Vierteljahrschrift für Litteraturgeschichte, 5

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Bernhard Seuffert
H. Böhlau, 1892
 

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˹ 33 - Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen Wai het maal wier iusen Weite doschen.
˹ 565 - Aber das Leben ist im Grunde so fatal ernsthaft, daß es nicht zu ertragen wäre ohne solche Verbindung des Pathetischen mit dem Komischen. Das wissen unsere Poeten. Die grauenhaftesten Bilder des menschlichen Wahnsinns zeigt uns Aristophanes nur im lachenden Spiegel des Witzes...
˹ 425 - O glaube mir, der manche tausend Jahre An dieser harten Speise kaut, Daß von der Wiege bis zur Bahre Kein Mensch den alten Sauerteig verdaut! Glaub unsereinem: dieses Ganze Ist nur für einen Gott gemacht!
˹ 13 - Pater noster, qui es in ccelis, sanctificetur nomen tuum : adveniat regnum tuum : fiat voluntas tua sicut in ccelo, et in terra : panem nostrum quotidianum da nobis hodie; et dimitte nobis debita nostra, sicut et nos dimittimus debitoribus nostris : Et ne nos inducas in tentationem. Sed libera nos a malo. Amen.
˹ 123 - Ich bin nun ganz eingeschifft auf der Woge der Welt voll entschlossen : zu entdecken, gewinnen, streiten, scheitern, oder mich mit aller Ladung in die Lufft zu sprengen.
˹ 612 - And pray, Sir, when came You from Hell ? Our Friends there, did You leave Them well ? All well : but pr'ythee, honest HANS...
˹ 411 - Sie dran rütteln, scheint es sich wieder zu vereinigen, sobald ich wieder für mich bin, setzt es sich nach und nach zu Boden.
˹ 616 - Dasein zu erweitern und zu ergänzen, nötig glaubt, das ist es, was ihn aufs stärkste interessieret, worüber er alles andere vergißt, worum er alles andere hingäbe, eine Empfindung, die der dritte Zuschauer nicht begreifen kann. Wenn diese Empfindung hoch- und vielbegabte Seelen ergreift, dann verlassen sie den innern weiten Kreis ihres Daseins und schwärmen an denen Grenzen herum, die ihnen so gut wie ändern gesetzt sind.
˹ 452 - Wölbt sich des bunten Bogens Wechseldauer, Bald rein gezeichnet, bald in Luft zerfließend, Umher verbreitend duftig kühle Schauer. Der spiegelt ab das menschliche Bestreben. Ihm sinne nach, und du begreifst genauer: Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.
˹ 534 - Ueberhaupt glaube ich, daß man wohl thun würde, immer nur die allgemeine Situation, die Zeit und die Personen aus der Geschichte zu nehmen und alles übrige poetisch frey zu erfinden, wodurch eine mittlere Gattung von Stoffen entstünde welche die Vortheile des historischen Dramas mit dem erdichteten vereinigte.

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