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35%, Paulus Worfall mit Eutyous, elnem Jüngling za Troas,

und ludne. Ubrmied scedé ju Miletus. (Kap.20.)

Da die Empörung aufgehöret, rief Paulus die Jünger zu fids, und regnete sie (na bm 2 orchied von ihnen). Auf einen Sabbath aber, da die Jünger (ju Troas) zusammen famena das Brod zu brechen, predigte ihnen Paulus. Es faß aber ein Jüngling, mit Namen Eutychus, in einem Fenster, und fank in einen tiefen Schlaf, diewell Paulus redete, und ward vom Odlafe überwogen, und fiel hinunter vom dritten Sóller (Stociert), und ward todt aufgeboben. Paulus aber ging binab, und fiel auf ihn, umfing ihn, und sprach: Wachet kein Getümmel; denn feine Seele ift (noch) in ihm! Da ging er hinauf, und brach das Brod, und redete viel mit ihnen, bis der Tag anbrach, und also zog er aus. Sie brachten aber den Kaaben lebendig, und rourden nicht wenig getröstet. Paulus hatte befolossen, vor Ephesus über zu schiffen, daß er nicht müßte in Afien Zeit zubringen; denn er eilte, auf den Pfingsttag zu Jerusalem zu seyn; aber von Miletus sandte. er gen Ephesus, und ließ fordern die Weltesten von der Gemeine. Als die zu ihm kamen, sprach er: Ihr wisset von dem ersten Tage: an, da ich bin in Asien gekommen, wie ich allezeit bin bei euch gewesen (mich betragen), und dem Herrn gedienet babe mit aller Demuth, und mit vielen Thrånen und Anfechtungen, die mir sind widerfahren von den Juden, so mir nachstellten; wie ich nichts vers (vorento) halten babe, das da núblich ist, das ich euch nicht verfündiget hatte, und euch gelebret offentlich und son. derlich coa heim); und habe bezeuget den Juden und Griechen die Buße (Besserung) zu Gott, und den Glauben an unsern Herrn Jefus. Und nun siebe, id), im Delfte gebunden (gedrung gen), fahre (reise) hin gen Jerusalem, und weiß nicht, was mir daselbst begegnen wird, ohne daß der heilige Gelft (höhere innere Offenbarung) spricht, Bande und Trůbsal warten meiner daselbst. Aber ich achte der feines ; ich halte mein Leben auch nicht selbst theuer, auf daß ich bodenbe meinen Lauf mit Freuden, und das Amt, das ich empfangen habe von dem Herrn Jesus, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes. Und ich weiß, daß ihr mein Ungesicht nicht mehr sehen werdet, alle diem durch welde ich gejogen bin, und seprediget habe das Reich Gottes. Darum (ber) zeuge ich euch an diesem heutigen Tage, daß ich rein bin von der Blut (Perderben); denn id babe euch nichts

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verhalten, daß ich nicht verfündiget gåtte alle den Kath (rd (um) Gottes. So habet nun acht auf euch selbst und auf die ganze Heerbe, unter welcher euch der bellige Geist gelegt hat u Bischos fen (Aufrehern), zu weiden (lehren, leiten, tróften) die Gemeine Gottes, 'welche er durch sein eigenes Blut erworben hat. Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschiede werden unter eud kommen gráuliche (reisrende) Wolfe (Verfolger), die der Heerde nicht verschonen werden. Auch aus euch selbst werden aufstehen Månner, die da verfehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen. Darum reyd wader (nachfam), und, Denfet daran, daß ich nicht abgelassen habe drei Jahre, Tag und Nacht elnen jeglichen mit Ebrånen zu vermahnen. Und nun, lieben Brüder, ich befehle euch Gott und dem Worte seiner Gnade, der da mächtig ift, euch zu erbauen (ft a te zu machen), und zu geben das Erbe (hobe Geifte og úter) unter aden, die geheiliget (befehret) werden. Ich babe euer Reines Gilber, noch Gold, noch Kleider begehret ; denn ihr' roisset selber, daß mir diese Hånde zu meiner Noth durft und derer, die mit mir gerdelen sind, gedienet baben. So habe es euch alles (Durch gångig) gezeiget, daß man also arbeiten můste, und die Schwachen aufnehmen (unters Rtů Ben), und gedenken an das Wort des Herrn Jesus: Seben ift seliger, denn mebmen. Und als er solches gesagt, knieete er nieder, und betere mit ihnen allen. Es ward aber viel Weinens unter ihnen allen , und fie fielen Paulus um den Hals, und Füßten ihn, am allermeiften betrübt über dem Worte, das er sagte, sie würden sein Angesicht nicht mehr sehen,

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353. Paulus relft von Miletas nad Jerufalem. Ugabus

BorBersagung von des Bolfes Auffand gegen ihn. (Kap. 21,1-30.) · 216 wir dahin fuhren, kamen wir an zu Tyrus [denn daselbst follte das Schiff die Paare niederlegen]; und als wir Singer fanden, blieben wir barelbst Rieben Tage. Die (oortigen Chriften) fagten (rletben) Paulus durch den Gelst, er sollte nicht hinauf gen Jerusalem zieben; aber wir zogen (doch) aus, und sie geleiteten uns alle mit Weibern und Kindern bis hinaus vor die Stadt, und knieeten nieder am Ufer, uno beteten; und als wir einander gesegnet hatten, traten wir in das Schiff ; jene aber wandten fidy wieder zu den Ihren. Bir aber famen geni Ptolemais,

und-grüßten die Brüder, und blieben einen Tag bei ihnen; des andern Tages-jogen wir aus, und famen gen Cásarea , und gingen in das Haus Philippt, des Evangeliften, der einer von den Rieben (Diafonen oder Atmenpflegern) war, und blieben bei ihm. Derselbige hatte vier Tochter, die waren Jungfrauen, und well, sagten (waren Beherinnen). Und als wir mehrere Tage da blieben, reifte herab ein Prophet aus Judda, mit Namen gabus, und kam zu uns. Der nahm den Gürtel des Paulus, und band seine Hände und Füße, und sprach: Das saget der heilige Gelft: Den Mann, deß der Gürtel ist, werden die Juden also binden zu Jerusalem , und überantworten in der Heiden Hånde. U18 wir aber solches börten, baten wir ihn, daß er nicht hinauf gen Jerusalém zöge. Paulus aber antwortete: Was machet ihr, das ihr weinet', und brechet mir das Herz? Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben um des Namens willen des Herrn Jesus. Da er aber sich nicht übers reden ließ, schwiegen wir, und sprachen (6108): Des Herrn Wide geschehe! und zogen hinauf gen Jerusalem, Da wir nun gen Jerusalem kamen, nahmen uns die Brüder gerne auf. Des andern Tages aber ging Paulus mit uns zu Jakobus, und es kamen die Weltesten alle dahin. Und er ergåhlte eines nach dem andern, was Gott gethan hatte unter den Heiden durch sein Amt. Da sie aber das hörten, lobten fte den Herrn, und sprachen: Bruder, du fiebeft, wie viel tausend Juden glaubig (Chriften) geworden, und sind (doch noch) alle Eiferer über dem (für das) Gesebi se find aber berichtet worden wider old, daß du lebrest von Mose abfallen alle Juden, die unter den Helden sind, und sagest, fie rollen nicht nach desselbigen Weise wandeln. Was ist es denn nun? Allerdings muß die Menge zusammen fommen; denn es wird vor sie'kommen, daß du gekommen bist. Go thue nun das, was wir dir sagen: Wir haben vier Månner, die haben (als Nasir å er), ein Gelübde auf sich; diefelbigen nimm zu dir, und laß did reinis gen mit ihnen, und wage die Kosten an sie, daß sie (zum Zeichen der fosfagung von ihrer Schwår meret) ihr Haupt bescheeren, und alle vernehmen, daß nicht (wa br) sey, weß sie wider: dich berichtet sind, sondern daß du auch halteft das Gesek. Da nahm Paulus die Männer zu fich, und ließ sich des andern Tages samt ihnen reinigen, und ging in den Tempel, und ließ sich sehen, wie er aushtelte die Tage der Reinigung. Als aber die sieben Tage folton vollendet werden, saben ihn die Juden aus Afien-Im

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Tempel, und erregten' das ganze Volk, legten die Hände an ihn, und schrieen: Ihr Männer von Israel, helfet! Dies ist der Mensch, der alle ONenschen an allen Enden lehret wider dies Volf, holder das Gelebs und wider diese Otåtte ; , auch dazu hat er die Griechen in den Tempel geführet, und diese heilige Gråtte gemein gemacht! Und die ganze Stadt ward beweget, und ste griffen Paulus, und zogen ihn zum Tempel hinaus, und alsobald wurden die Thüren zugeschlossen, 354.' Dazwisdenfunft des römischen Militars. Paulus Berbór und Bertheidigung. (Kap. 81,31–40. Kap. 28, 1-5. 21-30.)

Da sie aber Paulus tôden wollten, kam das Geschret vor den obersten Hauptmann der Staar (rómifchen Tempelma de), wie das ganze Jerusalem rich empórte. Der nahm von Stund an die Kriegsknechre zu fid), und lief unter fie. Da fie aber den Hauptmann ond die Kriegsknechre fahen, hörten sie auf, Paulus zu schlagen. Als aber der Hauptmann nahe herzu kam ,, nahm er ihn an (gefangen), unb hieß ihn binden mit zwei Retten, und fragte Cole Juoen), wer er mare, und was er' gethan håtte ? Einer aber rief dies, der andere das im Bolte. Da er aber nichts gemifles erfahren fonnte, um des Getümmelf willen, bieß er ihn in das Lager role Burg) führen. Und als er an die Stufert fam, mußten !hn die Kriegsfnechte tragen vor Gewalt (3 udrang) des Volks; denn es folgre viet Volts nach, und schrie: Weg mit ihm! Als aber Paulus jegt eingeführet ward, sprach er zu dem Hauptmanne : Darf ich mit dir reden? Er aber sprach: Pannst du Griechisch ? Bist du nicht der Keaypter, der vor diesen Tagen einen Aufruhr gemacht hat, und führtest in die Wüste hinaus vier tausend Meuchelmorder? Pauius aber sprach: Ich bin ein jüdischer Mann von Larsen, ein Bürger einer nabmbafrigen Stadt in Cilicien; ich bitte dich,' erlaube mir zu reben zu dem Volke! 218 er es aber ihm erlaubte, trat Paulus auf die Stufed, und winkte dem Volfe mit der Hand. Da nun eine große Stille ward, redete er ihnen auf Hebräisch : Jhr Månner, lieben Brüder und Båter, böret meine Verantwortung an euch! Da fie aber borten, daß er auf Hebråisch zu Ihnen redete , wurden sie noch stiller. Und er fyrach (weiter): Ich bin ein jedilmer Mann, geboren zu Tarsen in Cilicien, und erzogen in dieser Stadt zu den Fugent (in der Scule) Gamaliels, gelebret mit allem leiß im påters

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lichen Gefeße, und war ein Eiferer um Gott, gleichwie ihr alle ferd heutigen Tages; und habe diesen Weg (Die Angånger dies fer neuen Lehre frůber) verfolger bis an (auf den Tod; wie mir audy der Hohepriester und der ganze Haufe der Aeltesten Zeugnts gibt (geben wird. [Hler erzählt nun Paulus die Geschichte reiner Befehrung N. 338.) und er der Herr) sprach zu mir: Gehe hin; denn ich will dich ferne unter die Heiden senden! Sie höreten aber ihm zu bis auf dies Wort, und erhoben ihre · Stimme, und praden : Hinweg mit solchem von der Erde; denn es ist nidhr billig, daß er leben soll! Da sie aber schrieen uno (rich zur Steinigung anfchicken) ihre Kleider ab, und (zum Zeichen des Aufruhrs) den Staub in die Luft warfen, hießly ihn der Hauptmann in das Lager führen, und sagte, daß man ihn ftåupen und erfragen (zum Geståndniß bringen) rollte, daß er erführe, um welder Ursache willen sie also über ihn riefen. Als er ihn aber mit Riemen anband, sprach Paulus zu dem Unters hauptmanne, der dabei stand: Sit es auch recht bei euch einen römischen Menschen (Bürger) ohne Urthell und Recht zu geißeln? Da das der Unterbauptmann borte, ging er zu dem Oberhaupt mann, und sprach: Was willst du machen? Dieser Mensch ift römisch. - Da kam zu ihm der Oberhauptmann, und sprach: Sage mir, bist du römisch? Er spracy : 3a! Und der Oberhaupt. mann antwortete: Ich habe dies Bürgerrecht mit großer Summe zuwege (an mid) gebracht. Paulus sprach: Ich aber bin auch rómisch geboren. Da tråten alsbald von ihm ab, die ihn ers fragen (peinlich verhören) fodtent; und der Oberhauptmann fürchtete sich, da er vernahm, daß er römisch war, und er ihn gebunden hatte. Det andern Tages wollte er gewiß, erkunden, warum er verklaget wurde von den Juden, und lösete ihn von den Banden, und hieß die Hohenpriester und ihren ganzen Rath Commen, und führte Paulus hervor, und stellete ihn unter fie.

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355. Paulus wird vor dem hohen Rathe gemißhandelt, rod

gemeudelmordet werden, wird aber getröstet und gerettet, und zur Untersuchung an den römisoen Stattgalter nach Cåsarea geldidt. (Kap. 23.)

Paulus aber sah den Rath an, und sprach: Jhr Månner, lieben Brüder, ich habe mit allem guten Gewissen gewandelt une Gott bis auf diesen Tag. Der Hohepriester aber, Ananias,

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