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famen, bat Elisa : Herr , schlage dies Volt mit Blindhelt ! 'Und Elisa-sprach: Dies ist nicht der Weg, noch die Stadt. Folget mir; ich will euch führen. Und er führete fie gen Samaria. Und der König (prach zu Elisa : Mein Vater, soll ich sie schlagen (nies derbauen lassen)? Er sprach: Du sollst sie nicht schlagen, Welche du (im offnen Tampfe) fångest, die schlage. Sebe ihnen vor, daß sie essen und trinken, und laß sie ziehen. Da mard ein großes Mahl zugerichtet, und da sie gegessen und getrun. fen hatten, ließ er sie gehen. 141. Ellsa verfündigt baldige Hülfe von der Hungersnoth.

(Rap. 6. 7.) Der König zu Syrien belagerte Samaria; und es war eine große Theuerung (Hungersnoth), daß ein Eselskopf (welches Fleisch doch eigentlich zu essen verboten war) achtzig und ein Biertel Rab (etwa 6 Eierschalen voll) Taubenmist (geröstete Erbsen) fünf Silberlinge (z u 12 Groschen) galt. Und da der König, zur Mauer ging, schrie ein Weib : Hilf mir! Er sprach : Hilft dit der Herr nicht, woher soll ich dir helfen? Bas ist dir ? Sie sprach: Dies Welt (prach: Gib deinen Sohn her, daß wir heute esser; morgen wollen wir meinen Sohn essen. So haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen; aber sie hat thren Sohn versteckt. Da kam ein Sote (des Konig.s) zu (Elisa), und sprach: Bolches Uebel kommt von dem Herrn; was soll ich mehr von dem Herrn erwarten? Elisa sprach : Höret des Herrn Wort!, Morgen um diese Zeit wird ein Scheffel Semmel, mehl einen Sedel (Silberling zu 12 r.) gelten, und zwei Scheffel Gerste einen. Da antwortete ein Ritter: Und wenn der Herr Fenster am Himmel machte, wie tönnte folches geschehen? Er sprach: Mit deinen Augen wirst du es sehen, und nicht davon essen. Aber der Herr hatte die Syrer lassen hören ein Geschrei von großer Heeresfraft, und fie flohen und ließen (vor odreden und Eile alles) im Lager, und es ging das Vole hinaus,, und beraubte das Lager ; und es galt ein Scheffel Sems melmehl einen, und zwei Scheffel Gerste einen Seckel. Aber der König bestellte den Ritter unter das Thor, und das Volk zertrat ihn, daß er

stars. 148. Elisa Verkündet Tod und Königswürde. (Rap. 8.) Elisa kam gen Damaskus. Da lag Benhädad, der König, Frank.

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Sarael (prach: Was und da Joram Jehu rah, sprach er: Jehu, ist es frentgegeni,

. Beren durch ihn, ob ich von dieser Krankheit möge generen? Elisa sprach: Gage ihm: Du wirst genesen; aber der Herr bat mir ge. zeigt, daß er Courch etwas anderes) sterben wird. Und der Mann Gottes fab ernstlich, und weinte. Da sprach Kasael: Barum weinet mein Herr? Er sprach: Ich weiß, was Hebels du ist dein Knecht, daß er solches große Ding thun sollte? Elisa (prach: Der Herr bat mir gezeiget, daß du König zu Syrien seyn moitit. Und jener ging weg, und sprach (um Könige): Du wirst genesen. Des andern Tagen aber nahm dieser den Kolter (ein Tuch), und tuntte ihn in Walfer, und breitete ihn über sich ber um die Bike ju lindern); da starb er (von der schnellen 466ůblung). Uno Rafael ward König an seiner Bratt, 143. Sehu, zum König gefalbet, låßt Joram, febel und

Ahasja toden, (Kap.9.) Elffa aber rief der Propheten Kinder einen, und spracy: Nimm diesen Delfrug, und gebe gen Ramoth zu Sebu, und nimm den Delfrug, und schůtte es auf sein Haupt, und sprich: So sagt der Herr: Ich habe dich zum Könige über Ifrael gelalbet. Und der Jüngling ging bin, und schüttete das Del auf sein Haupt, und sprach: o sagt der Herr: Ich babe dich zum Könige gesalbet über Ifrael. Und er zog gen Iesreel; denn Joram lag daselbst; To (wie) hasja. Und es jog Joram und Uhasja Jebu entgegen; aber sprach: Was Friede? Deiner Mutter Isebels Zauberei wird immer größer. Da wandte Joram (um) und flob, und sprach zu 2hasja: Es ift Verrårberei! Aber gehu schoß Joram durch rein Herf. . Ilnd er sprach: Nimm und wirf ibn auf den Ader Naboths! Denn ich gedenke, was der Herr sprach: I will dir das Blut Naboths bergelten auf diesem Acker (1 Kón. :1, 19.) Da das Ahasja rah, filoher (a uch). Jebu aber jazte ihm nach, und hieß ihn auch schlagen (toden), lind da Jebu gen gefreel kam, und lebel das erfuhr, schminkre fe ihr Angericht. loomůckte ihr Haupt, fuckte zum Fenster heraus, und sprach: Jsto Simri wohl gegangen, der seinen Herrn erwürgte? (1 Kon. 16.18.). Und gebu fprado: Stúrget fie berab!. Und sie fürzten ne berab. Er aber sprab Es ist, das der Herr geredet hat durch Elia; Huf

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dem Afer Sesreels Tollen die Hunde der Isebel Fleisch fressen. (1 Kón. 21, 23.) Und er schlug alles, was übrig war von Ahab. 144. Uihalia mordet um des Throns willen ihre Enfel. Des

Joas Rettang, Königthum und Cod. (Kap. 11.12)

Athalia, Ahasjas Mutter, da sie fah, daß ihr Sohn todt war, brachte um allen töniglichen Samen (Kinder). Aber Joseba, basjas dimester, nahm Joas, den Sohn Abasjas, und Rahl ihn aus des Königs Kindern, und sie verbargen ihn vor Athalia, und er war mit ihr versteckt im Hause des Herrn fechs Jahre. Athalia aber war Königin im Lande. Im fiebenten Jahr aber fanste hin (o et Priester) Sojada , und nahm die Oberften, und machte einen Bund mit ihnen, nnd zeigte ihnen des Königs Bohn.' Und die Trabanten standen um den (neuen) König'her, und er ließ des Königs Sohn bervor kommen, uno regte ihm eine Krone auf. Und da Athafta hörte das Geschrei des Volks, tam fie in das Haus des Herrn, und da stand der König; und alles Volk war fröhlich. Athalia aber sprach: Xufruhr! Aufruhr! Aber Jojada gebot den Oberften: Führet sie zum Hause hinaus! Und sie mard gerodet, Da machre Jofada einen Bund zwischen dem Herrn und dem Rós nige und dein Volk, daß fie des Herrn Volk peyn sollten. Da ging alles Wolf in die Kirche Baals, und brachen (er fchlugen) Feine Aleåre und Bildnisse. Joag reglerte vierzig Jahre, und that, was rechr war und dem Herrn wohl gefiel, lo fange ihn der Priester Jojada lehrte (Rath gab). Und seine Rnechte emporten fich (endlich doch auch gegen ihn), und schlugen ihn todt.

145. Wegführung der zehn Stamme nad ufiyrien. (Rap, 17.)

Horea mard König über Israel zu Samaria, und that, das dem Herrn übel gefiel. Wider denselbigen zog berauf Balmanas, fer , der Konig zu allsyrien, und Hosea ward ihm unterthan, daß er ihm Geschenke gab. Da aber der König inne ward, daß Horea einen Bund aufrichtete (wvider ihn) mit eo, dem Könige in Aegypten , belagerte er ihn, legte ihn ins Sejangniß, geroanin San marla ; und führte Ifraet weg in Assyrien. Denn da die Kinder Ifrael wider den Herrn fündigten, und dienten den Goßen, und verließen alle Gebote des Herrn, und tiefen ihre Eibne Und Tod. ter durchs Feuer geben (opferten fogar ibre Kinder den Goben), und gingen mit Welfsagen urid Zaubern um, da ward

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Der Herr fehr zornig, und verwarf (verließ) Israel, uno gab.
sie in die Hände der Räuber. Also ward Israel aus fetnem Lande
weggeführt in (nach) Assyrien.
146, Juda, unter Siskia vor Sanberib durd Gottes Külfe

gerettet. (Kap. 18. 19.)
Hiskia ward Rönig in Juda, und that, was dem Herrn wohl
gefiel. Er hing dem Herrn an, und hielt feine Gebote, Und der
Herr war mit ihm, und wo er auszog, handelte: er flüglich. Da
zog berauf Sanherib, der Sonig in 2fyrien, wider Iuda, und
sandte gen Jerusalem, und rief dem König: Was ift das für ein
Tros, darauf du dich verlasest? Meineft du, es rey noch Rath
und Macht zu streiten? (Er ließ ferner dem volte sagen):
Laßt euch Hiskia nicht aufheben (t å ulden); denn er vermag euch
nicht zu retten! Nehmet an meine Gnade, und kommet zu mir,
bis ich komme und hole euch in ein Land, das eurem Lande gleich
lift, da korn, Most, Brod, Del und Honig ist. Das Bolt aber
fchwieg stille, Da Hiskia das hörte, gerriß er seine Kleider, und
legte einen Sack an (jum Zeichen großer Trauer), und ging
in das Haus des Herrn, und sandte zu dem Propheten Jesaia, und
sprach: Das ist ein Tag der Moth und Scheltens und Låfterns.
Hebe dein Gebet auf für die Uebrigen, die noch vorhanden sind.
Jesaia sprach: So spricht der Herr: Fürchte dich nicht vor den
Worten, die du gehöret hast! Siehe, ich wil ihm einen Geift
(Antrieb) geben, daß er wieder in sein Land ziehe ; und will ihn
durchs Schwert fållen in seinem Lande. Und og Hiskia die Briefe
gelesen hatte, ging er zum Hause des Herrn, und betete: Herr
Gott Israels, du bist allein Gott unter allen Königreichen auf
Erdens du hast Himmel und Erde gemacht! Herr, höre die Worte
Sanheribs, der hergesandt hat, Sohn zu sprechen dem lebendigen
Gott! Es ist wahr, die Könige von Assyrien, haben die Seiden
mit dem Schwert umgebracht, und haben ihre Götter ins Feuer
geworfen; denn es waren nicht Götter, sondern Menschenhåndeo
Werk, Holz und Steine. Nun aber, Herr, unser Gott, hilf
uns, auf daß alle auf Erden erkennen, daß du allein Gott bifts
Da sandte Jesaia, und ließ sagen: 80-spricht der Herr : Was
du zu mir gebetet baft, das habe ich gehöret. Er soll nicht in diese
tapt fommen, sondern den Weg wieder umziehen, den er gee
fommen ist. Und in derselben Nacht fubr aus der Engel des Heren
(eine schnell oabin raffende Peft), und schlug. (todete)

funfzehn Janne

im Bager don Assyrien hundert und fünf und achtzig taufend Mann. Also brach Sanherib auf, und zog weg, und blieb zu Minive. Und da er anbetete im Haufe feines Gottes, schlugen ihn mit dem Schwert seine Söhne (toot). 147. Hisfias Kranthelt, Genefung and Fehltritt

. Skap, 20.) Zu der Zeit ward Hiskia todkrane. Und der Prophet Jesala fprach: Beschiefe dein Haus, denn du wirft fterben! Er aber betete zum Herrn: Ad Herr, gedente doch, daß ich vor dir treus lich gewandelt habe', und mit rechtschaffnem Herzen! Und Histia -weinte febr. Da aber geraia noch nicht zur Stadt hinaus war, kam des Herrn Wort zu ihm: Rehre um, und fage Hiskia : @6 spricht der Herr: Ich habe dein Gebet gehöret, und deine Thras 'Hen gefeben. Siehe, ich will dich gesund machen; am dritten Tage wirst du hinauf in das Haus des Herrn gehen; und ich will retten. Und Jefaia sprach: Bringet ein Stück Feige! und legte fie auf die Drüse; und er ward gesund. Zu der Zeit fandte Brodach ju Babel Briefe und Geschenke zu Histia; denn er hatte gehötet, daß Histia frank war. gewesen. Hiskia aber war fröhlich mit ih. nen, und zeigte ihnen' (u'nflug und prahterifa) alles, was in seinen Schåßen vorhanden war. Da sprach Jesaia : Histia, höre des Herrn Wort : Siehe, es kommt die Zeit, daß alles wird gen Babel weggeführet werden aus deinem Haufe ; dazu die Kins der, die von dir kommen, toerden genommen werden! Disfia sprach: Das ist gut, das der Herr geredet har. Es wird. Doch Friede und Treue feyn zu meinen Zeiten (fo lang ich lebe). Und Hiskia entsalief, und Manasse, fein (19 Jahre alter) Sohn, ward König. 148. Manaffes und Umons fohlechte Regierung. Gottes

Drohung. (Kap. 21. Chron.33.); :: Manasse that, das dem Herrn übel gefiel, und betete an allers tel Heeve am Himmel, und bauete Attåre (für Goten, felbfty im Hause des Herrn, und ließ feinen Sohn durchs Feuer geben (dem Moloch opfern), und achtete auf Vogelgesdyrei und Be. chen, und hielt Wahrsager und Reidendeuter, und verführte (aud) fie (dte Unterthanen), daß fie årger thaten, denn die Heiden: Da rebete der Herr durch die Propheten: Siehe, ich will ünglid siber Juda bringen daß wer hören wird, dem Tolentfeing

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