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Die

Heilige Schrift

in

beridtigter Uebersegung

in it

tu r ģ e n u n mere u nge n.

Dritter Eheil.

Ne u e 8 Test a m e n t.

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1 8 1 9.

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Daß dieser dritte Theil der berichtigten Uebersegung Heiliger Schrift früher als die benden andern hervorträte, schien feines Inhalts ive: gen wünschenswerth, und ist auch von einigen Seiten verlangt wor: den. Der Wortverstand ist nunmehr im Test oder in den Anmer: tungen mit Genauigkeit hergestellt, so weit wenigstens, daß Niemand sich über die Ungerrißheit des Worts im Ganzen beklagen oder das mit entschuldigen kann. Zwar findet solches auch schon, darum nicht Statt, weil viele Aussprüche der Bibel mehrere glaubensgemäße Er: flärungen und Anwendungen zugleich zulassen. Dieses ist eine Ei: genthümlichkeit, wodurch sich die Bibelsprache, als eine Sprache des heiligen Geistes, vor der menschlichen Rede, auszeichnet. Menschliche Vernunft redet einzeln vom Einzelnen; aber der Seift Sortes fennet kein Stücwerk. Sein Wussagen ist eine vollfömmliche Augemeinheit, in welcher alles Besondere liegt, auf daß es der Menfch daraus nehme, wie die einzelnen Früchte Eines Baums, den der Herr ges segnet hat. Sein Weisfagen ist ein Athmen in die Höhe und in die Tiefe, in die Breite und in die länge. Es ist jenes zwenschneidige Schwert, welches durch Sinne und Gedanfen dringt; es ift jener Stein vor Josua gelegt, an weldem fich fieben Augen öffnen. Wie fehr auch die blindgewordene Auslegungsfunft unter der alten Volfe diese Wahrheit fabelhaft angewendet haben mag: so bewährt sich doch der Grundsaß durch die tägliche Erfahrung, daß zu verfdhiedener

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