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großer BBasserbebafter, stand, und der andere der Bort of des Volt8 hieß, um welde beide verbedte Säulengånge liefen; auch war nod ein Vorhof der Seiden dabei. Es war unstreitig eines der practigsten Gebäude jener Zeit, und 180,000 Mensock batten sieben Jabre laug daran gearbeitet.

127. Einweihung des Tempels, (Kap. 8. 9.) (Nach dem der Tempel vollendet war), versammlete Salomo zu sich Israel gen Jerusalem, dle Labe des Bundes des Herrn berauf zu bringen. Und die Priester brachten sie hinauf, dazu die Hücre des Stifts, und alles Geråthe des Heiligthums, und bracho tea die Lade des Bundes in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubim; denn die Cherubim breiteten die Flügel aus, und bedecten die Lade. Und es war nichts in der fade, denn nur die zwei steinernen (Bese B.) Tafeln Mole's. Da aber die Priester aus dem Heiligthum gingen, erfüllte eine Wolfe das Haus des Herrn, daß die Priester nicht fonnten stehen und Amts pflegen; denn die Serrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn (ein majeftatisches Gewitter zog oben bin). Da sprach Bas lomo: Der Beér hat geredet, er wolle im Dunkeln (Weiteto wolken, % Doli 19, 9.) wohnen; aber ich habe ein Haus gebauet dir zur Wohnung. Und Salomo trat vor den Alltar des Herrn gegen die ganze Gemeine, und breitete feine Hände aus gen Himmel, und sprach; Herr, Gott Israels, es ist kein Gott dit gleid, der du håltft den Bund und Barmherzigkeit deinen Kneche

die vor dir -wandeln von ganzem Herzen! Siebe, der Him. mel und alles Kimmel (der höchste) Kiinmel mögen dich nidt. versorgen (falfen)! Wie sollte es denn dies Haus thun, das id gebauet babe? Wende dich aber zum Gebet deines Knechts, auf daß du höreft das Lob und das Gebet, das dein Knecht heute vor dir thut; daß deine Augen offen stehen über dies Haus Nacht und Tag, über die Statte, davon du gesagt haft: Mein Name fod (Ich will) da reyn! Wenn jemano wider seinen Nächsten fün. diget, und nimmt deß einen Eid auf sich, und der Eid fommt vor delnen Alltar in diesem Hause, fo wolleft du hören im Himmel, und Recht schaffen, den Gottlosen zu verdammen und dem Ger rechten Recht zu sprechen! Wenn dein Pole an dir gefündiget bat, und bekehret sich zu dir, und betet und flehet zu dir in diesem Hause: fo moleft du gnädig seyn! Wenn der Himmel verschlos. fen wird, daß es nicht regnet, und sie werden beten an diesem Orte: so wolleft du hören, und lassen regnen auf das Land! Wenn

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eine Cheuerung, oder Pestilenz, aber Dürre, oder Brand, oder

Heuschreden, oder Raupen im Lande Peyn werden, oder sein Feino seine Thore belagert, und man breitet seine Hände aus zu diesem Haule : To wollest du hören und gnädig reyn! Wenn auch ein Fremder, der nicht deines Volks Israel ift, kommt um deines Namens willen, daß er bete vor diesem Hause: To wollest du thun alles, darum der Freinbe dich anruft! Benn dein Vole auszie. het in Bereit wider reine Feinde': To 'woltest du Recht schaffen! Wenn sie an dir fündigen werden (denn es ist kein Mensch, der nicht fündiget), und du gibst sie gefangen, und sie bekehren sich zu dir von ganzem Herzen, und beten: so wollest du dich ihrer erbars men! Und da Salomo hatte ausgebetet, ftand er auf von dem Altar, and legnete die ganze Gemeine, und sprach: Gelobet Tey der Herr, der seinem Volk Ruhe gegeben hat! Es ist nicht eins verfallen aus (unerfüllt geblieben von allen seinen guten Worten, die er geredet hat durch Mose. Der Herr unser Gott fey mit uns, wie er gewesen ist mit unsern Vatern! Er verlasse uns nicht, zu neigen unser Herz zu ihm, daß wir halten eine Gebote! Und Salomo opferte Danfopfer zwei und zwanzig taus fend Ochsen', und hundert und zwanzig tausend Schafe. Also weis beten fie das Haus des Herrn ein; und sie regneten den König, und gingen hin zu ihren Sütten fröhlich und gutes Muths über allen dem Guten, das der Herr gethan hatte. Darauf erschien ihm der Herr zum andern Mal, und sprach: Ich habe dies geheiliget, und meine Augen und mein Herz sollen da fevn alles wege. Werdet ihr euch aber von mir abwenden, und nicht hals ten meine Gebote : fo werde ich Ifrael ausrotten, und das Haus will ich verlassen, und es wird eingerissen werden, daß alle, die vorübergeben, werden sich entfeßen und sagen: Warum hat der Derr diesem Lande und Hause also gethan? So wird man ant. worten : Darum, daß sie den Herrn, ihren Gott, verlassen

lo baben,

128. Salomos Ruhm und Reidthum. (Kap.9. 10.)

Salomo machte auch Schiffe ; und Hiram sandte (th m) seine Rnechte, die (als Phönicier) gute Schiffsleute, und auf dem Meer erfahren waren. Und sie kamen gen Ophyr (im glücklis chen Arabien oder auch Afrika), und holten Gold. Und da das Gerücht (oer Nubm). Salomos kam vor die Königin vom Reich Arabien (Saba), kam sie, ihn (seine Weisheit)

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zu versuchen mit Råthseln (als einer morgenlànolfdoen Lieblingsunterbaltung). Und Salomo sagte (beantwoors tete) ihr alles. Da aber die Königin fan alle Weisheit Calo, mos, fonnte sie sich nicht mehr enthalten, und spraco: Es ift wahr, was ich in meinem Lande gehöret habe von deinem Beren und von deiner Weisheit, und Fiebe, es ist mir nicht die Dålfte gesagt. Du hast mehr Weisheit und Gutes, denn das Gerücht ift. Gelig find deine Leute, die allejelt deine Weisheit hören! Gelobet Tey dein Gott, daß er dich zum Könige gesett hat!' Und

, Tie gab dem Könige hundert und zwanzig Centner (Talente zu 3000 Sedel =83} Pfund) Gold, und sehr viele Specereien und Edelsteine. Und alle Welt begehrte, Salomo zu sehen, daß fie die Weisheit höreten, die ihm Gott gegeben hatte; und jedermann Brachte ihm Geschenke , filberne und goldene Geråthe, Kleider und Harnische, Würze, Rosse, Maulthiere, jährlich. 129. Salomos Schwacheit, Abgötteret, angedrohte Strafe

Gottes, und Tod. (Kap. '11.) Aber Salomo liebte (hatte nach morgen låndfrder Sitre) viele ausländische Weiber, die Tochter Pharaos, und von solchen Völkern, davon der Herr gesagt hatte Israel: Gebet nicht zu ihnen, und lasset sie nicht zu euch fommen; sie werden ges wiß eure Serzen neigen ihren Gettern nach ! Da er nun alt war, neigten seine Cheidnischen) Welber rein Herz fremden Göttern nach, daß fein Berf nicht ganz war mit seinem Gott; und er that (also), das dem Herrn åbel gefiel. Darum fprach der Herr zu Salomo: Weil folches bei dir geschehen ist: fo will ich auch das Königreich von dir reißen; doch bei deiner (Leben 8,) Zeit willid es nicht thun, um deines Vaters willen ; sondern von der Hand Delnes Sohnes will ich es relfen. Die Zeit aber, die alomo

reißen König war über ganz Israel, ift vierzig Jahre. Und Salomo entschlief, und ward begraben in der Stadt Davids. Und sein Sohn Rehabeam ward König an seiner tatt. 130, Chellung des Reichs in Juda und Ffrael zwisden Rebas

beam und Gerobeam. (Kap. 12.) Rehabeam zog gen Sichem; denn das ganze Sichem war ges kommen, ihn zum Könige zu machen, und sprachen: Dein Vater hat unfer Jody (Auflagen und Dienste) bart gemacht! Mache du nun den harten Dienft leichter: so wollen wir dir unters thånig regn. Und Rehabeam hielt Rath mit den Zeltesten, und sprach: Wie rathet ihr, daß wir diesem Volfe eine Antwort geben? Sie sprachen: Wirst du heute ihnen zu Willen seyn, und sie er. bören, und ihnen gute (freundlide) Worte geben: so werden fie dir unterthänig lepn dein Lebenlang. Aber er verließ (vers warf) der Zelteiten Rath, und hielt einen Rath mit den Suns gen, die mit ihm aufgewachsen waren, und sprach: Was rathet ibr? Und die Jungen sprachen: Du solift Yagen: Mein Vater hat auf euch ein schweres Joch geladen; ich aber will es noch mehr über euc machea! Mein Vater bat euch mit Peltschen gezüchtiget, idi wid euch mit Scorpionen (Drahtgeiseln) güchtigen! , und der König gab dem Volk harte Antwort. Also fiel Israel ab vom Gause Davids, und sie fandten (ju Jerpbeam), und machten ihn zum Könige über Israel, und es folgte niemand dem Hause Davids, ohne Juda (nur aus den Stämmen Juda uno Benjamin, nebst den beviten bestehend allein. – Res babeam regierte 17 Jahre lang zu Jerusalem, handelte übel und entschlief. (Chron. 12, 13. 14. 16.) Anmerfung. Nach Rehabeam herrschten in Juba : Abia, arra,

gorapbat, Joram, Ahasia, die Athalia , Joas, Umazia, usas ria oder usia. Jotham, Ahas, Hisfia, Manafle, umon, goriaJoabas. Jojakim, Joiacin oder Jechonia und Zedekia (von denen nur die ausgezeichnet gedructen gut regierten). Iáns gere oder fürgere Zeit. 131. Jerobeams Gißendienst, Berwerfung und Tod.

(Rap. 12.13 14.) Serobeam aber dachte: Das Königreich wird wieder zum Haus fe Davids faden, fo dies Bole sol Opfer thun zu Jerusalem ; und wird sich das Herz olefes Volfs wenden zu Rebabeam, und man wird mida ermärgen. Und der König machte zwei goldne Kälber, uno (prado: Es ist euch ju viel, hinauf gen Jerusalem zu geben; fieber da find deine Götter, die dich aus degyptenland geführet haben! Er machte auch ein Haus der Köben (einen Tempel), und machte Priester von den Geringsten im Volk, die nicht von den Kindern Levi waren; und machte (ft iftete) ein Feft, und opferte auf dem Alltar. Und ein Mann Gottes (Prophet) fam, als Serobeam stand bei dem Altar, und er rief: Altar! Altar! Siehe, es wird ein Sohn dem Hause Davids geboren werden, mit Na. men Josia, der mird auf dir opfern, und Menschenbeine auf dir verbrennen! Das ift das Wunder (Beiden), daß solches der

Herr geredet hat: Der Ultar wird reißen, und die Asche vero fchüttet werden. Da aber der König das hörete, reckte er seine Band aus, und sprach : Greifet ihn! Und seine Hand verdorrete (no arð labm oder steif), und er konnte sie nicht wieder zu fich sleben. Und der Altar riß (borst), und die Asche ward persebut tet. In der Konig sprach: Bitte für mich, daß meine Hand wieder zu mir komme! Da bat er, und seine Hand Ward, wie sie vorhin war. Jerobeam fehrte aber sich nicht von seinem bösen Wege, und dies gerieth zur Sünde dem Haufe Jerobeams, daß es verderbet und von der Erde vertilget ward. Zu der Zeit war abia, der Sohn Jerobeams, frank. Und das Weib Jerobeams kam ins Haus Ahta (Des Propheten); Abia aber konnte nicht sehen vor Atter. Da fie nun hineln' kam, stellte-fle fich fremde; als aber ahla hörte das Rauschen ihrer Füße, fprad er: Somm berein, du Wetb Serobeams! Warum ftelleft ou did so fremde? Ich bin zu dir gesandr ein harter Bote! Gebe bin, und fage Yes robeam: So spricht der Herr: Ich habe dich erhoben aus dem Bolt zum Fürften; du aber bift nidot gewesen wie David, der mef. ne Gebote hielt, und hast übel getha'n und die andere Górter geo macht! Darum fiebe, ich will Unglück über das Haus Jerobeams führen. Gehe heim! Und wenn dein Fuß zur Stadt eintritt, wird das Kind sterben; denn dieser allein von Jerobeam wird zu Grabe kommen, darum, daß etwas Gutes an ihm erfunden ift. Der Herr aber wird einen König über Israel erweden, der wird das Haus Gerobeams augrotten. Und der Herr wird Israel (dlagen, (ftrafen), und ausreißen von diesem guten Lande, darum, daß fie Baine (Gógenotenft) gemacht haben. Und da sie auf die emelle des Hauses kam, starb der Knabe. - Serobeam (ourd Abia, den König von Juda, besiegt und gedem ús thigt) fonnte nicht wieder zu Kräften fommen, und der Herr plagte (zů chtigte) ihn, daß er starb. (2 Chron. 13,15-20.) Anmerkung. Nach Jerobeam, der nach 22jähriger Regierung

in seiner Residenz Cyírfa starb , berrsaten über Israet: Nadab, Baera, Ella, Simri, Umri, Uhab, AbasjaJoram, Jehu, Joahas, Joas, Jerobeam II., Zacaria, Sallum, mes nabem, Pefajah, Pekah und Horea, mehr oder weniger soledat,

und zum Theil nur kurze Zeit. 132. Der Propbet Elia, drohend und helfend. (R. 17. 18. 19.)

Es sprach Elia zu Uhab: Go wahr Gort lebet, vor dem ich stehe! * fod diese Sahve weder Thay nod Regen kommen, ich sage **

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