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Wirkung des Gefeßen, sondern nur ben, selbst noch als Sünder erfunden durch die Treue und den Glauben würden; ist da nicht Christus ein Die: Jesu Christi, und wir haben an Chri: ner der Sünde? das möge nicht ge: ftum Jesum geglaubt, damit wir ge: Icheben! (18) Denn wenn ich das wie: recht gemacht werden durch die Treue der aufbaue, was ich eingerissen habe, und den Glauben Christi und nicht so stelle ich mich mit dem Uebertreter durch die Wirkung des Geseßeß, weil zusammen. (19) Denn ich bin durch durch die Wirkung des Gefeßes kein das Gefeß dem Gefeße abgestorben, damit Fleisch geredyt gemacht werden wird. id Gott leben möge. (20) Mit Christo

(17) Wenn wir aber, die wir in bin ich gekreuzigt worden. Ich lebe, Christo gerecht zu werden uns bestre:

Ichen zur inneren Nothwendigkeit, er fann nicht durch die Treue und den Glauben nicht mehr ungerecht handeln, denken und

Jesu Christi“, gesegt hat: „sondern durch sein. Es ist unmöglich, daß ein edler wahrden Glauben an Jesum Christum“. Er hafter Mensch lüge und betrüge, falsch Zeug: hat' die Worte: did alotems Incoũ Xpe- niß rede ac. Nein, Christus hat die Macht

, otoŨ (fpr. dia pifteos Jesu Christu, d. i. die Sünde zu beherrschen, und dienet ihr durch die Treue und den Glauben Jesu nicht, sondern er wirket Gottes Werk. Christi) und nuɛts els Xplotov 'Ingovv Žal- Wie diese Lehre im Volke ist, davon giebt OtevGayev (sprich Hämeis eis Christon Ic folgender Auszug aus einem Briefe, den sun episteusamen, d. i. wir haben an ich kürzlich indirect erhielt, ein Beispiel. Es Christum Jesum geglaubt) ganz gleich über- heißt da: „Was ist uns denn seine Lehre feßt.

nüße, da fie seit 1800 Jahren noch Nie: Im Griechischen steht es doch verschieden, mand hat befolgen können? Wenn wir er hat es aber Beides gleich mit Glauben weiter nichts von ihm hätten, als seine an Christum überseßt, damit seine Recht: Lehre, so tönnten wir uns ja auch andere fertigung durch den Glauben herauskomme. Männer (weise Heiden) zu Vorbildern neh. Der Apostel sagt nicht, daß wir durch den men. Und was nüßte und sein Kreuzestod, Glauben an šefum Christum gerechtfertigt wenn er nicht für unsere Sünden geschah ? werden, sondern daß wir durch den Glau: Gewiß nicht mehr als Robert Blum's Tod". ben Christi gerecht gemacht werden. Wenn Hiernach hat Jesus die schlechteste Lehre auf: wir den Glauben und die Treue Christi, gestellt, die man aufstellen kann; denn eine d. i. die Treue, welche Christus hatte, wenn Lehre, die Niemand befolgen kann, ist doch wir seinen Glauben haben, dann erfüllen gewiß unpassend und unvernünftig, und wir die Gebote Gottes, so wie er sie er- wenn Jemand nach dieser Lehre wegen Dafüllet hat, und werden so gerecht, wie Jesus gegenhandelns verurtheilt wird, so gesdieht gerecht war.

ihm ünrecht, denn er kann sie ja nicht er: Zu V. 17. Diese Stelle beweiset wies füllen. Es wäre gerade so, als wenn mich der ganz klar, daß Paulus die nothwen- der König bestrafen ließe, weil ich nicht fliege

, dige Sündhaftigkeit aller Menschen und sondern ihm die Straßen zertrete. Kann auch der an Christum Glaubenden nicht es größeré Unkenntniß der Lehre Jesu geanerkennt, und er könnte die Lehre nicht ben und ist es daher nicht klar, woher die als christlich anerkennen, daß alle Menschen Nichtachtung und Nichtbefolung kommt? Sünder wären, sondern müßte sie verwerfen. Zu V. 19. Das Geseß des Geistes dem Wenn Gott dem Menschen solche Gefeße Gefeße des Fleisches abgestorben. gegeben hat, die der Mensch seiner Natur Zu V. 20. D. h.: sowie Jesus bei seiner nach nicht erfüllen kann, so ist er ungerecht Hingebung ans Kreuz feine höchste geistige und ein Tyrann, wenn er Sünde bestraft

, Kraft, die vollständigste Ueberwältigung sei. und weder gerecht noch die Liebe. "Aber nes Fleisches und die Ertödtung desselben weder Jesus noch feine Apostel haben diese bewies, so daß er allen fleischlichen Begier

: Lehre gelehrt, sondern sie sagen im Gegens den abgestorben war, so bin auch ich den: theil: seine Gebote sind nicht schwer, denn selben abgestorben und bin mit ihm gefreu: fie werden dem vom Geiste geborenen Men: zigt. Zur Zeit, als Paulus das schrieb,

aber nicht mehr ich, sondern Christus selbst für mich dahin gegeben hat. lebet in mir; das, was ich nun lebe (21) Ich achte die Gnade Gottes nicht im Fleische, das lebe ich in der Treue geringe; denn wenn durch das Gefeß und dem Glauben des Sohnes Got: Gerechtigkeit kommt, so ist Christus tes, dessen, der mich geliebet und fidy vergeblich gestorben.

Kapitel 3. (1) Dihr Galater, unfähig, eure aus der Verkündigung der Treue und Lüste und Begierden zu beherrschen, des Glaubens empfangen? (3) Wie wer hat euch bezaubert* (der Wahrheit unfähig seid ihr, eure Lüfte und Benicht zu gehorchen), welchen vor Augen gierden zu beherrschen? Indem ihr im vorgezeichnet ist Jesus Christus in euch Geiste angefangen habt, bringt ihr eud) als Gekreuzigter. (2) Nur dieses will

(2) Nur dieses will nun dem Fleische dar? (4) Soviel ich von euch hören: Habt ihr den Geist habt ihr umsonst ertragen? wenn freiaus der Wirkung des Gefeßes, oder lich, so umsonst. (5) Ist es aus der

Wirkung des Gesebes, oder aus der
Verkündigung der Treue und des Glau-

bens, was eud nun den Geist über: war er doch gewiß nodi an kein Kreuz ge reich darreicht und die Kräfte in euch nagelt gewesen, und sdrieb doch: ich bin bewirket? (6) Sowie Abraham Gott mit Chrifto gekreuzigt worden; daher man bei dieser Aeußerung nicht an eine Kreuzigung denken darf, wie sie auf Golgatha stattfand. Es ist ganz einleuchtend, was Paulus Röm. 3, 20 auch schrieb: durch Zu V. 6. Vor menschlichen Augen und das Gefeß kommt nur Erkenntniß der nach mensdlicher Gerechtigkeit wäre es ein Sünde, aber noch nicht die Kraft, das Ges Verbredjen, seinen Sohn zu schlachten und le zu erfüllen, diese kann erst der von

zu opfern; weil er diesen Befehl aber als Christi ausgegangene heilige Geist gewäh- ein Gebot Gottes ansah, so folgte er diesem ren. Um ung diesen Geist der Liebe und Befehle unbedingt, und daher wurde es Gerechtigkeit in seiner höchsten Vollendung ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Wir, als vor Augen zu stellen, mußte er sich selbst Christen, kennen den Willen Gottes besser den idwersten Opfern preisgeben, damit er als Abraham, und würden solche Gebote unsere harten Herzen erweiche und mit oder Befehle nicht als göttliche anerkennen, gleicher liebe zu den Menschen und Ge- darum auch nicht in solche Prüfungen kom. borsam gegen Gott erfülle. Er mußte sei- men fönnen; aber tagtäglich kommt man nen Jüngern Vorbild werden, wenn sie die in den Fall, fragen und entscheiden zu Kraft erlangen sollten, ihm nadyzufolgen, müssen: ist die Handlung, welche mir vor: und der Weg, den ste gehen mußten, konnte. liegt, den Geboten Gottes gemäß oder nicht, nur durch Verfolgungen und Leiden aller

und sowie wir nach unserer innersten UeberArt geben. Denn wer gegen die Ungerech zeugung dies Gebot als Maßstab unserer tigkeit in den Kampf gehet, der hat ihre Handlungen nehmen, thun wir keine Sünde, Macht auch zu fühlen, er kann sie aber sondern jede soldie Handlung muß ung von nur dadurch überwinden, daß er fte in ihrer Gott zur Gerechtigkeit gerechnet werden. wahren Gestalt zeigt, und dazu gehört der

Es ist die Gerechtigkeit Gottes verschieden größte Muth, der geistige Muth Jesu

von der Gerechtigkeit der Menschen. Die Christi.

menschliche Gerechtigkeit straft nach der äu. Zu V. 1. Baoraiva (spr. baskaino), Bern Handlung, und kann nicht danach Jemandem Uebles nachreden, ihn tadeln, fragen: weiß der Mer daß er ein Unverleumden, vorlügen, durch Lüge verleiten, recht beging? oder glaubte er, gerecht zu Jemandem Uebles anreden, bezaubern durch handeln? Daher kann es kommen, daß ein Wort oder Blic.

Mensch bestraft wird, der nach seiner invertrauete und glaubete, wurde es ihm Glauben, sondern wer fie gethan hat, zur Gerechtigkeit gerechnet. (7) Er- wird in ihnen leben. (13) Christus kennet daher, daß diejenigen, welche auß kaufte uns los von dem Fludje des Treue und Glauben sind, Abrahams Gefeßes, da er ward ein Fluch fitr Söhne find. (8) Aber indem die uns (denn es ftebet geschrieben: per: Schrift vorhersagte, daß Gott aus Rudyt ist Jedermann, der am Holze Treue und Glauben die Heiden zu hänget), (14) damit der Segen Abra: Gerechten macht, verkündigte sie ihm ham's in Christo Jesu über die Hei: die frohe Botschaft vorher: in dir sollen den komme, und wir die Verheißung alle Heiden gesegnet werden. (9) Da: des Geistes erhielten durch die ljer werden die aus Treue und Glau: Treue und den Glauben. (15) Brü: ben gesegnet mit der Treue und dem der, nach Menschen-Weise rede id: Glauben Abraham's. (10) Denn, Niemand hebet dod den festgesezten welche aus den Wirkungen des Ge: Bund (Anordnung) des Menschen auf, Teßes sind, sind unter dem Fludje, denn oder füget etwas hinzu. (16) Nu! es ftehet geschrieben, daß Jeder ver- find aber dem Abraham die Verhei: flucht ist, welcher nicht bleibet in allem Bungen gegeben worden und seinem dem, das gesdhrieben stehet in dem Samen. Es heißt nicht: und seiner Buche des Gefeßes, daß er eć thue. Samen, wie von vielen, sondern wie (11) Weil aber im Geseße Niemand von einem: und seinem Samen, wel: vor Gott geredyt gemadt wird, so ist ches Christus ist. (17) Id fage aber offenbar, daß der Gerecyte aus Treue dies: den vorher von Gott bestätigten und Glauben leben wird. (12) Aber Bund auf Christum hin entkräftet das das Gefeß ist nicht aus Treue und nach vierhundert und dreißig Jahren

gegebene Geseß nicht, um die Verhei ßung aufzuheben. (18) Denn wenn

aus dem Gefeß das Erbe käme, nerften Ueberzeugung fein linredst, sondern in käme es nidst mehr aus der Ver: Recht gethan hat. Anders dagegen ents scheidet die Gerechtigkeit Gottes; diese bes heißung. Dem Abraham aber hat es lohnt und bestraft nicht nach der That, Gott aus Gnaden durch die Verheisondern nach der Erkenntniß, dem Urtheite þung geschenket. iind der Absicht des Handelns. Wenn ich . B. 10 Thaler zu einem wohlthätigen

(19) Wozu nun das Gefeß? Der Zwede gebe, um vielleicht Ehrenzeichen, Fehltritte (Uebertretungen) wegen wurdo Titel oder Beförderung zu erhalten, so wird es noch hinzugegeben, bis der Same die Welt, die den Zweck des Gebers nicht gekommen wäre, welcher verheißen kennen kann, die That loben; Gott, der gerechte Richter, aber ftrafen. Darum ift worden ist

, (angekündigt) durch Engel die göttliche geistige Gerechtigkeit, die da (Boten) in Kraft des Mittlers (Fric lehret: sowie ihr vergebet, wird euch auch denstifters). (20) Der Mittler aber vergeben werden, eine andere, als die der ist nicht für einen, Gott aber ist einer. Menschen; denn worinnen ich Vergebung (21) Ist nun das Gesetz wider die für nöthig erachte, das kenne ich gewiß als Sünde. Nach dieser Gerechtigteit" ist jeder Verheißungen Gottes? Das sei ferne! nur in dem Maße strafbar, als er das Unrecht kennt, und es als solches thut.

Zu v. 12. Der Apostel' spricht oben V. 10 von den foywv vóuov" (spr. ergon darinnen leben, d. h. er hat seine Werke nomu) Wirkungen und Werken des Gerepes, nicht als willenloses Wesen gethan, sondern und sagt nun hier, daß, wer das gethan er war lebendig darinnen, und wird deshat, was das Gesek vorschreibt, der wird auch wegen auch darinnen leben.

Denn wenn ein Geseß gegeben wäre, Glauben gerecht gemacht würden. (25) das lebendig machen könnte, so käme Da aber Treue und Glauben gekom: die Gerechtigkeit wirklich ait: dem Ge: men ist, so sind wir nicht mehr unter sebe. (22) Aber es hat die Schrift dem Erzieher, (26) denn ihr seid alle ales zusammen unter die Sünde ge- Söhne Gottes durch die Treue und nommen, damit die Verheißung aus den Glauben an Christum Jesum. der Treue und dem Glauben Jesu (27) Denn wie viele getauft worden Christi gegeben würde denen, welche find in Christum, die haben Christum Treue und Glauben haben. (23) angezogen. (28) Da ist nicht Jude Bevor - aber Treue und Glaube kam, noch Grieche, nidt nedit nod Freier, wurden wir vom Gefeße in Verwah: nicht männlich noch weiblich, denn ihr rung genommen für die Treue und seid Alle eins in Christo Jesu. (29) den Glauben, der künftig geoffenbaret Wenn ihr aber Christi seid, fo leid werden sollte. (24) Daher ist das ihr audy Abraham's Samen und, nad) Gefeß unser Erzieher auf Christum ge- der Verheißung, Erben. werden, damit wir durd Treue und

Kapitel 4. (1) Ich sage aber, so lange der da rufet: Abba! lieber Vater! (7) Erbe Kind ist, unterscheidet er fid Also bist du nicht mehr Kinedyt, son: nicht vom Diener, obwohl Herr von dern Sohn; wenn aber Sohn, dann Allem; (2) fondern er stebet unter aud Erbe Gottes durch Christum. Vormündern und Verwaltern, bis auf (8) Aber damals freilich, da ihr Gott die vom Vater bestimmte Zeit. (3) nicht kanntet, dientet ihr den Göttern, Also auch wir, da wir Kinder waren, die es von Natur nicht find; (9) nun waren wir den Anfangsgründen der aber, da ihr Gott kennet, ja vielmehr Anordnung knechtisch unterworfen. (4) von Gott erkannt seid, wie möget ihr uls aber die Erfüllung der Zeit ge- wieder umkehren zu den schwachen und fommen war, fandte Gott seinen Sohn, dürftigen Anfangsgründen, und wollet geboren von einem Weibe, geboren ihnen von Neuem dienen? (10) Tage unter dem Gefeße, (5) damit er die beachtet ihr, und Monate und Zeiten unter dem Gefeße Stehenden loskaufte und Jahre ? (11) Ich fürchte für (erlösete), damit wir' die Kindschaft eud), daß id; umsonst an eudy gear: empfingen. (6) Weil ihr aber Söhne beitet habe. cid, so hat Gott den Geist seines (12) Werdet wie ich, denn auch id; Sohnes in eure Herzen gesendet, der bin geworden wie ihr. Brüder, id)

bitte euch. Ihr habt mich audy in

nichts beleidigt; (13) ihr wiffet aber, Zu V. 4. Das Gefeß erzog die Mensch. daß ich euch früher in Schwachheit beit im Ganzen, sowie man das einzelne des Fleisches das Evangelium verkün: Rind erzieht. Dem Kinde verbietet man Dies und jenes, und das Kind muß folgen; digt habe, (14) und daß ihr meine Anjewie es aber älter wird, so lernt es dié fechtung im Fleische nicht verachtet (Gründe selbst kennen, wie man handeln noch verschmäbet habet, sondern ihr müsse, und dann braucht es die Verbote habt mich aufgenommen, wie einen und Gebote nicht mehr, sondern es handelt von selbst nach den Geboten, die es als Engel (Boten) Gottes, wie Jesum Hind empfing.

Christum. (15) Wo ist aber nun eure Glückseligkeit? denn ich gebe euch sind zwei Bunde (Anordnungen), der das Zeugniß, daß, wenn ihr gekonnt, eine vom Berge Sinai, um Knechte ihr eure Augen ausgerissen und mir hervorzubringen, das ist die Hagar gegeben hättet. (16) Bin ich euch (25) (denn agar bedeutet den Berg dadurch verhaßt worden, daß ich euch Sinai in Arabien) und entspricht dem die Wahrheit sage? (17) Sie eifern* jebigen Jerusalem, denn dieses dienet um euch nicht zum Guten, sondern mit seinen Kindern. (26) Das höhere wollen euch abwendig machen, damit Jerusalem aber ist die Freie, welche ihr ihnen nacheifert. (18) Es ist aber unser (aller) Mutter ist. (27) Denn gut, allezeit im Guten Eifer zu haben, es stehet geschrieben. Sei fröhlidy, du und nicht nur in meiner Anwesenheit Unfruchtbare, welche nicht gebieret

, bei euch. (19) Meine Kinder! welche brich hervor und jubele laut, welche ich wiederum mit Schmerzen gebäre, nicht freiset, denn der Kinder der Ver: biß nicht Christus unter euch darge: lassenen werden mehr sein, als der, stellet wird. (20) Id wünsche aber welche den Mann hat. (28) Wir jeßt bei euch zu sein und meine Stimme aber, Brüder, find nach Isaak Kinder zu berändern*, denn ich bin an euch der Verheißung. (29) Aber gleich wie irre geworden.

damals der nach dem Fleische Ge: (21) Saget mir, die ihr unter dem borene den nach dem Geiste (Gebore: Gefeße sein wollet, verstehet ihr das nen) berfolgte, so ist es auch jeßt. Geseß nidyt? (22) Denn es stehet ge- (30) Aber was fagt die Schrift? schrieben, daß Abraham zwei Söhne Dreibe die Magd aus und ihren Sohn, hatte, einen von der Magd und einen denn es soll der Sohn der Magd mit von der Freien. (23) Fürwahr, der dem Sohne der Freien nicht erben. Sohn von der Magd war nach dem (31) Demnach, Brüder, find wir Fleische geboren, der von der Freien nicht Kinder der Magd, sondern der aber durch die Verbeißungen. (24) Freien. Dies ist bildlich ausgedrüdt, denn dies

Kapitel 5. (1) Für die Freiheit hat uns Chri: bezeuge aber nochmals: daß Jeder: stus befreiet, so stehet nun fest und mann, der sich beschneiden läfset, ver: lasset euch nicht wiederum in dem pflichtet ist, das ganze Gefeß zu halJoche der Knechtschaft festhalten. (2) ten. (4) Ihr werdet zurückgedrängt Siehe! ich Paulus, sage euch: daß, Don Christo, die ihr im Gefeße gewenn ihr euch beschneiden lasset, Chri- recht gemacht werden wollet; aus der ftus eud nichts nüßen wird, (3) idh Gnade (liebevollen Gesinnung) seid ihr

herausgekommen, (5) denn wir erwar:

ten im Geiste die Hoffnung der Ge: Zu V. 17. nów (spr. gäloo), nach rechtigkeit aus Treue und Glauben, äffen, nachahmen, nachstreben, daher beneis (6) denn in Christo Jesu ist weder den, mit Eifersucht oder Haß verfolgen, Beschneidung noch Vorhaut von Wir: bewundern, glüdlic preisen.

Zu V. 20. Die Stimme åndern, d. h. kung, sondern die Treue und der in anderer Art (zuversichtlicher) reden.

Glaube, der fich durch Liebe wirksam Zu V 27. Jes. 54, 1.

erweiset. (7) Ihr waret im rechten

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