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152. Rüdfehr aus Babel, und Anfang des Lempelbaues.

(Kap. 1. 2. 3.) Daß erfådet würde das Wort des Herrn, durch Jeremia geres det (Jer. 25. 11. 12. 29, 10.), erteckte (vermutlich durch des Propheten Daniels, der viel Einfluß hatte, Fúts sprache) der Herr den Geist Kores, des Königs in Persien, daß er ließ ansagen: Der Herr der Gott vom Himmel, bat mir befohlen, nun unter euch seines Volepel) zu bauen zu Jerusalem. Wer ziebe in Juda, und baue ein Haus des Gottes Ssraels. Da machten sich auf alle, deren Geift Gott erwordte, hinauf zu sieben und zu bauen das Haus des Herrn. Und alle, die um sie her was

ren, starften ihre Hånde. (untertúgten sie) mit filbernem | und goldenem Geräthe, mit Gut und Vieh. Uno Kores that (gab)

becaus die Gefäße des Hauses des Herrn, die Nebukadnezar ger nommen hatte, und zåhlete.fte dar Besbajar (Borobabel), dem Fürsten Juda, beldes goldene und filberne, fünf tausend und vier bundert. Aler, die von Babel fogen, der ganzen Gemeine, war zwei und vierzig tausend drei hundert und rechzig, ausgenommen nechte u

úno Mågde sieben tausend drei hundert und sieben u, dreißig. Und da sie tamen zu (oen Ruinen des) Hauses des Herrn, wurden (gaben sie freiwillig zum Hause Gottes, daß man es Teste auf seine (vorige) Ståtte s und baueten (einft weiler und zuvordert) den Altar, darauf zu opfern. Im andern Jahr ihrer gutunft (Rücke br) fingen an Serubabel und Gesua und die übrigen, zu treiben das Wert am Gause des Derrn. Und da die Bauleute den Grund legten am Tempel, standen die Prie ster, zu loben den Herrn mit dem Gedicht Davids (Psalm 118 und 136), und langen mit einander mit Loben und Danken dem Herrn, daß er gåtig ist, und seine Barmherzigkeit ewiglich währet ůber Ssrael. Und alles Volk tónte (ja u dite) laut; aber viele der alten Priester und Båter, die das vorige Haus gesehen hatten, und nun dies (bei weitem nidyt po prády tige) Haus vor, ihren Augen gegründet ward, weinten laut. 153. Berhinderung des Tempelbaues, und reidifoe Anklage,

(Kap. 4) Da aber die Widersachser Suda (6 esonders die Samaris tanet) börten, daß die Kinder des Gefängnisses den Tempel baueten, kamen fie, und sprachen: Wir wollen mit euch bauen;

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denn wir suchen ehren) euren Gott, gleich wie ihr. Aber es
rubabel und die obersten Våter antworteten: Es ziemet sich nicht,
uns und euch (gemeinschaftlich das Haus Gottes zu bauen,
fondern wir wollen allein bauen. Da hinderte Juda das Bolt im
Lande, und schreckten fle ab im Bauen, und dingeten Rathgeber
Toider fio, so lange Stores lebre. Da (aber) Ahasverus (a uch Cam.
by les genannt) König ward, schrieben sie eine Anklage wider
die von Juda , und dies ist der Inhalt: Es fen kund dem Könige,
daß die Juden, die von dir zu ung berauf gekommen sind gen Ser
rusalem, in die aufrührische und böse Stadt, bauen dieselbige und
führen sie aus dem Grunde (wieder auf); (aber) wo diere Stadt
gebauet wird: fo werden sie doß. 300 und fährliche Zinse nicht
geben, und ihr vornehmen wird den Königen chaden bringen,
Man lalie suchen in den Chroniten deiner Våter : .so wirst du fin.
den, daß dfefe Stadt aufrúbrild und schädlid ift den Königen und
Låndern, und machen, daß andere aud abfallen; darum die Btadt
auch schon fråber) serstoret (worden) ift. Wo (nun) diere
Stadt (wieder aufgebauet wird: so wirst du vor ihr nidys be.
halten diesseit des Wassers (Euphrato). Da sandre der König
eine Anrwort: Friede und Gruß! Der Brief, den ihr uns zu
geschicket habt, ift öffentlich vor mit gelesen; und ist von mir befoh.
ten, daß man (in den Reichs annalen nach:) suchen sollte,
und man hat gefunden, daß diese Stadt von Alters her wider die
Ronige fich emporet hat. Bo thut nun nach diesem Befehl: Web
tet denselben Männern, daß die tabt nicht gebauet werde, bis
daß von mir der Befehl gegeben werde. Da zogen fie ellend zu
den Juden, und webreten Ihnen mit Gewalt. Da hörte auf das
Werk am Haufe Gottes, und (unters) blieb bis ins andere Jahr
des Darius (syft a spis, oder von den Juden Darjaves
genannt), Königs in Persien.
154. Fortsegung und Bodendung des Sempelbaues.

(Kap. 5. 6.) Es weissageten (verkündigten Ofůd) aber die Propheten, Baggal (1; 1. u.f.) und Sadarja (1, 1. u. f. 6, 12. 13.) im Na. men Gottet. Da machten sich auf Berubabel und Jesua, und fingen (wieder) an zu bauen, und mit ihnen die Propbeten Gote tes, die fle ftårkten. Zu der Zeit kam Thathnal, der Landpfles ger (@rarthalter), und sprach: Wer hat euch befoblen; dies Haus zu bauen? Aber das Auge Gottes kam auf (göttlide

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gwug'begünstigte) dle Veltesten der Juden, daß ihnen nicht gewebrer ward, bis daß man die Sache an Darius gelangen ließe, und darüber eine Schrift wiedertáme. Dies ift aber der Inbalt des Briefes Thatnal : Dem Könige Darius allen Frieden! Es fep fund dem Könige, daß wir in das jüdische Land gekommen sind zu dem Hause des großen Gottes, welches-man (wieder auf.) bauer. Wir aber haben gefragt: Wer hat 'eud befohlen, dles Saus zu bauen? Uud fragten wir, wie sie bießen? Sie aber gaben uns solche Antwort: Wir sind Knechte des Gottes Himmels und der Erde, und bauen das Haus, das vorbin vor vielen Jaho ren gebauet war, das ein großer König Israels gebauer hat. Aber da unsere Väter Gott erzůrneten, gab er fle in die Hand Mebus kadnezars; der zerbrach dies Haus, und führete das Bolt gen Babet. Aber im ersten Jahr Kores. befahl derselbe König, dies aus Gotres (wieder) zu bauen. Bele der Zeit bauete man, und es ist noch nicht vollendet. Da befahl Darlus, daß man suchen follte in der Kanzlet; da fand man (Denn im Archiv) ein Buch (eine urkunde), und es ftand also darinnen geschrieben: , 3m ersten Gabr (reiner Regierung) befahl der König Kores, das Haus Gottes zu. Jerusalem zu bauen.“ So (befahl nun der

. ( Konig) machet euch nun ferne von ihnen, und lasset file das Baug Gottes bauen an seiner Bratte.: Auch ist Befohlen; daß mani aus des Königs Gütern nehme, und gebe es den Leuten, daß fies opfern dem Gott vom Himmel, und bitten für des Königs Leben und seiner Kinder. Und'idielcher Mensch diese Worte verändert (Befehle 'verlegt), 'von deß Hause fod man einen Balken nebo men und aufrichten, und ibn daran bånger. Der Gott aber,

' der im Himmel wohnet, bringe um alle Rönige und Volf, das seine Hand ausrecet, au brechen (zerstören) das Haus Gottes ju Jerusalem! Ich . Darius, habe dies befohlen, daß es mit Sleiß crogleich) gerhat werde. Und die Juden baueten (wies der ført); und es ging von Statten nach dem Befehl Gottes und Kores, Darius, Arthasastha (oder artacertes long to manus), der Könige in Persien, und sie vollbrachten das Haus, und hielren Einweihung mit Freuden. Und die Kinder 3frael, die aus dem Gefängniß waren wiedergekommen, und alle, die sich zu ihnen abgesondert hatten von der Unreinigkeit der Heiden: im Lande, zu suchen den Gott Israels, hielten das Fest der unges fåuerten Brode sieben Tage mit Freuden; denn der Herr hatte sie stoolid gemacht.

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155. Esta führt die noch übrigen Israeliten oon Babel -nad

Palästina jurůct. (lap. 7. 8.) Nach sterem jog berauf von Babel Efria, welcher war ein ges schichter Schriftgelehrter im Gefet Moses. Und der König gab ihm alles, was er forderte nach der Hand (Hülfe) Gottes über ihm. Und es zogen herauf etliche der (noch zurück geblieben nen) Kinder Israel, und kamen gen Jerusalem. Und dies ist der Inhalt des Briefes, den der König Arthasastha gab Efra, der. ein Lehrer war in den Worten des Herrn und seiner Gebote: „Ars thafafha, König aller Könige der große Rönig), Efra, dem Priester und Schriftgelehrten, Friede und Gruß! Bon mir it befohlen, daß alle : freiwillig roie Neigung dazu haben mit dir ziehen, und du mitnehmest Bilder und Gold, das der Konig und seine Rathsherren, das Volf und dle Priester freiwillig geben zum Hause Gottes zu Jerusalem. Was dir und deinen Brüdern mit. dem Gelde zu thun gefällt, das thut nach dem Willen eures Gottes. Und die Gefäße, die dir gegeben sind zum Amt im Saufe deines Bottes, überantworte vor Gott zu Jerusalem, Aud 196 mebe noth seyn wird zum Hause deines Gottes, das laß geben, aus der ( cha 12) Kammer des Königs, Du aber , Esra, nach der Weiss beit deines Gottes, reße Richter und Pfleger, die ridten alle, die das Geren wissen; und welche es nicht wissen, die febre es. Und alle, die nicht mit Fleiß thun werden das Geren Gottes und des Königs, sollen Ihr Itrtbell haben, es sey gum Tode, oder in die cht (Landesverweisung), oder zur Buße am Gut, oder ins Gefängnis.“ Gelobet sey der Herr, der solches bat dem Könige. eingegeben! Und ich (Esra) ward getroft, und versammlete die Häupter aus Israel, daß sie mit mir hinauf zogen: und ich ließ eine Fasten'ausrufen, daß wir uns demüthigren vor Gott, zu suchen einen richtigen Weg; denn ich dåmte mich, vom Könige Geleit zu fordern, uns wider die Feinde zu helfen auf dem Wege; denn wir hatten gesagt: Die Sand unsers Gottes ist zum Besten über alle, die ihn suchen. Also brachen wir auf, und die Hand. Gottes war, åber uns, und errettete und von der Hand deer Feinde, und die auf uns hielten auf dem Wege (von den berumslehenden råuberischen Arabern), und wir famen gen Jerusalem.

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Das Buch Nehemia. Erzählung von Nehemias, des Mundidenfen beim persischen Könige Urthafastha oder Urtarerres Longimanus, patriotismen Reisen und

Wirken für seine Nation. 156. Nehemia erfåhrt Jerusalemg unglückliche Lage, trauert

und betet. (Kap. 1.) Es geschah, da ich war zu Susan auf dem Odloß, fam Bar nani mit erlichen aus Juda." Und ich fragte fie , wie es den Ju. den und ju Jerusalem ginge? Und sie sprachen: Die fino ta großem Unglück und Schmach; die Mauern Jerusalems fino gers brochen, und ihre Thore mit Feuer verbrannt! Da ich solche Worte hörere, laß ich, und trug Prid, und betete: 2ch Herr, großer und schrecklicher Gott, der da bålt den Bund und Barmherzigkeit denen, die ihn lieben und seine Gebore halten, laß doch deine Ohren aufmerfen und deine Augen offen seyn, daß du börest das Gebet deines Knechts für die Kinder Israel! Wir find (ś war) berrückt (abtrünnig) worden, daß wir nicht gehalten haben die Gebote; gedenke aber coch des Worts: Wo ihr eud betebrer zu mir, und haltet meine Gebote, und ob ihr verstoßen wåret: so will id euch doch bringen an den Ort, den ich ermåblet habe. Ich Hert, laß deinem Knechte heut gelingen, und gib ibm Barma berziafeit vor diesem Manne (dem Könige)! Denn id war des Königs Schenke. 157. 'Nehemia érhålt Erlaubnis zur Reise nach Jerusalem

und zur Herstellung der Stadt. (Kap. 2.) . Im zwanzigsten Jahr des Königs Arthasaftha da Bein vor fhm stand, bob ich den Wein auf, und gab dem Könige, und ich sah traurig. Da sprach er: Warum siehest du so übel? Du bist ja (doch) nicht frant? Das ist es nicht, sondern du bist la mers müthig. Ich aber fürchtete mich sehr, und sprach: Der Rinig lebe ewiglich! Sollte ich nicht übel (betrů bt) reben? Die Stadt, da das Begräbniß meiner Vårer ift, liegt måste! Da fprade der König: Was forderst du denn? Da bat ich Gott, und sprach: Gefällt es dem Könige, daß du mich sendeít zu der Stadt, daß ich sie baue? Und es gefiel dem Könige, daß er mid hinsert dete. Und da ich gen Jerusalem kam, und drei Tage da gewesen war sprach ich: Shr febet das Unglück, daß Ferufalem wuste liegt. Sommt, laßt uns die Mauern Jerusalems bauen, daß wir

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