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а- па

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а- па

pa- ni- te

nu

ih- li- ku- u- ni ina

lib

bi 20. e- ra- bu- u- ni

šu- na 12. šu- nu ina lib- bi

te Auf dem

i

SAunteren

te-
gir-

te- šuRand. i

Sa

akRev. 25. na- su- u- ni

šarri be- ili- ia
ú- ša- aš- mu- u- ni ù amel sâbê
šá ú-ma-a ultu1l pa-an

dul- li

šarri
ih- hal- li- kul- u- ni ina lìb- bi i- šet- u- ni

ekle kire bitâti id- da- na- šu- nu
30. ina libbi mâti-šu ú- ša- aș- bat- šu-
ina lib-bi kam- mu- su an- nu- te

amel mahha -ni
šá il- lik- u-ni-ni a- na te- gir- te Šu-u-
m Hu-te- ru ma- ri- și

ni- il- lik
ni- mur
an- nu- šim

il- lak- ni
35. la ki- e-tu ši- i- te e- gir-

an- ni-
a-na šarri bêli-ia ú- ša- aš- mu- u-ni VII/13 şâbê
I imêr ku-du-nu III imêrê šá itti14 amėl mahhânz5
il- lik- u- ni- ni Šarru be- ili ik- ți- bi- a) 15

ma- a ki- ma amèl mahhâb-ni il- lak- u- ni
40. ma- a

m Ašûr 1-bi- su- nu si- Šu-
lil-li- ka šum-ma šarru be-ili i-ķab-bi
i si- šu-
lile li-

ka
lid- di- bu- bu mi-i-nu šá a-bit16-u-ni
šarru be-ili

liš- pu- ra.*

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nu

nu

1) áš + šur, aber ohne Determ. 2) ŠI. 3) wenig schräg. 4) araḥ ŠE. 5) MAHPI. 6) bekanntes Ideogr. für Akkadů und Urartu (doppeltes bur). 7) s. die „Bemerkungen“. 8) Ziffer II. 9) ád. 10) geschrieben mit den drei Zeichen mat, dak (par) und dem Einen senkrechten Keil (dis). So zuerst S, A. SMITH. Die folgenden Worte lese auch ich jetzt mit S. A. SMITH: šal-še-ni und ra-bu-še-ni; über das še des letzteren Wortes kann gar kein Zweifel sein, aber auch in šal-še-ni ist še klar, sobald man das Licht zur Rechten hat. 11) vorn mit zwei wagrechten Keilen geschrieben, deren oberer in einen Winkelhaken endet; ta als Sylbenzeichen ist in der üblichen Weise geschrieben. 12) šu-na sicher, nicht ši-pir. 13) VIII viell. besser als VII. 14) TA (= ultu). 15) es scheint sehr fraglich, ob dieses zur Hälfte radirte Zeichen a mitzulesen ist; „ganz klar a“ (S. A. Smitm) ist es nicht. Ist es mitzulesen, so vgl. K. 582, 30. 16) be, bad.

*) S. A. Smith übersetzt (1889) Z. 4 ff.: „Am 23. Tage, des Monats Adar, zogen die Fürsten der-Bewohner des Landes Supur in Sabirisu fort, das Gebot des Königs, meines Herrn, sprachen sie also: Wer (man-nu-šu-nu] (mit) Jatà' dem Fürst seiner Städte, wer am Grenzpfahl der Bewohner Akkads mit mir (ist), wache. Die Leute selbigen Landes kamen mit ihm, das Gebot des Königs, meines Herrn, verkündigten sie also: Jetzt, sein Bruder, sein zweiter Officier, der in Gerechtigkeit (ma-šar-ti] sprach also: sie gehen; sie gingen nicht, denn Huteru war krank, aber diese gingen an die Arbeit (?). Die Soldaten des Königs, die Bewohner des Landes, die haufenweise (?) [mad-dag-giš] zu dreien (?), zu vieren(?) vor der Gefangenführung (ilki, St. rp}], vor den Tagen des Königreichs, flohen, dorthin zogen, dort Briefe schrieben, ihre Arbeit(?) machten, Alohen zu dem König, meinem Herrn, wurden (ihm) gehorsam, und die früheren Soldaten, die damals(?) vor dem Auftrag des Königs geflohen sind, gingen alldort; Felder, Baumpflanzungen (kirêtu], Häuser gab er ihnen, inmitten seines Landes liess er sie gefangen nehmen, dort beugten sich diese, die Grossen, welche zu mir zur selbigen Arbeit kamen. Huteru war krank, aber wir gingen, wir sahen, gleich kamen sie ....... diesen Brief an den König, meinen Herrn lassen sie hören, 7 Soldaten, ein Maulesel (?), 3 Esel von den Fürsten, kamen zu mir. Der König, mein Herr, hat mir geboten, also: So wie die Fürsten kommen, soll auch Surbisunu (Šur-bi-su-nu) mit ihnen kommen. Wenn der König geboten hat, soll er mit ihnen kommen, verkündigen die Zahl der Vernichtungen. Möge der König, mein Herr, schicken.“

PINCHES übersetzt (1889) Z. 4-10: „Am 23. Tage des Monats Adar zogen die Fürsten der Šupuräer in Sabirišu ein. Der König, mein Herr, spricht also: Wer sind sie?" Yata', der Fürst seiner Städte, vom Grenzpfahl der Akkadier (bez. Araratäer) ist mitten in das Land vorgerückt (ina libbi iaşâ = âşâ]; die Leute selbigen Landes sind mit ihm gegangen“. Z. 18 ff.: „von der Grenze, vor den Soldaten des Königreichs flohen sie. Zu ihm (Huteru) sind sie gebracht worden (ana-šu našunu). Dort wird er einen Brief schreiben, er wird sie arbeiten lassen (wörtlich: an ihre Arbeit setzen). Sie ziehen aus. Ich lasse es den König, meinen Herrn, wissen. Und die früheren Soldaten, die jetzt von der Arbeit des Königs fliehen, gehen mitten hinein. . . . . Inmitten seines Landes machte er sie ansässig. Daselbst blieben sie. Diese Fürsten, welche zu jener Arbeit gingen da luteru krank war zu sehen gingen wir auch; sogleich gehen sie. Jene Treulosigkeit(?) (durch) diesen Brief brachte ich dem König, meinem Herrn, zu Ohren. 7 Soldaten, 1 Maulesel, 3 Esel, von den Fürsten, sind gegangen Der König, mein Herr, hat also befohlen: „Sobald die Fürsten gehen, soll Aššurbisunu mit ihnen gehen." Wenn der König, mein Herr, befiehlt, soll er mit ihnen gehen, soll sprechen. Möge der König, mein Herr, was ich abgestattet habe, schicken.“

Übersetzung: An den König, meinen Herrn, dein Knecht Ašûr-dûr-pânia. Gruss dem König, meinem Herrn!

Am 23. Adar sind suburäische Magnaten in der Stadt Šabirišu angekommen. Wenn mein Herr König sagt: „Wer sind sie?" Jata’, der Städteoberst, er, der die ķû der Grenze des Urarțäer's ......, und andere Angehörige jenes Landes mit ihm sind angekommen. Wenn mein Herr König sagt: Der Bruder seines Stellvertreters, von dem es frühers hiess, er werde kommen, ist nicht gekommen? so ist zu melden: Huteru ist krank.

Diese Männer sind behufs Schutzgenossenschaft (? :) gekommen. Unterthanen des Königs, Landeskinder, welche der Abhängigkeit, vor der Königs-Unterthanenschaft geflohen und dorthin gekommen sind, diese Leute haben sie in Folge eines von ihnen geschriebenen Briefes zu ihrer Schutzgenossenschaft gemacht. Sie sind herbeigeeilt, dem König, meinem Herrn, mündliche Mittheilung davon zu machen. Auch Unterthanen früherer Zeit, welche zur Flucht vor dem kgl. Dienstverleitet worden und dorthin ge

vor

flüchtet waren, giebt er (der Suburäer) Felder, Gärten, Häuser, und lässt sie wohnen in seinem Lande: sie halten sich alldort auf.

Diese Magnaten, welche wegen solcher Schutzgewährung gekommen sind, sie sagen: dass Huteru krank ist, haben wir uns persönlich mit eigenen Augen überzeugt. Sie wollen ebenjetzt aufbrechen, die ... dieses Briefes meinem Herrn König mündlich vorzutragen.

7 Soldaten, i Maulesel, 3 Esel, welche zur Gefolgschaft der Magnaten gehören, sind eingetroffen.

Der König, mein Herr, hat befohlen: sowie Magnaten kommen, komme Ašûr-bisunu mit ihnen! Wenn mein Herr König meint, so gehe er mit ihnen, und sie mögen sich aussprechen. Doch sende nach Belieben der König, mein Herr, Ordre!

Bemerkungen: Mit der Übersetzung und Erklärung dieses Briefes sollte eigentlich gewartet werden, bis das wichtigste Wort des ganzen Textes, têgirtu, noch an wenigstens Einer andern Stelle in grösserem Zusammenhang vorliegt. Da es indess nothwendig schien, den Text, als solchen noch einmal in allen Einzelheiten festzustellen und da auf K. 525 auch innerhalb dieses II. Artikels wie schon in Art. I (s. Bd. I, 221) wiederholt hingewiesen wurde, so habe ich geglaubt, diesen Brief schon jetzt mitbehandeln zu sollen. Selbstverständlich gebe ich Übersetzung wie Commentar nur unter äusserstem Vorbehalt, obwohl ich immerhin hoffe, da und dort das Verständniss des sehr schwierigen Schriftstücks erschlossen zu haben.

Dass S. A. SMITH's Veröffentlichung von K. 525 vielfach correcter ist als meine erste Copie, erkenne ich rückhaltslos an; immerhin behalte ich, obwohl ich mich 1886 auf eine einmalige, nicht revidirte Abschrift des Täfelchens beschränken musste, an mehreren Stellen gegen S. A. SMITH (ebenso wie STRASSMAIER) Recht. 2.6: Zu dem Schlusszeichen ia, welches SMITH als ganz sicher giebt (STRASSM. 3802 schraffirt wenigstens das a) gab ich der Vermuthung Ausdruck, dass das Zeichen als radirt zu betrachten und jedenfalls nicht mitzulesen sei, und 1888 bestätigte sich mir diese Vermuthung. BEZOLD (s. Asurb. III, 127) ist ganz ähnlicher Ansicht und giebt obendrein eine sehr plausible Erklärung. Er sagt: „Z. 6 am Ende konnte ich statt ia nur i sehn; und bei näherem Zusehn entdeckte ich dahinter Spuren eines Zeichens wie gab. Ein Verglelch mit Z. 41 lässt es wahrscheinlich erscheinen, dass der Schreiber hier wie dort zunächst versuchte, noch das ganze Wort 2-kab-bi auf die Zeile zu bringen, dann aber die Unmöglichkeit dieses Unternehmens gewahrte und

das Begonnene wieder ausradirte, wobei er i zu tilgen vergass." Hiezu kommt, dass in einem assyr. Text ein nominativisches bêli'a „mein Herr sehr bedenklich wäre; s. Gramm. $ 74, 1. – 2. 9 muss ich dabei bleiben, libbu für unmöglich, zum mindesten sehr unwahrscheinlich zu halten, zumal im Hinblick auf dessen Schreibweisen in Z. 28 und 29. Auch sind nur zwei senkrechte Keile sichtbar. Übrigens ist auch das zweite a hinter Urarțu nichts weniger als sicher, es scheint radirt zu sein. Z. 18 steht vor šal-še-ni wirklich ina. Z. 18 wird meine Lesung sâbê (statt ûmê, S. A. SMITH) nicht allein von PINCHES getheilt (s. Asurb. S. A. SM. III, 95), sondern auch durch den Text K. 669, 17 ff. (s. oben S. 37 und vgl. WB, S. 482 nebst Anm. 2) als die allein richtige erwiesen. - 2. 21 sah ich weder 1886 noch 1888 hinter e-gir-te ein zu Recht bestehendes und darum zu lesendes Pluralzeichen (S. A. SMITH: e-gir-tep, vgl. STRASSM. 7791. 8856). PINCHES ist gleicher Ansicht. Er sagt (1. c., S. 96): „Da das Täfelchen eine Art Palimpsest ist, ist es sehr zweifelhaft, ob wir das Pluralzeichen am Ende dieser Zeile lesen dürfen. Das Zeichen ist nur unvollkommen erhalten, und gehört offenbar zu der erstern, verwischten, Inschrift“* – Z. 22. Nach meiner Abschrift 1886 hat vor i-sa-ta-ru kein anderes Zeichen jemals gestanden, wodurch die Schraffirung des Zeilenanfangs bei S. A. SMITH und STRASSM. (Nr. 7791) gerechtfertigt würde. Auch PINCHES (1. c.) bemerkt: „Nach meinem Dafürhalten ist nichts am Anfang dieser Zeile verloren".

Z. 2. Von dem gleichen Verfasser stammt der, inhaltlich den und jenen Berührungspunkt mit K. 525 bietende, in Art. III zu behandelnde Brief K. 506 (s. PSBA X, Part 3, Plate VIII). Über die Lage des Landes -bur-a (K. 506, II. 19) wird zu K. 506 eingehender die Rede sein.

Z. 4. S. A. SMITH umschreibt amél MAHIP, wenn es, wie hier und Z. 37, ohne phonetisches Complement ni steht, rabûte, sonst aber (Z. 31. 39) mahhâ-ni – eine durch nichts gerechtfertigte Ungleichmässigkeit.

* Die Spuren anderer zuerst geschriebener Zeichen hat PINCHES (1. c., S. 96 Anm. 1) sorgfältig gesammelt. Ob der Ausdruck „Palimpsest“ ausreichend gerechtfertigt ist und wirklich von einer „ersten Inschrift“ gesprochen werden darf, kann bezweifelt werden. Für das Ende von Z. 6 hat Bezold gezeigt, dass die radirten Zeichen von dem Schreiber des Briefes K. 525 selbst geschrieben waren; für Z. 16 Schluss nimmt S. A. SMITH (S. 34) an, dass ein „vom Schreiber ausgetilgtes šies vorliege; auch andere sog. „Spuren“ mögen blosse Kritzeleien oder Correcturen sein. Wenn Z. 33 hinter nillik noch ein ganz klein geschriebenes ik-bi-u-ni zu erkennen ist, so hat es fast den Anschein, als hätten wir (vgl. meine Übersetzung) eine erklärende Parenthese. Freilich, 2 25 sieht es wirklich aus, als wäre zwischen be-ili und ia zuerst ein anderes Zeichen geschrieben gewesen; das Gleiche ist bei te-gir 2. 15 und zwischen su und nu 2. 30 der Fall.

Z. 12.

Z. 5. Der nämliche Stadtname findet sich auch Šá-bi-ri-šu (K. 582, 9), Ša-bi-re-e-šu (K. 279, 3) geschrieben.

Z. 8 f. umschreibt STRASSM. 329: ša ķa-ni tahûme ša måt Akkad-ai und Nr. 7328 ist şa-ni unter kanû aufgeführt. S. A. Smith bemerkt: ķa-ni kommt von dem bekannten Stamm ,p „Rohr her. Es ist gewiss das nämliche Wort ka-ni, welches wir V R 54 Nr. 1, 10 lesen: pihât šá ķa-ni måt U-ka-a-a, und ist gleichen Stammes mit dem Verbum ķa-a, Perm. von 777, d. h. Plur. von ķû. Für die Bed. wage ich noch keine bestimmte Aufstellung. tahûmu „Grenze, Gebiet", zahlreich (nicht bloss K. 359, 14. 20) belegtes Wort.

Z. 9. Für nišê mâti šûtu „Angehörige selbigen Landes“ (vgl. Z. 32 ana têgirte šûtu, wo ich šûtu jetzt ebenfalls adjektivisch fasse), d. h. für die Verbindung des mit šû „er, es synonymen šûtu mit einem Subst. und noch dazu einem weiblichen Subst. wurde schon S. 221 f. auf Stellen wie Asarh. IV 26 hingewiesen. Auch dort heisst es ja: ugnû țîb mâti šů „Lapis lazuli, das beste Product selbigen Landes“. Dafür dass šûtu = šû ist, spricht auch der Wechsel von aššu mit aššút; hierüber später.

amelšanu-u „der Zweite", ein oft wiederkehrender Amtsname. S. K. 14, 31f.: amélrab karâni amél šanu-u-šu amél tupsar-šu; RM 77, 20 f. (s. PSBA X, Part 6, Plate VI): la--i-ru amelšanu-u a-na amêlràb-âlu me-te (d. i. rab-âlânûte? vgl. K. 525, 8) ina libbi lapkid „den la’ir, ...., will ich in der Stellung eines Städtcoberst dort einsetzen“ (S. A. SMITH: „Ia'iru, the second officer to the chief officer of Mete there I have not appointed“). Vgl. auch K. 537, 20: ana amel Mal šane-e šarru liš'al den zweithöchsten) Magnaten frage der König. Das nom. abstr. šanûtu (šanu-u-ti) lesen wir RM 77, 24 (SMITH's Textausgabe hat hier nicht ganz das Richtige getroffen).

Z. 13. Für illakûni im Hauptsatz vgl. zu K. 618, 34 (Bd. I, 232).

Z. 14. Hu-te-ru; ein kleines Fragment eines Briefes dieses Mannes an den König in assyr. Schrift (K. 1037, s. BEZOLD, Litteratur-Überblick S. 277) beginnt mit den Worten: A-na šarri bêli-ia a-dan-niš a-dan-niš (2) lu-u šùl-mu ardu-ka m llu-te-ru. (3) Ina eli te-e-me šá måt Urarța-a-a (4) šá šarru belu -pur-an-ni ma-a. Auf der drittletzten Zeile des Briefes geschieht des mat Zi-kir-ta-a-a Erwähnung.

Z. 16. Von nišê måti halkûti ,,entflohenen Landeskindern“ ist auch in dem Schreiben K. 513 die Rede (Z. 5).

Z. 17. Sad (mad?)-dag-tiš. Für dieses Adverb citirt S. A. SMITH richtig K. 582, 25: ina šad-dag (hier mit dem Zeichen abnu geschrieben) -tiš šarru belu in Babili ihtardûni, und K. 154, 14: sad-da-giš (Zeichen is). Er liest im Hinblick auf diese letztere Stelle auch sad-dag-tiš vielmehr sad-dag-giš. Aber dass das Zeichen diš auch den Silbenwerth giš habe, ist mir wenigstens nicht bekannt. Viell. geht sad

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