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Šamaš-irib, contemporary of Xerxes. (see ZA III -57). It is probable that this prince became king of Babylon during the revolution against Xerxes after the battle at Salamis 480 B.C. When Xerxes, upon his return, conquered Babylon, the monuments of the city were partly destroyed.

358. On an inscription mentioning a king Parza-Abba, thus far unknown: CR XIX (28 Ag 91) 272—3. “M. Oppert communique de la part de M. Michel Erlanger une brique ou a été imprimée en deux exemplaires semblables, à l'aide d'une forme en bois, une inscription cuneiforme au nom d'un roi Parza-abba, qui vivait au moins deux mille ans avant notre ère."

359. M. Oppert communique de la part de M. le prince CZARTORYSKI, sept petits cônes sur lesquels sont gravées des inscriptions sumériennes et où se lit le nom du roi Goudéa: CR XIX (28 Ag 91) 273.

360. Un texte babylonien astronomique et sa traduction d'après Claude Ptolémée ZA VI, 103–124.

(f no. 339. 36 l. La double paire de mains ou le double sixième multiple: ZA VI 272—280. 362. Is-ru-ba ou isqu ‘rente': ZA VI 329–332.

363. Le nom de Saosduchin: ZA VI 328. Also published separately under the title:

363a. Le nom de Saosduchin; Is-ru-ba ou isqu ‘rente'. ('92) O.
364. Sululu ‘augure', taràşu 'bien augurer': ZA VI 447–454.

365. Renonciation à une créance devant un college composé d'hommes libres (Pelser, Babylonische Verträge, no. IX): ZA VII 66-74.

366*, Presentation to the Academy of CBEZOLD's Catalogue of the Cuneiform Tablets of the Kouyundjik Collection in the British Museum (London, 1892): CR XX (15 Ja 92) 55-6.

• Cf. nos. 82 and 84 on p. 536.

Druck von August Pries in Leipzig.

2.

Altbabylonische Briefe.

Von

Bruno Meissner.

Unter den zahlreichen altbabylonischen Contracten aus der Zeit der ersten babylonischen Dynastie (von Sumu-abi bis Samsuditana), welche den Bestand mehrerer Sammlungen des Britischen und Berliner Museums ausmachen, befindet sich auch eine Anzahl von Briefen und Depeschen. Weil dieselben wohl sämtlich aus Geschäftsarchiven von Tempeln oder Privatbanquiers stammen, behandeln sie natürlich fast ausschliesslich geschäftliche Fragen, während andere Dinge des täglichen Lebens nur selten zum Gegenstande der Erörterung gemacht werden.

Wenn man nun auch nicht erhoffen darf, durch diesen Zweig der keilinschriftlichen Literatur in gleicher Weise wie durch assyrische Briefe Aufschlüsse über Staatsactionen und militärische Ereignisse zu erhalten, so werden die altbabylonischen Briefe doch jedenfalls, wenn sie erst in grösserer Anzahl publicirt und übersetzt sein werden, wertvolle Einblicke in das Culturleben der damaligen Zeit gewähren.

Ferner bieten sie dem Grammatiker und Lexicographen eine nicht geringe Menge interessanter Fragen und Funde, sodass ein genaueres Studium derselben dringend anzuraten ist.

Äusserlich unterscheiden sie sich von den altbabylonischen Contracten dadurch, dass sie immer einfach, d. h. nie von einer äusseren Hülle umgeben (sog. case-tablets) sind, weil sie ja gewöhnlich schnell geschrieben und expedirt werden mussten und meistens nichts so Wichtiges enthielten, was für die Zukunft aufbewahrt werden sollte.

Eine Verwechslung mit neuassyrischen und neubabylonischen Briefen hinwiederum schliesst abgesehen von Schrift und Sprache die sehr characteristische Eingangsformel aus, die allen gemeinsam ist. Sie ist dieselbe wie in dem Briefe des unbekannten Königs von Assyrien an seinen Vater, den König von Babylonien (s. WINCKLER, Unters. S. 133 und Gesch. S. 93), wie in dem Briefe des Rammân-šumnaşir, Königs von Karduniaš, an Aššur-narara und Nabû-daian (III, 4, Beiträge zur semit. Sprachwissenschaft. IJ.

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no.5) und wie endlich in allen Amarnabriefen, muss also im alten Reiche allgemein üblich gewesen sein. Sie lautet: ana X (Name des Adressaten) ķibema umma; es folgt dann der Name des Absenders mit hinzugefügtem ma, worauf der Segenswunsch: Šamaš u Marduk (Šamaš wird vorangestellt

, weil diese Briefe alle aus der Sonnenstadt Sippar stammen) liballițuka die Grussformel beschliesst.

Dies mag zur allgemeinen Characteristik der altbabylonischen Briefe genügen. Sonstige Eigentümlichkeiten sind am besten an den betreffenden Stellen zu besprechen.

1. V.A.Th. 809.

A- na

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ma

A- da- ia- tim
ki- be-

ma
um- ma NI-NI--me-a-ni-ma

il Šamaš u i Marduk
5. li- ba- al- li- tu- ka
2- nu- u

a- na kaspi
aš- pu- ra- aķ- ķu

a- na ma-am-(?)-ma
1 $iklu kaspi pi- at- ra- am
10. 10 šiklu kaspi dam- ga- am
šu- bi-

lain
at- ta-
kaspa ša a- na și- bu- tim
la i-ri- e- iš (?)- u

ša. bi- lam
a-nu-um-ma kaspa u-te-ra-ku?)
kaspa ka- ni-ik- til
šu- bi- lam.

a

15. tu

Übersetzung: An Adaiatu von Ilu-išmeani, Samaš und Marduk mögen Dir Leben schenken. Als ich Dir einen Brief betreffs einer Silberlieferung folgenden Inhalts schrieb: „Zu irgend etwas(?) sende mir einen Sekel dunkeles(?) Silber und 10 Sekel helles Silber“, hast Du Silber, welches ich nicht gewünscht hatte, geschickt. Nunmehr sende ich Dir das Silber zurück. Schicke mir geprägtes (?) Silber.

Anmerkungen: 1. Dafür, dass in dieser Zeit sowohl das Personen- wie Gottesdeterminativ beliebig gesetzt und weggelassen werden kann, vgl. MEISSNER, Altb. Priv. S. 92.

2. ķibema wird von SCHEIL (passim) ki țima gelesen; indess abgesehen davon, dass diese Lesung keinen Sinn giebt, wird sie hinfällig durch K. 2641 und III, 4, no. 5, wo sich beide Male die Schreibung ki-bi-ma findet. Ob žibima imperativisch als Auftrag an den Überbringer des Schreibens (dann würde der Name des Absenders etwas unvermittelt nachhinken) oder permansivisch (bei dieser Auffassung ist das vorangehende umma störend) zu fassen ist, bleibt noch zu entscheiden.

3. NI-NI ist = i-li. V.A.Th. 974/75 wechselt Z. 14 A-pil-NI-NIšu mit A-pil-ili-šu.

5. In altbabylonischer Zeit wird durch 7 oder n vertreten; das Zeichen ľu wird nur für šişlu gebraucht, wo es die Aussprache GIN hat. Daher schreibt man liballituka (so hier), tu-ub (Bu. 88— 5-12, 58, 16) oder išduru (Str. Wark. 35, 25). Die Schreibungen putter für putter (V.A.Th. 793, 20, s. u.), Putur-Sin und Sin-pater sind ebenso zu erklären. Bu. 88—5—12, 697, ii findet sich die Schreibung baal-ți(e)-at.

7. ķu steht in diesen Texten häufig für ku (s. Z. 16; V.A.Th. 793, 11), jedoch nur, soweit ich sehe, bei Suffixen und Pronominibus.

8. Das am in mamma ist sehr unsicher; mamma ist ausserdem nur in persönlicher Bedeutung bekannt (DEL, AG 142), während man hier eine neutrische erwartet.

9. pi-at(d, 1)-ra-am steht für watra (s. u.); nach Analogie des altbabyl. pitartu = watartu (Bu. 88-5-12, 12, 17; 172, 17) müsste man auch watru von ann ableiten. Indess erfordert der Gegensatz zu damku =hell (s. Lotz Tigl. 125), auch in watru ein Farbenadjectiv zu sehen. Da nun DELITZSCH AW 180 ein Adjectiv adru = dunkel (-rot) nachgewiesen hat, liegt es sehr nahe, beide Worte gleichzusetzen, nur müsste der Stamm 777 sein, da pi in dieser Zeit noch immer einem w entspricht, und erst zur Zeit der Amarnabriefe auch als blosses Hauchlautzeichen gebraucht wird.

13. Für șibûtu Wunsch ist vor allem V, 21, 9cd ff. entscheidend, wo als Synonyma erištu, hišihtu, șibûtu und eziru genannt werden.

14. Das iš in erešu ist nicht sicher, jedoch dem Sinne nach das wahrscheinlichste.

17. Im alten Babylon wurde, wie auch die ägyptischen Denkmäler beweisen (LEPSIUS, Denkm. III, 39 no. 3), Geld gewöhnlich in Ringform (kaspu unķu) in den Verkehr gebracht. Daneben aber gab es auch kaspu kanku (Bu. 88-5-12, 172, 18) d. h. jedenfalls Geld, das mit einem kunukku-Aufdruck versehen war. Das Femininum kaniktu neben adru und damku ist sonderbar; es wird hier eine Art Statusconstructus-Verbindung vorliegen wie in ka-sa-ap gamirti (Nbd. 687, 27), die sich neben gewöhnlichem kaspu gamru findet.

2. V.A.Th. 574.

ma

mar

A-na A- ka- ti- ja
ki- be-
um- ma Me- en- na- a- ma

i Šamaš u il Marduk li-ba-al-li-tu-ki
5. 2 KU- SUN

I KU-BAR-SI
4 um ķi
1(?) um-

4'13 ma-na TUK
10. 2- na

ma- aš- li- i

ki-im
šu(?)- bi- lim
am-mi-nim ta(?)-ha(?)-ba-li-in-ni

šum- ma li- ib. ba- ki
15. a-na ša- bi- ri- ia

lu- uk-
m As(?)- su(?)- ga
li- li- ka- ak- ki- im.

bi- ma

Übersetzung: An Ahatia (oder meine Schwester) von Mennâ. Šamaš und Marduk mögen Dir Leben schenken. 2 Kleider, 2 parsigu-Kleider, 4 Ringe, 1) Topf, 4, Minen Wolle auf.

sende doch Warum willst Du mich zu Grunde richten? Wenn Du es wünschst, werde ich mit meinem Verwalter sprechen, und Assuga) möge dann zu Dir kommen.

Anmerkungen: 1. Die Person, an welche dieser Brief gerichtet ist, ist eine Frau, wie die Formen liballițuki, šûbilê, tahabalinni und lillikakki beweisen. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass Akatia für Ahatia (= meine Schwester) steht und eine aspirirte Aussprache Akhâtia repräsentirt, zumal die altbabylonischen Contracte auch sonst Beispiele bieten, die für eine Aspiration der na sprechen; s. MEISSNER a. a. 0. S. 107. Ob Ahatia Eigenname ist, oder ob die Adressatin die Schwester des Mennå ist, muss unsicher bleiben. Jedoch scheint das letztere beinahe wahrscheinlicher zu sein, da auch sonst der Em

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