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Drud von Bahnmaier's Buchbruderei (C. Sdulge) in Basel.

Stereotypie von Fr. Graberg in Zürid.

Den Gemeinden der evangelisch - reformierten kirche zu Basel-Stadt und Basel-Land Gnade und friede von Gott dem Vater und unserm Herrn Jesu Christo!

Preise, Jerusalem, den Herrn! Lobe, Zion, deinen Gott! fo ruft der Kirche des alten Bundes ein þeiliger Sänger 311; und im neuen Bunde hören wir einen Prostel des Herrn zu den ersten Christen sagen: Lasset das Rort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Beidheit; lehret und vermahnet euch selbst mit geists ichen lieblidhen Liedern und singet dein Herrn in querem Verzen.

Diese Aufforderungen zum Lobe Gottes durch geisllis en Gesang find auch dem Reformator unserer Kirche,

seligen Dekolampadius, so wichtig geworden, daß eines er ersten Werte seiner Kirchenverbesserung die Einführung les deutschen Gemeindegesange8 beim Gottesdienste gewesen 1, und daß er zu seiner Rechtfertigung dem damaligen Rathe merkte, wie der Lobgefang ein Werk der Engel und auch In Menschen befohlen sei, wie er den Geist der Menschen quide, wie er ihn zur Anhörung des göttlichen Wortet erJuntere und ihn von unnüßen und leichtfertigen Liedern bziehe.

Wer sollte e8 deswegen nicht als eine heilige Pflicht nnen, daß durch Einführung eines guten Kirchengesangs liches diesem Bedürfnisse entgegen gekommen, und daß aus " reichen Schage, welchen die deutsche protestantische Kirche

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