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ein plaßregen ftel und ein Gewässer fam, und megeten die blade, und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felfen gegründet. Und wer diese meine Rede höret, und tout sie nicht, der ift einem thórichten Manne gleich, der rein Haus auf den Sand bauete. Da nun ein Plaßregen fiel, und tam ein Gewasser, und weheten ote Winde, und stießen an das Kaus, da fiel es, and that einen großen Fall. Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsegte sich das Wolf über seine Lehre; denn er predigte gewaltig, und nicht wie die Odriftgelehrten. 226. Jesus heilt einen Ausfäßigen. (Marf. 1, 40–45.

Luk. 5, 12-16.) Es kam zu Jesus ein Lussåkiger, der bat ihn, knieete vor ihm, und sprach : Willst du: so fannst du mich wohl reinigen. Und es jammerte Jefus, und er recte die Hand aus, rúbrete ihn an, und sprach: Ich will es thun! Sey gereiniget! Und als er fosprach ging der Aussaß alsobald von ihm, und er ward, rein. Und Jes sus bedrohete ihn, und trieb (entfernte) ihn alsobald von sich, und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du Niemand etwas fageft, son, dern gehe hin, und zeige dich dem Priester, und opfere für deine Reinigung, was Moses geboten hat (3 Mol. 14,2-10.), zum Zeugnis über sie (Beweis deines wirklichen Reinwere dens). Er aber, da er hinaus fam, bub er an, und sagte viel davon, und machte die Geschichte ruchtbar, also, daß er binfort nicht mehr konnte öffentlich in die Stadt geben, sondern er war draußen in den wüsten (einsamen) Dertern , und sie kamen (Do d) zu ihm von allen Enden. 207. Jesus heilt einen Selähmten. (Mart. 2, 1-12.

But. 5, 17-26.) Jesus ging wiederum gen Kapernaum, und alsbald verfam. melten sich viele, also, daß sie nicht kaum hatten auch draußen vor der Thür; und er sagte ihnen das Wort (trug reine Lehre wor). Und es kamen etliche zu ihm, dle brachten einen Gichts brüchigen (Gelähmten), von vieren getragen; und da sie nicht konnten zu ihm kommen vor dem Volke, deckten sie das Dach auf, da er war, und ließen das Bette bernteder, da der Gichtbrüchige innen lag. Da aber Jesus ihren Glauben sab, sprach er zu dem Oidtbrüchigen : Mein Sohn, deine Búnten find dir "vergeben!

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es waren aber etliche Schriftgelehrte, die saßen alda, and gen
Dachten in ihren Herzen: Wie redet dieser solche Gotteslästerung?
Wer kann Günde vergeben, denn allein Hott? Und Jesus (prach:
Bas gedentet ihr soldies in euern Herzen? Welches ist leichter,
zu sagen: Dir find deine Sünden vergeben! oder: Stehe auf,
nimm dein Bett, und wandele! Auf daß ihr aber wisset, daß des
Menschen Sohn Macht habe, ju vergeben die Sünden auf Erden,
sprad er zu dem Gichtbrüchigen: Ich sage dir: Gtebe auf, nimm
dein Bette, und gehe beim! Und alsobald stand er auf, nahm sein
Bette, und ging hinaus vor allen, also, daß sie sich alle entseg.
ten; und fie preiseten Gott, und sprachen: Wir haben solches noch
nie gesehen!
828. Jesus heilt einen Gichtgelähmten am Bade Bethesda.

Bertheidigung dieser Shat am Sabbath ,, und Darstellung
seiner hohen Würde. (905.5,1-47.)

Es war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerus falem. Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schafhause (tbore) ein Teich, der' heißet auf Hebråisch Bethesda (Haus der Barmo herzigkeit; ein Krankenhaus), und hat fünf Hallen, in welchen lagen viele Kranke, Blinde, Labme, Dürre (mit ges schwundenen Gliedern), die warteten, wenn sich das Wasser bewegte. Welcher nun der erste, nachdem das Wasser beweget war, binein stieg, der ward gefund. Es war aber ein Mensch Daselbst acht und dreißig Jahre frank gelegen. Da Jesus densel bigen fah Itegen, und vernahm, daß er so lange gelegen war, spricht er: Wilst du gesund werden? Der Kranke antwortete: Herr, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser fich beweget, Der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme: lo steigt ein anderer vor mir binein. Jesus spricht : @rehe auf, nimm dein Bette, und gebe bin! Und alsobald roard der Mensch gesund, nahm fein Bette, und ging, hin. Es war aber desselbigen Tages der Sabbath. Da sprachen die Suden zu dem, der gefund worden toar: Es ist heute Sabbath; es ziemet dir (also nicht, das Bette zu tragen. Ee antigortete ihnen: Der mich gefund machte, der sprach zu mir: Nimm dein Bett, und gehe hin! Der aber gesund war geworden, wußte nicht, wer er war; denn gefas war ges wichen, da so viel Volts an dem Ort war. Darnach fand ihn Sesus im Tempel, und sprach: Siebe zu, du blft gesund gewoorden; fündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Bergeres wider.

fahrel Der Menfch ging hin, und verkündigte es den Juden, es sey Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesus, und suchten, ihn zu røden, daß er solches gethan batte auf den Sabbath. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirket (Gutes a uch am Sabbath) bisher, und ich wirfe auch. Darum trachteten ihm die Suden nun vielmehr nach daß er nicht allein den Sabbath brad, sondern auch fagte: Gott ser fein Vater, und machte sich selbst Gott gleich. Da antwortete Sesus: Wahrlich ich sage euch: Der Sohn fann nichts von ihm selber thun, denn (als) was er siehet den Vater thun; denn was derselbige thut, das thut auch der Soón. Der Vater aber hat den Sohn lieb, und wird ihm noch größere Werke zeigen auftra. gen), daß ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Todten auferwecket , also auch der Sohn machet lebendig, welche er will, auf daß ste alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ebren. Wer den Sohn nicht ehret, der ebret den Vater nicht, der ihn gesandt hat. · Wer (aber) mein Wort höret, und glaui ber dem, der mich gefandt hat, der hat das ewige Leben. Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darina nen, und sie ist es, die von mir zeuget. Und ihr wollt (0 och) nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet! Ich nehme nicht Ehre von Menschen; aber ich kenne euch, daß thr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen, Ihr rode (jedoch) nicht meinen, daß ich euch vor dem Vater vera klagen werde; es ist Einer, der euch verklaget, Mose, auf wel. chen ihr hoffet. Wenn ihr More glaubtet: so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben (1 Mol. 3, 15.). So iht aber feinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben? 229. Jesus vertheldigt feine Jünger, die am Sabbathe Uebe

ren ausgerauft hatten, so wie alle Werke der Nothwendige feit und Wohlthåtigkeit an diesem Tage, indem er zugleich felbst eine Heilung verrichtet. (Matth. 19, 1-16. Mart, 2, 23-8. fuf. 6, 1-11.)

zu der Zeit ging Sesus durch die Saat am Sabbathe, und felne Jünger waren hungrig, fingen an Lehren auszuraufen, und aßen. Da das die Pharifåer -rahen, sprachen fie: Siehe ; deine

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gånger thun, das sie nicht ziemnet am Sabbathel Er aber fprado: Habt ihr nicht gelesen, was David that, da ihn, und die mit ihm waren, hungerte ; wie er in das Gotteshaus ging, und aß die Schaubrode, die ihm doch nicht ziemeten, zu essen, noch denen, die mit ihm waren, sondern allein den Priestern ? (1 Sam. 21, 6.) Oder habt ihr nicht gelesen im Gefeße, wie die Priester am Sabe bathe im Tempel den abbath brechen, und find doch ohne dhuld? Ich sage aber euch, daß hier der ist, der auch größer ist, denn der Tempel. Wenn ihr aber wußtet, was das rey: Ich habe Wohlo gefallen an der Barmherzigkeit, und nicht am Opfer: so båttet ihr die Unschuldigen nicht verdammet. Der Sabbath ift um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbaths willen. Des Menschen Sohn (Der Messias aber) ist ein Herr auch über den Sabbath. Und er ging von dannen, und kam in ihre Schule, und da war ein Mensch, der hatte eine ver. dorrte Hand. Und sie fragten ihn: Sft es auch recht am Sabbath heilen? auf daß sie eine Sache zu ihm håtten. Aber er spracy : Welcher ist unter euch, so er ein Schaf hat, das ihm am Sabbathe in eine Grube fådt, der es nicht ergreife und aufhebe? Wie viel besser ist nicht ein Mensch, denn ein Schaf! Darum mag man wohl am Sabbathe Gutes thun. Da sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte fie aus, und sie ward ihm wieder gesund gleich wie die andere. Da gingen die Pharisåer hinaus, und hielten einen Rath über ihn, wie sie ihn umbrachten; aber da Jefus das erfuhr, wich er von dannen, und ihm folgte vieles Votf nach, und er hellte sie alle, und bedrohete sie, daß sie ihn nicht offenbar madsten. 230. Jesus hellt den heidnischen Sklaven eines römischen Hauptmanns zu Kapernaum, (Matth. 8,5–14. Luf. 7. 1-10.)

Jesus ging gen Kapernaum, und eines (heidnischen róm.) Hauptmanns Knecht (Sllav) lag todtfrank, den er werth hielt. Da er aber von Jesus hórte, fandte er die Zelteften der Juden zu ihm, und bat ihn, daß er fåme, und seinen Knecht gesund machte. Da sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn mit Fleiß (oringend), und sprachen: Er ist werth, daß du ihm das erzelgest; denn er hat unser Volf lieb, und die Schule hat er uns (fogar) erbauet. Jesus aber ging mit ihnen hin. Da sie aber nun nicht ferne von dem Kaufe waren," fandte der Hauptmann Freunde zu thm, und ließ

thm sagen : 20 Herr, bemühe dich nicht! Ich bin nicht werth, daß du unter mein Dach gebeft, darum ich auch mich selbst nicht würdig geachtet habe, daß ich zu dir fåme, sondern sprich ein Wort: so wird mein Knabe gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der Dörigkeit unterchan, und habe Kriegsknechte unter mir , und (preche zu einem: Gehe hin! so gebet er bin; und zum andern: Komme her! so kommt er; und zu meinem Knechte : Thue das! fo thut er es. Da Jesus das hörte, perwunderte er sich seiner, und mandte fich um, und sprach zu dem Volte, das ihm nachfolgte: Ich fage euch, solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden! Åber ich sage euch (a u ch das).: Biele werden kommen vom More gen und Abend (aus fernen Låndern), und mit Abraham, Sfaal und Jakob im Himmelreich fiken an den Wohltaten des Meffiasreichs Antheil nehmen). Aber die Kinder des Reichs (Suden werden ausgestoßen in die Sußerfte Finsternig hinaus, da wird seyn Beulen und Zahnklappen (fidh durch Vers wertung der angebotenen Wohlt hat selbft höchst uns glücklich machen). Und da die Gesandter wiederum zu Hause famen, fanden fie den franken Knecht gesund.

831. Jefus erwedt einen Jüngling zu Nair vom Lode..

(Ref. 7,11-17) Und es begab fich, daß Jesus in eine Stadt, mit Namen Nain ging, und seiner Jünger gingen viele mit ihm, und vieles Volf, Als er, aber mahe an das Stadtthor fam, fiebe, da trug man einen Todten heraus, der der einzige Sohn war seiner Mutter, und fie war eine Witowe, und vieles Volk aus der Stadt ging mit ihr. iind da fie der Herr fah, jammerte ihn derselbigen, und er sprach zu ihr · Weine nicht! und er trat hinzu, und rührte den Sarg (die Bahre) an, und die Tråger standen. Und er sprach: Jings ling, ich sage dir, stebe auf! Und der Todte richtete sich auf, und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter. Und es kam fie alle eine Furcht (Erstaunen) an, und preiseten Gott, und (prachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Bolt heimgesucht (hoch beglúci)! Und diese Rede (Begebenheit) von ihm ersdol in das ganze jüdische Land und in alle umltegende Lånder,

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