffer, Friederike u. s. w.) (Deutscher Mus. -Alm. f. 1838. S. 6.)
Erwade Friederice,

40 Jeßt fühlt der Engel was ich fühle, Vertreib' die Nacht,

Ihr Herz gewann ich mir beim Spiele, Die einer deiner Blicte

Und Sie ist nun von Herzen mein. Zum Tage macht.

Du gabst mir , Schicksal, diese Freude, Der Vegel sanft Geflister

Nun laß auch morgen sein wie heute, Ruft liebevoll,

45 Uud lehr'inich ihrer würdig sein. Daß mein geliebt Geschwister Grwachen soll. jft dir dein Wort nicht heilig

Mit einem gemahlten Band. Und meine Ruh!

(1770 - 71? - W. 1.82. a: Zri& Vr. 2. St. 1. rwache! Unverzeihlich!.

50 Jenner 1775. S. 73 F. – B. 8, 128. D. 1, 48 ) Noch schlummerst du?

Kleine Blumen, kleine Blåtter
Streuen mir mit leichter Hand

Gute junge Frühlings-Götter
1: Feitrandirbel - b.- 21: In den neuen Liedern,
Leipt. 1770. Rr 6. ift bic Uleberíďrift: ,,Das glud. un

Låndelnd auf ein luftig Band. in Nangen." - Wiederbolt mit Der Unteridrift *. im:55 Zephyr, nimm's auf deine Flügel, Almanad ber beutiden Wuien auf dat Sabr 1776. Leipzig in der Bergandiden Buchandlung, S. 145, mit folgenden Schling's um meiner Liebsten Kleid; Mbwciounger : ,De Glúd. an Annetten. 29 : Sic find bie fakpeträumten Stunden. Die dur geta eten find ber

Und so tritt fie vor den Spiegel wanten. Wir mouniden traurig fie juráct. b minide dir All in ihrer Munterfeit. lein grégre! Glade; Ge fliebt der Erden grogtes Glúde Wig te geringfien Traumet Glad." 36; Dies und bad folgende Kiel find im Sluienalm, raus

dem Original-Manuscritte mit. 60 getheilt“ von

Hug. Stóber, alle übrigen Drude find aus Stó 48: Lieb, das ein felbftarmahltes Band begleitete. a ber! Wittheilung entlehnt und bie darin nicht enthalten, f.B. 63: iunge- - frúblingegåtter - 1. – 31: Tandlind - lit. ba Bieffer, wenigstens als Zbcile 068 1. g. Scienbeimer Lic. tig - a. – 55: 3epbir a., - 56: Liebfien) Liebe 2. – 37: Und berbades, unadt.

fic cilet bor-a.

Sieht mit Rosen fich umgeben,

Zu dem Brunnen, Selbft wie eine Rose jung.

Den ich trinke. Einen Blic, geliebtes Leben!

Wandrer. Und ich bin belohnt genung.

Spuren ordnender Menschenhand Fühle, was dies Herz empfindet,

5 Zwischen dem Geftråuch! Reiche frei mir deine Hand,

Diese Steine haft du nicht gefügt, Und das Band, das uns verbindet,

Reichhinstreuende Natur! Gey fein schwaches Rosenband!

frau.

Weiter hinauf!
Aus Werthers Leiden. 10

Wandrer. (Die leiden des jungen Werthers. [1774.) N. A. Von dem Moos gebedt ein Architrav! Lpig. 1775. II.)

Id erkenne dich, bildender Geift! [Motto des ersten Theils.)

Haft dein Siegel in den Stein geprågt. Jeder Jüngling sehnt sich, so zu lieben,

fran.

(17.) Jedes Mädchen, so geliebt zu seyn. 15 Weiter, Fremdling? Ach! der heiligste von unsern Trieben,

Wandrer. Warum quillt aus ihm die grimme Pein? Gine Inschrift, über die ich trete!

Nicht zu lesen!
[Motto des zweiten Theils.)

Weggewandelt send ihr,
Du beweinst, du liebst ihn liebe Seele, 20 Tiefgegrabne Worte,
Retteft sein Gedächtniß von der Schmach. Die ihr eures Meisters Andacht
Sieh, dir winkt sein Geist aus seiner Höhle: Tausend Enfela zeigen solltet.
Sey ein Mann und folge mir nicht nach!

frau.

[178. Stauneft, Fremdling, Der Wandrer.

25 Diese Stein' an?
(1772! Werke 1828. 2, 176 ff. a: Gótt. Droben find der Steine viel,
Muf. Alm. F. 1774. S. 15 - 24 · A: 4, 209 ff. Um meine Hütte.
8. 8, 232 f. 2. 1, 188 f.)

Wandrer.
Wandrer.

Droben?
Gott segne dich, junge Frau,

30

Frau. Und ben saugenden Knaben

Gleich zur Linken An beiner Bruft!

Durch's Gebüsch hinan, Laß mich an der Felsenwand hier,

Hier. In des Ulmbaums Schatten,

Wandrer. Meine Bürde werfen,

35 3hr Musen und Grazien! Neben dir ausruhn.

frau.

(18.) frau.

Das ist meine Hütte. Welch Gewerb treibt dich

Wandrer. Durch des Tages Hiße

Eines Tempels Trümmer! Den staubigen Pfad her?

40

fran. Bringst du Waaren aus der Stadt

Hier zur Seit' hinab Im Land herum?

Quillt der Brunnen Lächelft Fremdling,

Den ich trinke.
Ueber meine Frage?

Wandrer
Wandrer.

45 Glühend webst du Keine Waaren bring' ich aus der Stadt: Ueber deinem Grabe, Kúhl wird nun der Abend.

(16.) Genius! über dir Zeige mir den Brunnen,

Ist zusammengestürzt Draus du trinkeft,

Dein Meisterstud, Liebes junges Weib!

50 D du Unsterblicher! [177.

frau.

[179. Hier den Felsenpfad hinauf.

Wart', ich hole das Gefäß Geh voran! Durchs Gebüsche

Dir zum Irinken. Geht der Pfad nach der Hütte,

Wandrer. Drin ich wohne,

55 Epheu hat deine schlanke

2: Da ich trinte draut. a .- 5:!) - ad-9: hinauf) 2: Sie w. c. R. iung - a. -3: Blid) kuf! a. -6: fred 'nauf! a. A. 18: Nicht zu lesen!) Der Benut - und ihe a BD -8: in a mit D. 3. unterdyjeido net. 25: Jenes Oc. übrigen Scd erloschen, à u. 19 u. 20 : Beggewandert, ihr didet, der Wanderer, if im Jahre 1771 geldhrieben, alio Geirielen, a a. - 21: zeugen - a . - 31 u. 32: in cine viele Fabre vor meiner Italieniiden Reise." Goethe an Zeile gejogen a . - 39: Irúmmern! V D. - 41: fier] Belter BD. 6. Nr. 799. 6. 224. 28. Juni 1831. 30 : junge Da-all. - 43: Da ich trinle braut. (mit der 42. Zeile ů (u. fo immer: ieber u. 1. p.) 34: Ulmenbaums a . in eine gesogen) a u. — 45 u. 46: in fine Zeile au40. Den sandigen -a U. 41: Waren - . -46: 90 bringe 47: Genius! Ueber dir ift | Busammengestürzt dein Meifter: Peine Haaren aus der Stadt, Schwul ist, dwul ber abenb. ftud - a U. - 52: Wart', id wil ein | 6dépfgefaf bir bolen. a 4. - 55: Drinn -a .

an.

frau.

Getterbildung umfleibet.

Vom Feld. D bleibe, bleibe , Mann. Wie du emporftrebft

Und iß mit uns das Abendbrod. Aus dem Schutte,

Wandrer. Såulenpaar!

3hr wohnet hier? Und du einsame Schwefter bort, (19) 8

frau. Wie ihr,

Da zwischen dem Gemäuer her. Dúftres Moos auf dem heiligen Haupt, Die Gütte baute noch mein Vater Majestátisch trauernd herabschaut

Aus Ziegeln und des Sduttes Steinen. Auf die zertrůnimerten

Hier wohnen wir. Zu euern Füßen,

10 Er gab mich einem Ackersmann, Gure Geschwister!

Und starb in unsern Armen.
In des Brombeergesträuches Schatten Hast du geschlafen, liebes Herz?
Dedt fie Schutt und Erde,

Wie er munter ist, und spielen wil !
Und hohes Gras wankt drüber hin.

Du Schelm! Shißest du so, Natur,

16

Wandrer. Deines Meisterstůds Meisterstud?

Natur! bu ewig keimende, Unempfindlich zertrümmerst du

Schaffit jeden zum Genuß des Lebens, Dein Heiligthum?

Hast deine Kinder alle mütterlich Sáeft Difteln drein?

Mit Grbtheil ausgestattet, einer Hütte. frau.

20 Hoch baut die Schwalb' an das Gefimo, Wie der Knabe schlåst!

Ünfühlend, welcher Zierrath [182, Willst du in der Hütte ruhn,

Sie verklebt; Fremdling? Willst du hier

[180 Die Raup' umspinnt den goldnen Zweig lieber in dem Freien bleiben?

Zum Winterhaus für ihre Brut; Es ist kühl! Nimm den Knaben,

25 Und du flidit zwischen der Vergangenheit Daß ich Wasser schöpfen gehe.

Grhabne Trümmer
Schlafe, Lieber! schlaf!

Für deine Bedürfniff'
Wandrer.

20.) Gine Hütte, o Mensch, Süß ift deine Ruh!

Genießest áber Gråbern!. Wie's, in himmlischer Gesundheit 30 Leb wohl, du glüdlich Weib! Schwimmend, ruhig athmet!

frau. Du, geboren über Resten

Du willst nicht bleiben? Heiliger Vergangenheit,

Wandrer. Nuh' ihr Geist auf dir!

Gott erhalt' euch, Welchen der umschwebt,

35 Segn' euern Knaben! Wird in Götterselbstgefühl

frau.

(23.) Jedeo Lago genießen.

Glück auf den Weg! Boller Reim blüh auf,

Wandrer. Deo glänzenden Frühlings

Wohin führt mich der Pfad Herrlicher Schmud,

40 Dort über'n Berg? Únd leuchte vor deinen Gesellen!

Frau. Und welkt die Blüthenhülle weg,

Nach Cuma. Dann steig’ aus deinem Busen

Wandrer. Die volle Frucht.

Wie weit ift's hin? Und reife der Sonn' entgegen.

45

frau. frau.

Drey Meilen gut. Gesegne's Gott! - Und schläft er noch?

Wandrer.

(182. Ich habe nichts zum frischen Trunf,

Leb wohl!
Als ein Stúd Brod, das ich dir bieten kann. D leite meinen Gang, Natur!

Wandrer. [281. (21.) 50 Den Fremdlings-Reisetritt,
Ich danke dir.

Den über Gråber Wie herrlich alles blüht umher

Heiliger Vergangenheit Unb grúnt!

Ich wandle. frau.

Leit' ihn zum Schußort, Mein Mann wird bald

55 Vor'm Nord gebedt, Nach Hause seyn

1: Dom Feld; bleib, Mann, ll Und iß mit und !! Das ubendbrod! a u.'- 6: Dem das a 0. - 12: Derg? || Du

meines Lebens boffnung! || Wie es munter - a '.-16: bis 2. u. 3: in eine Zeile a A, - 7: Düfters u. 17: jer. 29 von Goethe in Runft und Alterthum 3, 3, 96 eitirt: obne trammerft | Du dein. a 1. - 19: Šaft-au. – 21: un. Ubweichungen. - 17: Lebent, ll Deine Kinder all 1 baft ter'm Paprelbaum bid ießen? 1. piee ift's túbl a u. - 26: mütterlid mit einem || Grbtheil"ausgeftattet, 11 Oiner baste. Daf idi binabgeh, Bafier quiconfen! a A. - 31: icwim. a. u. - 20: an das Gefimo) am Architrav. a 2. – 28: Bütt mend) nod yur, vorigen Zeile a A. Statt 39-41: Bieblich a M. - 33: euern - a 4. - 49: Natur jur folgenden Zeile dammernden Frübliogo Schmud il Sdeinend vor deinen - au. gezogen a. 50: Natur! Den Fremdling meile tritt, a. - 44 u. 45: in cine Zeile a el. relf' a a. - 47: Gesegn' Den Fremdlings Reijetritt, BD. - 54 u. 55: in eind gezogen to a d.- 49: mit das eine neue 3cile a U

a a. - gededt) geid åpet - a u.

10

Und wo dem Mittagestrahl

Gelegne Speise, lebet

(111. Gin Pappelwäldchen wehrt.

Den leichten Durft am Silberquell. Und kehr' id, dann

(24.) D Freund, das wahre Glůď ist die Genügs Am Abend heim

samkeit, Zur Hütte,

6 Und die Genügsamkeit hat úberall genug ! Bergoldet vom leßten Sonnenstrahl,

D Weise, sprach der Adler, und trůb' erst Laß mich empfangen solch ein Weib,

Verfinkt er tiefer in fich selbst, Den Knaben auf dem Arm!

D Weisheit, du redst wie eine Taube.

5. D. Der Adler und die Taube.

Mahomets Hymne. (Cótt. Mus.-Alm. 1774. S. 109 F. — Werfe 1828. 2, (Ad. Sool, Briefe und Auff. v. Goethe. Weimar 77 f.) A. 4, 251. B. 8, 204. D. I, 131. 1846. S. 151. Bgl. Goethe W. 26, 297.) Gin Adlerjúngling hob die Flügel

Feld. Gestirnter Hiumel, Mahomet allein. Nadh Raub aus;

15 Theilen kann ich euch nicht dieser Seele Gefühl. Ihn traf des Jágers Pfeil, und schnitt Fühlen kann ich euch nicht allen ganzes Gefühl. Der rechten Schwinge Sennfrast ab!

Wer, wer wendet dem Fleh'n sein Dhr? Gr stürzt herab in einen Myrtenhain,

Dem bittenden Auge den Blid? Fraß seinen Schmerz drey Tage lang, Sieh, er blinket herauf, Gab, der freundliche Und zudt' an Qual

20

Stern. Drey lange, lange Nächte lang;

Sei mein Herr du, mein Gott! Gnådig winft Zuleßt heilt ihn

er mir zu ! Allgegenwartger Balsam

Bleib! Bleib! Wendst du dein Auge weg? Alheilender Natur.

Wie? Liebt ich ihn, der sich verbirgt? Er schleicht aus dein Gebüsch hervor, 25 Sei gesegnet, o Mond! Führer du des Gestirns, Und re&t die Flügel, ach!

Sei mein Herr du, mein Gott! Du beleuchtest Die Schwingfraft weggeschnitten!

den Weg. Hebt fich mühsam kaum

Laß, laß nicht in der Finsterniß Am Boden weg,

Mich irren mit irrendem Vold. Unwürdger Raubbedürfnis nach,

30 Sonn, dir glühenden weiht sich das glühende Und ruht tieftrauernd

Herz. Auf dem niedern Fels am Bach,

Sei mein Herr du, mein Gott! Leit' allsehende Und blidt zur Gidh' hinauf,

mich. Hinauf zum Himmel,

(110.

Steigst auch du hinab, herrliche! Und eine Thräne füllt sein hohes Auge.

35

Tief húllet mich Finsterniß ein. Da kommt muthwillig durch die Myrtenåfte Hebe, liebendes Herz, dem Erschaffenden dich ! Hergerauscht ein Taubenpaar,

Sei mein Herr du, mein Gott! Du alliebender, Lißt sich herab, und wandelt nickend

Du Ueber goldnen Sand am Bach,

Der die Sonne, den Mond und die Stern Und ruckt einander an.

40

Schuf, Erde und Himmel und mich!
Ihr róthlich Auge buhlt umher
Grblidt den Innigtraurenden.

Gejang.
Der Tåuber schwingt neugiergesellig fich

(1774!! Góttinger Musenalmanach auf das Zum nahen Busch, und blidt

Jahr 1774. S. 49 ff. · V. 8, 183 ff. D I, 115 . Mit Selbstgefälligkeit ihn freundlich an.

45

E. 2, 49 ff. Werte 1828. 2, 55 ff.) Du trauerst, liebelt er;

Ali. Sey gutes Muthes, Freund!

Seht den Felsenquell Hast du zur ruhigen Gludseligkeit

Freudehell, Nicht alles hier?

Wie ein Sternenblick. Kannst du dich nicht des goldnen Zweiges freun, 50

fatema. Der vor des Tages Glut dich schůßt?

Ueber Wolfen Rannst du der Abendsonne Schein,

Náhrten seine Jugend Auf weichem Moos am Bache, nicht

Gute Geister Die Brust entgegenheben?

3: Mit ,,ift" neue Zeile. - 5: Mit ,,bat" neue Zeile. Du wandelst durch der Vlumen frischen Thau, 656: tief om 11: aus der uriprünglichen Santidiuift ber Pflúcft aus dem Ueberfluß des Waldgebüs Manomet beginnen. -- 42: Die chronologie moeite der fches dir

Edriften jest den Geiang ind Jabr 1774 ; ebenio Goethe velbft (26, 296 f.), und auch in dem handicristlichen biogrartiiden

Edema fieht unter 1774: ,,prereu 08 Mahometa. 1: Und fehlt a M. - 1 u. 2: in eind acrogen a 4. - 3 u. deffelben." Da der Gottinger M. u. ouf das Jahr 1774 4: in cind geogen, a 4.-51. 6: 3ur Dúite', verguldet il aber idon 1773 im berbfte (anf. Sept.) eridien, lo fann der

om lekien a 2.-8: in a mit I. p. unterzeidnet, --11: Grang und damit der ganze Plan de Mahomet nidt junger K. B. D. adler und Zaube. - 14: udlerejüngling.

alø 1773 und nicht durch die Reise nach Cablens deranlagt Univergem. - 33 : Gr blidt. - 35 : aug'. 37: Daberge. sein, wie Goethe angiebt. - Nabomela Berang. D3 rauid. - 42: in nigtrauernden. - 43: Tauber. -51: Slutb. 46: Die Perionenabiberlung fehlt, und einige Berje find an. - 54; entgegen beben, - 56: Mit des neue Zeie,

dert abgetheilt, B D E

Bian

30:

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