Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub

Mann, welcher vor mir gewesen ist. Ich kannte ihn (anfangs war felbft) nicht; aber der mich fandte, zu taufen mit Wasser, derselbige sprach zu mir: Ueber welchem du sehen wirft den Geift berabfahren, und auf ihm bleiben, derselbige ist es, der mit dem heiligen Geifte taufet. Und ich fab es, und zeugete, daß dieser ift Gottes Sohn (Der wabre Meffias). Und zwei Feinet (Des Jobanges) gånger hörten ihn (also) reden, und folgten Telus nach. Er sprach zu ihnen: Was sudjet ihr? Sie (prachen: Rabbi (Meister), wo bist du zur Herberge? Er sprach: Kommt und rebet es, Sie kamen, und sahen es, und blieben denselbigen Tag bei ihm. Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Pettus. Derselbige findet am ersten seinen Bruder Simon, und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden! Des andern Sages wollte Jesus wieder in Galilåa ziehen, und findet Phi. lippus, und spricht zu ihm: Folge mir nac)! Pollippus findet Nathanael, und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem. Moses und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josephs Sohn, von Nazareth (1 Mol. 49, 10. Jes. 40, 11. Jer, 23. 5.). Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann 'von Nazareth Gutes kommen? Philippus -spricht: Komm, und siehe @s! Jesus sah (bernad) Nathanael zu fich kommen und spricht von ihm: Siehe, ein rechter Israeliter, in welchem fein Falsch ist! Nathanael spridht zu ihm: Woher kennest du mich? Jesus antwortete, und sprach zu ihm: Ebe denn did Philip. pus rief, oa du unter dem Feigenbaume warest, sah ich dich. Nathanael spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel! Jesus sprach: Du glaubest, weil ich dit gesaget babe, daß ich dich gesehen habe unter dem Feigen. baume; du wirst noch Größeres denn das sehen. Wahrlich, wahrs lich, ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Himmel offen Pehen, und die Engel Gottes hinauf und herab fahren auf des Men, schen Sohn! (Bald werdet ihr böbern aufschluß über mich erhalten und meine Messias.roße erkennen).

919. Jesus erste Wunder auf der Hochzeit zu Rana, und erftes Elfern für die Heiligkeit des Sempels. (J06.2, 1--91.)

Am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galilåa, und die Mutter Jefus war da; Jesus aber und seine Jünger svurden

auch auf die Hochzeit geladen. Und da es am Weine gebrach, spricht die Mutter Jesus zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen! (Murter, la mir Zeit!). Meine Stunde ist noch nicht gefommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern : Was er euch saget, das thut, Es waren aber allda feche steinerne Wasserkrüge gelebt, nach der Weise der jüdischen Reinigung. Sesus spridit zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser.' Und sie füllten sie bis oben an. Und et (pricht zu ihnen: Schöpfet nún, und bringet es dem Speisemeister, Und sie brachten eß. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, von wannen er fam, Cole Diener aber wußten es, die das Wasser geschöpfer hatten) rufet der Speisemeister den Bräutigam, und spricht zu ihm: Sedera mann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken gewori den sind, alsdann den geringern; du (aber) hast den guten Wein bisher behalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus that, ges schehen zu Kana in Galllåa , und offenbarte reine Herrlichkeit, und feine Jünger glaubten an ihn. - Darnad zog er hinab gen ka. pernaum, et, seine Mutter , seine Brüder und seine Jünger, und blieben nicht lange daselbst, denn Ostern war nahe. Und Jesus zog hinauf gen Jerusalem , und fand im Tempel fiben, die da Dohren, Schafe und Tauben fell halten, und die Wechsler. Und et machte eine Geißel aus Stricken, und trieb sie alle zum Tempel hinaus, und verschüttete den Wechslern das Geld, und stieß die Elsche'um, und sprach: Traget das von dannen, und machet nicht meines Vaters Haus zum Kaufhause! Seine Jünger aber ges dachten daran, daß geschrieben steher (PP. 69, 10.): Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen. Da sprachen die Juden; Was zeigest du uns für ein Zelden, daß du soldhes thun mogeft? Jesus antwortete: Brecher diesen Tempel, und am dritten Tage will ich ibn (wieder) ausrichten! Da sprachen die Juden: Dieser Tem. pel ist in fechs und vierzig Jahren erbauet, und du wilft ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes,

220. Jesus Unterredung mit Nikodemus. (Job.3, 1-21.)

Es war aber ein Mensch unter den Pharifåern, mit Mamen Mkodemus, ein Oberster unter den Juden (Mitglied des hohen Rahs); der fam zu Jesus bei der Nacht (aus Furcht und Klinheit), und sprado: Meister, wir wissen, daß du bist ein

[ocr errors]

Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen thun, die du thust, es sey denn Gott mit ihm. Jesus antwortete: Wahrs lich ich sage dir: Es sey denn, daß Jemand von neuem (zu ans dern Begriffen) geboren werde, kann er das Reh Gottes nicht sehen (ich keine richtige Vorstellung von dem Melo flasreiche machen). Nikodemus spricht: Wie kann ein Mensche geboren werden, wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in reis ner Mutter Leib gehen, und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, ich sage dir: Es sey denn, daß Jemand geboren werde aus dem Wasser und Beift (Qurd Taufe und Lehre neues Licht erhålt): so kann er nicht in das Reich Gottes kommen (an der bessern Religion Theil nehmen)! Was vom Fleische geboren wird, das ist Fleisch, und was vom Geiste gebos ren wird, das ist Gelft. Laß dich es nicht wundern, daß ich die gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden (euch gans um andern). Der Wind blåset, wo er will, und du höreft sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, von wannen er kommt, und wohin er fåhrt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geiste gebos ren ist. Nikodemus sprach: Wie mag solches zugehen? Jesus ants wortete: Bist du ein Meister (Religionslehrer) in Ssrael, und weißt das nicht? Wahrlido, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, das wir gesehen haben, und ihr nehmet unser Zeugniß nicht an! Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage: wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde? Und niemand fåhret gen Hims mel (er hebt sich zu den bóhern Ansichten), denn der vom Himmel hernieder gekommen tft, nåmlid des Menschen Sohn, der im Himmel ist. Und wie Moses in der Wüste eine Sdlange erhöhet hat, also muß des Menschen Sohn erhöhet werden, auf daß alle, die an ihn glauben, nid;t verloren (unglücklich) were den, sondern das ewige Leben haben; denn Gott hat seinen Sohn nicht gefandt in die Belt, daß er die Welt richte (strafe, sets derbe), sondern daß die Welt durch ihn felig werde. Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubet, det ist (don gerichtet; denn er glaubet nicht an den Namen des eingebornen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht (Die bessere Religion) in die Welt gekommen ist, und me Menschen liebten die Finsterniß (un wiffenheit und 26 rs glauben) mehr, denn das Licht; denn ihre Werke waren øse. Sea Arges thut, ber basset das Licht, und kommt nicht an das

Licht, auf daß seine Werke nicht geftrafet werden. Wer aber die Wahrheit thut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offen. bar werden; denn sie sind in Gott gethan. 221. Jesus Offentlides Auftreten mit lebren und Wunders

thaten. (Luk. 4, 14–43.). Sesus fam wieder in des Gelftes Kraft (neugeståret) in Saltlåa, und das Gerücht erschod von ihm durch alle umliegende Derter, und er lehrte in ihren Schulen, und ward von Jedermann gepriesen. Und er fam gen Mazareth, da er erzogen war, und ging in die Schule nach seiner Gewohnheit am Sabbathtage, und stand auf, und wollte lesen (und auslegen). Da ward ihm das Buch des Propheten Jesaias gereichet, und da er das Buch herum, warf (aufrollte) , fand er den Ort (die eigentlich auf die Befreiung aus der babyl. Gefangenschaft deur tende Orelle), da geschrieben stehet (Jes. 61, 1.): Der Gelft · des Herrn ist bei mir; derhalben er mich gesalbet (begabt) hat,

und gesandt; zu verkündigen das Evangelium (frobe Kunde) den Armen (an Erkenntniß und Tugend), zu heilen (tróften) die zerstoßenen (verwundeten) Herzén, zu predigen den Geo fangenen, daß sie los seyn sollen, und den Blinden das Gesicht, und den Zerschlagenen, daß fie frei und ledig seyn sollen, und zu predigen das angenehme Jahr (wieder glückliche Zeit) des Herrn. Und aller Augen sahen auf ihn, und er fing an: Heute ist die Schrift erfüllet vor euren Ohren! Und sie gaben alle (lo bs preisendes) Zeugniß von ihm, und wunderten sich der holdselis gen Worte, und sprachen: Ist das nicht Josephs Sohn? Er sprach zu ihnen: Ihr werdet freilich zu mir sagen dies Sprůchwort: Arzt, hilf dir selber! Denn wie große Dinge haben wir gehöret zu Raper. naum geschehen!. Thue auch also hier in deinem Vaterlande! Er aber sprach : Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet ift angenehm in seinem Vaterlande. Und sie tvurden von Zornes alle, die in der Schule waren, da sie das hörten, und standen auf, und stießen ihn zur Stadt hinaus, und fahreten ihn auf einen Hügel (die Spike) des Berges, daß sie ihn hinabstürzten ; aber er ging mitten durch file hinweg, und Fam gen Kapernaum, und lehrte an den Sabbathen. Und sie verwunderten sich seiner Lehre; denn seine Redé war gewaltig. Es war ein Mensch in der Schule, besessen mit einem unsaubern Teufel (Då mo'n, die nach júdio Toen Begriffen Urheber von Krankheiten, besonders

Epilepsie und Wahnsinn, waren), der schrie laut: Balt! Bas haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben! Ich weiß, wer du bist, nämlich der Heilige Bottes (Messias)! Uno Jesus bedrohete thn, und sprach : Berstumme und fahre aus von ihm! Und der Teufel warf ihn (in Verzuckungen) mirren unter fier und fuhr von ihm aus, und thar ihm feinen Schaden (das Uebel wid)). Und es kam eine : Furcht (Erstaunen) über sie alle, und fie sprachen: Was ift das? Er gebietet mit- Macht den unsaubern Geistern , und sie i fabren aus! Und es erschell sein Gefdrei (Ruf) in alle Oerter des umliegenden Landes. Und er stand auf aus der Schule, und fam in Simons Haus; und Simons Sdwieger (mutter) war mit einem harten Fieber behaftet, und sie baten ihn für sie (auch um Hülfe). Und, er trat ju ihr, und gebot dem Fieber, und 'es verließ fie; und bald stand fie auf, und dienete ihnen. Und da 'die Sonne untergegangen war, alle die, so spranke hatten mit mancherlei Seuchen, brachten sie zu ihm. Und er legte auf einen jeglichen die Hånde, und machte sie gesund. Es fuhren auch die Teufel aus von Vielen, und sprachen: Du bist Chriftus, der Sohn Gottes! Und er ließ sie (aus Bescheidenheit und Klugheit) nicht reden. Da es aber Tag ward, ging er hinaus an eine wüste Ståtte (einsame Gegend), und das Vole suchte ihn, und sie hielten ihn auf, daß er nicht von ihnen ginge; er aber sprach: Jo muß auch andern Stådten das Evangelium predigen vom Reiche Gottes ; denn dazu bin ich gesandt. 229. Jesus wählt die zwolf Upoftel oder Schüler und Gebul,

fen. (fuf. 5.1-11, 27-39. 6, 12-16.) Da sich das Volf (nun) zu ihm drang, zu hören das Wort Gotres, und er stand am See Genezareth, sah er zwei Schiffe am See stehen die Fischer aber waren ausgetreten, und wuschen thre Nebe), trat in der Schiffe eines, und lehrte das Volk aus dem Schiffe

. Und als er hatte aufgehöret zu reden, sprach er zu Simon: Fabret auf die Höhe, und werfet eure Nebe aus, daß ihr einen Zug thut. Und Simon (prad: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet, und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen. Und da sie das thaten, beschlossen fle eine große Menge Fische, und ihr Nes jerriß; und sie winfren ihren Gesellen, die im andern Schiffe waren, daß fie få men, und Gülfen Ihnen zleben. Und sie kamen, und füllten beide Schiffe

[ocr errors]
« ͹˹Թõ
 »