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An „Keilschrifturkunden zur Geschichte des Königs Cyrus" oder zur Geschichte der Begründung der êrânischen Weltmacht liegen zur Zeit die folgenden vor: 1) die Cylinderinschrift des Königs Cyrus als Königs von Babylon. 2) eine Backsteininschrift des Königs Cyrus. 3) die Annalen des letzten einheimischen babylonischen Königs Nabûna'id. Die Texte I und 3 sind sprachlich und vor allem inhaltlich wichtig genug, um immer neues Studium zu erheischen und von Zeit zu Zeit erneute Besprechung zu rechtfertigen. Das Interesse, welches ich persönlich den in Rede stehenden Texten entgegenbringe, ist mehr das des Geschichtsforschers als des Philologen; aber ich weiss auch recht wohl, dass der historischen Nutzbarmachung von Keilschristurkunden zuvörderst ihre streng philologische Durchforschung vorherzugehen hat, und der reiche historische Gewinn, welcher der babyl.-assyr. Litteratur zu verdanken ist und gewiss auch in Zukunft zu verdanken sein wird, liess es mir als eine angenehme Pflicht erscheinen, unter Prof. FRIEDRICH DELITZSCHIS Leitung auch dem philologischen Verständniss dieser Geschichtsquellen Zeit und Krast zu widmen, um zum mindesten in jedem einzelnen Falle selbständig zu erkennen, was sicher und was noch unsicher ist.

Fundort und äussere Gestalt jener Urkunden. Die sog. Cylinderinschrift ist auf einen fassförmigen Cylinder von „ungebranntem“ d. h. auf babylonische Weise gehärtetem Thon geschrieben, welcher 23 cm (SCHRADER: 22,52 cm) lang ist und dessen Durchmesser im Centrum ii, am Ende 8,5 cm beträgt. Er wurde von HORMUZD RASSAM im J. 1879 im Ruinenhügel şaşr zu Babylon gefunden. Dieser Hügel, in welchem schon mehrere andere Inschriften gefunden worden sind, birgt nach RASSAMs Annahme die Überreste eines grossen Palastes. Von den 45 Zeilen der Inschrift sind nur

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